DMG Mori mit DMQP-Partnern auf der Intertool X Schweissen
Auf der Intertool präsentiert DMG Mori nicht nur einzelne Maschinen, sondern bewusst ganzheitliche Fertigungskonzepte. Im Mittelpunkt stehen vernetzte Prozessketten, Automatisierung sowie die Zusammenarbeit mit Technologiepartnern, um moderne Produktionslösungen praxisnah zu demonstrieren.
Ein Schwerpunkt liegt auf der Integration von Automationslösungen. So wird die CLX 450 TC gemeinsam mit dem Automationssystem Robo2Go präsentiert.
„Zukunftsfähige Fertigung entsteht im Zusammenspiel von Maschine, Automation, Software und starken Partnern. Auf der Intertool zeigen wir ganzheitliche Prozessketten, die KMU nachhaltig wettbewerbsfähig machen.“
DMG Mori ist auf der Messe Teil des Gemeinschaftsstandes „Im Steirereck“, auf dem mehrere Technologiepartner ihre Lösungen gemeinsam präsentieren. Ziel dieses Konzepts ist es, Fertigungsprozesse nicht isoliert, sondern als durchgängige Wertschöpfungskette darzustellen – von der Programmierung über Werkzeugtechnologie bis hin zur realen Zerspanung auf der Maschine.
Am Stand zeigt DMG Mori mehrere Maschinen aus seinem Portfolio für Dreh- und Fräsbearbeitung. Dazu zählen unter anderem die CLX 450 TC, die DMU 60 Evolution der zweiten Generation sowie die NLX 2500/700. Alle Maschinen sind mit der Steuerung Sinumerik One und der digitalen Plattform Celos X ausgestattet und demonstrieren unterschiedliche Ansätze moderner, vernetzter Fertigung – von der Drehbearbeitung über die 5-Achs-Fräsbearbeitung bis hin zur flexiblen Komplettbearbeitung.
Gemeinsam mit dem Werkzeughersteller Boehlerit zeigt DMG Mori Live-Zerspanung auf der DMU 60 Evolution.
Automation und digitale Prozessketten
Ein Schwerpunkt liegt auf der Integration von Automationslösungen. So wird die CLX 450 TC gemeinsam mit dem Automationssystem Robo2Go präsentiert. Dadurch lässt sich ein durchgängiger Fertigungsprozess vom automatisierten Werkstückhandling über das Werkzeugmanagement bis hin zur digitalen Produktionssteuerung darstellen. Auch bei der DMU 60 Evolution zeigt DMG Mori, wie sich moderne Bearbeitungszentren auf automatisierte Fertigung vorbereiten lassen. Ergänzende Automationslösungen wie das PH-Cell-System oder das neue WPH-Automationssystem werden am Stand digital präsentiert und verdeutlichen, wie sich Produktionsprozesse Schritt für Schritt automatisieren lassen.
Die NLX 2500/700 wiederum steht für leistungsstarke Universaldrehbearbeitung und eignet sich sowohl für hochpräzise Anwendungen als auch für anspruchsvolle Zerspanungsaufgaben. In Kombination mit Automationslösungen entsteht ein flexibles Fertigungssystem, das sich an unterschiedliche Bauteile, Losgrößen und Produktionsanforderungen anpassen lässt.
Auch bei der DMU 60 Evolution zeigt DMG Mori, wie sich moderne Bearbeitungszentren auf automatisierte Fertigung vorbereiten lassen.
Partnerschaften als Schlüssel zur modernen Fertigung
Ein zentrales Element des Messeauftritts ist die Zusammenarbeit mit Technologiepartnern. Gemeinsam mit dem Werkzeughersteller Boehlerit zeigt DMG Mori Live-Zerspanung auf der DMU 60 Evolution, die auf große Screens übertragen und moderiert wird. Dadurch erhalten Besucher einen direkten Einblick in reale Bearbeitungsprozesse und die Leistungsfähigkeit moderner Zerspanungstechnologie. Darüber hinaus sind mehrere Partner aus dem DMQP-Netzwerk in den Messeauftritt eingebunden, darunter Tebis, TCM, Haimer und Horn. Sie demonstrieren Lösungen aus den Bereichen CAD/CAM, Werkzeugmanagement und Zerspanungstechnologie und zeigen damit, wie moderne Fertigung zunehmend in vernetzten Ökosystemen entsteht.
Machining Transformation (MX)
„Auf der Intertool möchten wir zeigen, wie wichtig es ist, Fertigung heute ganzheitlich zu denken“, erklärt Gebhard Aberer, Geschäftsführer der DMG Mori Austria GmbH. „Maschinen, Automation, Software und starke Partner müssen als Gesamtsystem zusammenarbeiten, damit Anwender nachhaltige Wettbewerbsvorteile erzielen können.“ Damit unterstreicht DMG Mori auf der Intertool seine Strategie der sogenannten Machining Transformation (MX). Ziel ist es, Maschinen, Automatisierung, Digitalisierung und Service zu integrierten Lösungen zu verbinden und insbesondere mittelständische Fertigungsunternehmen bei der Modernisierung ihrer Produktion zu unterstützen.
Halle 21, Stand 0717
Produkte im Bericht
DMG MORI NLX 2500|700
Die vollständig überarbeitete NLX 2500|700 2. Generation setzt neue Maßstäbe in der 6-Seiten-Komplettbearbeitung von Werkstücken bis ø 366 x 708 mm. Die Y-Achse von +/- 60 mm, ihre hervorragende thermische Stabilität und gesteigerte Dreh- und Fräsleistungen machen die Neuentwicklung zur idealen Wahl für anspruchsvolle Fertigungsaufgaben. Herzstück sind die leistungsstarken Master Spindeln mit bis zu 1.273 Nm Drehmoment, ergänzt durch eine optional skalierbare Gegenspindel.
DMG MORI DMU 60 eVo
Mit der DMU 60 eVo 2. Generation setzt DMG Mori neue Maßstäbe in der 5-achsigen Universalbearbeitung und einen Meilenstein für Präzision und Produktivität. Auf Basis der einzigartigen Tisch-Kinematik wurde das bewährte Maschinenkonzept grundlegend weiterentwickelt, um den steigenden Anforderungen an Genauigkeit, Dynamik und Flexibilität gerecht zu werden.
DMG MORI Robo2Go
Damit der Robo2Go 3. Generation noch autonomer arbeiten kann, hat DMG Mori vor allem seine Speicherlösungen neugestaltet. Eine Europalette im Standard erhöht die Kapazität um zwölf Prozent, der Schubladenspeicher wurde um 32 Prozent vergrößert. Darüber hinaus ist ein Palettenbahnhof mit drei Europaletten erhältlich, die den Speicher um 50 Prozent erweitern. Mit dem neuen 70-kg-Modul lassen sich zudem größere und schwerere Werkstücke bis zu 40 kg im Einzelgriff sicher handhaben. Damit schließt der Robo2Go 3. Generation die Lücke zwischen dem 35-kg-Modul des Robo2Go Turning und dem 210-kg-Handling des Robo2Go Max und erweitert das Einsatzspektrum deutlich.







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