Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


Mit System zur Fertigungsoptimierung

: Zoller


Digitale Systeme sind ein bedeutender Faktor und wichtiger Schritt in die Zukunft zur elektronischen Anlage von Werkzeugdaten für die zerspanende Fertigung. Zoller zeigt Möglichkeiten, die ein modernes Toolmanagement eröffnen und bietet umsetzbare Lösungsstrategien, um aus einem herkömmlichen Fertigungsbetrieb ein zukunftsfähiges Unternehmen zu machen.

/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe284/20448/web/Bild_1_-ZOLLER_TMS_keyvisual_transparent_background_black_text_DE.jpg
Die gesamte Prozesskette vom Wareneingang über CAD/CAM, Lager, Werkzeugvorbereitung, Einstellen und Messen, Fertigung bis zur Auslieferung inklusive Dokumentation greift auf dieselben Werkzeugdaten zurück.

Die gesamte Prozesskette vom Wareneingang über CAD/CAM, Lager, Werkzeugvorbereitung,...

Durchgängige Datenbasis, Vernetzung, Digitalisierung: Diese Schlagworte stehen für die neue industrielle Revolution. Trotzdem sind es immer noch Maschinen und Werkzeuge, die die realen Bauteile aus realen Materialien herstellen. Aber der Workflow verändert sich. Bereits im CAM-System lassen sich sämtliche Fertigungsschritte und Abläufe vorab simulieren und digital darstellen. Diese Fertigungsabläufe werden dann direkt an die Maschine übertragen – üblicherweise per Netzwerk. Gibt es doch kurz vor der Fertigung noch eine Änderung in der Konstruktion, ruft die Maschine diesen neuen Fertigungsablauf vom Netzwerk ab und es wird die aktuellste Variante des Bauteils hergestellt. Doch dafür sind stimmige Werkzeugdaten die Grundlage.

Diese Daten einzupflegen und für das Gesamtsystem nutzbar zu machen, ist die grundlegende Aufgabe, um überhaupt Richtung Industrie 4.0 denken zu können. Ohne elektronisch verfügbare Werkzeugdaten kann die Digitalisierung nicht einziehen.

Eine Datenbasis als Grundlage

Sinnvoll ist es, alle Werkzeugdaten in einer einzigen Werkzeugdatenbank zu speichern, auf die dann sämtliche Bereiche im Fertigungsablauf zugreifen können. Aufgrund der vielen verfügbaren Schnittstellen ist die Zoller-Datenbank z.One besonders universell. Es gibt Schnittstellen zu unterschiedlichsten CAD/CAM-Systemen, die auf diese Werkzeugdaten zugreifen und damit die Simulation des Fertigungsablaufs durchführen können. Die Zoller-Einstell- und Messgeräte rufen diese Werkzeugdaten aus der Datenbank ab, generieren daraus komplette Messabläufe und legen die realen Werkzeug-Istdaten wieder in der Datenbank ab. Von dort können die Bearbeitungsmaschinen die Werkzeugdaten einschließlich aller von der Maschinensteuerung benötigten Zusatzdaten
/xtredimg/2019/Fertigungstechnik/Ausgabe284/20448/web/Bild_2_-Dualitat_des_Werkzeuges.jpg
Dualität von realem Werkzeug und digitalem Zwilling über den gesamten Fertigungsprozess hinweg – immer aktuell.

Dualität von realem Werkzeug und digitalem Zwilling über den gesamten Fertigungsprozess...

wiederum abrufen – entsprechende Schnittstellen bietet Zoller ebenfalls – und die Bearbeitung startet ohne weitere Einstellarbeiten – schnell, reproduzierbar und rückverfolgbar. So ist die Werkzeugdatenpflege an nur einer einzigen Stelle notwendig und alle Systeme greifen stets auf die aktuellsten und korrekten Werkzeugdaten zu.

Die Suche hat ein Ende

Wer kennt das nicht: Das benötigte Werkzeug ist nicht dort, wo es sein sollte. Dann wird entweder nachbestellt oder so lange gesucht, bis es auftaucht – oft in einem „Schwarzlager“. Beide Vorgehensweisen kosten Nerven, Zeit und Geld. Gut, dass es Lösungen gibt, die für Transparenz, Datendurchgängigkeit und Ordnung sorgen.

Sind die Werkzeugdaten einmal angelegt, können diese noch für viele weitere Anwendungen eingesetzt werden. Beispielsweise bei der Lagerung der Werkzeuge. Jedem Werkzeug wird in der Zoller TMS Tool Management Solutions Software ein Lagerort in einem der Smart Cabinets Lagerschränke von Zoller zugewiesen. Wird das Werkzeug für die Fertigung auf der Maschine benötigt, wird es im System aufgerufen und der Lagerplatz direkt angezeigt. Damit entfällt ein Suchen der Werkzeuge. Weiterhin führt die Transparenz bei den Werkzeugen zu einer bedarfsgerechten Werkzeughaltung und damit zu weniger gebundenem Kapital durch zu hohen Werkzeugbestand.

Eindeutig dokumentiert

Mit jedem Buchungsvorgang ist der Verbleib
eines jeden Werkzeugs eindeutig dokumentiert und nachvollziehbar – ob es sich auf der Maschine, im Werkzeugschrank oder in der Arbeitsvorbereitung befindet. In der Zukunft kann der exakte Lagerort auch noch weitreichender genutzt werden: Wenn nicht mehr der Mensch, sondern der Roboter Standardaufgaben übernimmt und somit auch für die Montage der Werkzeuge zuständig ist, kann er gezielt den Lagerplatz des angeforderten Werkzeugs anfahren und entnehmen.

Die gesamte Prozesskette vom Wareneingang über CAD/CAM, Lager, Werkzeugvorbereitung, Einstellen und Messen, Fertigung bis zur Auslieferung inklusive Dokumentation greift auf dieselben Werkzeugdaten zurück.
Dualität von realem Werkzeug und digitalem Zwilling über den gesamten Fertigungsprozess hinweg – immer aktuell.
Ob im Wareneingang, im Lager, der Werkzeugvorbereitung, zum Einstellen und Messen, in der Fertigung bis zur Auslieferung, überall stehen die Werkzeugdaten zur Verfügung.
Am Einstell- und Messgerät venturion werden die Werkzeugsolldaten aufgrufen und die Istdaten an die Maschinen geschickt.
Ist das Werkzeug elektronisch erfasst, kann ihm auch ein Lagerort zugewiesen werden. Damit entfälllt die Suche nach den Werkzeugen.
Die Automatisierungslösung cora übernimmt Standardaufgaben zum Be- und Entladen der Werkzeuge.


Zum Firmenprofil >>



Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2019 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2020/Fertigungstechnik/Ausgabe304/21412/web/Michael-Wucher.jpgHöhere Standzeiten und Schnittwerte
Beim neuen SilverLine-Werkzeugprogramm drehte Ceratizit kräftig an der Performance-Schraube. Wir sprachen mit Michael Wucher, Produktmanager bei Ceratizit, an welchen Schrauben konkret gedreht wurde, um diese erfolgreichen Werkzeuge noch besser zu machen. Das Interview führte Christof Lampert, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren