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Automatisierungslösungen müssen heute nicht nur leistungsfähig, sondern auch platzsparend und flexibel sein. Mit der Kombination aus dem 5-Achs-Bearbeitungszentrum C 12 und dem Robotersystem RS 05-2 zeigt Hermle auf der Intertool 2026 ein kompaktes Automationskonzept für die automatisierte Einzelteil- und Kleinserienfertigung.
Die Tolus Group, mit den beiden Unternehmen Newemag und Suvema, ist erstmals auf der Intertool vertreten. Unter dem Leitmotiv „Your Technology Partner“ zeigt das Unternehmen Lösungen, die Fertigungsprozesse wirtschaftlicher und zugleich präziser gestalten sollen. Im Mittelpunkt stehen Maschinen für das Drehen und Fräsen, die speziell auf die Anforderungen moderner Produktionsumgebungen abgestimmt sind.
anwenderreportage
Die 1996 gegründete SLZ-Maschinenbau GmbH ist spezialisiert auf Sonderanfertigungen, Prototypen sowie kleine und mittlere Serien. In diesem Umfeld verbindet das Unternehmen mit Schunk und Gressel eine langjährige Partnerschaft. Was vor gut 20 Jahren mit 5-Achs-Spannern aus Aadorf begann und sich im Laufe der Zeit bis zu Werkzeugspannsystemen aus Lauffen weiterentwickelt hat, findet seinen bislang letzten Evolutionsschritt in der R-C2-Automation von Gressel.
Angesichts von Fachkräftemangel und wachsender Variantenvielfalt in der Zerspanung rückt die Automatisierung kleiner Serien und Einzelteile zunehmend in den Fokus. Vor diesem Hintergrund ist BMO Automation im Jahr 2026 auf fünf Veranstaltungen in Deutschland und Österreich präsent, um praxisnahe Lösungen für diese Herausforderungen zu zeigen.
Die Fertigung steht unter Druck und zugleich vor enormen Chancen. Steigende Kosten, Fachkräftemangel, volatile Losgrößen und wachsende Qualitätsanforderungen verlangen nach durchgängigen, wirtschaftlichen und digital vernetzten Produktionslösungen. Auf der Intertool X Schweissen 2026 in Wels zeigen führende Hersteller und Technologiepartner, wie moderne Werkzeugmaschinen, intelligente Automationskonzepte und Digitale Zwillinge zusammenspielen – vom Shopfloor bis in die virtuelle Welt. Wer seine Wettbewerbsfähigkeit gezielt stärken will, findet in Wels praxisnahe Lösungen und strategische Impulse.
Ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. Die Maschinen-Automatisierung iXcenter von Index wird aus guten Gründen von der MMS von Fastems gesteuert. Während der Open House im iXperience Center von Index in Deizisau wird vom 17. bis 20. März u. a. das iXcenter als Maschinen-Automatisierung vorgestellt. Eine Neuheit ist die Steuerung durch die gleichermaßen leistungsstarke wie flexible Manufacturing Management Software (MMS) von Fastems.
Brisker vollzieht mit Okuma und BMO den Schritt zur autonomen Fertigung: Der Druck auf Lohnfertiger steigt: Hohe Lohn- und Energiekosten, immer kleinere Losgrößen und ein zunehmender Fachkräftemangel verändern die Rahmenbedingungen in der Zerspanung nachhaltig. Wer auch künftig wettbewerbsfähig produzieren will, muss Prozesse neu denken – technologisch wie organisatorisch. Die Brisker GmbH in Wien hat diese Zeichen der Zeit erkannt. Das Familienunternehmen, das seit über 70 Jahren für höchste Qualität in der Metallbearbeitung steht, investierte in eine hochautomatisierte Fertigungslösung bestehend aus zwei Okuma-Bearbeitungszentren und einer Roboterzelle von BMO Automation, betreut über Roklatec. Die Anlage kann Einzelteile ebenso wie Klein- und Mittelserien wirtschaftlich und mannlos fertigen.
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Mit der neuen Automation Control Station schafft DMG Mori eine Lösung, die in Zukunft automatisierte Prozesse einheitlich steuern wird. Sie ist in einem robusten Aluminiumgehäuse untergebracht und verfügt über einen 19'' großen Touchscreen. Eine Bedienleiste mit physischen Knöpfen erhöht den Bedienkomfort.
interview
Steigende Kosten, ein massiver Fachkräftemangel und ein zunehmend komplexes Marktumfeld stellen kleine und mittlere Zerspanungsbetriebe in Österreich vor große Herausforderungen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Flexibilität, Effizienz und Prozesssicherheit in der Fertigung. Warum gerade jetzt Investitionen in moderne Fertigungstechnologien entscheidend sind und wie Prozessintegration, Automatisierung und Digitalisierung zur Zukunftssicherung beitragen, erläutert Geschäftsführer Gebhard Aberer im Interview.
Digitalisierung scheitert nicht an Software, sondern an Strukturen: Zahlreiche Studien zeichnen ein ernüchterndes Bild: Ein Großteil der Digitalisierungsprojekte in der Fertigung versagt oder verfehlt zumindest deutlich die erwarteten wirtschaftlichen Effekte. Auffällig ist dabei ein wiederkehrendes Muster. Unternehmen scheitern selten an Technologie oder Software, sondern meistens an der Art und Weise, wie Digitalisierung gedacht bzw. umgesetzt wird.
Wie ein Wintermantel, drei Generationen und ein klarer Blick auf die Zukunft ein Wiener Familienunternehmen geprägt haben Die Brisker GmbH zählt zu jenen österreichischen Fertigungsbetrieben, deren Geschichte man nicht vergisst: Sie beginnt 1950 mit einer gegen einen Wintermantel eingetauschten Drehbank und führt heute zu einem hoch automatisierten Präzisionsbetrieb in Wien. Im Interview sprechen Ing. Johann Brisker und sein Sohn René Wysoudil, MSc. über Herkunft, Herausforderungen sowie Perspektiven eines Wiener Familienunternehmens und warum Präzision in Serie in Österreich nicht nur möglich, sondern notwendig ist.
Sechs Tage die Woche, rund um die Uhr: In Poing bei München zerspanen zwei Hermle C 650 U Bearbeitungszentren präzise Bauteile für Canon Production Printing. Ausgestattet mit dem automatisierten Handlingsystem HS flex heavy laufen die 5-Achs-Maschinen im Dauerbetrieb und ermöglichen eine vollautomatische Serienproduktion statt manueller Einzelteilbearbeitung. So entsteht am Standort eine hochgradig stabile und reproduzierbare Fertigung, die den steigenden Anforderungen an Produktivität und Qualität gerecht wird.
Die Anforderungen an moderne Fertigungsbetriebe steigen rasant: Höhere Flexibilität, durchgängige Prozesssicherheit und maximaler Output sind längst keine Kür mehr, sondern Voraussetzung. WFL Automation Solutions begegnet diesen Herausforderungen seit Jahren mit intelligenten, maßgeschneiderten Automationskonzepten – und positioniert sich damit als Lösungsanbieter für die Fertigungsindustrie von morgen.
Die Automation von Bearbeitungszentren und Drehmaschinen ist ein schneller Weg, die Auslastung der Produktion zu optimieren – insbesondere mit Hilfe von Werkstückhandlings, die sich leicht installieren und intuitiv bedienen lassen. In dieser Kategorie beweisen sich der Robo2Go Milling und Robo2Go Turning von DMG Mori seit vielen Jahren.
Ein Kunde, ein Stift und ein Gedanke: „Ich möchte gerne Rohteile automatisch bestücken.“ Was als Idee und Skizze begann, wurde bei Pavese und Erowa zur durchdachten Automationslösung – mit Rohteil- und Palettenhandling in einem, automatisiertem Spannen und voll integrierter Prozesskontrolle. Eine Geschichte über Mut, Macher und Maschinen, die mitdenken.
branchengeschehen
Halter Group B.V. (Niederlande) ist Teil der Gibas Group mit Sitz in Nijkerk (Niederlande) geworden. Mit diesem Schritt bündeln beide Unternehmen ihre komplementären Kompetenzen im Bereich der industriellen Automatisierung. Ziel ist es, die Produktentwicklung zu beschleunigen und integrierte Automatisierungslösungen für den internationalen Markt anzubieten.
veranstaltung
DMG Mori Hausausstellung 2026: Präzision und Produktivität für jede Fertigung 5-Achs-Kompetenz, frei skalierbare Automation und integrierte Fertigungsabläufe – auf der diesjährigen Hausausstellung Pfronten gestaltet DMG Mori einmal mehr die Zukunft der Produktion – live vom 26. bis 30. Jänner mit Fokus auf der DACH-Region und vom 2. bis 6. Februar 2026 für alle internationalen Gäste. Fachbesucher aus aller Welt werden in diesen zwei Wochen lösungsorientierte Maschinenkonzepte für Unternehmen jeder Größe hautnah erleben.
Technologie, Fertigungskompetenz und -standort sowie Know-how im Zentrum: Wenn sich von 21. bis 24. April 2026 die Tore der Messe Wels öffnen, steht die heimische Industrie wieder ganz im Zeichen der Intertool x Schweissen – dem größten Branchenevent für Produktionstechnologien, Automatisierung, Schweißtechnik und industrielle Innovation in Österreich. Nach den erfolgreichen Auflagen 2022 und 2024 blickt die Messe zuversichtlich in die Zukunft und präsentiert sich 2026 mit erweiterten Schwerpunkten, neuen Formaten und einem klaren Bekenntnis zum Produktionsstandort Österreich.
Um die Bearbeitung großer und komplexer Bauteile aus Aluminium und Titan effizienter zu gestalten, setzt die AMAG components Karlsruhe GmbH auf eine automatisierte Lösung. Ein Palettenwechsler vom Typ PW 3000 versorgt ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum C 62 UP von Hermle rund um die Uhr mit Rohteilen. Durch die Trennung von Rüst- und Bearbeitungsprozessen verlängert sich die Spindellaufzeit deutlich. Dadurch steigen Maschinenverfügbarkeit und Produktivität spürbar – bei gleichzeitig hoher Prozesssicherheit in der Fertigung anspruchsvoller Luft- und Raumfahrtkomponenten.
Zur EMO 2025 präsentierte Zoller zahlreiche Lösungen im Bereich der Werkzeugeinstellung, -messung, -prüfung und -verwaltung. Mit neuen Entwicklungen für das wirtschaftliche Handling von Zerspanungswerkzeugen zeigte das Unternehmen praxisorientierte Konzepte für die Zukunft der Fertigung. Die Produktneuheiten ergänzen das breite Zoller-Portfolio im Werkzeugmanagement und unterstützen Unternehmen auf dem Weg zu effizienteren und digitalisierten Prozessen.
Nur zwei Monate nach der offiziellen Markteinführung des neuen Tower EVO auf der EMO-Messe in Hannover kann RoboJob bereits bemerkenswerte Verkaufsergebnisse vermelden. Die revolutionäre Automatisierungslösung wurde vom Markt mit großer Begeisterung aufgenommen. Der allererste Tower EVO ist auf dem Weg zu einem italienischen Kunden, die nächste Installation geht an eine US-Niederlassung, und in Deutschland hat sich ein Unternehmen sogar für drei Einheiten auf einmal entschieden.
Präzision, Integration und Innovationskraft: Neben der Neufertigung von Wälzlagersystemen bietet Schaeffler Aerospace auch ein umfassendes MRO-Programm an, um Lager nachhaltig wiederaufzubereiten und eine langfristige Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Um all diese Anforderungen präzise und zuverlässig umsetzen zu können, wurden in den letzten Jahren insgesamt sechs Millturns von WFL angeschafft. Der neueste Zuwachs ist eine M50 Millturn mit Automatisierungszelle.
Komplexe Bauteile, kleine Losgrößen und höchste Qualitätsanforderungen – genau in diesem Spannungsfeld behauptet sich Kostwein seit Jahrzehnten als einer der größten Auftragsfertiger Europas. Um auch künftig am internationalen Markt erfolgreich zu sein, setzt das Familienunternehmen in Klagenfurt auf eine neue Dimension der Automatisierung. Gemeinsam mit dem langjährigen Partner DMG Mori entstand eine vollautomatisierte Fertigungsanlage aus drei NHX 6300 Horizontal-Bearbeitungszentren und einem Fastems MLS-Palettenspeichersystem, die Produktivität und Flexibilität auf ein neues Level hebt.
Der Name KEB steht unter anderem für qualitativ hochwertige Bremsen und Kupplungen, die in Automatisierungssystemen zum Einsatz kommen. Die Gehäuse dieser sicherheitsrelevanten Komponenten in kleinen und mittleren Losgrößen wirtschaftlich zu produzieren, ist eine Herausforderung. Die erfahrenen Zerspaner meistern diese unter anderem mit den neuen Dreh-Fräszentren G220 und G320 von Index.
Mapal feiert 75-jähriges Bestehen – und denkt dabei konsequent nach vorne. Im Interview spricht der geschäftsführende Direktor Dr. Jochen Kress über die Wurzeln des Familienunternehmens, persönliche Erinnerungen an die Gründergeneration, den laufenden Transformationsprozess und die Herausforderungen einer Branche im Wandel. Ein Gespräch über Kontinuität, Verantwortung und die Kraft der Fachkräfte – und über die Frage, wie man in einem internationalen Wettbewerb technologisch die Nase vorn behält.