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EMO macht die Zukunft der Metallbearbeitung greifbar

Automatisierte Maschinen, kollaborative Roboter, 3D-Druck, Künstliche Intelligenz in datengetriebenen Prozessketten – die Welt der Metallbearbeitung verändert sich rasant. Entwicklungstrends zu erkennen und den Überblick zu behalten, ist eine Herausforderung. Die entscheidende Frage bleibt, wie das einzelne Unternehmen das Angebot für sich richtig einordnen und gewinnbringend nutzen kann. Die EMO Hannover 2025 vom 22. bis 26. September bietet Entscheidungshilfen.

Die EMO Hannover rückt vom 22. bis 26. September 2025 in den Fokus, was die Branche bewegt. Zahlreiche Aussteller und ein attraktives Rahmenprogramm bieten Gelegenheit zum Informieren und Austauschen.

Die EMO Hannover rückt vom 22. bis 26. September 2025 in den Fokus, was die Branche bewegt. Zahlreiche Aussteller und ein attraktives Rahmenprogramm bieten Gelegenheit zum Informieren und Austauschen.

Für Dr. Markus Heering, Geschäftsführer beim EMO-Veranstalter VDW, ist die EMO weit mehr als eine Messe: „Als Plattform für den Dialog zwischen allen internationalen Akteuren der Branche – Herstellern wie Anwendern – ist sie einzigartig, denn nirgends treffen die Gäste auf so viel internationale Expertise wie auf einer EMO.“ Das werde nicht nur an den Ständen der Aussteller deutlich, sondern auch in Vortragsveranstaltungen und Foren sowie an den Gemeinschaftsständen mit Fokusthemen, die für die Zukunft der Metallbearbeitung eine besondere Bedeutung haben. „Es bieten sich jede Menge Gelegenheiten zum Erfahrungsaustausch, Networking und Kennenlernen möglicher Geschäftspartner“, so Heering weiter.

In 13 Hallen wird die Branche präsentiert. Der Hallenplan zeigt die Verteilung der Themen.

In 13 Hallen wird die Branche präsentiert. Der Hallenplan zeigt die Verteilung der Themen.

Neue Geschäftsfelder erfordern breites Fachwissen

Modernisierungsbedarf gibt es in nahezu jeder Fabrik oder Produktionsstätte. Der internationale Wettbewerb zwingt Unternehmen, nach Optimierungspotenzialen zu fahnden. Steigende Kosten, Energie- und Rohstoffpreise sowie die neuen Zielvorgaben bei CO₂-Emissionen und Kreislaufwirtschaft gelten als wesentliche Treiber. Anspruchsvolle Anwendungen wie etwa in der Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik oder bei Erneuerbaren Energien erfordern neues technisches Know-how und ein höheres Level bei Produktivität und Qualität. Zudem ändern sich die Materialien, die bearbeitet werden. Hochleistungs- oder beschichtete Werkstoffe werden dünner und leichter, fester und haltbarer, korrosions- und hitzebeständiger. Die Bearbeitung erfordert mehr Fachwissen, was in Zeiten steigenden Fachkräftemangels den Blick auf digitale Lösungen und KI besonders lohnend erscheinen lässt.

Die EMO Hannover zeigt Lösungswege auf. Entscheider können auf dem Erfahrungswissen von Ausstellern und Experten aufbauen, um Investitionsrisiken zu reduzieren. Denn unabhängig davon, ob Unternehmen Komponenten für die Herstellung von Diagnostikgeräten in der Medizintechnik oder komplexe Geometrien für flugkritische Teile in der Luftfahrt fertigen – Investitionen in Produktionslinien, Robotertechnik oder Software können sich nur dann amortisieren, wenn dadurch die Produktivität gesteigert wird oder sich neue Geschäftsfelder erschließen lassen. Dies gelingt umso zuverlässiger, wenn sich Partner entlang der Wertschöpfungskette finden und miteinander kooperieren.

Automatisierte Metallbearbeitung ist effizient und nachhaltig

Der VDW nennt als wichtigste Entwicklungstrends in der Metallbearbeitung die Automatisierung, Nachhaltigkeit sowie Digitalisierung und Künstliche Intelligenz. „Vor dem Hintergrund hoher Qualitätsanforderungen und des Fachkräftemangels ist Automatisierung von zentraler Bedeutung“, betont Heering. Die automatisierte Fertigung sollte einfach zu bedienen und flexibel an den individuellen Bedarf der Anwender anzupassen sein. Sie müsse sowohl die Serienproduktion als auch die wirtschaftliche Einzelstückfertigung ermöglichen. „Automatisierung reicht von einfachen Lösungen wie Palettenwechslern und Handlingsystemen bis zu Robotereinsatz und autonomen Systemen. Der Gemeinschaftsstand Cobot Area auf der EMO widmet sich explizit den Anwendungsmöglichkeiten und Applikationen von kollaborativen Robotern“, schildert der VDW-Geschäftsführer.

Beim Thema Nachhaltigkeit dreht es sich auf der einen Seite darum, mit welchen Maßnahmen sich der Energie- und Materialverbrauch von Maschinen und etwaiger Neben- und Folgeprozesse reduzieren lässt. Es geht aber auch darum, welchen Beitrag Maschinen insgesamt für CO₂-Reduzierung und eine nachhaltige industrielle Produktion leisten können. „Der Maschinenbau ist Enabler der klimafreundlichen Transformation“, betonte Bertram Kawlath, Präsident des VDMA kürzlich in einem Interview. Mit der Sustainability Area gibt es auf der EMO 2025 einen Treffpunkt, um moderne Lösungen für nachhaltige Produktion zu erleben. Aussteller informieren, wie die Produktion auf Energieeffizienz getrimmt werden kann und sich erneuerbare Energien, Kreislaufwirtschaft und Lebenszykluskonzepte integrieren lassen.

Digitale Prozessketten schaffen Transparenz

Um effizienter zu produzieren, spielen digitale Lösungen rund um die Themen IoT (Internet of Things) und KI künftig eine wesentliche Rolle. Immer mehr Maschinen werden serienmäßig mit Monitoring Systemen und Sensoren ausgestattet, um Daten zu erfassen. Digital vernetzte Prozessketten schaffen Transparenz. „Intelligente“ Maschinen können vorhersagen, ob ein Ausfall droht, und ermöglichen so eine vorausschauende Wartung.

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