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Intertool X Schweissen 2026: Österreichs Industrie trifft sich in Wels
Vom 21. bis 24. April 2026 wird Wels erneut zum zentralen Treffpunkt der metallbe- und -verarbeitenden Industrie. In den Hallen 20 und 21 präsentieren rund 300 Aussteller auf etwa 20.000 m² ihre neuesten Technologien, Lösungen und Entwicklungen entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette. Die Intertool X Schweissen ist damit nicht nur eine klassische Fachmesse, sondern eine Plattform für Orientierung, Austausch und Zukunftsperspektiven für den Produktionsstandort Österreich.
Das Erscheinungsbild der Intertool X Schweissen 2026 stellt das Zusammenspiel von Mensch und Maschine in den Mittelpunkt.
„Die Intertool X Schweissen zeigt, welches Potenzial im Fertigungsstandort Österreich steckt. Besucher erwartet sowohl ein Überblick über neueste Technologien als auch konkrete Lösungen, praxisnahe Anwendungen und der direkte Austausch mit Experten.“
Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zeigt sich die Bedeutung solcher Branchenplattformen besonders deutlich. Es geht um weit mehr als Produktpräsentationen: Know-how-Transfer, Standortentwicklung, Fachkräftegewinnung und der persönliche Austausch stehen im Mittelpunkt. Die Messe fungiert als Bindeglied zwischen Industrie, Politik und Forschung und macht sichtbar, wie strategische Ziele in konkrete industrielle Lösungen übersetzt werden.
Vom 21. bis 24. April 2026 wird Wels zum Treffpunkt der Industrie: Auf der Intertool X Schweissen zeigen Technologie, Innovation und Kooperationen, was den Produktionsstandort Österreich stark macht.
Eröffnung im Spannungsfeld von Politik und Industrie
Bereits die offizielle Eröffnung unterstreicht den hohen Stellenwert der Veranstaltung. Mit Mag. Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer, Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus, sowie Georg Knill, Präsident der Industriellenvereinigung, stehen zwei zentrale Stimmen der österreichischen Industriepolitik auf der Bühne. Gemeinsam mit Mag.a Doris Hummer (WKO Oberösterreich), Melanie Seier Larsen (BCG) und Dr. Gernot Hofer (IAG) diskutieren sie über die Zukunft des Produktionsstandorts Österreich.
Damit wird die Messe auch zum Podium für industriepolitischen Dialog und strategische Weichenstellungen. Sie schafft einen Raum, in dem wirtschaftliche Realität, technologische Innovation und politische Rahmenbedingungen direkt aufeinandertreffen.
Die feierliche Eröffnung der Intertool X Schweissen 2026 mit hochrangigen Vertretern aus Politik und Wirtschaft unterstreicht die Bedeutung der Messe als zentrale Plattform für den Produktionsstandort Österreich.
Bühne für Wissen, Praxis und Zukunftsthemen
Ein zentrales Element der Intertool X Schweissen 2026 ist das umfangreiche Vortrags- und Rahmenprogramm. Unter dem Motto „Smarte Produktion“ stehen die großen Herausforderungen der Branche im Fokus: steigende Kosten, Fachkräftemangel, Digitalisierung und die Notwendigkeit, Produktivität nachhaltig zu steigern.
Täglich finden Keynotes mit anschließenden Podiumsdiskussionen sowie praxisnahe Best-Practice-Beispiele statt. Thematisch reicht das Spektrum von der Zukunft des Produktionsstandorts Österreich über moderne Bearbeitungsstrategien bis hin zu Digitalisierung, KI und energieeffizienten Fertigungskonzepten. Ziel ist es, konkrete Lösungsansätze zu vermitteln und den Wissenstransfer innerhalb der Branche aktiv zu fördern (Details dazu auf Seite 98).
Automatisierte und digital vernetzte Fertigungskonzepte stehen auf der Intertool X Schweissen 2026 im Mittelpunkt und zeigen, wie moderne Produktion durch das Zusammenspiel von Maschine, Software und Automation effizienter und zukunftssicher gestaltet werden kann.
Ganzheitliche Fertigung im Fokus
Die technologischen Schwerpunkte der Messe spiegeln die aktuellen Anforderungen der Industrie wider. Produktivität entsteht heute nicht mehr isoliert an der einzelnen Maschine, sondern im Zusammenspiel aus Werkzeugmaschinen, Automation und Digitalisierung. Genau dieses vernetzte Denken prägt das Messegeschehen in Wels.
Moderne 5-Achs-Bearbeitungszentren, Multi-Tasking-Lösungen, flexible Robotik und Digitale Zwillinge zeigen, wie sich durchgängige Prozessketten realisieren lassen – von der NC-Programmierung über Simulation bis hin zur mannlosen Fertigung. Automatisierung entwickelt sich dabei zunehmend vom Wettbewerbsvorteil zum entscheidenden Faktor für wirtschaftlichen Erfolg.
Automatisierte und digital vernetzte Fertigungskonzepte stehen auf der Intertool X Schweissen 2026 im Mittelpunkt und zeigen, wie moderne Produktion durch das Zusammenspiel von Maschine, Software und Automation effizienter und zukunftssicher gestaltet werden kann.
Zusammenarbeit als Erfolgsfaktor
Zwei der größten Ausstellergruppen verdeutlichen exemplarisch den Trend zur vernetzten Fertigung: die Prozesskette.at in Halle 20 sowie das Steirereck in Halle 21.
Auf der Fläche der Prozesskette zeigen die Unternehmen GGW Gruber, Hermle, Index-Traub, Wedco, Westcam und Zoller ihre Lösungen entlang durchgängiger Fertigungsprozesse. Der Fokus liegt klar auf der Integration verschiedener Technologien und Partner. „Die Prozesskette ist ein wichtiger Bestandteil und Ausstellerverbund der Intertool X Schweissen. Der Vorteil einer ganzheitlichen und vernetzten Zusammenarbeit macht sich vor allem bei Optimierungsprojekten deutlich bemerkbar“, betont Thomas Fietz, CEO von Wedco, stellvertretend.
Auch im Steirereck steht die Zusammenarbeit im Mittelpunkt. Neben Unternehmen wie Boehlerit, DMG Mori, TCM, TMZ, Wikus, Dustcontrol und der d.u.h.Group werden praxisnahe Lösungen für moderne Fertigungskonzepte präsentiert. Gemeinsam mit DMG Mori zeigt Boehlerit beispielsweise, wie automatisierte Werkzeugverwaltung, Datenmanagement, Hochvorschubfräsen sowie Paletten- und Werkstückhandling zu leistungsfähigen Gesamtlösungen verschmelzen. Gerhard Melcher bringt die Bedeutung der Messe auf den Punkt: „Österreich ist ein exportorientiertes Industrieland, geprägt von KMU – und genau deshalb braucht es eine starke Plattform wie die Intertool.“
Lohnfertiger Area: Bühne für die stille Stärke der Industrie
Mit der neuen Lohnfertiger Area setzt die Messe einen gezielten Impuls für einen oft unterschätzten Bereich der Industrie. Auftragsfertiger und Zulieferbetriebe erhalten hier erstmals eine eigene, klar strukturierte Plattform, um ihre Kompetenzen zu präsentieren. Im Zentrum steht die österreichische Fertigungskompetenz vom Einzelteil bis zur Serienproduktion. Besucher profitieren von direktem Zugang zu potenziellen Fertigungspartnern und können konkrete Anfragen vor Ort stellen. Gleichzeitig entsteht ein Raum für gezieltes Matching und Networking.
Für die Aussteller bietet die Area eine Möglichkeit, Präsenz zu zeigen, neue Kunden zu gewinnen und sich als wichtiger Bestandteil der industriellen Wertschöpfungskette zu positionieren. Damit stärkt die Messe gezielt die heimische Industrie und fördert Kooperationen.
Advanced Manufacturing Area
Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt ist die Advanced Manufacturing Area, in der eine Partner-Allianz aus Industrie, Forschung und Technologieanbietern gemeinsam zukunftsweisende Fertigungskonzepte präsentiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Additive Fertigung, laser- und lichtbogenbasierte Auftragsverfahren, mobile CNC-Technologien sowie digitale Lösungen zur Prozessauslegung. Ziel ist es, moderne Wertschöpfungsketten ganzheitlich darzustellen und deren industrielle Anwendbarkeit greifbar zu machen. Der Fokus liegt bewusst auf hybriden Prozessketten, produktionsreifen Systemen und messbarer Wertschöpfung – also Lösungen, die nicht nur technologisch überzeugen, sondern auch wirtschaftlich funktionieren. Damit bietet die Area insbesondere Entscheidern aus Produktion und Technologie einen kompakten Überblick über innovative Fertigungsansätze und deren konkreten Nutzen in der Praxis.
Messe als Impulsgeber für den Standort Österreich
Die Intertool X Schweissen 2026 versteht sich bewusst als mehr als eine Produktschau. Sie ist Plattform für Austausch, Innovationsmotor und industriepolitische Bühne zugleich. In einer Zeit, in der Unternehmen mit steigenden Kosten, Fachkräftemangel und zunehmender Komplexität konfrontiert sind, liefert sie konkrete Antworten und Orientierung.
Der persönliche Dialog, das Erleben von Technologien und der direkte Vergleich von Lösungen machen den besonderen Wert der Messe aus. „Gerade für den Produktionsstandort Österreich ist eine solche Plattform essenziell – zur Sicherung von Wettbewerbsfähigkeit, zur Förderung von Innovation und zur Stärkung des industriellen Netzwerks“, ist Clara Wiltschke, Geschäftsführerin des Veranstalters Austrian Exhibition Experts GmbH, abschließend überzeugt.
www.intertool-schweissen.at





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