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DMG Mori Pfronten: 30 Jahre Hausausstellung und ein Jahrhundert Innovation

Die Geschichte von DMG Mori Pfronten ist ein beeindruckendes Zeugnis der Entwicklung des deutschen Werkzeugmaschinenbaus. Von den Anfängen als Hersteller mathematischer Instrumente hat sich das Unternehmen seit der Gründung des Unternehmens 1920 zu einem globalen Marktführer für fortschrittliche Werkzeugmaschinen entwickelt. Der Standort in Pfronten ist heute längst schon weit mehr als ein Maschinenhersteller. Vielmehr ist das größte europäische Produktionswerk von DMG Mori ein globaler Kompetenz- und Lösungspartner sowohl aller Leitbranchen – Luft- und Raumfahrt, Medizintechnik, Automobil, Werkzeug- und Formenbau, Energie, Elektronik, Halbleiter – als auch für die unzähligen kleinen und großen Fertigungsdienstleister, Ausbildungsbetriebe und Forschungsinstitute in der Welt der Zerspanung.

Vor 30 Jahren öffnete DMG Mori in Pfronten seine Türen zur Hausausstellung – heute ist das Event in Pfronten Tradition. Vom 10. bis zum 21. Februar 2025 startet DMG Mori in ein Jahr voller Innovationen und zeigt vielfältige Möglichkeiten der Machining Transformation (MX).

Vor 30 Jahren öffnete DMG Mori in Pfronten seine Türen zur Hausausstellung – heute ist das Event in Pfronten Tradition. Vom 10. bis zum 21. Februar 2025 startet DMG Mori in ein Jahr voller Innovationen und zeigt vielfältige Möglichkeiten der Machining Transformation (MX).

Hausausstellung Pfronten

10. – 21. Februar 2025
Pfronten (D)
https://event.dmgmori.com/de/events/oh-pfronten-2025?utm_source

Im Jahr 1920 legten fünf Feinmechaniker in Pfronten den Grundstein für die heutige DMG Mori Pfronten GmbH. Produziert wurden damals Reißzeuge, Planimeter und sogenannte „Pantographen“. Mit der Entwicklung einer kleinen Fräs- und Bohrmaschine für den Werkstattbereich wurde das Unternehmen dann im Jahr 1950 zum Werkzeugmaschinenhersteller. Heute ist DMG Mori Pfronten mit rund 1.600 Beschäftigten und einer Gesamtfläche von 149.000 m² einer der wichtigsten Entwicklungsstandorte sowie mit das größte und modernste Produktionswerk von DMG Mori in Europa. Aus der kleinen Werkstattmaschine zum manuellen Fräsen und Bohren hat sich ein Portfolio herausgebildet, das Werkstücke in Dimensionen zwischen 600 mm und über 6.000 mm Verfahrwegen und mit Werkstückgewichten von einigen Gramm bis zu mehreren Tonnen bearbeitet. Das manuelle Fräsen der frühen Jahre wurde durch digitale Steuerungstechnologien und umfassende Automatisierung ersetzt, die von der Einzelteilbearbeitung bis zur automatisierten Serienfertigung reichen.

Der Erfolg der neuen Großmaschinen war so immens, dass das Werk 2014 um eine große XXL-Arena erweitert werden konnte.

Der Erfolg der neuen Großmaschinen war so immens, dass das Werk 2014 um eine große XXL-Arena erweitert werden konnte.

Der Beginn direkter Kundennähe und bahnbrechender Innovationen

Ein strategischer Meilenstein für den Wandel vom klassischen Werkzeugmaschinenhersteller zum integrierten Lösungsanbieter war die erste Hausausstellung in Pfronten im Jahr 1995. Vom 10. bis 21. Februar 2025 wird das 30-jährige Jubiläum dieser Ausstellung gefeiert. Das Event war das erste Ausrufezeichen der eigenen Vertriebs- und Serviceorganisation, nachdem die Maschinen bis in die frühen 1990er-Jahre noch über Händler vertrieben worden waren. Der direktere Kontakt zu Kunden ermöglichte es fortan, deren Bedürfnisse besser zu verstehen und noch gezieltere Lösungen anzubieten. Parallel entwickelte sich der Service zu einem eigenständigen Geschäftsfeld.

Auch fertigungstechnisch setzte die Veranstaltung wegweisende Zeichen für die Zukunft der Universalbearbeitung. Namentlich die DMU 80 T beeindruckte die Fachwelt durch hohe Präzision, Geschwindigkeit und Flexibilität. Heute gilt diese Innovation als eine Muttermaschine des Erfolges und als Quelle für die späteren Innovationen im Bereich der 5-Achs-Simultanbearbeitung.

Partnerschaftlicher Austausch, Inspiration und Präsentationen: Vom 10. bis zum 21. Februar 2025 sind Besucher eingeladen, die Machining Transformation (MX) hautnah kennenzulernen.

Partnerschaftlicher Austausch, Inspiration und Präsentationen: Vom 10. bis zum 21. Februar 2025 sind Besucher eingeladen, die Machining Transformation (MX) hautnah kennenzulernen.

Der Weg zum Weltmarktführer

Die DMU P-Baureihe im Jahr 1996 manövrierte DMG Mori dann endgültig an die Spitze der 5-Achsen-/5-Seiten-Bearbeitung. Außerdem ebnete dieses Konzept den Weg für kontinuierliche Innovationen, wie das monoBLOCK-Konzept im Jahr 2000, das die klassische Kreuzschlittenbauweise ablöste, sowie das duoBLOCK-Konzept und die Einführung der Fräs-Drehtechnik 1999. Diese technologische Transformation trieb DMG Mori an, die Maschinen flexibler, präziser, leistungsfähiger und produktiver zu machen und so den Anforderungen der Kunden stets einen Schritt voraus zu sein. Ein Beispiel dafür ist die Entwicklung der Portalmaschinen. So konnte DMG Mori mit der DMU 200 P auch in die XXL-Bearbeitung starten.

Präzision, Digitalisierung und Großteilbearbeitung

In den 2010er Jahren setzte DMG Mori Pfronten seinen Innovationskurs ungebremst fort. Die Einführung der DMU 600 P im Jahr 2011 brachte die Leistungen von Sondermaschinen in eine Standardmaschine. Der Erfolg der neuen Großmaschinen war so immens, dass das Werk 2014 um eine große XXL-Factory erweitert werden konnte. 2016 feierte dann die DMU 600 G linear Weltpremiere, die mit ihren Linearantrieben höhere Präzision und Konturtreue in der Großteilbearbeitung bot. Ein bedeutender digitaler Meilenstein der 2010er-Jahre war die Einführung von Celos im Jahr 2013. Dieses System veränderte die Bedienung und Steuerung von Werkzeugmaschinen und unterstrich die Vorreiterrolle von DMG Mori in der Branche.

Europäisches Zentrum für Präzision und Innovation

Heute gilt DMG Mori Pfronten weltweit als Zentrum für Präzisionsbearbeitung im Bereich des 5-Achs-Fräsens und der Prozessintegration. Dank ihr lassen sich 5-Achs-Fräsen, Drehen, Schleifen, Verzahnen, Messen und jetzt sogar Schweißen (Rührreibschweißen) in einer Maschine in einer Ausspannung zusammenführen. Mit den Entwicklungen im Bereich flexibler Automation lassen sich Bearbeitungslösungen zudem ideal auf die Anforderungen der Kunden zuschneiden. Von der Standardmaschine bis zur voll integrierten Fertigungszelle oder flexibel automatisierten Fertigungssystem – alles ist darauf ausgerichtet, maximale Flexibilität, Präzision, Effizienz und Nachhaltigkeit zu bieten.

Des Weiteren sind die Entwicklungen der DMG Mori Ultrasonic Lasertec GmbH in Pfronten beheimatet. Mit innovativen Technologien wie der Lasertec 3D, die additive Fertigung mit Zerspanung kombiniert, sorgt der Standort für bedeutende Impulse in der Prozessintegration. Dieser Mix aus Präzision, Innovationskraft und technologischem Fortschritt macht Pfronten zu einem der führenden Zentren im globalen Werkzeugmaschinenbau.

Maximale Kundenmehrwerte als Maß der Dinge

Die Geschichte von DMG Mori Pfronten zeigt eindrucksvoll, wie kontinuierliche Innovation zum Treiber des Unternehmenserfolgs werden kann. Von der Feinmechanik zum globalen Marktführer in einem Jahrhundert – diese Entwicklung unterstreicht die Bedeutung von Spezialisierung im Standard und zukunftsorientiertem Denken in der Fertigungsindustrie. Die Prozessintegration verschiedener Fertigungstechnologien, gepaart mit umfassenden Automationslösungen für Fertigungszellen und flexible Fertigungssysteme (samt Intralogistik für Werkzeuge, Werkstücke, Späneabfuhr und Betriebsstoffe mit fahrerlosen Transportfahrzeugen) sowie kundenorientierte Lösungsangebote für die digitale und grüne Transformation positionieren DMG Mori an der Spitze der technologischen Entwicklung im Werkzeugmaschinenbau.

30 Jahre Hausausstellung Pfronten – Meilenstein der Machining Transformation

Wie in den 30 Jahren zuvor wird auch die Hausausstellung 2025 in Pfronten wieder ein Event der Innovationen bieten und erneut Tausende nationale und internationale Fachbesucher ins Allgäu locken. Vom 10. bis 21. Februar 2025 präsentiert DMG Mori im Ambiente des Allgäuer Produktionswerkes seine neuesten Technologien und Lösungen für die Machining Transformation (MX). Das gilt für die zweite Generation der DMU 60 eVo, für die hochdynamische 5-Achs-Simultanbearbeitung sowie die DMX 60 U und die DMX 80 U. Im Universaldrehen präsentiert DMG Mori die Ultasonic 20 linear sowie die neue CTX 750 für das 5-Achs-Fräsen.

Darüber hinaus können Besucher die komplette PH Cell-Baureihe für das Palettenhandling von 300 bis 2.000 kg Transfergewicht sowie die PH Cell Twin zur Verkettung von zwei Maschinen erleben. Auf besonderes Interesse wird überdies das neue und zukunftsweisende e-Pallet System stoßen, das dank Clamping Master intuitiv bedienbar ist und so unzählige Möglichkeiten der Werkstückspannung bietet.

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