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VDMA: Orders aus dem Ausland verbreiten Hoffnung

Im Maschinen- und Anlagenbau verpassten die Auftragseingänge zum Jahresbeginn das Vorjahresergebnis nur knapp. Das Orderminus im Jänner belief sich auf real minus 2 Prozent. Stabilisierend wirkten wieder einmal die Auslandsbestellungen. So konnten die Aufträge aus den Euro-Partnerländern um 13 Prozent zulegen, die Orders aus dem Nicht-Euro-Ausland gingen um 5 Prozent zurück. Für das Ausland insgesamt ergab sich damit eine Stagnation der Bestellungen zum Vorjahr. Das Ordervolumen aus Deutschland blieb 6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis.

Das Ordervolumen aus Deutschland blieb 6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. (Bild: shutterstock_214476049)

Das Ordervolumen aus Deutschland blieb 6 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. (Bild: shutterstock_214476049)

Dr. Ralph Wiechers
VDMA-Chefvolkswirt

„Sorgen bereitet nach wie vor das rückläufige Inlandsgeschäft.“

„Zwar drücken Unsicherheiten in der Geo- und Handelspolitik sowie die angespannte konjunkturelle Lage in zahlreichen Kundenbranchen global weiterhin auf die Investitionslaune. Doch scheint sich im Auslandsgeschäft eine Seitwärtsbewegung zu bestätigen. Und nachdem im Dezember die Bestellungen aus den Nicht-Euro-Raum zweistellig zulegten, waren im Jänner die Orders aus den Euro-Nachbarländern an der Reihe. Sorgen bereitet dagegen nach wie vor das rückläufige Inlandsgeschäft“, kommentiert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers.

Im weniger schwankungsanfälligen, aussagekräftigeren Drei-Monats-Zeitraum November 2024 bis Jänner 2025 verbuchten die Firmen ein Minus im Auftragseingang von real 2 Prozent zum Vorjahr. Das Inlandsgeschäft (minus 10 Prozent) verzeichnete deutliche Rückgänge, das Ausland konnte hingegen leicht zulegen (plus 1 Prozent). Die Euro-Länder bestellten in diesem Zeitraum 5 Prozent mehr Maschinen und Anlagen, die Nicht-Euro-Länder stagnierten.

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