Special Großteilebearbeitung
Die Nachfrage nach großen Bauteilen steigt stetig - doch wie werden diese wirtschaftlich bearbeitet?
mehr lesen >>


31.08.2011: Siemens
Die ökonomischen und ökologischen Anforderungen in allen Branchen und Technologien steigen und haben erhebliche Auswirkungen auf Fertigungsprozesse und den hierfür benötigten Maschinenpark. „Technologien, Materialien, Prozesse und die Bedeutung der Ressourcen werden sich unter dem Einfluss von Megatrends auch im Werkzeugmaschinenbau verändern“, sagte Uwe Frank, CEO der Business Unit Motion Control Systems der Siemens-Division Drive Technologies anlässlich der Fachpressekonferenz im Vorfeld der EMO 2011.
Siemens biete als integrierter Technologiekonzern nicht nur ein breites Spektrum an Produkten und Lösungen. „Wir unterstützen unsere Kunden und Märkte zum einen durch robuste und einfache Produkte speziell für die so genannten Emerging Countries, zum anderen durch Spitzentechnologie mit Entwicklungen in den Bereichen Technologie, Prozessketten und Automation – also mit innovativen Lösungen für hochentwickelte Industrieländer“, so Frank.
Energieeffiziente Produktion im Fokus
Innerhalb der metallverarbeitenden Industrie beginnen sich die Märkte zu verschieben, neue Handlungsfelder entstehen. Megatrends bestimmen dabei maßgeblich die Zukunft weltweit. Bedingt durch die Urbanisierung, den demografischen Wandel, die Klimaveränderung und die Globalisierung unterliegt auch die Werkzeugmaschinenbranche einer enormen Veränderung ihrer Marktstrukturen. Siemens zeigt im Rahmen der EMO 2011, wie die zukünftigen Anforderungen effizient in produktive Lösungen auch für neue Märkte und anspruchsvolle Branchen umgesetzt werden können. Im Fokus stehen hier insbesondere die Medizintechnik, die Energiegewinnung auf Basis erneuerbarer Energien oder auch die Konsumgüterindustrie. Die Automobil- und die Aerospace-Branchen werden sich durch neue Anforderungen, Stichwort Elektromobilität, oder neue Materialien wie etwa Faserverbundwerkstoffe (Composite) ebenfalls verändern. Von Maschinen, Fertigungsprozessen und Produkten bis hin zur gesamten Fabrik wird es dabei immer wichtiger, energieeffizient zu produzieren, um so einen Beitrag zum schonenden Umgang mit den verfügbaren
Ressourcen zu leisten.
„Mit der CNC-Plattform Sinumerik für Werkzeugmaschinen bietet Siemens quer über alle Branchen die passenden Lösungen, um auch die Märkte von morgen innovativ und nachhaltig bedienen zu können. Wir demonstrieren auf der EMO 2011, wie Siemens seine Kunden mit einem breiten Spektrum an neuen Funktionen und Lösungen bei den unterschiedlichsten Fertigungsaufgaben, Technologien und Dienstleistungen unterstützt“, sagte Joachim Zoll, Leiter des Geschäftsfelds Werkzeugmaschinen von Motion Control Systems.
Neue Funktionen für die Komplettbearbeitung
Als weltweit agierender Partner der Werkzeugmaschinenbranche ist Siemens Vorreiter, wenn es um Aspekte der nachhaltigen Produktivitätssteigerung, Bedienerfreundlichkeit und um effiziente Prozesse in der Fertigung geht. „Wir treiben die Innovationen rund um die CNC-Plattform Sinumerik weiter voran und unterstreichen damit unsere Technologieführerschaft“, so Zoll.
Siemens präsentiert auf der Messe neue Funktionen für die Komplettbearbeitung an Multitechnologie-Maschinen, wie Fräs-Drehmaschinen oder Dreh-Fräsmaschinen, die die jeweilige Bearbeitung in einem Arbeitsgang einfacher und wirtschaftlicher machen. Diese integrierte Funktionalität für die Komplettbearbeitung ist für verschiedene Maschinenkinematiken einfach konfigurierbar und ermöglicht die Fertigung in unterschiedlichen Technologien ohne zeitaufwendiges
Umspannen der Werkstücke auf einer Maschine. Die Bedienoberfläche Sinumerik Operate bietet dafür eine integrierte Drehfunktionalität für das Fräsen und eine integrierte Fräsfunktionalität für das Drehen, ergänzt durch neue Messzyklen mit animierten Elementen („Animated Elements“). Das einheitliche „Look&Feel“ erlaubt eine homogene Bedienung in allen Technologien und Programmierarten wie DIN- und Arbeitsschrittprogrammierung bei ShopMill und ShopTurn oder bei der Hochsprachenprogrammierung mit ‚Program Guide’. Die Werkzeugverwaltung stellt dabei das einfache Handhaben sämtlicher Dreh- und Fräswerkzeuge sowie so genannter Multitools in einer durchgängigen Oberfläche sicher. Die Programmierung wurde um das Ausrichten und Anstellen von Dreh- und Fräswerkzeugen sowie von Dreh- und Fräszyklen inklusive Konturprogrammierung ergänzt. Auch die Simulation von Multitasking-Programmen unterstützt den Bediener und bietet damit noch mehr Effizienz in der Bearbeitung.
Integration in die Unternehmens-IT
Weitere Schwerpunkte sind die durchgängige Nutzbarkeit der Sinumerik für die weltweite Anwendung und die Integration der Lösung in die Unternehmens-IT. Außerdem zeigt das Unternehmen sein komplettes Angebot an Automatisierungs- und Antriebstechnik sowie Softwarekomponenten für Werkzeugmaschinen (WZM), mit denen sich jede WZM besonders energieeffizient über den gesamten Lebenszyklus bei gleichzeitig hoher Produktivität betreiben lässt.
Die Nachfrage nach großen Bauteilen steigt stetig - doch wie werden diese wirtschaftlich bearbeitet?
mehr lesen >>