Walter M6420: stabil fräsen bei hohen Vorschüben
Mit der neuen Xtra·tec® S3 Serie erweitert Walter sein Programm an Wendeschneidplattenfräsern um eine neue Fräserlinie für Anwendungen mit hohen Vorschüben und großen Schnitttiefen. Die Serie wurde insbesondere für stabile Prozesse auch bei schwierigen Spannverhältnissen oder instabilen Bauteilen entwickelt. Den Auftakt bildet der High-Feed-Fräser M6420. Sein neu entwickeltes, zum Patent angemeldetes Spanraumdesign soll eine zuverlässige Spanabfuhr auch bei hohen Spanvolumen ermöglichen. Vor allem beim Schruppen unterschiedlicher ISO-Werkstoffe lassen sich große Spanmengen kontrolliert abführen.
Das Werkzeugkonzept des M6420 ermöglicht eine sichere Spanabfuhr sowie hohe Schnitttiefen und Produktivität in einem breiten Werkstoffspektrum.
Der Name S3 verweist auf die drei zentralen Merkmale der Baureihe: Stability, Supply und Selection. Für die Stabilität der Serie sorgt unter anderem ein zum Patent angemeldetes, schwingungsdämpfendes Spanraumdesign. Laut Walter weist der Fräserkörper auf Basis von FEM-Analysen eine bis zu 30 Prozent höhere Steifigkeit auf. Dadurch sollen Vibrationen reduziert und die Werkzeugstandzeiten verbessert werden. Hohe Schnitt- und Abdrängungskräfte, die besonders bei High-Feed-Frässtrategien auf den Fräskörper einwirken, werden laut Hersteller effektiv minimiert. In Verbindung mit den großen Kontakt- und Auflageflächen des M6420 lassen sich auch Zahnvorschübe bis 3,0 mm prozesssicher realisieren.
Ein neu entwickeltes Spanraumdesign sowie die optimierte Kühlmittelzufuhr sollen für stabile und prozesssichere Fräsbearbeitungen sorgen.
Kühlung für effizienten Spantransport
Ein weiterer Faktor für die Leistungsfähigkeit und hohe Standzeit der Fräser ist die optimierte Kühlmittelzufuhr (Supply): Mit bis zu drei Kühlkanälen pro Plattensitz soll der Fräser das maschinenseitig zur Verfügung stehende Kühlmittelvolumen ohne Druckverlust effizient ausnutzen. Walter gibt an, dass sich dieses bei konstantem Druck um bis zu 48 Prozent erhöht. Das soll die Temperatur an der Schneidkante senken und gleichzeitig den Spantransport verbessern – insbesondere bei hohen Vorschüben und großen Schnitttiefen.
Vereinfachte Auswahl
Um die Handhabung im Produktionsalltag zu vereinfachen, setzt Walter bei der S3-Serie auf eine einfache intuitive Auswahl (Selection) anhand einer selbsterklärenden Nomenklatur der Schneideinsatz-Geometrien: L5 (= Leichtschneidende Anwendungen), M5 (= Mittlere Anwendungen) und R5 (= Roughing, sprich: Schruppanwendung). Die einfache Identifizierbarkeit über die Anfangsbuchstaben soll die Auswahl im Produktionsalltag erleichtern. Die Wendeschneidplatten verfügen über vier nutzbare Schneidkanten. In Kombination mit den verschleißfesten Tiger·tec® Gold-Sorten zielt dies auf eine wirtschaftliche Nutzung der Werkzeuge ab.
Produkt im Bericht
Walter M6420
Mit der neuen Xtra·tec® S3 Serie erweitert Walter sein Programm an Wendeschneidplattenfräsern um eine neue Fräserlinie für Anwendungen mit hohen Vorschüben und großen Schnitttiefen. Die Serie wurde insbesondere für stabile Prozesse auch bei schwierigen Spannverhältnissen oder instabilen Bauteilen entwickelt. Den Auftakt bildet der High-Feed-Fräser M6420. Sein neu entwickeltes, zum Patent angemeldetes Spanraumdesign soll eine zuverlässige Spanabfuhr auch bei hohen Spanvolumen ermöglichen. Vor allem beim Schruppen unterschiedlicher ISO-Werkstoffe lassen sich große Spanmengen kontrolliert abführen.





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