Index auf der AMB 2026: Produktivität rauf, Kosten runter
Index präsentiert auf der AMB in Stuttgart ihre neuesten Dreh-Fräszentren, Mehrspindeldrehautomaten, Produktionsdrehautomaten sowie Automatisierungslösungen für eine produktive Fertigung. Darüber hinaus präsentiert das Unternehmen kostengünstige Einstiegsvarianten ausgewählter Maschinen und einer Roboterzelle mit reduziertem Ausstattungsumfang.
Die Index G160 erweitert die G-Baureihe nach unten und ist für die Komplettbearbeitung mit Motorfrässpindel sowie Haupt- und Gegenspindel ausgelegt.
Im Bereich der Komplettbearbeitung stellt Index das neue Dreh-Fräszentrum G160 vor, das die G-Baureihe nach unten ergänzt. Ebenfalls auf dem Messestand zu sehen ist die weitgehend baugleiche Traub TNX160. Der wesentliche Unterschied liegt in der Steuerung: Während die Index G160 mit einer Sinumerik One ausgestattet ist, arbeitet die TNX160 mit der Traub-CNC TX8i auf Mitsubishi-Basis.
Beide Maschinen basieren konzeptionell auf der bisherigen Index G200.2 und decken ein vergleichbares Teilespektrum ab. Kennzeichnend ist die Motorfrässpindel mit Y- und B-Achse, die sowohl an der Haupt- als auch an der Gegenspindel eingesetzt werden kann. Direktangetriebene Haupt- und Gegenspindeln ermöglichen eine dynamische Bearbeitung. Je nach Anwendung stehen Varianten mit 42 mm oder 65 mm Stangendurchlass zur Verfügung. Das Werkzeugmagazin bietet Platz für 60 oder optional 90 Werkzeuge, die über einen Doppelgreifer automatisch in die Frässpindel eingewechselt werden.
Die Index G220 mit der Roboterzelle iXcenter L demonstriert den automatischen Werkzeugwechsel im Revolver sowie weitere Automatisierungsfunktionen.
Automatischer Werkzeugwechsel im Revolver
Mit der Index G220 zeigt das Unternehmen ein weiteres Dreh-Fräszentrum der G-Baureihe. Die Maschine ist mit der Roboterzelle iXcenter L kombiniert, die auf der AMB als kostengünstige Einstiegsvariante mit Sicherheitszaun präsentiert wird. Der Roboter übernimmt unter anderem den automatischen Werkzeugwechsel im Revolver. Voraussetzung ist eine VDI-Aufnahme mit geradem oder abgewinkeltem HSK-Basishalter. Die Funktionsweise erläutern die Index-Experten vor Ort am Messestand.
Die Traub MS12-4 kombiniert das Konzept des Langdrehens mit einer mehrspindligen Maschinenarchitektur für die parallele Bearbeitung kleiner Werkstücke.
Roboterzelle für Mehrspindeldrehautomaten
Neu ist außerdem eine speziell für Mehrspindeldrehautomaten entwickelte Ausführung des iXcenter. Gezeigt wird sie an einem MS24-6. Die direkt an der Maschine angebaute Roboterzelle übernimmt das automatisierte Entladen und Werkstückhandling. Durch den modularen Aufbau lässt sich das System für weitere Aufgaben erweitern und bei entsprechender Ausstattung Closed-Loop-fähig ausführen. Es unterstützt eine mannarme Serienfertigung und kann an gängigen Index-Mehrspindeldrehautomaten auch nachgerüstet werden.
Die Index G160 erweitert die G-Baureihe nach unten und ist für die Komplettbearbeitung mit Motorfrässpindel sowie Haupt- und Gegenspindel ausgelegt.
Hohe Flächenproduktivität
Mit der Traub MS12-4 präsentiert Index einen Mehrspindel-Lang-/Kurzdrehautomaten für Werkstücke mit Durchmessern von 3,0 bis 13 mm. Anders als klassische Mehrspindeldrehautomaten arbeitet die Maschine nicht mit einer Spindeltrommel und sequentieller Bearbeitung. Stattdessen basiert das Konzept auf der Kinematik des Langdrehautomaten Traub TNL12. Spindeln, Gegenspindeln, Revolver und flexible Werkzeugträger sind quasi vierfach angeordnet, sodass vier Werkstücke gleichzeitig bearbeitet werden können.
Durch den modularen Aufbau sind unterschiedliche Ausstattungsvarianten möglich. Neben der Vollausstattung mit vier Spindeln und Revolvern sowie vier Gegenspindeln und FlexWT-Werkzeugträgern stehen weitere Konfigurationen zur Verfügung, sodass sich die Maschine an unterschiedliche Werkstückanforderungen anpassen lässt.
Einstiegsvariante für die Langdrehbearbeitung
Mit dem Traub TNL12 lean zeigt Index eine Einstiegsvariante seines Lang-/Kurzdrehautomaten. Die Maschine ist mit nur einem Revolver und einer Rückseiteneinheit konfiguriert, wodurch sich die Investitionskosten reduzieren. Die angetriebene Führungsbuchse ist einstellbar, jedoch nicht programmierbar. Bei steigendem Anforderungsprofil kann die Maschine optional erweitert werden.
Ebenfalls auf dem Messestand vertreten ist der Produktionsdrehautomat Index C200, der sowohl mit Siemens- als auch Fanuc-Steuerung erhältlich ist. Auf der AMB wird die Fanuc-Variante gezeigt.
Digitale Lösungen und Beratung
An allen Maschinen stehen Fachleute für technische Fragen und Informationen zu Anwendungen bereit. Am zentralen „Meet the Experts“-Counter informieren Applikations- und Technologiespezialisten über Bearbeitungslösungen unter anderem für Medical, Aerospace und E-Mobility. Dort befinden sich auch die Digitalspezialisten von Index. Sie stellen die zahlreichen iX4.0-Apps vor, mit denen die IoT-Plattform iX4.0 für Transparenz und Produktivität in der gesamten Zerspanungsprozesskette sorgt. Außerdem zeigen sie, wie effizient sich der iXshop für die Beschaffung von Ersatzteilen und anderen Hilfsmitteln nutzen lässt und welche Vorteile iXservices im Aftersales-Service bieten.
Halle 4, Stand B31
Produkte im Bericht
Index-Traub G220
Dreh-Fräszentrum für hohe Produktivität und Flexibilität.
Index-Traub MS24-6
Frontoffener Mehrspindler für Stangendrehteile: Sechs hochpräzise Motorspindeln; frei zugänglich und damit ausgesprochen bedienerfreundlich; hochdynamische Schlitten mit Gleitführung (X-Achse); verschleißfreie Z-Achse, da die Pinolen hydrostatisch gelagert sind; Rückseitige Bearbeitung durch Synchronspindel; Inklusive iXpanel-Cockpitlösung (Basis Siemens S840D sl)
Index-Traub C200
Mit den Produktionsdrehautomaten INDEX C100 und INDEX C200 eröffnen sich neue Möglichkeiten für die schnelle Produktion von Stangendrehteilen. Trotz kompakter Außenmaße bieten die INDEX C100 und INDEX C200 als 2- oder 3-Revolver- Maschinen einen großzügigen Arbeitsraum für die Komplettbearbeitung von Werkstücken.
Index-Traub TNL12 lean
Mit der Traub TNL12 lean bringt Index eine Einstiegsvariante des bewährten kleinen Lang-Kurzdrehautomaten auf den Markt. Die Maschine ist mit nur einem Revolver und einer Rückseiteneinheit konfiguriert. Von anderen Komponenten werden vereinfachte Alternativen eingesetzt. Das Ergebnis: ein flexibler, kostengünstiger und effizienter Drehautomat, der sich für einfachere, hochpräzise Teile anbietet, wie sie beispielsweise in der Medizintechnik benötigt werden.













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