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Neues Führungstrio bei Emag plant die Zukunft

Ein verändertes Führungstrio in der Geschäftsführung, dazu ein ganzes Bündel von neuen Produkten und Innovationen – mit erheblichem Rückenwind geht die Emag Gruppe in die nächsten Monate, wobei das Unternehmen im Übrigen auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr mit sehr gutem Auftragseingang zurückblickt. Dazu kommt, dass seit Juli mit Dr. Heinz-Jürgen Prokop ein neuer CEO am Start ist.

Das Emag-Trio (v.l.n.r.): Dr. Mathias Klein Chief Sales Officer (CSO), Dr. Heinz-Jürgen Prokop Chief Executive Officer (CEO), Sven Hartwich Chief Financial Officer (CFO).

Das Emag-Trio (v.l.n.r.): Dr. Mathias Klein Chief Sales Officer (CSO), Dr. Heinz-Jürgen Prokop Chief Executive Officer (CEO), Sven Hartwich Chief Financial Officer (CFO).

Personelle Neuaufstellung in der Geschäftsführung der Emag Gruppe: Dr. Heinz-Jürgen Prokop ist seit Juli 2022 neuer CEO. Damit gewinnt das Unternehmen umfangreiches Know-how hinzu, denn Dr. Prokop ist bereits seit mehr als 30 Jahren im Maschinenbau tätig und verfügt zudem über viel Managementerfahrung aus unterschiedlichen Unternehmen. Zuletzt war er CEO Machine Tools und Mitglied der Gruppengeschäftsführung bei der Trumpf SE + Co. KG. Zuvor verantwortete er als Geschäftsführer unter anderem Positionen bei Thyssen/Krupp in Essen, bei der Fritz Studer AG im schweizerischen Steffisburg und bei der Frigoblock Grosskopf GmbH in Essen. Die weiteren Positionen im Führungstrio bei Emag bleiben unverändert: Dr. Mathias Klein ist bereits seit Mai 2021 Chief Sales Officer (CSO) und Sven Hartwich fungiert seit Januar 2020 als Chief Financial Officer (CFO).

Produktionsoptimierung und Qualitätsüberwachung

„Ich bin bei Emag mit offenen Armen empfangen worden und freue mich sehr auf die neuen Aufgaben und auf die Zusammenarbeit mit den neuen Kollegen“, erklärt Dr. Heinz-Jürgen Prokop. „Die Voraussetzungen sind ideal. Emag ist mit einer großen Bandbreite an Technologien für die Serien- und Einzelfertigung hervorragend im Markt positioniert. Den neuen Herausforderungen der Digitalisierung und Nachhaltigkeit begegnen wir mit einem jungen, innovativen Entwicklungsteam. In den letzten Jahren wurde mit EDNA, der Emag-DNA, ein überzeugendes IoT-Konzept entwickelt, das wertvolle Daten zur Produktionsoptimierung sowie zur Qualitätsüberwachung bereitstellt und für zukünftige Anforderungen bestens vorbereitet ist.“

Wie man sich das konkret vorstellen kann, zeigte die Gruppe zuletzt auf der AMB in Stuttgart im September – eine der wichtigsten Messen für Metallbearbeitung weltweit. Hier hat Emag vier Weltneuheiten präsentiert und zudem mit den dazugehörigen Automationslösungen gepunktet, die ihre Maschinen seit vielen Jahren auszeichnen: Sie beladen sich selbstständig und lassen sich einfach in größere Produktionslinien integrieren. Durch Verkettung der Einzelmaschinen kann ein Bauteil diverse Bearbeitungsschritte ohne Eingriff von außen durchlaufen. Angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels werden diese im eingerichteten Zustand autonom arbeitenden Systeme immer wichtiger.

Der bisherige CEO und Gesellschafter Markus Heßbrüggen, der seit 1996 im Unternehmen tätig war, folgt seinem Vater in die Position des Beiratsvorsitzenden.

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