Index erweitert Automatisierung für Mehrspindeldreher
Beim Open House 2026, das vom 17. bis 20. März 2026 im iXperience Center in Deizisau stattfindet, stellt Index nicht nur Maschinen-Innovationen vor, wie den mehrspindligen Langdrehautomaten Traub MS12-4 und das Dreh-Fräszentrum Index G160. Für große Aufmerksamkeit sorgen auch Neuheiten auf Peripherieebene. Zu diesen Highlights zählen die robotergestützte Automatisierungslösung iXcenter für Index Mehrspindeldrehautomaten sowie eine roboterautomatisierte Lösung zum Rüsten von Werkzeugen auf Revolvern.
Die robotergestützte Automatisierungslösung Index iXcenter ermöglicht es nun, bei Einspindel-Drehmaschinen Werkzeuge automatisiert in den Werkzeugrevolver ein- und auszuwechseln.
Die Automatisierungslösung iXcenter gibt es nun auch für Index Mehrspindeldrehautomaten. Die direkt an der Maschine angebaute Roboterzelle übernimmt das automatisierte Entladen und Handling von Werkstücken und führt zusätzlich definierte Nebenprozesse aus wie zum Beispiel das Messen, Reinigen, Entgraten oder Beschriften. So unterstützt sie eine stabilen, mannarme Serienfertigung von Einlegeteilen bei gleichbleibender Prozessqualität.
Anwender profitieren von einer gesteigerten Produktivität. Die Anbindung an Index Mehrspindeldrehautomaten ist kompakt und ergonomisch gelöst. Dank modular erweiterbarer Funktionen ist das iXcenter flexibel nutzbar und unter anderem closed-loop-fähig. An gängigen Index Mehrspindeldrehautomaten lässt sich das iXcenter auch einfach nachrüsten.
Das neue iXcenter für Index Mehrspindeldrehautomaten verbindet kompakte Robotik mit hoher Flexibilität.
Automatischer Werkzeugwechsel im Revolver
Eine weitere Neuheit betrifft Einspindel-Drehautomaten, die mit einem iXcenter ausgestattet sind. Der dort installierte Roboter ist künftig in der Lage, Werkzeuge in den Revolver ein- und auszuwechseln. Einzige Voraussetzung: Die VDI-Aufnahme des Werkzeugrevolvers enthält einen geraden oder abgewinkelten HSK-Basishalter, in den der Roboter ein Werkzeug mit HSK-A oder HSK-T 63-Schnittstelle wechseln kann. Dazu ist er mit einem Endeffektor ausgestattet, den es für die Werkstück- und/oder Werkzeughandhabung gibt. Er ist entweder auf den Roboter direkt montiert oder über eine automatische Schnellwechselschnittstelle austauschbar.
Der HSK-Basishalter besitzt eine Betätigungsschraube, über die ein Spann- und Lösemechanismus für das HSK-Werkzeug gestartet wird. Sie wird vom Roboter über einen Mitnehmer ausgelöst, der sich unmittelbar bei der Werkzeuggabel befindet, die wiederum die Aufnahme und Arretierung der Werkzeuge übernimmt.
Der automatischer Werkzeugwechsel eignet sich, um Standardwerkzeuge mannlos auf dem Revolver zu rüsten. Die Lösung eignet sich zudem für das Einwechseln von überlangen Werkzeugen in die Frässpindel.
Serviceleistung Geometrievermessung
Ganz neu bietet Index die „Geometrievermessung as a Service“. Damit können sich Anwender von Index- bzw. Traub Dreh- und Dreh-Fräszentren die Leistungsfähigkeit Ihrer Maschine sichern und Transparenz über deren Istzustand gewinnen.
Mit der kabellosen, schnellen Vermessung des Arbeitsraums lassen sich – zum Beispiel nach einem Crash – Geometrieabweichungen rasch erkennen und gezielt korrigieren, was Qualitätsproblemen und ungeplanten Stillständen vorbeugt. Durch regelmäßige Zustandsanalysen können notwendige Eingriffe vorausschauend geplant und unproduktive Ausfallzeiten reduziert werden. Dadurch erhöht sich die Verfügbarkeit der Anlage über den gesamten Lebenszyklus.
Index bietet die Geometrievermessung in drei Varianten an. Im Modul Basic wird die Grundgeometrie gemessen und das Maschinenbett schnell und einfach ausgerichtet. Das Modul Advanced dient dem Vermessen eines Teilsystems – bestehend aus bis zu drei Achsen – zu einer Spindel. Ideal für einen schnellen Geometriecheck nach Kollisionen. Beim Modul Pro werden alle Spindeln und Achsen im Arbeitsraum vermessen. Der Kunde erhält eine vollständige IST-Analyse des Geometriezustands der Maschine samt Gesamtgeometriebericht.



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