Fachverlag x-technik
search
 

Schließen

PDF


MWG erhöht Produktivität dank der Tool Supply 24/7 Lösungen von WNT

: CERATIZIT


Bei Teilefertigern herrscht enormer Zeitdruck und oft zählt jede Sekunde, wenn es darum geht, Aufträge wirtschaftlich zu erledigen. Neben Optimierungen beim Werkzeug oder bei der Bearbeitungsstrategie bietet auch die Werkzeugbeschaffung Potenzial, um Zeit einzusparen. Dies hat die Firma MWG bereits vor vielen Jahren erkannt und nutzt daher das Tool Supply 24/7 Angebot von WNT. Zeit- und kostenintensive Prozesse, wie Bedarfsermittlung, Bestellung über den Einkauf, Wareneingang oder die Einlagerung des Werkzeugs, gehören bei MWG seitdem der Vergangenheit an.

/xtredimg/2018/Fertigungstechnik/Ausgabe231/16539/web/WNT_(4).jpg
Völlig intuitiv lassen sich die Werkzeuge über den übersichtlichen Touchscreen am Tool-O-Mat auswählen. WNT Anwendungstechniker Stefan Kunz (links) zeigt, wie’s geht.

Völlig intuitiv lassen sich die Werkzeuge über den übersichtlichen Touchscreen...

Die Messlatte liegt hoch bei der Firma MWG. Als Zulieferer von Bauteilen und Baugruppen für Automotive, Luftfahrt, Bauindustrie, Bahntechnik, Energietechnik und dem Maschinen- und Anlagenbau gilt das Unternehmen als verlässlicher Partner. „Wir sind breit aufgestellt und wickeln ständig unterschiedliche Paletten an Bauteilen ab, da müssen unsere Mitarbeiter jeden Tag aufs Neue beweisen, wie gut sie sind“, weiß Michael Goede, der die Firma 1994 gegründet hat und bei MWG für die Technik und Strategie verantwortlich ist. Insgesamt 42 feste Mitarbeiter und fünf Azubis beschäftigt das Unternehmen mit Sitz nahe Hannover (D) derzeit. Viele dieser Mitarbeiter wurden bei MWG ausgebildet und verfügen über umfangreiches Fachwissen, um die modernen 3-, 4- und 5-Achs-Bearbeitungszentren und CNC-Drehmaschinen fachgerecht bedienen zu können. Alle Maschinen werden regelmäßig erneuert, sodass keine älter als zehn Jahre ist. „Unsere Strategie ist es, möglichst viele Maschinen mit der gleichen Steuerung auszurüsten, um unsere Mitarbeiter flexibel an diesen einsetzen zu können.“

Mit dieser Strategie fährt die MWG bislang gut, denn als Lohnfertiger ist es für die Firma unablässig, die zu fertigenden Bauteile termin- und fristgerecht zu liefern. „Gerade bei Prototypen im Automotive-Bereich sind wir sehr stark gefordert. Wir haben oft Konstrukteure und Entwickler bei uns im Hause, um gemeinsam Projekte bis zum Serienstart zu begleiten“, erklärt Mitinhaber Olaf Helmert. Als Vertriebsverantwortlicher im Unternehmen weiß er, dass Kundenzufriedenheit das A und O ist, wenn man in der Branche langfristig erfolgreich sein will.

Die Performance muss stimmen

Aus diesem Grund gehen die Hannoveraner auch bei der Wahl ihres Werkzeuglieferanten
/xtredimg/2018/Fertigungstechnik/Ausgabe231/16539/web/WNT_(5).jpg
Die Entnahme des Werkzeugs ist einfach und unkompliziert: Jeder Befugte erhält eine Schlüsselkarte, mit der er sich am Tool-O-Mat anmelden kann. Wenn die Füllbestände zu Ende gehen, erhält der WNT-Servicetechniker automatisch eine Meldung, fährt zum Kunden und füllt die Fächer wieder auf.

Die Entnahme des Werkzeugs ist einfach und unkompliziert: Jeder Befugte erhält...

keine Kompromisse ein. MWG legt Wert auf Kontinuität und ein vertrauensvolles Miteinander. Seit dem Einstieg in den 5-Achs-Bereich vor 15 Jahren arbeitet die Firma bereits mit WNT zusammen. „Für spezielle Anforderungen haben wir zwar auch andere Lieferanten, aber um 90 % der zerspanenden Bearbeitung abzudecken, hat Ceratizit mit dem WNT Katalog für uns einfach ein sehr gutes und umfangreiches Werkzeugprogramm“, betont Helmert. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Anwendungstechniker Stefan Kunz, der die Firma seit vielen Jahren betreut, ist dabei keinesfalls unerheblich. „Stefan Kunz kommt aus der Zerspanung, hat großes Fachwissen und kann uns daher bestens beraten“, erklärt Goede und ergänzt: „Sympathie spielt natürlich auch eine Rolle, aber letztendlich muss die Performance stimmen. Und die ist mit diesem Werkzeughersteller gegeben.“

Als fortschrittliches Unternehmen ist MWG auch stets auf der Suche nach Innovationen, die dabei helfen sollen, noch effektiver zu produzieren. Einfach die Preise erhöhen, um wirtschaftlich zu bleiben, sei laut Goede der falsche Weg. „Unser Ziel ist es, jedes Jahr 10 % besser, schneller und effektiver zu werden“. So hat die Firma von Beginn an auf Automation in der Fertigung gesetzt und war auch einer der Vorreiter im Bereich der 5-Achs-Bearbeitung und der CAD/CAM-Programmierung. Mit der Werkzeugbereitstellung durch zwei Werkzeugautomaten von WNT geht MWG diesen Weg konsequent weiter. „Der Automat bietet einen absoluten Wettbewerbsvorteil, weil die Verfügbarkeit des benötigten Werkzeuges jederzeit gegeben ist“, lobt Goede. Seit MWG die beiden Werkzeugausgabesysteme im Einsatz hat, hat sich die Werkzeugbeschaffung deutlich verbessert. War früher ein Mitarbeiter damit beschäftigt, den Bedarf zu prüfen und Bestellungen abzusetzen, muss sich heutzutage niemand mehr darum kümmern. „Unser gesamter Werkzeugeinkauf hat sich
/xtredimg/2018/Fertigungstechnik/Ausgabe231/16539/web/WNT_(11).jpg
Auf der Suche nach einer optimalen Werkzeuglösung: WNT Anwendungstechniker Stefan Kunz (links) steht Inhaber Michael Goede bei allen Fragen rund um die Zerspanung zur Verfügung.

Auf der Suche nach einer optimalen Werkzeuglösung: WNT Anwendungstechniker...

praktisch verändert. Von der Bedarfsermittlung, Bestellung über den Wareneingang bis hin zur Einlagerung des Werkzeugs wird alles von WNT übernommen. Das spart uns schon jede Menge Zeit“.

Maschinenstillstände ausgeschlossen

Anwendungstechniker Stefan Kunz hatte diesen Bedarf bei MWG schon früh erkannt und den Inhabern vorgeschlagen, einen Tool-O-Mat in der Maschinenhalle aufzustellen. Nach seiner Einschätzung entstünden vor allem im Mehrschichtbetrieb massive Vorteile. „Wenn Werkzeuge verschleißen, können sich die Maschinenbediener neue Werkzeuge aus dem Automaten holen und sofort weiterarbeiten“, so Kunz und Goede bestätigt: „Für ein Unternehmen ist es einfach nicht tragbar, wenn aufgrund von Werkzeugmangel ein Maschinenstillstand entsteht oder die Mitarbeiter lange auf Neubestellungen warten müssen.“

Mit den Werkzeugautomaten von WNT wird seitdem sichergestellt, dass MWG werkzeugtechnisch niemals auf dem Trockenen sitzt. Die Software im System meldet sofort, wenn Werkzeuge zu Neige gehen und verständigt den Servicetechniker, der umgehend die Befüllung in die Wege leitet. Sollten durch unplanmäßig vermehrte Entnahmen kritische Füllstände entstehen, wird zudem eine Expresslieferung eingeleitet, die bereits am folgenden Werktag eintrifft. Alles völlig automatisch, ohne jegliches Zutun des Kunden. Maschinenstillstände aufgrund fehlender Werkzeuge gehören mit dieser Lösung der Vergangenheit an. Olaf Helmert sieht aber noch weitere Vorteile: „Der Automat ist ein Konsignationslager, d. h. die Ware
bleibt Eigentum von WNT, bis wir sie entnehmen. Dadurch entstehen uns keine Beschaffungs- bzw. Lagerkosten. Außerdem können wir anhand der Entnahmen sehr übersichtliche Statistiken und Diagramme erstellen, die uns z. B. detaillierten Aufschluss über unsere Werkzeugkosten geben.“

Performance auch beim Werkzeug

Michael Goede, Olaf Helmert und das gesamte MWG-Team sind sich sicher: Produktivität und Effizienz werden durch den Einsatz der beiden Tool-O-Maten nach vorn geschoben. „Wer sich als Dienstleister für Fertigungsteile im Markt bewegt, der hat keine Zeit und muss auch dem internationalen Wettbewerb standhalten können. Das schaffst Du nur mit Geschwindigkeit und Qualität“, ist sich Goede sicher. Für ihn sind daher zwei Faktoren entscheidend: eine unmittelbare Verfügbarkeit der Werkzeuge aber auch deren Performance. „Beides bietet Ceratizit mit der Kompetenzmarke WNT“.

Beim Bohren schwört Michael Goede auf die WNT Bohrer der WTX-Reihe. Ein weiteres Werkzeug hat den Techniker aber besonders nachhaltig beindruckt: die Hochvorschubfräser A HFC. „Diese werden von uns schon seit über zehn Jahren konsequent eingesetzt und laufen noch heute sehr gut. Für den Stahlbereich nutzen wir die XOLT Wendeplatten zum Schruppen, mit denen wir enorme Zeitspanvolumen erreichen“, zeigt sich Geschäftsführer abschließend hochzufrieden. Kein Wunder also, dass diese Platten auch in hohen Stückzahlen in den Werkzeugausgabeautomaten zur Verfügung stehen.

Völlig intuitiv lassen sich die Werkzeuge über den übersichtlichen Touchscreen am Tool-O-Mat auswählen. WNT Anwendungstechniker Stefan Kunz (links) zeigt, wie’s geht.
Die Entnahme des Werkzeugs ist einfach und unkompliziert: Jeder Befugte erhält eine Schlüsselkarte, mit der er sich am Tool-O-Mat anmelden kann. Wenn die Füllbestände zu Ende gehen, erhält der WNT-Servicetechniker automatisch eine Meldung, fährt zum Kunden und füllt die Fächer wieder auf.
Auf der Suche nach einer optimalen Werkzeuglösung: WNT Anwendungstechniker Stefan Kunz (links) steht Inhaber Michael Goede bei allen Fragen rund um die Zerspanung zur Verfügung.
Im hochmodernen Maschinenpark von MWG wird mit neuester Technik und Software auf über 2.600 m² – vom Einzelteil bis zur Serie – nach ISO 9001:2008 gefertigt.
Erst im letzten Jahr wurde eine neue Halle für die Großzerspanung in Betrieb genommen, die dem Unternehmen völlig neue Strukturen und Möglichkeiten eröffnet.
Bei MWG arbeiten hochqualifizierte Facharbeiter, die von der Beratung bis hin zur Produktion ein stets hohes Niveau des Endprodukts gewährleisten.
Sind von den 24/7 Lösungen von WNT begeistert (v.l.n.r.): Olaf Helmert, Stefan Kunz, Alexander Molendor und Michael Goede.
V.l.n.r.: WNT Anwendungstechniker Stefan Kunz unterstützt die beiden MWG Inhaber Olaf Helmert und Michael Goede bei Optimierungen im Fertigungsprozess.


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Werkzeug-Ausgabe-Automaten, Werkzeugmanagement

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2017 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2018/Fertigungstechnik/Ausgabe231/16304/web/Meusburger_Norman_Jussel_2.jpgInnovative Normalien heben Wettbewerbsfähigkeit im Werkzeugbau: Werkzeugbauer noch besser unterstützt
Meusburger nutzte die Werkzeug- und Formenbautage in Bregenz unter anderem auch dazu, neue Produkte erstmals vorzustellen. Das Neuheitenprogramm umfasst zahlreiche Innovationen auf allen Gebieten, auf denen der Vorarlberger Normalienhersteller tätig ist. Wie Formen- und Werkzeugbauern von diesen durch bessere Wettbewerbsfähigkeit profitieren können, erläuterte uns Norman Jussel, Produktmanager Formenbau bei Meusburger, während der gelungenen Kundenveranstaltung. Das Gespräch führte Ing. Peter Kemptner, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren