Mitarbeiterzentrierte Steuerung von EVO steigert die Flexibilität der Fertigung
Mit dem neuesten Release des ERP-Systems EVOcompetition stellt die EVO Informationssysteme GmbH eine Erweiterung der Personaleinsatzplanung vor, die insbesondere für Produktionsunternehmen mit flexibel einsetzbaren Mitarbeitern einen deutlichen Produktivitätsschub bedeutet. Erstmals können Fertigungsaufträge nicht nur über klassische Produktionsressourcen wie Maschinen, Arbeitsplätze oder Montageaufgaben geplant werden, sondern direkt mitarbeiterspezifisch, ressourcenübergreifend und komfortabel per App.
Die neue „Auftragsvorrat“-App ermöglicht es, Fachkräfte ortunabhängig flexibler einzusetzen und Aufträge besser zu planen
Bislang orientierte sich die Auftragsreihenfolge überwiegend an der Maschinenauslastung und den Kapazitäten entlang der Produktionsprozesse. Mitarbeiter wurden dieser Planung erst nachgelagert zugeordnet. Doch für viele Unternehmen – vor allem für solche, die mit flexibel einsetzbaren Fachkräften eine hohe Produkt- oder Variantenvielfalt fertigen – ist ein anderer Ansatz wesentlich praxistauglicher, den EVO jetzt mit der Funktion „Auftragsvorrat“ im ERP-System EVOcompetition verwirklicht hat: Aufträge lassen sich gezielt einzelnen Mitarbeitern zuordnen, die bedarfsorientiert an verschiedenen Produktionsschritten und -ressourcen eingesetzt werden können.
Aufgaben digital zuteilen
In der Praxis lässt sich diese neue Funktion so anwenden: Wenn die Mitarbeiter die App öffnen, erhalten sie die von der Personaleinsatzplanung vorgesehenen Aufgaben digital und in der vorgesehenen Reihenfolge. Dabei können die Planer die Fertigungsaufträge und Produktionsschritte direkt einer Person zuweisen, unabhängig davon, an welcher Ressource der Auftrag erledigt werden muss. So wird die Personaleinsatzplanung spürbar flexibler.
Die Unternehmen, die diese neue App nutzen, profitieren u. a. davon, dass sie bei Engpässen, Ausfällen oder kurzfristigen Änderungen ihre Mitarbeiter flexibler in der Produktion einsetzen können. Gleichzeitig entlastet die App die Produktionsplaner, weil sie Aufgaben digital zuteilt und den Auftragsvorrat automatisch aktualisiert. Aus Sicht der Mitarbeiter entstehen Vorteile, weil sie passend zu ihren umfassenden Fähigkeiten abwechslungsreicher eingesetzt werden können. Das steigert die Motivation. Und: Alle Beteiligten – Mitarbeiter, Produktionsplaner und Führungskräfte – haben jederzeit einen aktuellen Überblick über den aktuellen Auftragsvorrat.
Jürgen Widmann, Gründer und Geschäftsführer von EVO: „Viele Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre knappen personellen Ressourcen besser einzusetzen. Mit dem neuen mitarbeiterzentrierten Auftragsvorrat geben wir unseren Kunden ein Werkzeug an die Hand, das ihnen genau diese Flexibilität bietet – digital, transparent und praxiserprobt.“
Mitarbeiter optimal einsetzen
Der Fachkräftemangel in der Industrie wird sich weiter verschärfen. Umso wichtiger ist es, vorhandene Mitarbeiter sinnvoll, entlastend und produktiv einzusetzen. Die neue Funktion „Auftragsvorrat“ im ERP-System EVOcompetition setzt genau hier an. Sie bildet einen weiteren Baustein auf dem Weg zur digitalen Fabrik, die den Informationsfluss zwischen Produktionsplanung und Shopfloor nahtlos organisiert.
EVO entwickelt daher diese Methodik weiter, um mit Funktionserweiterungen den Zeitaufwand auf Managementebene noch stärker zu reduzieren, den Fachkräftemangel zu adressieren und die operative Fertigung bestmöglich zu unterstützen.

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