Neue RPT-Maschinen von Röders für präzise Bearbeitungsergebnisse
Röders wird auf der EMO gleich drei neue RPT-Maschinen präsentieren. Durch die Entwicklungen Nanotol® und Precitemp® reduzieren sich nicht nur die verlässlich erreichbaren Toleranzen, sondern auch die Oberflächenqualitäten werden entsprechend besser.
RPT800DSH von Röders mit Nanotol-Führungskonzept und Precitemp-Technologie.
Nanotol ist ein Führungskonzept für extrem geradliniges Führungsverhalten der Linearachsen. Mit Precitemp-Technologie halten die RPT-Maschinen selbst bei wechselnden Temperaturen in der Werkstatt ihre Präzision auf 1 μm. Damit übertreffen sie die ohnehin sehr präzisen RXP-Maschinen von Röders deutlich. Anhand eines einfachen Aluminiumwerkstücks wird das hervorragende Führungsverhalten deutlich, nicht nur durch spiegelnde Oberflächen, sondern auch durch Geradheiten < 1 μm.
Aluminiumquader, Abmessungen 150 mm, auf fünf Seiten hochpräzise bearbeitet, Ebenheit und Geradheiten < 1 μm.
Optische Oberflächen deutlich schneller herstellen
Was eine Maschine kann, zeigt sich erst bei komplexeren Geometrien. Durch die hohe Bahngenauigkeit der RPT-Maschine ist es jetzt möglich, optische Oberflächen auch deutlich schneller herzustellen. So wurde eine konvexe Fläche mit 20 mm Durchmesser in nur 120 Minuten hergestellt. Die Oberfläche mit Ra < 10 nm kann sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen. Auch bei geometrischen Abmessungen hat sich einiges getan: Stichmaße von Bohrungen im Bereich < 1 μm und Zylindrizitäten von < 0,5 μm sind auf den RPT-Maschinen erreichbar. Weitere Anwendungsbeispiele mit großem Kostensenkungspotenzial erwarten die Messebesucher auf den drei Maschinen der RPT-Baureihe auf dem Messestand von Röders.
Röders auf der EMO: Halle 12, Stand C06
Produkt im Bericht
Röders RPT
Die RPT-Maschinen sind die ersten Maschinen mit vollumfänglicher Precitemp-Technologie und erreichen dadurch höchste Genauigkeiten auch dann, wenn die Temperaturen am Aufstellort nicht konstant sind. Darüber hinaus ermöglicht das neue Nanotol-Führungskonzept eine erhebliche Verbesserung im Laufverhalten der Linearachsen.



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