DMG Mori auf der AMB: Partnerschaft über den gesamten Lebenszyklus
Unter dem Motto „Never Stop Manufacturing the Future“ präsentiert DMG Mori auf der AMB Fertigungslösungen für unterschiedliche Produktionsanforderungen. Auf dem über 2.100 m² großen Messestand in Halle 10 sind 20 größtenteils automatisierte Maschinen zu sehen. Das Spektrum reicht von der 5-Achs-Simultanbearbeitung und dem 6-seitigen Dreh-Fräsen bis zur Additiven Fertigung. Im Mittelpunkt stehen die vier Säulen der Machining Transformation (MX): Prozessintegration, Automation, digitale Transformation (DX) und grüne Transformation (GX). Ergänzend zeigt DMG Mori seine neuen Best Fit Machines (BX), die einen skalierbaren Einstieg in die MX ermöglichen.
DMG Mori präsentiert die DMV 160 als neue Baugröße im Vertikalfräsen. Mit Celos und Automationsschnittstelle im Standard ermöglicht sie einen wirtschaftlichen und skalierbaren Einstieg in die Machining Transformation (MX).
Mit der Konzeption und Inbetriebnahme einer Fertigungslösung beginnt für DMG Mori eine langfristige Zusammenarbeit mit seinen Kunden. Im Mittelpunkt stehen Partnerschaften über den gesamten Lebenszyklus. Auf dieser Basis sollen Fertigungslösungen entstehen, die steigenden Qualitäts- und Produktivitätsanforderungen gerecht werden. Dafür kombiniert DMG Mori moderne Maschinen mit effizienter Automation. Digitale Tools und Produkte aus dem DMQP-Portfolio (DMG Mori Qualified Products) komplettieren das Angebot. Service- und Ersatzteilkonzepte gewährleisten eine hohe Verfügbarkeit. Modernisierungskonzepte wie Retrofit sowie Lifecycle Services verlängern die Nutzungsdauer der Investition und passen sie an neue Anforderungen an. Auch Finanzierungslösungen der DMG Mori Finance und maßgeschneiderte Schulungen sind Bestandteile der partnerschaftlichen Zusammenarbeit.
Mit Dreh-Fräszentren wie der NTX 2500 3. Generation realisiert DMG Mori eine effiziente 6-Seiten-Komplettbearbeitung und schafft gleichzeitig eine Grundlage für die Integration von Prozessschritten wie dem Schleifen.
Best Fit Portfolio für eine skalierbare Fertigung
DMG Mori versteht Machining Transformation als ganzheitlichen Ansatz zur Konzeption effizienter und produktiver Fertigungslösungen für anspruchsvolle Anwendungen. Im Mittelpunkt stehen dabei Technologien wie das 5-Achs-Simultanfräsen und die sechsseitige Komplettbearbeitung auf Dreh-Fräszentren als Grundlage für die Integration weiterer Prozessschritte, zum Beispiel Verzahnen und Schleifen. Automationslösungen und die Digitale Transformation sollen ebenfalls dazu beitragen, Prozesse nachhaltig zu optimieren. Ziel ist eine wettbewerbsfähige und im Sinne der Grünen Transformation nachhaltige Fertigung.
Die neuen BX-Lösungen ergänzen das MX-Portfolio um weniger komplexe Maschinen für einen wirtschaftlichen Einstieg. Exemplarisch dafür stehen auf der AMB die DMV 160 als neue Baugröße im Vertikalfräsen, die CLX 450 im Drehen und die DMX 80 U für das fünfachsige Fräsen. Die Maschinen eignen sich sowohl für Märkte mit geringerer Investitionsbereitschaft als auch zur Erweiterung bestehender Fertigungskapazitäten für weniger komplexe Werkstücke.
Die meisten BX-Maschinen sind für Celos X vorbereitet und lassen sich mit Automationslösungen kombinieren. DMG Mori-Technologiezyklen unterstützen zudem die werkstattorientierte Programmierung. Das Gear Package ALL IN 2.0 umfasst acht Technologiezyklen, mit denen sich Zahnräder auf bestehenden Dreh-Fräsmaschinen bearbeiten lassen. Eine separate Verzahnungsmaschine ist dafür nicht erforderlich.
In der Additiven Fertigung zeigt DMG Mori neben dem Pulverbettverfahren in Form der Lasertec 30 SLM 3. Generation auch das Laserauftragschweißen auf einer Lasertec 65 DED hybrid. Zweitere kombiniert den Materialaufbau mittels Pulverdüse und das 5-Achs-Simultanfräsen in einem Arbeitsraum.
Komplettbearbeitung und additive Technologien
Langfristige Wettbewerbsfähigkeit hängt laut DMG Mori nicht allein von einzelnen Maschinen ab, sondern auch von Fertigungslösungen, die sich an veränderte Anforderungen anpassen lassen. Das Unternehmen unterstützt seine Kunden deshalb mit Technologien, die Prozesse sicherer und produktiver gestalten sollen. Dazu zählen insbesondere 5-Achs-Simultanbearbeitungszentren und Dreh-Fräszentren für die sechsseitige Komplettbearbeitung. Auch Schleifen und Messen lassen sich in eine Aufspannung integrieren, wie DMG Mori auf der DMC 80 FDS duoBLOCK oder der NTX 2500 3. Generation demonstriert. Automatische Messeinheit sowie Paletten- und Bauteilwechsel erhöhen dabei die Maschinenlaufzeit. Das Ergebnis ist eine durchgängig präzise Bearbeitung bis zum Finishing. Die Komplettbearbeitung realisiert DMG Mori darüber hinaus im Bereich der Verzahnung. Bereits auf einer CLX 450 unterstützt der Technologiezyklus gearBroaching insbesondere Job Shops bei einer flexiblen und kostengünstigeren Zahnradfertigung ganz ohne Spezialmaschine. Integrierte Prozesse wie diese verkürzen Durchlaufzeiten und unterstützen eine stabile, wirtschaftliche Fertigung.
Additive Technologien erschließen zudem neue Potenziale in der Fertigung. Mit Pulverbettanlagen der Lasertec SLM Baureihe und den Lasertec DED hybrid-Modellen für das Laserauftragschweißen unterstützt DMG Mori Anwender von der Identifikation geeigneter Anwendungsfälle bis zur erfolgreichen Integration additiver Prozesse in die bestehende Produktion.
Das Matris WPH ist für das Handling sowohl von Werkstücken als auch Paletten konzipiert.
Mit flexibler Automation bereit für 24/7
Kleinere Losgrößen und eine steigende Bauteilvarianz erfordern Automationslösungen, die nicht nur für die Serienfertigung ausgelegt, sondern flexibel einsetzbar sind. An einer DMU 60 eVo der zweiten Generation zeigt DMG Mori mit dem kompakten Matris WPH 70 ein entsprechendes Konzept. Das roboterbasierte System übernimmt sowohl das Werkstück- als auch das Palettenhandling. In Kombination mit einer automatischen Messeinheit erhöhen die Matris-WPH-Lösungen die Maschinenlaufzeit und schaffen damit die Voraussetzungen für eine wirtschaftliche 24/7-Produktion.
Der Robo2Go ist nun in Kombination mit dem easyFIX-Automationsspanner erhältlich. Bei wechselnden Bauteilen kann der Roboter auf diese Weise den Schraubstock positionsgenau verstellen, was ihm eine noch höhere Autonomie verleiht. Manuelle Eingriffe durch einen Bediener fallen weg, während das automatisierte Spannen konstante Prozesse gewährleistet. Auf der AMB zeigt DMG Mori die Lösung an einer fünfachsigen DMU 40.
Vernetzte Produktion und schnellere Programmierung
Als eine Säule der Machining Transformation (MX) ergänzt die digitale Transformation (DX) die Fertigungslösungen von DMG Mori. Die Plattform Celos X vernetzt Maschinen, Prozesse und Anwendungen und soll dadurch die Transparenz in der Produktion erhöhen sowie deren Komplexität reduzieren. Für Serviceanfragen ermöglicht das Kundenportal my DMG Mori eine direkte Kommunikation mit den zuständigen Fachkräften. Auch Ersatzteile lassen sich über eine digitale Plattform bestellen.
DMG Mori-Technologiezyklen integrieren zusätzliche Bearbeitungsverfahren wie Verzahnen oder Schleifen und sollen die Programmierzeiten um bis zu 60 Prozent verkürzen. Ausgewählte Zyklen lassen sich über my DMG Mori vorübergehend freischalten, testen und anschließend über verschiedene Bezahlmodelle nutzen. Zur AMB wird dieses On-Demand-Angebot für alle Maschinen aus dem Werk Pfronten um den Application Turning Cycle (ATC) und die Machine Protection Control (MPC 2.0) erweitert. Der ATC passt die Vorschubgeschwindigkeit prozessorientiert an die Tischbeladung an. MPC 2.0 überwacht Vibrationen und schaltet die Maschine bei Bedarf ab, um das Kollisionsrisiko zu verringern.
Halle 10, Stand E10
Produkte im Bericht
DMG MORI Robo2Go
Damit der Robo2Go 3. Generation noch autonomer arbeiten kann, hat DMG Mori vor allem seine Speicherlösungen neugestaltet. Eine Europalette im Standard erhöht die Kapazität um zwölf Prozent, der Schubladenspeicher wurde um 32 Prozent vergrößert. Darüber hinaus ist ein Palettenbahnhof mit drei Europaletten erhältlich, die den Speicher um 50 Prozent erweitern. Mit dem neuen 70-kg-Modul lassen sich zudem größere und schwerere Werkstücke bis zu 40 kg im Einzelgriff sicher handhaben. Damit schließt der Robo2Go 3. Generation die Lücke zwischen dem 35-kg-Modul des Robo2Go Turning und dem 210-kg-Handling des Robo2Go Max und erweitert das Einsatzspektrum deutlich.
DMG MORI Matris WPH
Matris WPH integriert sowohl Werkstücke als auch Paletten in einem System. Damit eignet es sich besonders für Fertigungen mit variierenden Varianten und Stückzahlen: Werkstücke und Paletten können flexibel zugeführt, gespeichert und in die Bearbeitung eingebunden werden.








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