interview

Walter auf der AMB 2026: Mit „The Right Match“ zur kompletten Zerspanungslösung

Nach acht Jahren Pause kehrt Walter zurück auf die AMB. Unter dem Motto „The Right Match“ zeigt der Tübinger Zerspanungsspezialist, wohin sich das Unternehmen entwickeln will. Das Werkzeug bleibt Kern der Walter-DNA, doch der Anspruch reicht inzwischen weit darüber hinaus. Engineering, CAD/CAM, Prozessauslegung, Spanntechnik, digitale Lösungen und Services sollen sich zu einem Gesamtpaket verbinden, das Kunden bei Bedarf entlang der kompletten Prozesskette begleitet. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Unternehmensstrategie. Was hier im Detail dahinter steckt, erläutert Gianfranco Dell’Aquila, Head of Sales Region Germany und Geschäftsführer der Walter Deutschland GmbH.

„Die AMB ist für uns die ideale Plattform, um zu zeigen, wie breit unsere Kompetenz entlang der Prozesskette inzwischen aufgestellt ist.“
Gianfranco Dell’Aquila, Head of Sales Region Germany und Geschäftsführer, Walter Deutschland GmbH

„Die AMB ist für uns die ideale Plattform, um zu zeigen, wie breit unsere Kompetenz entlang der Prozesskette inzwischen aufgestellt ist.“ Gianfranco Dell’Aquila, Head of Sales Region Germany und Geschäftsführer, Walter Deutschland GmbH

Gianfranco Dell’Aquila
Head of Sales Region Germany und Geschäftsführer, Walter Deutschland GmbH

„Der Kunde soll Walter dort einbinden können, wo er Unterstützung braucht – von der einzelnen Anwendung bis zur kompletten Prozessauslegung.“

Herr Dell’Aquila, Sie verantworten seit April 2025 die Vertriebsregion Deutschland. Welchen beruflichen Hintergrund bringen Sie für diese Aufgabe mit?

Ich bin quasi ein Walter-Eigengewächs und seit 2008 im Unternehmen. Angefangen habe ich als Projektingenieur und bin über die Zerspanung in das Unternehmen eingestiegen. Danach folgten unterschiedliche Stationen rund um Produktmanagement, Business Development und Großkundenbetreuung. Einige Jahre war ich zudem als Geschäftsführer unserer Vertriebsgesellschaft in Italien tätig. Seit gut einem Jahr bin ich wieder in Deutschland und leite hier die Region.

Meine heutige Aufgabe ist eng mit unserer Unternehmensstrategie verbunden. Wir wollen Walter bis 2030 wesentlich stärker als lösungsorientierten Gesamtanbieter positionieren und unseren Kunden über das eigentliche Werkzeug hinaus Mehrwert bieten. Dazu gehört auch die Frage, wie wir unser Team weiterentwickeln und vorhandenes Know-how noch besser nutzen können.

Deutschland ist dafür ein sehr interessanter Markt. Durch seine Größe können wir praktisch alle strategischen Schwerpunkte abbilden, darunter Aerospace, Defense, Automotive, Aluminiumbearbeitung und vor allem das Projektgeschäft. Diese Ausrichtung gilt natürlich ebenso für Österreich, die Schweiz und letztlich unsere weltweite Vertriebsorganisation.

Mit „The Right Match“ stellt Walter auf der AMB 2026 die passende Lösung für die jeweilige Fertigungsaufgabe in den Mittelpunkt.

Mit „The Right Match“ stellt Walter auf der AMB 2026 die passende Lösung für die jeweilige Fertigungsaufgabe in den Mittelpunkt.

Gianfranco Dell’Aquila
Head of Sales Region Germany und Geschäftsführer, Walter Deutschland GmbH

„Mit unserer Unternehmensstrategie bis 2030 entwickeln wir Walter vom Werkzeughersteller zum umfassenden Partner für die Zerspanung stetig weiter.“

Die Industrie im DACH-Raum steht unter erheblichem Kosten- und Wettbewerbsdruck. Dazu kommt der Fachkräftemangel. Wie erleben Sie derzeit die Stimmung bei Ihren Kunden?

Der Kostendruck ist deutlich spürbar. Für viele Unternehmen steht die Frage im Raum, wie sie dieselbe Menge mit geringeren beziehungsweise zumindest stabilen Kosten fertigen können. Effizienz ist daher eines der bestimmenden Themen. Der Fachkräftemangel verschärft die Situation zusätzlich. Viele erfahrene Mitarbeiter aus der Babyboomer-Generation scheiden nach und nach aus. Aufgrund des Kostendrucks werden Stellen teilweise nicht mehr im gleichen Umfang nachbesetzt. Dazu kommt, dass sich weniger junge Menschen für klassische Ausbildungsberufe in der Metallverarbeitung und speziell in der Zerspanung entscheiden.

Wir betrachten diese Entwicklung auch als Chance. Bei Walter investieren wir daher intensiv in die Ausbildung unserer eigenen Mitarbeiter. Über unsere Akademie und verschiedene Trainingsprogramme wollen wir vorhandenes Wissen ausbauen und innerhalb der Organisation weitergeben. In Deutschland haben wir außerdem ein Junior-Programm aufgebaut, mit dem wir junge Kollegen früh ins Unternehmen holen und systematisch für den technischen Vertrieb fortbilden. Dieses Modell wird auch in anderen Ländern übernommen.

Für unsere Kunden wird diese Kompetenz immer wichtiger. Wenn bestimmtes Prozesswissen im eigenen Unternehmen fehlt, können wir mit unserer Anwendungstechnik oder im Rahmen einer Prozessoptimierung unterstützen. Genau das verstehen wir darunter, mehr als ein Werkzeuglieferant zu sein. Wir wollen Partner für die Fertigung sein.

Das Technology Center in Tübingen spielt eine zentrale Rolle bei der Auslegung, Erprobung und Optimierung komplexer Bearbeitungsprozesse.

Das Technology Center in Tübingen spielt eine zentrale Rolle bei der Auslegung, Erprobung und Optimierung komplexer Bearbeitungsprozesse.

Nach acht Jahren Pause kehrt Walter 2026 zurück auf die AMB. Warum ist jetzt der richtige Zeitpunkt?

Mit unserer neuen Strategie gehen wir auch neue Wege. Die AMB bietet uns eine sehr gute Plattform, um wieder persönlich mit unseren Kunden zusammenzukommen und zu zeigen, wie wir die gesamte Prozesskette heute betrachten. Wir wollen die Besucher anhand eines konkreten Prozesses durch unsere Möglichkeiten führen und darüber ins Gespräch kommen. Das eröffnet uns die Chance, mit Kunden über Themen zu sprechen, die weit über das einzelne Werkzeug hinausgehen. Hinzu kommt unsere Nähe zur Messe. Stuttgart liegt praktisch vor der Haustür unseres Headquarters in Tübingen. Dadurch hat die AMB für uns fast den Charakter einer Hausmesse. Für Walter passt der Zeitpunkt daher sehr gut.

Das Technology Center in Tübingen spielt eine zentrale Rolle bei der Auslegung, Erprobung und Optimierung komplexer Bearbeitungsprozesse.

Das Technology Center in Tübingen spielt eine zentrale Rolle bei der Auslegung, Erprobung und Optimierung komplexer Bearbeitungsprozesse.

Der Messeauftritt steht unter dem Motto „The Right Match“. Was verbirgt sich dahinter?

Wir betrachten die gesamte Prozesskette des Kunden. Das beginnt im Pre-Machining beispielsweise mit CAD/CAM-Lösungen oder Vorrichtungen. Auch das Thema Tool Management in verschiedensten Ausprägungen gehört hier dazu. Im eigentlichen Machining liegt mit unseren Werkzeugen natürlich weiterhin unsere Kernkompetenz. Für unsere Fokusindustrien können wir auf umfangreichens Know-how für die Bearbeitung von spezifischen Bauteilen zurückgreifen. Danach folgen Themen wie Prüfprozesse sowie unsere Serviceangebote, beispielsweise, Reconditioning oder Recycling. Entlang dieser Prozesskette gibt es unterschiedliche Anforderungen und dafür unterschiedliche Lösungen. Unser Anspruch ist, für den jeweiligen Prozessschritt und die jeweilige Aufgabenstellung das passende Angebot bereitzustellen. Genau dafür steht „The Right Match“.

Im Aerospace-Bereich stehen schwer zerspanbare Werkstoffe, hohe Prozesssicherheit und leistungsfähige Werkzeugkonzepte im Fokus.

Im Aerospace-Bereich stehen schwer zerspanbare Werkstoffe, hohe Prozesssicherheit und leistungsfähige Werkzeugkonzepte im Fokus.

Walter hatte bereits mit „Multiply“ einen sehr breiten Lösungsansatz verfolgt. Was verändert sich mit der Unternehmensstrategie 2030“?

Multiply in dieser Form gibt es heute nicht mehr. Einzelne Elemente finden sich aber weiterhin in unserer heutigen Ausrichtung. Walter war mit vielen dieser Themen früh unterwegs und aus meiner Sicht auch ein Vorreiter innerhalb der Branche. Wir werden diesen Ansatz nun vertiefen und wesentlich stärker in den Mittelpunkt rücken. Wir verfügen hier bereits über Erfahrung und einen gewissen Vorsprung. Darauf wollen wir aufbauen.

Mit den Xill·tec Aero Vollhartmetallfräsern adressiert Walter anspruchsvolle Fräsanwendungen in der Luftfahrtindustrie.

Mit den Xill·tec Aero Vollhartmetallfräsern adressiert Walter anspruchsvolle Fräsanwendungen in der Luftfahrtindustrie.

CAD/CAM spielt gerade in automatisierten Fertigungen eine Schlüsselrolle. Wie tief steigt Walter inzwischen in diesen Teil der Prozesskette ein?

Sehr tief. Wir haben ein eigenes Prozessteam, die sich intensiv mit CAD/CAM-Lösungen beschäftigt. Das kann Bestandteil einer Prozessoptimierung sein oder bei einem komplett neuen Projekt bereits in der Auslegung beginnen. Das Thema ist für uns auch im Zusammenhang mit dem Fachkräftemangel wichtig. Wenn wir dem Kunden Lösungen bieten können, mit denen sich die Programmierung und Prozessauslegung vereinfachen oder absichern lässt, schaffen wir einen konkreten Nutzen.

Innerhalb des Konzerns verfügen wir durch Akquisitionen außerdem über hohe Softwarekompetenz. Unsere Mannschaft ist dabei keineswegs auf einzelne Systeme beschränkt. Die Kunden arbeiten mit unterschiedlichsten Lösungen – darauf müssen sich unsere Spezialisten einstellen können. Wir betrachten die Systeme daher komplementär und orientieren uns an der vorhandenen Umgebung des Kunden. Auf der AMB werden natürlich Spezialisten aus diesem Bereich vertreten sein.

Mit den Xill·tec Aero Vollhartmetallfräsern adressiert Walter anspruchsvolle Fräsanwendungen in der Luftfahrtindustrie.

Mit den Xill·tec Aero Vollhartmetallfräsern adressiert Walter anspruchsvolle Fräsanwendungen in der Luftfahrtindustrie.

Wie sieht ein Projekt in der maximalen Ausbaustufe aus, wenn ein Kunde Walter mit einer kompletten Prozesslösung beauftragt?

In diesem Fall übernimmt Walter die gesamte Prozessauslegung für das Bauteil. Wir analysieren zunächst die Bearbeitungsaufgabe, entwickeln daraus die passende Strategie und binden die notwendigen CAD/CAM-Themen ein. Durch die Kompetenzen innerhalb unserer Unternehmensgruppe kann unser Team bei Bedarf auch das Spannkonzept inklusive entsprechender Vorrichtungslösungen abdecken. Anschließend folgt die eigentliche Bearbeitung mit den passenden Werkzeugen.

Solche Prozesse können wir vorab in unserem Technology Center testen und optimieren. Der Vorteil für den Kunden liegt darin, dass wir seine laufende Produktion während dieser Entwicklungsphase nicht beeinträchtigen. Ist der Prozess fertig ausgelegt, verfügen wir über die Mannschaft, die ihn beim Kunden vor Ort einfahren kann. Im Idealfall erhält der Kunde damit eine weitgehend vorbereitete Plug-and-play-Lösung.

Darüber hinaus können Modelle wie Cost per Part oder Tool Management integriert werden. Das wäre die maximale Ausprägung. Der Umfang lässt sich jedoch beliebig anpassen. Ein Kunde kann genauso mit einer einzelnen Anwendung zu uns kommen und sagen: Hier haben wir ein Problem, optimiert uns diesen Prozess. Dann analysieren wir genau diese Aufgabe und erarbeiten einen entsprechenden Vorschlag. Die Bandbreite ist groß.

Das innovative Werkzeugkonzept des High-Feed-Fräsers M6420 aus der Serie Xtra·tec S3 ermöglicht eine sichere Spanabfuhr sowie hohe Schnitttiefen und Produktivität in einem breiten Werkstoffspektrum.

Das innovative Werkzeugkonzept des High-Feed-Fräsers M6420 aus der Serie Xtra·tec S3 ermöglicht eine sichere Spanabfuhr sowie hohe Schnitttiefen und Produktivität in einem breiten Werkstoffspektrum.

Damit gewinnt die Kompetenz Ihrer Mitarbeiter weiter an Bedeutung. Wie ist Walter in Vertrieb und Anwendungstechnik aufgestellt?

Wir verfolgen weltweit eine ähnliche Struktur. Bei den Kunden, über die wir hier sprechen, gibt es in der Regel einen kompetenten Außendienstmitarbeiter vor Ort. Dazu kommt die Anwendungstechnik. Darüber haben wir eine weitere Ebene mit Spezialisten für bestimmte Branchen und Technologien. Wenn es beispielsweise um Aerospace geht, können entsprechende Fachkräfte eingebunden werden. Dasselbe gilt für Defense und Automotive oder für unsere Prozessspezialisten. Diese Experten unterstützen die Mannschaft vor Ort über unsere interne Matrixorganisation. Damit können wir je nach Anwendung zusätzliche Kompetenz sehr gezielt hinzuholen.

Das innovative Werkzeugkonzept des High-Feed-Fräsers M6420 aus der Serie Xtra·tec S3 ermöglicht eine sichere Spanabfuhr sowie hohe Schnitttiefen und Produktivität in einem breiten Werkstoffspektrum.

Das innovative Werkzeugkonzept des High-Feed-Fräsers M6420 aus der Serie Xtra·tec S3 ermöglicht eine sichere Spanabfuhr sowie hohe Schnitttiefen und Produktivität in einem breiten Werkstoffspektrum.

Trotz digitaler Vertriebs- und Beratungsmöglichkeiten setzt Walter also weiter stark auf den persönlichen Kontakt?

Absolut. Die persönliche Präsenz beim Kunden ist für uns ein wichtiger Mehrwert und auch ein Wettbewerbsvorteil. Digitale Angebote ergänzen diese Betreuung aber zunehmend. Über Remote-Beratung und Lösungen wie Walter GPS können wir beispielsweise eine erste Werkzeugauswahl treffen und konkrete Empfehlungen geben. Wenn die Aufgabenstellung komplexer wird, kommt unsere Anwendungstechnik vor Ort ins Spiel. Gerade jüngere Mitarbeiter in den Unternehmen haben zudem andere Informations- und Bestellgewohnheiten. Darauf stellen wir uns ein. Deshalb bauen wir unsere digitalen Angebote weiter aus, ohne die persönliche technische Betreuung zu ersetzen.

Walter ergänzt die persönliche Beratung durch digitale Lösungen wie Walter GPS, Tool-ID und Remote-Support, um Werkzeugauswahl, Automatisierung und Prozessbetreuung effizient zu unterstützen.

Walter ergänzt die persönliche Beratung durch digitale Lösungen wie Walter GPS, Tool-ID und Remote-Support, um Werkzeugauswahl, Automatisierung und Prozessbetreuung effizient zu unterstützen.

Wie zeigt sich dieser breite Ansatz auf dem AMB-Messestand?

Wir bauen ihn entlang der Prozesskette auf und zeigen dabei drei Branchenschwerpunkte. Im Aerospace-Bereich geht es anhand von Turbinenscheibe und Fahrwerkstrebe vor allem um schwer zerspanbare Werkstoffe und hohe Prozesssicherheit. Für den allgemeinen Maschinenbau zeigen wir ein Bauteil mit unterschiedlichen Anwendungen wie Bohren, Drehen und Fräsen und damit unsere Stärke als Vollsortimenter. Der dritte Schwerpunkt ist die Aluminiumbearbeitung. An einem Statorgehäuse aus dem Automotive-Bereich demonstrieren wir unsere Kompetenz in der wirtschaftlichen Bearbeitung von Aluminium.

Bei aller Prozess- und Lösungskompetenz bleibt Walter Werkzeughersteller. Welche Produkthighlights dürfen die Besucher erwarten?

Produkte werden auf der AMB ebenso eine wichtige Rolle spielen. Einige Neuheiten werden wir erst direkt zur Messe vorstellen, daher kann ich dazu heute noch nicht ins Detail gehen. Zu sehen sein wird unter anderem unser neuer Xill·tec® Aero Vollhartmetallfräser. Er richtet sich gezielt an die Aerospace-Industrie. In diesem Bereich ist die Variantenvielfalt bei der Bearbeitung schwer zerspanbarer Werkstoffe stark gestiegen. Unser Anspruch ist daher, ein Werkzeugportfolio anzubieten, das sich für möglichst viele dieser Anwendungen eignet.

Ein weiteres Thema wird der Hochvorschubfräser Xtra·tec® S3 sein. Hier geht es um hohe Schnitttiefen, großes Zerspanvolumen und stabile, vibrationsarme Bearbeitung. Auch bei hohen Schnittgeschwindigkeiten müssen Prozesssicherheit und Steifigkeit gewährleistet bleiben.

Welche Rolle spielt das Technology Center in Tübingen in der neuen Strategie?

Eine sehr wichtige. Im Technology Center können wir Prozesse für Kunden aus ganz Europa auslegen, testen und optimieren, ohne deren laufende Fertigung zu beeinträchtigen. Dabei geht es sowohl um neue Projekte als auch um die Verbesserung bestehender Prozesse. Kunden können bei Bedarf auch remote eingebunden werden, wir kombinieren solche Projekte aber gerne mit einem Besuch in Tübingen. So erleben sie direkt, welche technischen Möglichkeiten und welches Know-how hinter den Lösungen stehen. Das Center wird heute sehr intensiv genutzt und ist damit ein zentraler Baustein unserer Projekt- und Prozesskompetenz.

Walter verfügt etwa in Österreich ebenfalls über eine eigene Engineering-Kompetenz. Welche Bedeutung hat die regionale Betreuung innerhalb der Strategie?

Eine sehr große. Wir sind überzeugt, dass wir unsere Kunden so weit wie möglich lokal betreuen müssen. Deshalb brauchen wir in den Regionen kompetente Mitarbeiter im Vertrieb und in der Anwendungstechnik. Das Headquarter bildet dann die nächste Ebene, wenn zusätzliche Spezialkompetenz notwendig ist. Vereinfacht gesprochen arbeiten wir mit unterschiedlichen Support-Leveln. Die Basis muss aber vor Ort vorhanden sein. Diese Struktur verfolgen wir weltweit und sie wird von unseren Kunden sehr gut angenommen. Und Österreich ist dafür ein Paradebeispiel. Dort haben wir eine sehr starke Engineering-Abteilung und entsprechend viel Kompetenz direkt im Markt.

Welche Erwartungen verbinden Sie nach acht Jahren Messepause mit der AMB 2026?

Natürlich freuen wir uns über möglichst viele Besucher. Für uns ist aber vor allem wichtig, nach acht Jahren wieder intensiv und persönlich mit unseren Kunden auf einer solchen Messe zu interagieren. Man merkt bei uns, dass sich viele Kollegen darauf freuen.

Wir sehen die AMB zudem als Möglichkeit, unsere neue Strategie zu erklären und erlebbar zu machen. Die Besucher sollen sehen, welche Rolle Projektgeschäft und Prozessoptimierung spielen, welche Produkte wir anbieten und welche zusätzlichen Leistungen Walter inzwischen abdecken kann. Wenn ein Kunde nach dem Messebesuch sagt: „Das wusste ich über Walter noch gar nicht, darüber sollten wir mit den Kollegen einmal sprechen“, dann haben wir viel erreicht. Wir wollen zeigen, was heute hinter Walter steckt und welche Möglichkeiten sich daraus für die Fertigung unserer Kunden ergeben.

Danke für das Gespräch!

Produkt im Bericht

<b>Walter Xtra·tec S3: </b>Mit der neuen Xtra·tec®?S3 Serie erweitert die Walter AG ihr Wendeschneidplatten?Fräserprogramm um eine komplett neue Fräserlinie und reagiert damit auf die Anforderungen des Marktes: größere Schnitttiefen, höhere Vorschübe und maximale Stabilität – auch bei schwierigen Spannverhältnissen oder instabilen Bauteilen. Der Name S3 steht für die drei Kernvorteile der Linie: Stability, Supply und Selection. Als erstes Werkzeug der Serie erfüllt der neue High-Feed-Fräser M6420 diese Anforderungen bereits mustergültig: Sein neuartiges, zum Patent angemeldete Spanraum?Design ermöglicht die zuverlässige Spanabfuhr auch bei hohen Spanvolumen. Insbesondere beim Schruppen vielfältiger ISO?Werkstoffe lassen sich große Spanmengen dadurch sicher abführen.

Walter Xtra·tec S3

Mit der neuen Xtra·tec®?S3 Serie erweitert die Walter AG ihr Wendeschneidplatten?Fräserprogramm um eine komplett neue Fräserlinie und reagiert damit auf die Anforderungen des Marktes: größere Schnitttiefen, höhere Vorschübe und maximale Stabilität – auch bei schwierigen Spannverhältnissen oder instabilen Bauteilen. Der Name S3 steht für die drei Kernvorteile der Linie: Stability, Supply und Selection. Als erstes Werkzeug der Serie erfüllt der neue High-Feed-Fräser M6420 diese Anforderungen bereits mustergültig: Sein neuartiges, zum Patent angemeldete Spanraum?Design ermöglicht die zuverlässige Spanabfuhr auch bei hohen Spanvolumen. Insbesondere beim Schruppen vielfältiger ISO?Werkstoffe lassen sich große Spanmengen dadurch sicher abführen.

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