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EVO Informationssysteme ist neues Mitglied im GTDE e.V.
Die EVO Informationssysteme GmbH ist neues Mitglied im GTDE e. V. (Graphical Tool Data Exchange – Standard Open Base). Der Verein wurde von der VDMA-Fachgemeinschaft Präzisionswerkzeuge mit dem Ziel gegründet, einen offenen und standardisierten Austausch von Werkzeugdaten zu etablieren. Mit ihrer EVO-Werkzeugcloud kann EVO einen bedeutenden Beitrag leisten – durch die Bereitstellung qualitätsgeprüfter Werkzeugdaten führender Hersteller im ISO-13399-Format.
GTDE x EVO – eröffnet neue Chancen für die digitale Werkzeugorganisation.
„Die Fertigungsindustrie braucht verlässliche Werkzeugdaten, die entlang der gesamten Prozesskette – von der Werkzeugfestlegung über die NC-Programmierung bis hin zur Voreinstellung – eingesetzt werden können“, erklärt Jürgen Widmann, Geschäftsführer der EVO Informationssysteme GmbH. „Als Softwarehersteller unterstützen wir Werkzeughersteller dabei, konsistente und valide Daten im ISO-Format bereitzustellen. Leider herrscht in der Branche noch viel Unwissenheit: Die DIN 4000 ist für den softwaregestützten Einsatz zur Werkzeugbeschreibung nicht geeignet.“
KI-gestützte Datenaufbereitung in der Cloud
Die EVO-Werkzeugcloud automatisiert die Analyse und Qualitätsprüfung von Werkzeugdaten mithilfe KI-gestützter Algorithmen. Diese generieren auf Basis der eingehenden Anwender- und Herstellerdaten strukturierte, qualitätsgeprüfte Datensätze. Diese gelangen automatisiert in die Werkzeugdatenbanken der Endanwender – nahtlos integriert in deren bestehende Systeme zur Werkzeugverwaltung EVOtools.
Mit ihrer Cloud-Lösung verfügt EVO über eine leistungsstarke Plattform, um Millionen Werkzeugdaten effizient zu verarbeiten und standardisiert bereitzustellen. „Die direkte Zusammenarbeit mit namhaften Werkzeugherstellern im Rahmen des GTDE e. V. eröffnet uns neue Möglichkeiten, hochwertige Werkzeugdaten gemeinsam zu entwickeln. Perspektivisch wird unser Datenangebot um CAD-Modelle in gängigen Formaten erweitert – standardisiert, vollständig und barrierefrei, also kostenfrei für die Anwender“, so Widmann weiter.
Ein klarer Unterschied zu Marktteilnehmern, die Werkzeugdaten als Geschäftsmodell monetarisieren, oder Abhängigkeiten schaffen wollen: Bei EVO steht der Mehrwert für die produzierende Industrie im Vordergrund.
Unterstützung bei der Datenmigration
Darüber hinaus unterstützt EVO die Werkzeughersteller bei der Migration von DIN 4000 auf ISO 13399. „Durch ein strukturiertes Mapping verbessern Hersteller ihre Datenqualität erheblich und bieten ihren Kunden vollständige, aktuelle Werkzeugdaten im international anerkannten Format, als ein wichtiger Baustein für die digitale Fertigung“, betont Widmann.
Gemeinsames Ziel: Digitalisierung stärken
Mit dem Beitritt zum GTDE e. V. bekräftigt EVO sein Engagement, technologische Standards aktiv mitzugestalten und die Digitalisierung der Fertigungsindustrie nachhaltig zu fördern. Auch der GTDE begrüßt die neue Partnerschaft ausdrücklich. Bernt Ritz, Referent Technik und Normung im VDMA-Fachverband Präzisionswerkzeuge, kommentiert: „Die Unterstützung und Expertise der EVO Informationssysteme GmbH wird maßgeblich dazu beitragen, die Ziele des GTDE e. V. zur Förderung des standardisierten Werkzeugdatenaustauschs umzusetzen.“
Auch Jürgen Widmann sieht in der neuen Partnerschaft großes Potenzial: „Als Digitalisierungsexperten bringen wir eine ganzheitliche Perspektive in den Verein ein – von der Beschaffung und Produktionsplanung über die Fertigung bis hin zur Maschinenüberwachung. Das schafft echten Mehrwert – insbesondere für Metallverarbeiter, die einen Digitalen Zwilling ihrer Werkzeuge aufbauen und ihre Prozesse zukunftssicher gestalten möchten.“

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