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Boehlerit reist mit Rückenwind zur AMB 2026 nach Stuttgart. Während viele Bereiche der Zerspanungsindustrie weiterhin mit einer verhaltenen Nachfrage kämpfen, profitiert der Hartmetallspezialist aus Kapfenberg von seiner starken Position in der Schwerzerspanung und von gut ausgelasteten Kundenbranchen. Im Mittelpunkt des Messeauftritts steht die neue Stahldrehsorten BCP05T, BCP15T, BCP25T, BCP35T und BCP40T. Vier Jahre Entwicklungsarbeit, eine neue CVD-Beschichtungsanlage und umfangreiche Feldtests bilden die Grundlage für den Marktstart. Im Video- und Podcast erläutern Gerhard Melcher, Leitung Verkauf und Marketing, Günter Koch, Verkaufsleitung Österreich, und Kevin Mesanovic, MSc., Produktmanagement Segment Zerspanung bei Boehlerit, welche Leistungssteigerungen die neue Generation ermöglicht.
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Die Industrie befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Automatisierung verändern Prozesse, Geschäftsmodelle und vor allem die Anforderungen an Fachkräfte. Zugleich verschärfen Demografie, fehlende Qualifikationen und ein starres Bildungssystem den Druck auf Unternehmen. Im Rahmen der Intertool X Schweissen in Wels sprachen wir mit Dr. Markus Tomaschitz, Chief Human Resources Officer und Unternehmenssprecher von AVL, über die Zukunft technischer Berufe, den Zerspanungstechniker im Jahr 2035 und warum Österreich dringend ein neues Verständnis von Ausbildung braucht.
Schon als Kind besuchte Franz Haas die Intertool gemeinsam mit seinem Vater, der einen Maschinenbaubetrieb führte. Heute ist er Professor für Produktionstechnik und Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften an der TU Graz. Die Begeisterung für Fertigung und Produktion hat ihn dabei nie losgelassen. Im Interview berichtet Haas über die Entwicklung der Zerspanungstechnik von den ersten CNC-Maschinen bis hin zu intelligenten, lernfähigen Produktionssystemen. Themen wie virtuelle Sensorik, Edge Computing, KI und humanoide Robotik zeigen für ihn klar, wohin die Reise geht: hin zu flexibleren, präziseren und zunehmend autonomen Fertigungssystemen. Gleichzeitig betont er die enorme Bedeutung von Fachkräften, Ausbildung und industriellem Know-how für den Produktionsstandort Österreich.
Zerspanung neu denken: Digitalisierung, KI, datengetriebene Prozesse und autonome Fertigungssysteme verändern derzeit nicht nur Werkzeugmaschinen und Produktionsabläufe, sondern ganze Wertschöpfungssysteme. Gleichzeitig stehen Europas Industriebetriebe unter massivem Wettbewerbsdruck: hohe Energiekosten, geopolitische Verschiebungen und ein immer schnellerer Technologiewandel fordern neue Strategien. Univ.-Prof. DI Dr. Friedrich Bleicher, Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Photonische Technologien an der TU Wien, begleitet diese Entwicklungen seit Jahrzehnten – wissenschaftlich wie industriell. Während der Intertool X Schweissen in Wels sprachen wir über die Zukunft der Zerspanung, die Rolle der KI in der Fertigung und weshalb Forschung, Industrie und Politik jetzt gemeinsam handeln müssen.
Im Rahmen unseres Videocasts x-technik FERTIGUNGSTECHNIK trafen wir Romy Arnold, Projektleitung der AMB Stuttgart, live auf der Intertool X Schweissen in Wels. Im Gespräch gab sie spannende Einblicke in den aktuellen Planungsstand der AMB 2026, sprach über Branchentrends, Highlights für Fachbesucher und warum persönliche Begegnungen heute wichtiger sind denn je.
Die Transformation zur sogenannten One Tech Company markiert bei Siemens einen strategischen Wendepunkt, auch für den Maschinenbau. Im Interview erläutert Ing. Matthias Kneissl B. Eng., Bereichsleiter Maschinenbau bei Siemens für Österreich und den CEE-Raum, wie integrierte Systeme, offene Plattformen und neue Geschäftsmodelle Maschinenbauer dabei unterstützen können, steigenden Anforderungen zu begegnen, Prozesse zu beschleunigen und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch worauf kommt es an?
Die Schlüsselbauer Technology GmbH & Co KG mit Sitz in Gaspoltshofen (OÖ) entwickelt und produziert industrielle Anlagen und Systeme, insbesondere für die Bauwirtschaft im Bereich der Infrastruktur für Wasser- und Abwassersysteme. Das Unternehmen bündelt Engineering, Fertigung und Inbetriebnahme unter einem Dach und setzt auf hohe Fertigungstiefe. Im Gespräch gibt Geschäftsführer DI Ulrich Schlüsselbauer Einblicke in die Struktur des Unternehmens, die strategische Bedeutung der Fertigungstiefe und die Rolle von Automatisierung und Digitalisierung für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit.
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Das Fachmagazin für die zerspanende Industrie.
Vom Behälterbau hin zu einem breit aufgestellten Fertigungspartner für komplexe Metallbauteile: Die HORN GmbH in Ratten (Stmk.) hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten zu einem leistungsfähigen Spezialisten für anspruchsvolle Aufträge in der Metallverarbeitung entwickelt. Im Gespräch geben Firmengründer Markus Horn sowie seine Söhne Christian und Andreas Einblicke in die Entwicklung des Familienunternehmens, in Investitionen in moderne Fertigungstechnologien, in die Bedeutung qualifizierter Fachkräfte – und in die Frage, wie wirtschaftliche Zerspanung auch im Fertigungsstandort Österreich möglich bleibt.
Mitten im Waldviertel ist in wenigen Jahren ein hochmoderner Werkzeugbau entstanden. Die VTW GmbH in Waidhofen an der Thaya wurde 2019 von erfahrenen Branchenexperten gegründet und verbindet jahrzehntelange Erfahrung im Hochpräzisions-Formenbau mit modernster Fertigungstechnologie, Automatisierung und globaler Kundenstruktur. Im Gespräch mit Markus Böhm, Head of Business Development der VTW GmbH, geht es um die Gründung und den Aufbau eines Werkzeugbaus auf der grünen Wiese, den Stellenwert von Fachkräften sowie um die Frage, warum Präzisionswerkzeugbau im DACH-Raum auch künftig wettbewerbsfähig sein kann.
Mit Mut, Unternehmergeist und viel Leidenschaft für die Zerspanung gründete Stefan Schernberger im Jahr 2016 die GF-Tech GmbH. Gestartet mit zwei Maschinen und einer kleinen Werkstatt entwickelte sich das Unternehmen in wenigen Jahren zu einem flexiblen Partner für CNC-Lohnfertigung und Sondermaschinenbau mit heute rund zwölf Mitarbeitern und einem umfangreichen Maschinenpark. Im Videocast x-technik FERTIGUNGSTECHNIK spricht der gelernte Produktionstechniker über seinen Weg in die Selbstständigkeit, die Herausforderungen für Lohnfertiger am Hochlohnstandort Österreich und warum für ihn Mitarbeiter und Teamgeist der wichtigste Erfolgsfaktor sind.
Am Hauptsitz in Gampern in Oberösterreich zeigt Stiwa Advanced Products, wie moderne Zerspanung heute funktionieren muss: hoch automatisiert, durchgängig digitalisiert und international vernetzt. Vom Prototyp bis zur Großserie im zweistelligen Millionenbereich begleitet das Unternehmen seine Kunden entlang des gesamten Produktionsprozesses. Im Gespräch erläutern Andreas Huber, Bereichsleitung Machining & Production, und Bernhard Vogl, Head of Machining Operations Processes, warum Standardisierung der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit ist und weshalb in fünf bis zehn Jahren „kein Licht mehr in den Fertigungshallen brennen“ soll.
Die Stadler Formenbau GmbH in Fischlham steht für eine außergewöhnliche Bandbreite im Werkzeug- und Formenbau – von hochpräzisen Mikroanwendungen bis hin zu Großwerkzeugen mit mehreren Tonnen Gewicht. Ergänzt durch Stadler Elasmo Systems deckt das Unternehmen heute die gesamte Prozesskette von Entwicklung, Konstruktion und Werkzeugbau über Spritzguss- und Anwendungstechnik bis hin zu kompletten Turn-Key-Lösungen ab. Mit der Investition in die Mikro-EDM-Technologie Sarix SX200 wurde das Portfolio jüngst strategisch erweitert. Im Interview geht es um Unternehmensgeschichte, Investitionsentscheidungen, Automatisierung, Fachkräfte und die Zukunft des europäischen Werkzeug- und Formenbaus.
Irene Bader hat einen bemerkenswerten Weg hinter sich. Ihre Karriere startete sie bei einem österreichischen Händler der damaligen DMG und ist jetzt im Vorstand der heutigen DMG Mori Company Limited – eines globalen Technologiekonzerns mit mehr als 13.500 MitarbeiterInnen weltweit. Seit über 20 Jahren begleitet sie das Unternehmen durch tiefgreifende Veränderungen: von der deutsch-japanischen Fusion bis zur strategischen Ausrichtung unter dem Leitgedanken der Machining Transformation. Im Gespräch analysiert sie die aktuelle Marktsituation, erklärt, warum Investitionszurückhaltung gefährlich sein kann und weshalb der Mensch trotz KI und Automatisierung das entscheidende Element der Fertigung der Zukunft bleiben wird.
Seit 106 Jahren steht die Mark Metallwarenfabrik GmbH in Spital am Pyhrn für Präzision, Verlässlichkeit und den Mut, sich immer wieder neu zu erfinden. 1920 als Schuhösenfabrik gegründet, entwickelte sich Mark zu einem international tätigen Spezialisten für Tiefziehteile und Präzisionskomponenten – mit höchsten Qualitätsanforderungen und einer kompromisslosen Null-Fehler-Politik. Seit 2020 führt Dr. Christina Rami-Mark das Familienunternehmen in vierter Generation. Ihr Einstieg erfolgte 2016, bewusst vorbereitet und mit klarem Blick von außen. Im Interview spricht sie offen über ihren Weg ins Unternehmen, ihren Führungsstil, die Herausforderungen einer männerdominierten Branche, die aktuelle Krise der Metall- und Automobilindustrie und warum gerade jetzt Mut, Haltung und langfristiges Denken entscheidend sind.
Automatisierung, Digitalisierung und steigender Wettbewerbsdruck verändern die Fertigung nachhaltig. Eine Schlüsselrolle spielt dabei die Spanntechnik – insbesondere die Nullpunktspannsysteme. Im Interview erläutert Martin Greif, Geschäftsführer von Stark Spannsysteme, wie moderne Fertigungsstrategien aussehen, welche Rolle Automatisierung und Digitalisierung spielen und warum präzises Spannen die Basis zukunftsfähiger Produktion ist.
Wie Produktivität, Innovation und Mindset den Fertigungsstandort sichern: Seit 35 Jahren ist die Iscar Austria GmbH ein fixer Bestandteil der österreichischen Zerspanungslandschaft. Ausgehend von Wien entwickelte sich die Niederlassung zu einem wichtigen Technologie- und Vertriebsstandort im internationalen Iscar-Netzwerk. Heute arbeiten in Steyr-Gleink rund 20 Spezialisten daran, heimische Fertigungsbetriebe mit Werkzeuglösungen, Prozess-Know-how und persönlicher Betreuung zu unterstützen. Im Gespräch mit Jürgen Baumgartner, Leiter der Niederlassung und zukünftiger Geschäftsführer von Iscar Austria, geht es jedoch um weit mehr als ein Jubiläum. Wir thematisieren die Zukunft der Fertigungstechnik, notwendige Veränderungen im Denken und warum Österreich trotz aller Herausforderungen sehr gute Chancen hat, langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Die Werkzeugmaschinenbranche steckt seit Jahren in einer schwierigen Phase. Lieferkettenprobleme, geopolitische Spannungen, Inflation und Investitionszurückhaltung prägen den Markt. Auch der traditionsreiche Werkzeugmaschinenhersteller Emco blieb von diesen Herausforderungen nicht verschont. Im Sommer 2025 kam es zusätzlich zu einem Großbrand am Standort Hallein. Anstatt zurückzublicken, richtet das Unternehmen den Fokus jedoch entschlossen nach vorne. Im Gespräch mit CSO Jörg Weinkogl und COO Karl Pichler wird deutlich, dass Emco nicht nur reagieren möchte, sondern die Zukunft der Fertigung aktiv mitgestalten will – mit österreichischem Know-how, technischer Innovationskraft und einer klaren Vision.
Wie ein Wintermantel, drei Generationen und ein klarer Blick auf die Zukunft ein Wiener Familienunternehmen geprägt haben Die Brisker GmbH zählt zu jenen österreichischen Fertigungsbetrieben, deren Geschichte man nicht vergisst: Sie beginnt 1950 mit einer gegen einen Wintermantel eingetauschten Drehbank und führt heute zu einem hoch automatisierten Präzisionsbetrieb in Wien. Im Interview sprechen Ing. Johann Brisker und sein Sohn René Wysoudil, MSc. über Herkunft, Herausforderungen sowie Perspektiven eines Wiener Familienunternehmens und warum Präzision in Serie in Österreich nicht nur möglich, sondern notwendig ist.
Fräsen mit Wendeschneidplatten ist anspruchsvoll und zugleich eine der effizientesten Zerspanungsstrategien, wenn die Rahmenbedingungen stimmen. Im Technologiecenter der Walter AG in Tübingen sprachen wir mit Nicole Howind und Peter Kalenbach über technische Trends, Beschichtungstechnologien, Werkzeugstrategien und darüber, wie man Fräsprozesse heute wirtschaftlich und prozesssicher gestaltet.
Die Intertool X Schweissen 2026 steht vor der Tür. In wirtschaftlich herausfordernden Zeiten stellt sich für viele Unternehmen die Frage nach Sinn, Nutzen und Ausrichtung von Messen von Neuem. Im Interview sprechen Clara Wiltschke, Geschäftsführerin der Austrian Exhibition Experts GmbH, und Annika Raff, Projektleiterin Intertool X Schweissen, über das Selbstverständnis des Messeduos, neue Formate, die Rolle der Aussteller und darüber, warum Messe heute nur dann funktioniert, wenn sie gemeinsam getragen wird.
Seit 1995 steht das ABZ Braunau für praxisnahe Aus- und Weiterbildung auf höchstem Niveau. Es bietet ein breites Spektrum für Lehrlinge, Fachkräfte und Quereinsteiger. Jährlich nutzen mehr als 1.000 Teilnehmer die modern ausgestatteten Werkstätten, um sich fit für die Arbeitswelt von morgen zu machen. Im Interview spricht Geschäftsführer Dieter Geisberger darüber, wie heutzutage moderne Ausbildung aussehen muss, was nötig ist, um Jugendliche wieder mehr für den Lehrberuf zu begeistern und wie Österreichs Ausbildungssystem im internationalen Vergleich dasteht.
Mapal feiert 75-jähriges Bestehen – und denkt dabei konsequent nach vorne. Im Interview spricht der geschäftsführende Direktor Dr. Jochen Kress über die Wurzeln des Familienunternehmens, persönliche Erinnerungen an die Gründergeneration, den laufenden Transformationsprozess und die Herausforderungen einer Branche im Wandel. Ein Gespräch über Kontinuität, Verantwortung und die Kraft der Fachkräfte – und über die Frage, wie man in einem internationalen Wettbewerb technologisch die Nase vorn behält.
Die Paul Horn GmbH in Tübingen gehört zu den führenden Spezialisten für Präzisionswerkzeuge weltweit. Über 25.000 Standardprodukte, mehr als 150.000 Sonderlösungen und eine außergewöhnlich hohe Fertigungstiefe zeichnen das Familienunternehmen aus. Seit 2018 verantwortet Matthias Rommel als Geschäftsführer die Bereiche Produktion und Technik. Im Interview spricht er über die besondere Kultur eines Familienunternehmens, die Philosophie „Prozesse beherrschen“, die Bedeutung von Highend-Produktion mit Top-Fachkräften, technologische Innovationen wie den Supermini und die aktuellen Herausforderungen der Branche.
Die EMO 2025 in Hannover war der passende Rahmen für ein doppeltes Highlight: Während Zoller sein 80-jähriges Firmenjubiläum feierte, zeigte das Familienunternehmen zugleich, wie die Zukunft der Werkzeugvoreinstellung, -inspektion, -verwaltung und Automation aussieht. Im Interview spricht Geschäftsführer DI Christoph Zoller über Meilensteine der Vergangenheit, den Anspruch an Präzision und Qualität sowie die Rolle des Toolrooms als Herzstück einer effizienten, digitalisierten Fertigung.
Die Drehbearbeitung ist heute anspruchsvoller denn je – Materialvielfalt, mannlose Fertigung, Kostendruck und Prozesssicherheit fordern Zerspaner und Werkzeughersteller gleichermaßen. Doch mit Know-how, Technologievorsprung und einem durchdachten Produktprogramm lässt sich all dem begegnen. Im Technologiecenter der Walter AG in Tübingen trafen wir zwei echte Drehprofis: Gerd Kussmaul, Senior Produktmanager Turning bei der Walter AG, und Werner Strobel, Produktmanager bei der Walter Deutschland GmbH. Ihr gemeinsames Ziel: Den Slogan „Besser drehen“ mit Inhalt zu füllen – für stabile Prozesse, wirtschaftliche Lösungen und maximalen Kundennutzen.