anwenderreportage

Durchgängige CAM-Strategie mit Tebis sichert Prozesse in der Einzelteilfertigung

Vom Neustart auf der grünen Wiese zum gefragten Problemlöser: BW-CNC zeigt, wie Erfahrung, Flexibilität und moderne 5-Achs-Technologie auch unter Zeitdruck Höchstleistungen ermöglichen. Mit Fokus auf anspruchsvolle Einzelteile und Prototypen sowie der Digitalisierung der Prozesse hat sich das junge Unternehmen in kürzester Zeit einen Namen gemacht. In Sachen CAM setzen die Verantwortlichen dabei auf Tebis – und das aus guten Gründen.

Wenn viele Vorgänge mannlos und automatisiert ablaufen, müssen sich die Zerspaner auf ihre Technik verlassen können. Das gilt für die Maschinen ebenso wie für Werkzeuge oder das CAM-System. (Bilder: Richard Pergler)

Wenn viele Vorgänge mannlos und automatisiert ablaufen, müssen sich die Zerspaner auf ihre Technik verlassen können. Das gilt für die Maschinen ebenso wie für Werkzeuge oder das CAM-System. (Bilder: Richard Pergler)

Shortcut

Aufgabenstellung: Prozesssichere Fertigung komplexer Einzelteile bei kurzen Durchlaufzeiten und hoher Variantenvielfalt.

Lösung: Durchgängige CAM-Strategie mit Tebis inklusive standardisierter Daten, Simulation und automatisierter Prozesse.

Nutzen: Hohe Prozesssicherheit, reduzierte Rüst- und Nebenzeiten sowie zuverlässige mannlose Fertigung.

Bei der BW-CNC GmbH in Lienz in Osttirol entsteht ein breites Spektrum an Werkstücken in unterschiedlichsten Größen und Formen. Der Lohnfertiger bearbeitet 10 x 10 mm große Werkstücke aus der Medizintechnik ebenso wie 1.500 x 1.500 mm große Teile aus dem Wasserkraftwerksbau oder der Luft- und Raumfahrt. „Wir haben BW-CNC Ende 2023 als reinen Lohnfertiger neu gegründet, nachdem die lange geplante Übernahme des Unternehmens, in dem einige von uns über Jahrzehnte gearbeitet hatten und in dem ich Geschäftsführer war, im letzten Moment geplatzt ist“, erklärt Michael Bader, Geschäftsführer bei BW-CNC. „Dann waren schnelle Entscheidungen gefragt und wir haben auf der grünen Wiese neu gegründet. Obwohl unser Unternehmen noch sehr jung ist, können unsere Auftraggeber also auf die reiche Erfahrung unserer Mitarbeiter bauen.“

Tebis unterstützt mit gut durchdachten Funktionen. BW-CNC nutzt beispielsweise intensiv die automatische Featureerkennung. Die Simulation mit echten Ist-Daten sorgt für eine sichere Kollisionsprüfung – nur simulierte Programme gehen auf die Maschine.

Tebis unterstützt mit gut durchdachten Funktionen. BW-CNC nutzt beispielsweise intensiv die automatische Featureerkennung. Die Simulation mit echten Ist-Daten sorgt für eine sichere Kollisionsprüfung – nur simulierte Programme gehen auf die Maschine.

Tebis SmartOps

In der Einzelteilfertigung und in der Kleinserienfertigung wie bei BW-CNC sind schnelle und präzise Lösungen gefragt – an der Maschine genauso wie im CAD/CAM-Prozess. Mit der SmartOps-Technologie von Tebis kann der Anwender Konstruktion und CAM-Programmierung zu einem hohen Grad automatisieren. Das sorgt für maximale Flexibilität bei gleichzeitig höchster Prozesssicherheit. Der Anwender wird wizardbasiert durch die einzelnen Prozessschritte geführt und kann bei Bedarf gezielt eingreifen und Änderungen vornehmen. Dank der Parametrik in SmartOps ist der gesamte Ablauf sehr einfach zu ändern. Für den Anwender bedeutet das eine spürbare Entlastung, weniger Zeitdruck und jederzeit zuverlässige, reproduzierbare Ergebnisse.

Menschen als wichtigster Faktor

Nicht wenige Auftraggeber sind vom ehemaligen Unternehmen mitgekommen – sie sind von den Menschen, die BW-CNC ausmachen, überzeugt und schätzen die Kompetenz, die Flexibilität und den Ideenreichtum des engagierten Teams. Und da das Unternehmen auch scheinbar Unmögliches binnen kürzester Zeit realisiert, hat es sich sehr schnell den Ruf eines flexiblen Problemlösers erworben.

„Wir fertigen für alle Branchen und in nahezu allen zerspanbaren Werkstoffen – von Kunststoffen über Aluminium, verschiedene Gusswerkstoffe, Stähle und Edelstähle bis zu hartzähen Werkstoffen wie Inconel“, beschreibt Bader sein Bearbeitungsspektrum. „Die Lieblingslosgröße unserer Auftraggeber ist 1, oft zudem gespiegelt“. Häufig auch Prototyp- und Vorserien, typischerweise bis zu 50 Stück.

Damit die Simulation mit Echtdaten ablaufen kann, haben die Zerspaner ihre Maschinen vermessen lassen und alle relevanten Komponenten vom Werkzeug bis zum Spannmittel in Datenbanken erfasst. Zudem werden auch die Rohlinge auf der Maschine gemessen.

Damit die Simulation mit Echtdaten ablaufen kann, haben die Zerspaner ihre Maschinen vermessen lassen und alle relevanten Komponenten vom Werkzeug bis zum Spannmittel in Datenbanken erfasst. Zudem werden auch die Rohlinge auf der Maschine gemessen.

Wer zu billig kauft, kauft mehrmals

Als größten Fehler in der Geschichte seines jungen Unternehmens sieht Michael Bader die Entscheidung, zunächst in ein „billiges“ CAM-System zu investieren. Obwohl ein namhafter Anbieter dahintersteckt, war offenkundig kein großes Interesse da, die Zerspaner bei BW-CNC in ihrer Herausforderung zu unterstützen. Eine Rückabwicklung scheiterte an der mangelnden Anwenderorientierung des Anbieters, Bader blieb auf seinen Kosten sitzen. Hier macht sich die Investition in das CAM-Paket von Tebis bezahlt, und der Anwender kann sich stets auf kompetente Ansprechpartner verlassen, die – unabhängig davon, ob es ein Ein-Mann-Betrieb ist oder ein Großunternehmen – die Anliegen der Programmierer und Zerspaner ernst nehmen und die Lösung von Problemen zu ihrer eigenen Sache machen.

„Unmögliche“ Teile sind das Tagesgeschäft

Und oft sind es die „unmöglichen“ Teile, die Bader auf den Tisch bekommt: „Wir trauen uns an solche Werkstücke heran, nehmen uns Zeit dafür“, erklärt der Zerspanungsexperte. „Dabei gehen wir bis an die Grenzen unserer Maschinen und Werkzeuge – und manchmal darüber hinaus. Die Durchlaufzeiten von Bestellung bis Auslieferung liegen meist zwischen 14 Tagen und drei Wochen.“ Den acht Mitarbeitern bei BW-CNC steht ein kleiner, aber leistungsfähiger Maschinenpark zur Verfügung: ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum Emco MMV 3200 mit Drehtisch für die 5-Achs-Simultan-Bearbeitung, ein Dreh-Fräszentrum Mazak Integrex i200H S mit Gegenspindel und Teile-Entnahmestation sowie ein Präzisionsbearbeitungszentrum Mazak CV5-500.

Beim CAM-System setzen die Lohnfertiger auf Tebis 4.1 im neuesten Release. Das war nicht von Anfang an so: „Wir kannten zwar Tebis aus unserem alten Unternehmen, wo es unter den verschiedenen CAM-Systemen klar die Nummer Eins war. Wir wussten um die Leistungsfähigkeit von Tebis – deshalb stand es ganz oben auf unserer Wunschliste“, bekennt Bader. „Allerdings ist Tebis nicht gerade das günstigste CAM-System. Und Geld ist knapp in einem frisch gegründeten Unternehmen, deshalb entschieden wir uns für eine andere namhafte CAM-Software.“

Bohrungen, Passungen und Gewinde – auch beliebig im Raum verteilt werden vom CAM-System automatisch programmiert, damit die die Programmierer sich auf die wirklich wesentlichen Dinge konzentrieren können.

Bohrungen, Passungen und Gewinde – auch beliebig im Raum verteilt werden vom CAM-System automatisch programmiert, damit die die Programmierer sich auf die wirklich wesentlichen Dinge konzentrieren können.

Michael Bader
Geschäftsführer, BW-CNC

„Wir sind von Tebis überzeugt: Damit haben wir in weit mehr als nur ein CAD/CAM-System investiert. Wir haben einen verlässlichen Partner gewonnen, der uns bei unseren Zielen unterstützt. Tebis ist nicht billig, aber seinen Preis definitiv wert.“

Billig oder preiswert?

Die sollte nach Aussage des Anbieters alle Ansprüche der Zerspaner abdecken können. Jedoch konnte diese Software Werkstücke nicht problemlos spiegeln. „Eine Fähigkeit, die wir dringend benötigen“, erklärt Bader. „Die Entscheidung für ein günstiges System hatte unserem jungen Unternehmen schon am Anfang fast das Genick gebrochen.“

Einen zweiten Fehler konnte und wollte sich Bader nicht leisten, deshalb wandte er sich an Tebis. „Hier hatte man ein offenes Ohr für unsere Anforderungen und Verständnis für unsere Situation“, erklärt er. „So konnten wir die finanzielle Seite so regeln, dass es weniger schmerzhaft war als befürchtet.“ Und seither läuft alles wie vorgesehen. Die CAD-Daten aus den unterschiedlichsten Systemen der Auftraggeber übernimmt Tebis dank ausgereifter Schnittstellen schnell und sicher. Fehler werden zuverlässig erkannt und können meist einfach korrigiert werden.

BW-CNC verfügt über moderne 5-Achsen-Technologie, um anspruchsvolle Teile zu fertigen.

BW-CNC verfügt über moderne 5-Achsen-Technologie, um anspruchsvolle Teile zu fertigen.

Andreas Eger
Gebietsverkaufsleiter DACH, Tebis AG

„Die Stärke der aktuellen Ausrichtung der BW-CNC liegt in der konsequenten Automatisierung der Fertigungsprozesse. Mit Tebis für die CAM-Programmierung entstand eine effiziente, präzise und zukunftsfähige Produktionsbasis.“

Für Handarbeiten bleibt keine Zeit

Werkzeuge, Bearbeitungsstrategien, allgemeine Prozesse – all das wurde neu gedacht und umgesetzt. „So haben wir uns etwa beim Kauf unseres Emco-Bearbeitungszentrums für die Option eines Rundtischs entschieden. Das erweitert nicht nur unsere Bearbeitungsmöglichkeiten deutlich, wir sparen auch Rüstvorgänge, indem wir Werkstücke in neue Positionen drehen und ohne Umspannen weiterbearbeiten können. Darüber hinaus arbeiten wir viel mit Mehrfachaufspannungen. Tebis unterstützt das mit intelligenten Funktionen.“

Das Acht-Mann-Unternehmen ist gut ausgelastet und könnte noch ein paar tüchtige Facharbeiter mehr vertragen. Aber wie überall in Österreich sind diese auch im Lienzer Becken rar gesät. „So bleibt für Handarbeiten keine Zeit“, erklärt der Unternehmer. „Das Entgraten etwa muss nach Möglichkeit komplett auf der Maschine erfolgen – da muss auch das CAM-System mitspielen. Unser Ziel ist, fertige Bauteile von den Maschinen zu bekommen, die noch maximal gereinigt und verpackt werden müssen.“

Bei BW-CNC werden unterschiedlichste Werkstoffe bearbeitet. Oft sind es wie hier Rohlinge aus unterschiedlichsten Gusswerkstoffen. Zerspant werden aber alle Materialien von Kunststoffen über Aluminiumlegierungen, Stähle und Edelstähle bis zu Titan und Inconel.

Bei BW-CNC werden unterschiedlichste Werkstoffe bearbeitet. Oft sind es wie hier Rohlinge aus unterschiedlichsten Gusswerkstoffen. Zerspant werden aber alle Materialien von Kunststoffen über Aluminiumlegierungen, Stähle und Edelstähle bis zu Titan und Inconel.

Anwender: BW-CNC

Die BW-CNC GmbH in Lienz ist ein junges, dynamisches Unternehmen, das sich auf die Lohnfertigung unterschiedlichster Teile in Losgrößen von 1 bis 50 spezialisiert hat. Gegründet 2023, überzeugt das Unternehmen mit einem motivierten Team, hoher Zuverlässigkeit und technischer Exzellenz. Mit leistungsfähigen Zerspanungsmaschinen fertigen acht Experten Bauteile aus verschiedensten Materialien. Die Durchlaufzeiten von der Bestellung bis zur Auslieferung liegen in der Regel zwischen 14 Tagen und drei Wochen.

BW-CNC GmbH
Pfister 4
A-9900 Lienz
https://www.bw-cnc.com/index.php/impressum

Das Ergebnis kann nur so gut sein wie die Daten

Vor allem aber müssen die Zerspaner darauf vertrauen können, dass die Prozesse exakt so ablaufen wie geplant. Das bedarf einiger Vorbereitungen. „Wir haben mit Unterstützung von Tebis unsere Werkzeugdatenbank aufgebaut. Dort sind alle Standardwerkzeuge mit den jeweiligen Schnittparametern für die unterschiedlichen Werkstoffe, die wir bearbeiten, exakt erfasst. Auch die Halter sind durchnummeriert, vermessen und gelasert“, erläutert Bader. „Das deckt rund 80 Prozent unserer Werkzeuge ab. Der Rest sind Sonderwerkzeuge – dabei sind die einzelnen Komponenten exakt erfasst, so dass wir auch hier die Daten und Werte schnell und sicher übernehmen können.“

Für eine 100-%-Kollisionsprüfung der Programme haben die Zerspaner ihre Spannmittel vermessen und in einer Datenbank erfasst. Die Maschinen wurden von Tebis-Spezialisten exakt gescannt. Gerüstet wird genau nach Plan, angezeigt per Tablet an der Maschine. Und die Werkstücke werden per Messzyklus auf der Maschine angetastet. „Die Zeit der Facharbeiter ist zu wertvoll, um Maschinen lange einzufahren und den Prozess zu beobachten“, erklärt Bader. „Tebis unterstützt uns hier auf vielfältige Weise. Es stellt sicher, dass die Programme exakt umgesetzt werden. So wird eine sichere Mehrmaschinenbedienung möglich.“

Gute Facharbeiter sind rar gesät – auch im Lienzer Becken. Deshalb sollen die Bearbeitungen zu einem hohen Grad mannlos ablaufen können. Tebis legt die Grundlagen für eine prozesssichere und -stabile Fertigung.

Gute Facharbeiter sind rar gesät – auch im Lienzer Becken. Deshalb sollen die Bearbeitungen zu einem hohen Grad mannlos ablaufen können. Tebis legt die Grundlagen für eine prozesssichere und -stabile Fertigung.

Per Tablet können die Maschinenbediener alle relevanten Informationen fürs Rüsten abrufen.  Darüber hinaus visualisiert das hinterlegte PDF per Bild die genaue Aufspannsituation. So lassen sich Missverständnisse einfach vermeiden.

Per Tablet können die Maschinenbediener alle relevanten Informationen fürs Rüsten abrufen. Darüber hinaus visualisiert das hinterlegte PDF per Bild die genaue Aufspannsituation. So lassen sich Missverständnisse einfach vermeiden.

Handarbeit soll weitestgehend vermieden werden. Die Werkstücke sollen so von der Maschine kommen, dass sie nur noch gereinigt und verpackt werden müssen.

Handarbeit soll weitestgehend vermieden werden. Die Werkstücke sollen so von der Maschine kommen, dass sie nur noch gereinigt und verpackt werden müssen.

Mannlose Abläufe erfordern stabile Prozesse

Wenn viele Vorgänge mannlos und automatisiert ablaufen, müssen sich die Zerspaner auf ihre Technik verlassen können. „Bei den Werkzeugen setzen wir meist auf Tools von Mitsubishi Materials“, berichtet Bader. „Da wissen wir, dass wir auf die Geometriedaten, aber auch auf weitere wichtige Eigenschaften wie die prognostizierten Standzeiten nahezu blind vertrauen können. Hier stimmen Qualität und Preis-Leistungs-Verhältnis.“

Zudem sind die Bearbeitungsergebnisse einwandfrei. „Auch bei anspruchsvollen Oberflächen sieht man keinen Ansatz, wo das Werkzeug ins Material eintaucht“, berichtet Bader. „Und für kritische Operationen ist Mitsubishi Materials Tool Europe ein exzellenter Partner. Wir hatten etwa die Aufgabe, in ein schwer zerspanbares Material eine 1,0 mm große Bohrung mit einer Tiefe von 100 mm einzubringen. Mit einem Hartmetallbohrer von Mitsubishi Materials schaffen wir das prozesssicher. Prompt gab uns der Auftraggeber eine neue Herausforderung: zwar immerhin 1,5 mm im Durchmesser, dafür aber 250 mm tief. Auch dabei wird uns Mitsubishi Materials als Werkzeughersteller zur Seite stehen und uns beraten.“

Die Branchen der Auftraggeber bilden ein weites Spektrum ab – von der Kraftwerksindustrie über die Luft- und Raumfahrtbranche bis zur Medizintechnik ist alles dabei, die Werkstücke sind zwischen 10 x 10 und 1.500 x 1.500 mm groß.

Die Branchen der Auftraggeber bilden ein weites Spektrum ab – von der Kraftwerksindustrie über die Luft- und Raumfahrtbranche bis zur Medizintechnik ist alles dabei, die Werkstücke sind zwischen 10 x 10 und 1.500 x 1.500 mm groß.

Bei den Werkzeugen setzen die Zerspaner auf Tools von Mitsubishi Materials. Bei dem japanischen Hersteller können sie sich auf die Geometriedaten, aber auch auf weitere wichtige Eigenschaften wie die prognostizierten Standzeiten nahezu blind verlassen.

Bei den Werkzeugen setzen die Zerspaner auf Tools von Mitsubishi Materials. Bei dem japanischen Hersteller können sie sich auf die Geometriedaten, aber auch auf weitere wichtige Eigenschaften wie die prognostizierten Standzeiten nahezu blind verlassen.

Hohe Präzision für wirtschaftliche Bearbeitung

Gern setzen die Zerspaner das iMX-Schaftfräsersystem von Mitsubishi Materials ein – es ist präzise und ermöglicht wirtschaftliche und flexible Bearbeitungsaufgaben in Stahl, rostfreiem Stahl, Aluminium, Titan oder Inconel auch mit großen Auskraglängen. Die austauschbaren Schneidköpfe verfügen über eine Beschichtung, die für eine höhere Verschleißfestigkeit dank verringertem Schnittwiderstand sorgt.

„Neue Werkzeuge werden bei ihrer Ankunft umgehend in die Datenbanken unseres CAM-Systems eingepflegt“, erläutert Bader. „Dafür wendet ein Programmierer etwa vier bis fünf Stunden pro Woche auf.“ Die Zusammenarbeit mit Tebis ist zudem sehr eng. Bei komplexen Herausforderungen, die intern nicht allein lösbar sind, werden die Experten von Tebis unterstützend eingebunden. Zufrieden mit der Zusammenarbeit zeigt sich daher auch Andreas Eger, Gebietsverkaufsleiter im DACH-Raum bei der Tebis AG: „Tebis ermöglicht BW-CNC, auch komplexeste Einzelteile und Prototypen effizient zu programmieren und mannlos zu fertigen. BW-CNC verfügt damit heute über eine stabile Grundlage für automatisierte Abläufe, höchste Präzision und verkürzte Durchlaufzeiten – ein entscheidender Schritt in Richtung moderner, zukunftssicherer Fertigung.“

Den insgesamt acht Mitarbeitern steht ein kleiner, aber technologisch feiner und entsprechend leistungsfähiger Maschinenpark zur Verfügung.

Den insgesamt acht Mitarbeitern steht ein kleiner, aber technologisch feiner und entsprechend leistungsfähiger Maschinenpark zur Verfügung.

Kein Programm geht auf die Maschine, das nicht vorher kollisionsgeprüft ist. Das hilft, teure Fehler zu vermeiden und die engen Zeitpläne der Auftraggeber zuverlässig einzuhalten.

Kein Programm geht auf die Maschine, das nicht vorher kollisionsgeprüft ist. Das hilft, teure Fehler zu vermeiden und die engen Zeitpläne der Auftraggeber zuverlässig einzuhalten.

Wenn viele Vorgänge mannlos und automatisiert ablaufen, müssen sich die Zerspaner auf ihre Technik verlassen können. Das gilt für die Maschinen ebenso wie für Werkzeuge oder das CAM-System. (Bilder: Richard Pergler)

Wenn viele Vorgänge mannlos und automatisiert ablaufen, müssen sich die Zerspaner auf ihre Technik verlassen können. Das gilt für die Maschinen ebenso wie für Werkzeuge oder das CAM-System. (Bilder: Richard Pergler)

Verlässlicher Partner

„Die nehmen unsere Wünsche und Anregungen ernst, obwohl wir kein Großunternehmen sind. Speziell die Anwendungstechniker entwickeln einen persönlichen Ehrgeiz, Probleme optimal zu lösen. Oft finden wir die Lösung im nächsten Release umgesetzt. Und das ist das, was uns an Tebis überzeugt: Wir haben damit in weit mehr als nur ein CAD/CAM-System investiert. Wir haben einen verlässlichen Partner gewonnen, der uns bei unseren Zielen unterstützt“, fasst es Michael Bader abschließend treffend zusammen.

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