Gemeinsam stark für den Digitalen Zwilling: Siemens und Pimpel treiben CNC-Digitalisierung voran

Die Siemens AG und die Pimpel GmbH vertiefen ihre über 20-jährige Partnerschaft im Bereich der virtuellen CNC-Technologie. Beide Unternehmen zählen zu den Pionieren dieser Entwicklung und haben maßgeblich dazu beigetragen, dass der Digitale Zwilling heute zu einem internationalen Industriestandard geworden ist.

(v.l.n.r.): Matthias Kneissl (Siemens), Fritz Pimpel und Johannes Kalchhofer (Siemens) vertiefen die langjährige Partnerschaft im Bereich der virtuellen CNC-Technologie.

(v.l.n.r.): Matthias Kneissl (Siemens), Fritz Pimpel und Johannes Kalchhofer (Siemens) vertiefen die langjährige Partnerschaft im Bereich der virtuellen CNC-Technologie.

Digitale Zwillinge spielen in der modernen Fertigung eine zentrale Rolle. Sie ermöglichen es, CNC-Programme virtuell einzufahren, Mitarbeiter realitätsnah zu schulen und Werkzeugmaschinen bereits vor der physischen Auslieferung virtuell in Betrieb zu nehmen. Damit diese Technologie zuverlässig funktioniert, müssen Maschinenhersteller tiefes Know-how aus zwei Welten vereinen: aus der realen CNC-Fertigung mit ihrer Steuerungslogik und Mechanik – und aus der digitalen CAD-/CAM-Welt, in der Software geschult, installiert und in bestehende IT-Landschaften integriert wird.

Softwareplattform CHECKitB4

Genau an dieser Schnittstelle unterstützt die Pimpel GmbH seit Jahren erfolgreich zahlreiche Werkzeugmaschinenhersteller. Mit der eigenen SoftwareplattformCHECKitB4 verfügt Pimpel über mehr als 20 Jahre Erfahrung in der Umsetzung von über 1.000 Maschinentypen, basierend auf unterschiedlichsten CNC-Steuerungen und Maschinenkinematiken. Ergänzt wird dieses Wissen durch über 30 Jahre Praxiserfahrung im CAD-/CAM-Bereich und in der Einführung digitaler Fertigungsprozesse. „Viele Maschinenhersteller stehen heute vor der Herausforderung, Digitale Zwillinge bereitzustellen, um den wachsenden Erwartungen ihrer Kunden gerecht zu werden. Der Aufbau von Wissen und Know-how in der digitalen Welt erfordert jedoch erhebliche Ressourcen und Zeit. Genau hier setzen wir an und verbinden reale Fertigungserfahrung mit digitalem Know-how und machen dieses Wissen für OEMs als verlängerte Werkbank nutzbar“, erklärt Ing. Fritz Pimpel, Geschäftsführer der Pimpel GmbH.

Create und Run MyVirtual Machine

Um diese Unterstützung künftig noch umfassender zu gestalten, bietet Pimpel im Rahmen der erweiterten Partnerschaft mit Siemens nun auch den globalen Support und Vertrieb des Siemens Virtual Machining Ökosystems – Create und Run MyVirtual Machine, 3D-Scanner, sowie Protect My Machine zur Kollisionsüberwachung – an. Damit können Werkzeugmaschinenhersteller (OEM) künftig aus einer Hand betreut werden – sowohl auf Basis der offenen Plattform CHECKitB4 als auch innerhalb des Siemens-Ökosystems. „Mit einem Integrationspartner wie Pimpel, der Fertigungswissen, digitale Kompetenz und Erfahrung vereint, setzen wir neue Maßstäbe für Digitale Zwillinge in der Branche“, betont Matthias Kneissl, Head of Machine Tool Systems AT/CEE bei Siemens. Dem stimmt auch Johannes Kalchhofer, Partner Management International bei Siemens Digital Industries, zu: „Die Partnerschaft mit Pimpel ist für uns ein wichtiger Baustein, um unsere Maschinenhersteller und deren globale Kunden vollumfänglich und mit direktem Support betreuen zu können. Im Sinne einer Integration ins CheckitB4 oder 'Stand-alone' mit unserem Portfolio rund um die virtuelle Maschine – von der Maschinensimulation bis hin zur Echtzeit-Kollisionsüberwachung.“

Die vertiefte Zusammenarbeit unterstreicht das gemeinsame Ziel beider Unternehmen, Maschinenhersteller weltweit auf dem Weg zur digitalen Fertigung zu unterstützen – mit praxisnahen, validierten und industrietauglichen Lösungen, die den Digitalen Zwilling als produktiven Standard in der CNC-Fertigung weiter etablieren. Gemeinsam schaffen Siemens und Pimpel damit eine noch engere Verbindung zwischen realer und virtueller Maschinenwelt.

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