Weiler und Kunzmann zeigen auf der AMB 26 Maschinen
Mit insgesamt 26 Dreh- und Fräsmaschinen geben Weiler und Kunzmann auf der AMB einen umfassenden Überblick über ihr Produktportfolio. Unter dem Motto „Fit for future – gemeinsam erfolgreich“ zeigen sie am Gemeinschaftsstand Anlagen für die hochpräzise Zerspanung von Einzelteilen und Kleinserien. Einen zweiten Schwerpunkt bilden Education4.0-Modelle für die digital unterstützte Ausbildung. Hierzu zählt als Messeneuheit die konventionelle Fräsmaschine WF 410 M Education4.0 von Kunzmann mit der neuen TNC7 go-Steuerung von Heidenhain. Von Weiler ist die neue konventionelle Drehmaschine DA 260 Education4.0 Inceptor zu sehen.
Messepremiere von Kunzmann: eine konventionelle Fräsmaschine WF 410 M Education4.0 für die Ausbildung mit der neuen TNC7 go-Steuerung von Heidenhain.
Kunzmann präsentiert als Messeneuheit die konventionelle Fräsmaschine WF 410 M erstmals in einer Education4.0-Ausführung mit der 2025 vorgestellten Streckensteuerung TNC7 go von Heidenhain. Die Maschine kombiniert die mechanische Basis der WF-Baureihe mit einer vollständig digitalen Antriebstechnik und einer Touch-Bedienung. Hinzu kommt ein auf die Funktionen der Streckensteuerung abgestimmtes mechanisch-digitales Hybrid-Lernpaket mit Education4.0-Inhalten. Aus Sicherheitsgründen wird der Modelltyp ausschließlich mit Späneschutzkabine angeboten.
Die TNC7 go bietet gegenüber der Vorgängersteuerung eine höhere Verarbeitungsgeschwindigkeit und einen größeren Programmspeicher. Die Bedienung erfolgt über einen 16-Zoll-Touchscreen. Bearbeitungszyklen lassen sich nun auch im Handbetrieb nutzen. Drei Betriebsmodi unterstützen unterschiedliche Kenntnisstände – vom Digitalanzeigemodus bis zum automatisierten Zyklenlauf. Der serienmäßige Überlastschutz AFR (Automatic Feed Reduction) dient dem Schutz von Maschine, Werkstück und Werkzeug.
Weiler zeigt die neue Variante „Education4.0 Inceptor“ für die konventionellen Drehmaschinen der DA-Reihe.
Papierlos ausbilden
Von Weiler ist die neue konventionelle Drehmaschine DA 260 mit der Ausstattungsvariante „Education4.0 Inceptor“ zu sehen. Sie ermöglicht den Einstieg in das digitale Ausbildungskonzept Education4.0 und das papierlose Arbeiten an konventionellen Drehmaschinen der DA-Reihe. Maschinen in dieser Ausführung verfügen neben der 3-Achs-Digitalanzeige über einen zusätzlichen, dreh- und schwenkbar montierten 19-Zoll-Industrie-PC mit Voll-Touch-Bedienung auf der Reitstockseite.
Bereits das Grundpaket umfasst verschiedene Lerntools – darunter Tutorials auf Basis eines digitalen Zwillings, eine digitale Bedienungsanleitung und einen Schnittgeschwindigkeitsrechner. Über den Zugriff auf Netzwerkordner lassen sich Bauteilzeichnungen und weitere Dateien direkt an der Maschine nutzen. Da das Digitalisierungspaket unabhängig von der Drehmaschine arbeitet, können auch vorhandene DA-Maschinen damit nachgerüstet werden.
Für die Bearbeitung von Werkstücken mit komplexen Formen und Oberflächen stellt Weiler mehrere zyklengesteuerte Präzisionsdrehmaschinen aus, darunter die E70 HD mit ShopTurn.
Education4.0 live erleben
Speziell für das digitale Ausbildungskonzept Education4.0 konzipierte Dreh- und Fräsmaschinen sind sowohl am Gemeinschaftsstand als auch bei der Sonderschau Bildung der VDW-Nachwuchsstiftung im Atrium der Messe im Einsatz. Dazu gehören von Weiler die konventionelle Drehmaschine Praktikant VCplus Education4.0 und die E30 Education4.0 mit Zyklensteuerung. Kunzmann steuert die manuell und per CNC bedienbare Fräsmaschine WF 410 MC+ Education4.0 mit TNC7 basic bei.
Am Gemeinschaftsstand zeigt Weiler für die Ausbildung zudem die Lerneinheit „Automatisierung und Robotik“. Am Beispiel einer kompakten CNC-Drehmaschine W35 CNC mit Automatisierung lernen Auszubildende interaktiv, wie sich Roboter in Fertigungsprozesse einbinden lassen.
Von Kunzmann sind verschiedene Universalfräsmaschinen zu sehen, unter anderem die WF 610 MC+ mit Siemens Sinumerik One.
Zyklengesteuerte Drehmaschinen für anspruchsvolle Konturen
Für das hochpräzise Zerspanen von Einzelteilen und Kleinserien mit komplexen Formen und Oberflächen zeigt Weiler mehrere zyklengesteuerte Präzisionsdrehmaschinen: die E40 ONE1, die E50 HD ONE1 sowie die E70 HD mit ShopTurn. Sie arbeiten nach programmierbaren Abläufen, in denen sich Prozessschritte wie Schleifen, Bohren, Gewindeschneiden und Fräsen in einer zuvor festgelegten Reihenfolge ausführen lassen.
Großer Spindeldurchlass für die Stangenbearbeitung
Den Spindelkasten einer zyklengesteuerten E150 mit einer Spindelbohrung von 450 mm einschließlich verschiedener Spannmittel stellt Weiler ebenfalls am Stand aus. Stangenmaterial mit großen Durchmessern lässt sich damit aufnehmen und bearbeiten. Erhältlich sind Varianten mit Spindelbohrungen bis 520 mm.
Aus seinem konventionellen Programm zeigt Weiler weitere Maschinen für Ausbildung, Handwerk und Industrie, darunter die Primus VCD, die Praktikant GSD und die Condor VCplus. Ergänzt wird das Angebot durch die servokonventionelle C35HD.
Universalfräsmaschinen für den Werkzeug- und Vorrichtungsbau
Kunzmann ergänzt die Exponate um vier Universalfräsmaschinen. Dazu gehören die manuelle WF 410 D mit Digitalanzeige und die WF 610 CNC mit TNC7 basic und 20-fach-Werkzeugwechsler. Außerdem sind die beiden Hybridmaschinen WF 410 MC+ mit Heidenhain TNC7 basic und WF 610 MC+ mit Siemens Sinumerik One zu sehen. Die Maschinen vereinen moderne Steuerungstechnik mit hoher Flexibilität, insbesondere für den Werkzeug- und Vorrichtungsbau. Zu ihren Merkmalen zählen Präzision, Multi-Touch-Bedienung, eine kompakte Leistungsdichte und eine auf Wartungszugänglichkeit ausgelegte Konstruktion.
Halle 4, Stand C12




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