Werkzeug mit Kompetenz: Maringer als Partner für alle Aspekte der Metallbearbeitung
Seit mehr als 40 Jahren steht Walter Maringer für den Vertrieb hochwertiger Präzisionswerkzeuge. Der Werkzeugspezialist in Kobenz bei Knittelfeld (Stmk.) bietet ein außergewöhnlich breites Produktportfolio, das die gesamte Wertschöpfungskette in der Zerspanung abdeckt und versteht sich als kompetenter, verlässlicher Partner produzierender Betriebe in Österreich für alle Fragen der Metallbearbeitung.
Die Walter Maringer GmbH in Kobenz bei Knittelfeld (Stmk.) vertreibt österreichweit hochwertige Zerspanungswerkzeuge und versteht sich als kompetenter, verlässlicher Partner produzierender Betriebe für alle Fragen der Metallbearbeitung.
„Katalogverkauf war gestern. Der Kunde sucht nicht per se ein Werkzeug, sondern die Sicherheit, dass er seine Bearbeitungsaufgaben mit bestmöglicher Wirtschaftlichkeit, Qualität und Zuverlässigkeit erledigen kann.“
Der Werkzeugspezialist im oberen Murtal verfügt über ein ungewöhnlich breites Produktspektrum, das die gesamte Wertschöpfungskette in der spanabhebenden Metallbearbeitung abdeckt. Dieses umfasst eine Vielzahl an Werkzeugen für das Sägen, Bohren, Senken, Reiben, Gewinden oder Fließlochformen ebenso wie für das Drehen und Fräsen.
Ein weiterer Schwerpunkt des in zweiter Generation eigentümergeführten, 1983 gegründeten und 1985 in eine GmbH umgewandelten Familienunternehmens liegt neben der klassischen Zerspanung auf dem Schleifen und Polieren. Hier wie dort bietet Maringer ein vollumfängliches Sortiment, das neben den Schleifscheiben und -bändern auch Zubehör und Chemieprodukte umfasst. Ergänzt wird das Maringer-Angebot um den passenden Arbeitsschutz. Insgesamt hat Maringer nicht weniger als 1,4 Millionen Artikel im Programm.
Der Werkzeugspezialist im oberen Murtal verfügt über ein ungewöhnlich breites Produktspektrum, das die gesamte Wertschöpfungskette in der spanabhebenden Metallbearbeitung abdeckt.
Das ganze Spektrum großer Marken
Auch bezüglich der Herstellermarken ist Maringer mit insgesamt rund 800 Lieferanten extrem breit aufgestellt. „Wir wollen unseren Kunden nicht eine bestimmte Marke verkaufen, sondern die beste Lösung für ihre jeweilige Aufgabe bieten“, erläutert Wolfgang Maringer, Marketing- und Vertriebsleiter im Familienbetrieb. „Da ist es besser, aus den Angeboten mehrerer Hersteller das passendste Werkzeug auszuwählen.“
Dazu steht dem steirischen Werkzeugspezialisten ein großes, mehrstufiges Markenportfolio zur Verfügung. Es umfasst das ganze Spektrum der Marken unter den Dachmarken Precitool und Angelo Ghezzi ebenso wie Spezialfräser für die Aluminium- bis Hardoxbearbeitung von Hachenbach, VHM- und HSS-Fräser von Silmax, HSS-, Hartmetall- oder Wendeplattensenker, Stiftlochbohrer und Reibahlen sowie Sonderwerkzeuge von Dürr Präzisionswerkzeuge oder Wendeplattenwerkzeuge von Dormer Pramet.
Der in zweiter Generation eigentümergeführte Werkzeugspezialist Maringer punktet mit bestmöglicher Beratung (v.l.n.r.): Außendienstmitarbeiter Manuel Klemmer, Gründer und Geschäftsführer Walter Maringer, Marketing- und Vertriebsleiter Wolfgang Maringer und Innendienstmitarbeiter Michael Puffing.
Vielfalt mit Verfügbarkeit
Ein wichtiges Kriterium ist für die Anwender von Zerspanungswerkzeugen auch eine zuverlässige Versorgung, die ihnen ein möglichst unterbrechungsfreies Arbeiten ermöglicht. Der Versorgungssicherheit für die rund 2.000 zufriedenen Kunden dient unter anderem ein Lager mit 600 m² Nutzfläche am 2002 neu errichteten Maringer-Firmengelände.
Die überwiegend ab Lager verfügbaren Maringer-Kernartikel finden sich auf den 276 Seiten des Maringer Tooltec (MTT) Kataloges. Diesen gibt Maringer weiterhin in gedruckter Form heraus, zum hybriden Werk ergänzt durch QR-Codes auf den Produktseiten. Ebenso wie die Kataloge der Hauptlieferanten ist der MTT-Katalog auf der Website von Maringer natürlich auch als PDF-Download verfügbar. Und statt im Katalog zu blättern, können sich Zerspaner auch im Maringer-Onlineshop informieren und bedienen.
Maringer-Kundenberater Manuel Klemmer gelang es gemeinsam mit einem der Hauptlieferanten ein Standardwerkzeug zu finden, mit dem sich ein per Additiver Fertigung hergestellter High-Performance-Teil aus Titan prozesssicher mit einem Gewinde in Durchgangs- und Sacklöchern versehen lässt.
Auge und Ohr nahe am Kunden
Besonderes Augenmerk richtet Maringer auf Werkzeuge für die Mikrobearbeitung. So kann das Unternehmen z. B. Bohrer und Fräser in verschiedenen Technologien ab 0,1 mm Durchmesser anbieten. Zu diesen gehören auch die High-End-Mikrowerkzeuge des Schweizer Herstellers Mikron Tool. Diese waren als Teil des Precitool-Markenspektrums bereits vor rund zehn Jahren in das Vertriebsprogramm von Maringer aufgenommen worden. Seit Oktober 2024 ist das Familienunternehmen einer von nur zwei Vertriebspartnern von Mikron Tool in Österreich (siehe Artikel in FERTIGUNGSTECHNIK 7/Oktober 2024 auf Seite 18).
Diesen Erfolg verdankt Maringer der hervorragenden Betreuungsqualität. „Katalogverkauf war gestern“, ist Wolfgang Maringer überzeugt. Er ist Marketing- und Vertriebsleiter im elterlichen Unternehmen, in das er 2008 als Quereinsteiger aus der Druckbranche wechselte. „Der Kunde sucht nicht per se ein Werkzeug, sondern die Sicherheit, dass er seine Bearbeitungsaufgaben mit bestmöglicher Wirtschaftlichkeit, Qualität und Zuverlässigkeit erledigen kann.“
Deshalb beschäftigt das österreichweit tätige, 26 Mitarbeiter zählende Unternehmen im Vertrieb, vor allem auch im Außendienst in allen neun Bundesländern, Vollblut-Zerspaner mit langjähriger Erfahrung in der Metallbearbeitung wie Manuel Klemmer. Da auch diese nicht alles wissen oder kennen können, steht ihnen die Expertise von Fachleuten direkt bei den zahlreichen Lieferanten zu Verfügung. So können sich Zerspaner, die mit ihrem eigenen Latein am Ende sind, darauf verlassen, dass ihnen mit Maringer ein zuverlässiger, kompetenter Metallbearbeitungspartner zur Seite steht.
Für Maringer steht die bestmögliche Beratung der Kunden im Vordergrund.
Standard kann jeder
Neben der Auswahl aus dem breiten Portfolio an Zerspanungsprodukten und deren zahlreichen Varianten kann auch ein Sonderwerkzeug die anwendungsspezifisch beste Lösung bieten. „Das kann ein vollständig kundenspezifisch hergestelltes Werkzeug sein“, erklärt Manuel Klemmer, „aber auch ein abgeändertes Standardwerkzeug mit freigestelltem Schaft, einer gekürzten Schneide oder einer nachträglich eingebrachten Weldon-Fläche.“
Solche Fälle sind sogar recht häufig. Während Sonderanfertigungen für einen großen Stückzahlbedarf Sache der Hersteller ist, produziert Maringer Sonderlösungen auch in kleinen Stückzahlen mithilfe einer befreundeten Schleiferei in Eigenregie.
Herausforderung AF erfolgreich gemeistert
Die Additive Fertigung (AF) stellt Zerspaner vor vielfältige Herausforderungen. So sind die geometrisch komplex geformten Bauteile häufig nicht leicht einzuspannen. Zudem kann nicht immer von einer homogenen Materialkonsistenz im Bauteil ausgegangen werden.
Eine solche Problemstellung hatte ein Hersteller von gedruckten High-Performance-Teilen. Der Teil bestand aus hochreinem Titan und war bereits bei seiner Produktion mittels AF mit Durchgangs- und Sacklöchern sowie Senkungen versehen. Allerdings scheiterte jeder Versuch des Kunden, diese mit einem M6-Innengewinde zu versehen. Eine der Ursachen war die grobkörnige Oberfläche des gedruckten Teils, eine andere war die Temperatur im Bauteil beim Gewindeschneiden.
„Auch wir hatten nach einigen Fehlversuchen mit Werkzeugbruch beinahe die Hoffnung aufgegeben, ohne eine teure Sonderanfertigung für den Gewindeschneider auszukommen“, berichtet Manuel Klemmer. „Dann fanden wir im Portfolio eines unserer Hauptlieferanten, der bereits eine ganz ähnliche Aufgabenstellung gelöst hatte, ein Standardwerkzeug und konnten die Herausforderung prozesssicher meistern.“
Nachhaltigkeit mitgedacht
Das optimale Zerspanungswerkzeug kann einen wesentlichen Beitrag zur Nachhaltigkeit der Fertigung leisten und damit helfen, den ökologischen Fußabdruck des erzeugten Produktes zu reduzieren. Die Nachhaltigkeit ist auch im täglichen Betrieb bei Maringer ein Thema. So wird 2025 auf dem Dach des Firmengebäudes eine Photovoltaikanlage mit 40 KW errichtet. Zeitgleich wird die Heizungssteuerung erneuert, sodass sie zukünftig mittels Künstlicher Intelligenz z. B. die Wettervorhersage mit einberechnen kann. Bereits jetzt ist die Beleuchtung in der ganzen Firma auf LED und Bewegungsmelder umgestellt. Allein das hat den Stromverbrauch um 66 Prozent reduziert.
Noch fahren nur solche Firmenwagen elektrisch, bei deren Einsatzgebiet die Reichweite ausreicht. Aber es gibt noch andere Bereiche, in denen Maringer an der Verbesserung der Nachhaltigkeit arbeitet: „Wir achten vor allem auch darauf, Müll zu vermeiden und der Verpackung ein zweites Leben zu geben“, berichtet Wolfgang Maringer. „Dazu holen wir vor allem Kartonagen, die bei anderen Firmen in der Region nach kurzem Gebrauch als Altpapier entsorgt würden.“
Zusätzlich zum breiten Produktportfolio mit guter Verfügbarkeit und bestmöglicher Beratung trägt auch das dazu bei, dass Maringer Zerspanern in Österreich ein rundes Angebot bieten kann und vielen ein bevorzugter Partner ist.








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