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Nachmessebericht EuroMold 2004

: Demat


Weltmesse für Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung 1. – 4. Dezember 2004, Messegelände Frankfurt/Main, Hallen 8.0, 9.0, 9.1, 9.2 und Galleria Die 11. EuroMold erzielte mit 58.942 Fachbesuchern und steigender Internationalität ein glänzendes Ergebnis! Während der EuroMold 2004, die vom 1.

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Die EuroMold 2005 findet vom 30. November bis 3. Dezember 2005 auf dem Messegelände Frankfurt/Main statt

Die EuroMold 2005 findet vom 30. November bis 3. Dezember 2005 auf dem Messegelände...

bis 4. Dezember 2004 auf dem Messegelände Frankfurt/Main in den Hallen 8.0, 9.0, 9.1, 9.2 und Galleria stattfand, präsentierten über 1.500 Aussteller aus 39 Ländern auf einer Fläche von 74.821 m² ihre Produkte und Dienstleistungen entlang des weltweit einzigartigen Messekonzeptes „Vom Design über den Prototyp bis zur Serie“. Nahezu 59.000 Besucher kamen an den vier Messetagen nach Frankfurt, womit der Veranstalter, DEMAT GmbH, wieder ein Besucherplus von 3,2% gegenüber dem Vorjahr verzeichnen konnte. Die Aussteller lobten aber vor allem die außerordentlich hohe Qualität der Fachbesucher sowie die steigende Internationalität.

Hervorzuheben ist in diesem Zusammenhang, dass der Anteil der ausländischen Besucher im Vergleich zum Vorjahr um 45% stieg. Für die meisten Aussteller zählte die EuroMold auch in diesem Jahr wieder zu einer der besten Fachmessen des Jahres und für eine Vielzahl war es sogar die beste Fachmesse des Jahres 2004. Die EuroMold 2004 erfüllte wieder alle Erwartungen und schloss mit einem glänzenden Ergebnis ab! Trotz der noch anhaltenden stagnierenden Wirtschaft in Deutschland und Europa sowie die schwierige Lage, in der sich der europäische Werkzeug- und Formenbau zur Zeit befindet, strahlte die EuroMold 2004 bereits in ihrer Eröffnungsveranstaltung am 1. Dezember 2004, viel Positivismus aus. Die Eröffnung der EuroMold fand in diesem Jahr erstmalig auf dem Werkstoff-Forum in Halle 9.2 statt. Die Messeleiterin, Diana Schnabel, hatte bewußt diesen speziellen Ort gewählt und brachte hierfür triftige Gründe hervor. Das Thema Werkstoffe gewinnt insbesondere für den Werkzeug- und Formenbau und zahlreiche Anwendungsbereiche an Wichtigkeit, denn nur mit neuen Werkstoffen kann man den Forderungen nach den Attributen Leichtigkeit, Effizienz und Kosten gerecht werden und damit schließlich auch Innovationen stärker vorantreiben. Des Weiteren zeigte Diana Schnabel die Veränderungen der Märkte und die sich daraus ergebenden neuen Herausforderungen für
den europäischen Werkzeug- und Formenbau auf. Ferner betonte sie, dass es sich auch auf der diesjährigen EuroMold erkennen ließe, dass der Produktionsstandort in Frage gestellt wird, so sind zum Beispiel einige Unternehmen in diesem Jahr auf der EuroMold nicht vertreten, andere sind neu hinzugekommen, die Ausstellerzahl konnte jedoch konstant gehalten werden. Weiter unterstrich Diana Schnabel, daß es keine geeignetere Fachmesse weltweit gäbe, die sich als Spezialfachmesse mit gezielter Ansprache und eben dem weltweit einzigartigen Messekonzept, der Prozeßkette „Vom Design über den Prototyp bis zur Serie“, versteht. Sie forderte alle auf, sich von der unvergleichlichen Dynamik und angenehmen Messeatmosphäre anstecken zulassen und wünschte allen einen großen geschäftlichen Erfolg. Winfried Krack, Marketingleiter der EDAG Engineering + Design AG und Sprecher des Ausstellerbeirates der EuroMold 2004 knüpfte an die zuvor gesprochenen Worte an und stellte die aktuelle Situation des Mittelstandes dar. Zwar prägten die Innovationen und Visionen des Mittelstandes bisher den wirtschaftlichen Erfolg unseres Landes, um dieses aber auch in Zukunft zu realisieren, müsse im Bildungs- und Forschungsbereich mehr getan werden. Bereits zum vierten Mal hielt Prof. Dr. h.c. Lothar Späth die offizielle Eröffnungsansprache zur EuroMold und fühlte sich damit als ob er schon zur EuroMold-Familie gehören würde. Er betonte, dass sich Deutschland nicht durch politische Beschlüsse bewegen würde, sondern durch die Aktivitäten von bzw. in den Unternehmen. Zudem ging er auf die berufliche Qualifizierung ein und forderte, dass speziell für die Ausbildung der Jugend mehr Mittel zur Verfügung gestellt werden müssten, denn auch in Zukunft werde beispielsweise eine große Nachfrage nach Facharbeitern und Ingenieuren vorherrschen.

Besucher:

Von 1994 bis 2004 konnte sich die EuroMold von ca. 14.600 auf rund 59.000 Besucher steigern. Auch in diesem Jahr ist es dem Veranstalter, DEMAT GmbH, gelungen, das Vorjahresergebnis um 3,2% zu übertreffen. Die Aussteller waren aber nicht nur mit der Zahl der Aussteller hoch zufrieden, sondern vor allem mit deren ausgeprägter Qualität, Entscheidungskompetenz und Internationalität.

Internationalität der Besucher
Mit 58.942 Fachbesuchern aus 58 Ländern wies die EuroMold 2004 wieder eine sehr hohe Ländervielfalt an Besuchern auf. Der Anteil der ausländischen Besucher betrug in diesem Jahr 18,8%, womit eine Steigerung von 45% gegenüber dem Vorjahr erreicht wurde. Die ausländischen Besucher teilten sich wie folgt auf: Italien 10,5%, Niederlande 8,1%, Frankreich 7,6%, Österreich und Großbritannien jeweils 6,2%, Schweiz 4,7%, Tschechien 4,6%, Türkei 4,4%, Südkorea 3,6%, Spanien 3,4% Japan, Belgien und Slowenien jeweils 3,3%, Schweden 3,0%, USA 2,6%, Polen 2,4%, Ungarn 2,2 %, Norwegen 2,1%, Iran 1,8%, Russland 1,7%, Israel und Finnland jeweils 1,2%, Indien und Dänemark je 1,0%, Weißrußland, Portugal, Litauen und China je 0,9%, Luxemburg 0,6%, Südafrika, Brasilien und Bulgarien jeweils 0,5%, Taiwan, Rumänien und Mexiko 0,4%, Thailand, Slowakische Republik, Kanada und Griechenland je 0,3%, Vereinigte Arabische Emirate, Kroatien, Irland, Zypern und Ägypten 0,2%, Singapur, Libanon, Island, Estland und Australien 0,1%. In diesem Jahr waren auch wieder Besucher aus Malaysia (0,2%), Neuseeland, Marokko, Madagaskar, Lybien, Liechtenstein, Lettland, Indonesien und Costa Rica (jeweils 0,1%) vertreten.

Besucher nach Industriebereichen

Die Messeleitung hat immer wieder betont, sie möchte Fachbesucher aus allen wichtigen Industriebreichen ansprechen und auf die EuroMold bringen. Dieses Ziel ist auch auf der 11. EuroMold gelungen. Die Verteilung der Besucher nach Industriebereichen zeigt sich wie folgt: 17,8% der Fachbesucher kamen aus dem allgemeinen Maschinenbau, 17,1% aus der Automobilindustrie, 6,4% aus der Elektronik & Elektrotechnik, 5,7% aus dem Anlagen- & Apparatebau, 6,5% aus der Konsumgüterbranche, 4,2% aus der Chemischen Industrie, 5,6% aus der Medizintechnik, 5,2% aus der Haushaltsgeräteindustrie, 2,9% aus der Verpackungsindustrie, 4,7% aus der Luft- und Raumfahrt, 4,6% aus der Sport- und Freizeit-Industrie. 1,9% kamen je aus dem Bauwesen, der Haustechnik und der Möbelindustrie, 1,7% aus der Telekommunikation, 1,3% aus der Optischen Industrie, 1,1% kamen je aus dem Bergbau und der Wehrtechnik, 1% aus der Schuhindustrie, 0,9% aus der Zweirad-industrie,
0,8% aus der Spielwarenindustrie, 0,6% aus der Landmaschinenindustrie, 0,5% aus dem Schiffbau und 4,6% aus sonstigen Industriebereichen.

Besucher nach Position im Unternehmen

Bezeichnend war wieder, dass die Mehrzahl der Besucher auch Entscheidungsträger waren. 16,4% der Fachbesucher waren Geschäftsführer, 14% Entwicklungsleiter, 13,6% Fach-arbeiter, 12,3% Inhaber, 10,4% Vertriebsleiter, 6,6% Produktionsleiter, 4,4% waren Schüler/Studenten, 4% Assistenten und die übrigen 14,5% verteilten sich auf sonstige Besucher.

Besucher nach Tätigkeit im Unternehmen

Hinsichtlich der Tätigkeit im Unternehmen lies sich feststellen, dass 14,6% der Besucher aus der Konstruktion stammen, 13,7% aus Forschung und Entwicklung, 12,7% aus dem Verkauf, 10,8% aus Design, 8,7% aus der Produktentwicklung, 7,9% aus der Produktion, 5,5% aus dem Einkauf, 4,4% aus dem Marketing und 4,8% aus sonstigen Bereichen.

Besucher nach Betriebsgröße

Die Besucherregistrierung ergab, dass 23,2% der Fachbesucher aus Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern kamen, 22,3% gehören kleinen Unternehmen mit 1-9 Mitarbeitern an, 22% kamen aus Betrieben mit 100-500 Mitarbeitern, 20,8% gehören Betrieben an mit 10-49 Mitarbeitern und 11,7% kamen aus Unternehmen mit 50-99 Mitarbeitern.

In der Ausstellerbefragung wurde vor allem die Ausstellervielfalt und Internationalität sowie
das große und spezifische Leistungsspektrum der EuroMold 2004 gelobt. Die Erwartungen der Besucher, neue Kontakte, Technologien, Impulse und Informationen zu bekommen, wurden erfüllt, denn sie fühlten sich fachgerecht betreut und erhielten eine gute Übersicht über die Branche.

Aussteller:

Die Ausstellerzahl konnte vom Veranstalter, DEMAT GmbH, konstant gehalten werden. Auf 74.821 m² Ausstellungsfläche präsentierten 1.502 Aussteller aus 39 Ländern ihre Produkte und Dienstleistungen „Vom Design über den Prototyp bis zur Serie“.

Internationalität der Aussteller

Auf der EuroMold 2004 waren Aussteller aus 39 Nationen vertreten. Die Ausstellerbeteiligung aus dem Ausland beträgt 30,8%. Die Gesamtzahl der ausländischen Aussteller ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, jedoch war die Ländervielfalt höher. Italien blieb mit 17,1% der ausländischen Aussteller unangefochten an der Spitze. Neu in diesem Jahr war allerdings der hohe Ausstelleranteil aus China (12,7%). An dritter Stelle folgte die Türkei mit 7,8%, gefolgt von Frankreich mit 6,9%, Spanien und den Niederlande mit jeweils 5,3%. Weiterhin folgten Taiwan, Schweiz und Österreich mit je 5,1%, Portugal mit 4,4%, die USA und Großbritannien mit je 3,5%. Es folgten Ungarn und Tschechien mit jeweils 2,1%, Hongkong mit 1,8% und Indien mit 1,6%. Weiterhin vertreten waren zudem Belgien, Südkorea, Slowenien, Kanada, Iran, Singapur, Rumänien, Luxemburg, Japan, Finnland, Bulgarien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Ukraine, Schweden, Litauen, Liechtenstein, Israel, Dänemark. In diesem Jahr waren vier Länder – Polen,
Brasilien, Mexiko und Russland – nach vorübergehender Nicht-Teilnahme, wieder auf der EuroMold 2004 präsent.

Ausstellerverteilung nach Produktbereichen

Wie in den Vorjahren lag der Werkzeug- und Formenbau deutlich an der Spitze. Das „Herz der EuroMold“ konnte seine Position mit 30,6% wieder klar behaupten.

Es folgten die Bereiche Modell- und Prototypenbau mit 11,3%, Software und Hardware mit 8,6%, Werkzeugmaschinen mit 8,3 %, Werkzeuge mit 8,1%, Rapid Prototyping und Tooling mit 7,2%, Engineering mit 6,9%, Werkstoffe & Zubehör mit 5,3% und Design mit 4,4%. Weitere wichtige Produktbereiche teilten sich wie folgt auf: Qualitätssicherung & Automatisierung mit 3,2% und Ver- und Nachbearbeitung mit 2,2%. Der Rest (3,9%) verteilte sich auf sonstige Produktbereiche.

Sonderflächen und Sonderschauen

Die zahlreichen Sonderthemen, Sonderschauen und Vortragsforen haben großen Anklang gefunden und die Hallen 9.1 und 9.2, die dieses Jahr völlig neu strukturiert wurden, als Trendsetter bestätigt.

Das absolute Highlight der Sonderthemen war die Sonderausstellung Bike History. Auf dieser Fläche konnten 28 Motorräder aus 100 Jahren bestaunt werden. Großen Zuspruch bei den Besuchern fand insbesondere das älteste Motorrad der Welt, aber auch die komplett aufgezeigte Motorradentwicklung von 1904 bis 2004. Ferner waren die Vorträge der drei Foren in Halle 9.2 stets gut besucht. Auf dem Werkstoff-Forum wurde anhand zahlreicher Exponate und Schaubilder die Palette der geformten Werkstoffe in Kombination mit den jeweils formenden Werkstoffen dargestellt. Dabei wurden sowohl traditionelle als auch insbesondere innovative Verfahren vorgestellt.

Designer und Ingenieure fanden hier eine Plattform gemeinsamer Diskussion, die den Werkstofftechniker integriert. Das design+engineeringforum
in Halle 9.2 wurde in diesem Jahr erheblich erweitert. Mit jedem Jahr gewinnt dieses Forum an fachlicher Kompetenz und Vielfalt. Innovativ, varianten-reich, Theorie und Praxis ineinander verzahnt und mit täglichen Publikumsmagneten erhielt das design+engineeringforum großen Zuspruch. Hervorzuheben ist auch die bereits zum 4. Mal veranstaltete „Designer Night“, in deren Rahmen der berühmte Designer Luigi Colani die Weltpremiere seines neuen Großraumflugzeuges „Staggerwing“ (Nurflügler) feierte und damit selbst nach Messeschluß für zahlreiche Besucher sorgte. Das simulation+vrforum fand ebenfalls in der Halle 9.2 statt. Erstmalig wurde ein umfassendes Vortragsprogramm über alle vier Messetage angeboten. Schwerpunkte waren VR- und Simulationsanwendungen für den Formenbau, VR und Visualisierung, Augmented Reality, numerische Simulation und visuelle Bildinterpretation, Virtuelle Fabrik, Edutainment sowie Virtuelles Storytelling. Im Rahmen des simulation+vrforum berichteten Anwender, Hersteller und Forschung über Einsatzmöglichkeiten und Potentiale der VR-Technologie.

Auf der Fläche CAMPUS – Hochschulinnovationen hatten Hochschulen aus ganz Deutschland die Chance, die einzigartige Prozesskette der EuroMold „Vom Design über den Prototyp bis zur Serie“ zu zeigen. Die Sonderfläche CAMPUS – Hochschulinnovationen dient dem Technologietransfer, der Präsentation der Forschungsergebnisse, des Lehrangebots und der Anwerbung zukünftiger Studenten. Bei dem EuroMold Class Room-Workshop stellten die Aussteller Gestaltungsaufgaben, die der Besucher lösen sollte und dabei neue Methoden der Produktgestaltung kennen lernte und Design-Tools testen konnte. Auf der Sonderschau Bionik wurde präsentiert, wie die Technik der Zukunft immer noch von der Natur lernt. Schwerpunkte bildeten die Konstruktionsbionik und die Verfahrensbionik. Die Sonderausstellung Flugzeugbau auf einer Fläche von ca. 600 m² wurde von der Messeleitung mit Hilfe von 24 Ausstellern initiiert. Aufgezeigt wurde die gesamte Flugzeugentwicklung, angefangen vom Nachbau des Wright Flyers bis zum heutigen Hoch-leistungsmotor- bzw. Segelflugzeug. Darüber hinaus stellte die Hanse Aerospace ihr neues Verbundprojekt Cabin Interior als Zulieferkette für die Luftfahrtindustrie erstmalig vor. Zwei Hochschulen – HAW Hamburg und FH Darmstadt – zeigten die jeweiligen Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Fachbereichen Flugzeugbau und Kunststofftechnik. Highlight der Sonderausstellung war der mobile Flugsimulator
(Flugzeugtyp Boeing 737), auf dem interessierte Besucher in einer 30-minütigen Einweisung einen realen An- und Abflug auf dem Frankfurter Flughafen üben konnten. Die Sonderausstellung diente dem Zweck, die EuroMold für den Bereich Luftfahrtindustrie weiter zu öffnen, was mit Erfolg gelungen ist.

Das Ausstellervortragsforum war auch in diesem Jahr in der Halle 9.1 sehr gut besucht. Es kamen interessante Fragen und Diskussionen zu den Vorträgen auf, die technische Neuerungen im Werkzeug- und Formenbau, Frästechnologie und der entsprechenden Software enthielten. Die Qualität der Vorträge bezogen auf den Inhalt und die technische Darstellungsform hatte ein sehr hohes Niveau. Das Ausstellervortragsforum fand somit bei Vortragenden und Zuhörern guten Anklang. Die internationalen Konferenzen sind mittlerweile fester Bestandteil der EuroMold geworden und zogen auch in diesem Jahr wieder viele interessierte Zuhörer an. Die Rapid Prototyping Konferenz wurde in bekannter Weise von Terry Wohlers, Wohlers Associates Inc. (USA) geführt. Auf der Konferenz “Modern Moldmaking Techniques“ unter der Leitung von Alain Dirven, Society of Plastics Engineers (SPE), tauschten sich über 150 Teilnehmer über die neuesten Entwicklungen im Bereich „Moldmaking Process“, „Faster Moldmaking“ und „Innovative moldmaking techniques“ aus. Auf hohem Niveau haben Vortragende aus der ganzen Welt auf beiden Konferenzen über die neuesten Entwicklungen berichtet. Die Beiträge der Referenten, die aus über 30 Ländern nach Frankfurt kamen, bestätigten wieder einmal den internationalen Charakter dieser Veranstaltungen und nicht zuletzt der EuroMold 2004.

EuroMold-AWARD 2004

Wie in jedem Jahr wurden im Rahmen des Messefestes, das mit 650 Gästen bei einem umfangreichen und atemberaubenden Unterhaltungs- und Showprogramm, Aussteller für herausragende Produkte und Dienstleistungen mit dem EuroMold-AWARD prämiert. Die Preise wurden von Prof. Dr.-Ing. Eberhard Abele, Fachbereich Produktionstechnik und Spanende Werkzeugmaschinen, Technische Universität Darmstadt, überreicht. Mit dem Goldenen AWARD wurde die Leistung, „patientenindividuelles Kieferimplantat aus biokompatibler Keramik mit innerer Struktur (3D-Druck)“ von Dr.-Ing. Alexander Ott und seinem
Team vom Lehrstuhl für Feingerätebau und Mikrotechnik (Forschungsverbund Fortepro) der Technischen Universität München prämiert. Dieses Implantat wird mit einem 3D-Druck-Verfahren aus Hydroxylapatit, einem bekannten Knochenersatzmittel, hergestellt. Dabei wird nicht nur die äußere Form auf den Patienten individuell abgestimmt, sondern auch speziell zur Besiedelung mit Zellkulturen eine innere Struktur eingebracht. Nach der Implantation soll dieses Gerüst abgebaut und durch eigenes Knochenmaterial ersetzt werden. Der zweite Platz, der EuroMold-AWARD in Silber, wurde dieses Jahr erstmalig an zwei Firmen verliehen. Zum einen konnte die Firma Hitachi Tool mit ihrem „Super Miniaturfräser“, ein Feinstkorn Vollhartmetallfräser für die Mikro-Zerspanung im µm-Bereich und zum anderen die Hochschule Mittweida (FH) mit dem Verfahren „Lasermikrosintern“, welches weltweit einmalig für ein SLS-Verfahren eine Auflösung von 10 µm bei Schlitzen, 20 µm bei Stegen und < 30 µm bei 3D Konturen, die Jury überzeugen. Dass der Silberne AWARD gleich zweimal ausgelobt wurde, ist ein wirklich seltener Zufall. Beide Einreichungen erhielten in der Bewertung dieselbe Gesamtpunktzahl, dies zeigt jedoch welchen hohen Innovationsgrad die diesjährigen Bewerbungen hatten. Die Teilnahmegebühren in Höhe von insgesamt 6.000 €, die traditionell einer wohltätigen Organisation zugute kommen, wurden während des Messefestes an Herrn Hans Joachim Seiler vom „SOS-Kinderdorf“ überreicht.

EuroMold 2005

Bereits heute steht fest, dass die EuroMold im kommenden Jahr weiter wachsen wird und ihrem Messekonzept „Vom Design
über den Prototyp bis zur Serie“, treu bleiben wird. Heute schon haben sich zahlreiche Alt-Aussteller für eine erneute Teilnahme ausgesprochen und zahlreiche Neuanmeldungen sind bereits eingegangen, so dass die Buchungsrate kurze Zeit nach der Messe so hoch ist, dass der Veranstalter, DEMAT GmbH, davon ausgeht, dass bis Ende Januar bereits wieder bis zu 650 Aussteller angemeldet sind. Die EuroMold 2005 präsentiert sich erstmalig in vollständig ebenerdigen Hallen. Insgesamt werden über 1.600 Aussteller aus 41 Ländern und mehr als 60.000 Besucher auf der EuroMold 2005 in den Hallen 5.0, 6.0, 8.0 und 9.0 erwartet.

Die EuroMold 2005 findet vom 30. November bis 3. Dezember 2005 auf dem Messegelände Frankfurt/Main statt.

Interessenten wenden sich bitte an:

DEMAT GmbH Messeleitung EuroMold 2004

Postfach 11 06 11

D-60041 Frankfurt am Main

Telefon: + 49 (0) 69 27 40 03 – 0

Fax: + 49 (0) 69 27 40 03 – 40

www.euromold.com

info@demat.com


Ausstellerstimmen zur EuroMold 2004

„Für uns war die EuroMold ein voller Erfolg. Wir konnten
die Besucher von unseren Visualisierungstools 3ds max, FinalVision und Renderdrive überzeugen und haben eine Menge wertvolle Kontakte geknüpft. Nicht nur zu den Besuchern, sondern auch zu den Ausstellern.“ Iris Asche, Geschäftsführerin, 3DPOWERSTORE e. K.

„Diese EuroMold war für uns heuer die erfolgreichste, die wir je hatten. Sowohl was die Frequenz betrifft als auch die Qualität der Gespräche. Einen hohen Anteil an dieser erfreulichen Besucherbilanz hielten Kunden aus den Reformstaaten. Aber auch sehr viele Interessenten aus China konnten wir registrieren. Alles in Allem ist die EuroMold für uns die wichtigste Messe.“ Kurt Weidhofer, Kommunikation – Messen & Ausstellungen, BÖHLER Edelstahl GmbH

„Die Frankfurter EuroMold machte auch in diesem Jahr ihrem Slogan "Weltmesse für den Werkzeug- und Formenbau, Design und Produktentwicklung" alle Ehre und war für die Cimatron GmbH wieder ein voller Erfolg. Wir knüpften auch dieses Jahr wieder viele neue Messekontakte, mit konkreter Aussicht auf einen Geschäftsabschluss. Der Veranstalter DEMAT hat die Plattform geschaffen, die es Cimatron ermöglicht, sich einem breiten potentiellen Fachpublikum zu präsentieren. Die DEMAT hat ihre Sache auch 2004 wieder gut gemacht - eine erfolgreiche Messe mit menschlichem Charakter. Für uns hat sich die EuroMold als die Fachmesse mit hoher Kompetenz für den Werkzeug- und Formenbau sowie der Produktentwicklung etabliert und ist fester Bestandteil unserer jährlichen Messeplanung.“ Ralf Brinkmann, Key Account Manager, Cimatron GmbH

„Auch 2004 hat sich die Teilnahme an der EuroMold wieder als die richtige Entscheidung erwiesen. Wo andere Messen an Profil verlieren, punktet die EuroMold als klar fokussierte Fachmesse die positive Impulse an die Branche sendet. Das stimmige Konzept und die gute B2B Plattform untermauern die herausragende Bedeutung der EuroMold in unserem Messekalender.“ Michael Schedler, VLM / Leiter Marketing, Dörries Scharmann Technologie GmbH

„In einem zur Zeit wirtschaftlich schwierigen
Umfeld ist es der EuroMold 2004 wiederum gelungen, die Ausstellerzahl zu halten und die Besucherzahl auszubauen, Wir, die Firma EDAG waren mit den 4 Tagen sehr zufrieden. Neben guten Gesprächen mit Geschäftspartnern der Automobilindustrie konnten auch vielversprechende neue Kontakte geknüpft werden. Die EuroMold wird auch in Zukunft im Terminkalender unseres Hauses ihren Platz einnehmen.“ Reinhard Bolz, Leiter Messen/Ausstellungen, EDAG Engineering + Design AG

"Die EuroMold hat uns auch in diesem Jahr eine hervorragende Plattform für die Begegnung mit unseren Kunden geboten. Einerseits konnten wir neue Interessenten für unsere Technologien gewinnen, andererseits mit unseren bestehenden Kunden in Dialog treten. In Zukunft würden wir uns als Aussteller von der EuroMold wünschen, daß auch neue Zielgruppen und Themen betrachtet werden. Hier sehen wir beispielsweise die Luft- und Raumfahrt sowie den Einsatz der ursprünglich für das Rapid Prototyping entwickelten Technologien in der Kleinserienfertigung von Endprodukten. Dieser Zugang zu neuen Zielgruppen würde für uns die Attraktivität der EuroMold weiter steigern." Christof M. Stotko, Leiter Global Marketing, EOS GmbH Electro Optical Systems

„GIRA stellte in 2004 zum 2. Mal auf dieser Fachmesse aus. Nachdem bereits 2003 ein schöner Anfangserfolg zu verzeichnen war, können wir in diesem Jahr von einem besonders guten Erfolg berichten. Die Messebesucher stellten sich (besonders an den ersten beiden Messetagen) als sehr kompetent und interessiert dar. Wir hatten Gelegenheit mit bestehenden Kunden, aber auch, und das ist besonders erfreulich, mit einer Vielzahl neuer, potentieller Kunden über unsere Leistungen zu sprechen. Bereits während der Messe konnten wir teilweise die Projektbearbeitung aufnehmen; sofort nach der Messe stehen einige interessante Projekte zur Bearbeitung an. Für GIRA hat sich die Entscheidung zur Teilnahme an der EuroMold 2004 bestätigt. Hier ist das Geschäftsfeld GIRA – Kunststofftechnik richtig aufgehoben. Alfred A. Bulitz, Geschäfsführer, GIRA GIERSIEPEN GmbH & Co. KG

„invenio war dieses Mal auf der EuroMold mit 2 Messeständen im Forum Simulation & virtuelle Realität sowie im design+engineeringforum mit der Vorstellung des Projektes DEGAP vertreten.
Für mich als Projektleiterin des Forschungsprojektes, war es sehr erfreulich, die Ergebnisse einem kompetenten und interessierten Publikum vorstellen zu können und ein sehr interessantes und wichtiges Feedback zu bekommen. Die gesammelten Informationen bewegen uns, weiterhin in diesem innovativen Bereich der Forschungsprojekte tätig zu sein.“ Claudia Speth, Assistentin der Geschäftsführung, invenio GmbH Engineering Services

„Die diesjährige EuroMold war für uns sehr erfolgreich. Wir haben zwei Neuentwicklungen, die RXP300 und die RHP600 vorgestellt. Beide Maschinen haben großes Interesse gefunden. Die Kunden waren von der Genauigkeit und dem Preisleistungsverhältnis so beeindruckt, dass schon auf der Messe konkrete Verkaufsverhandlungen stattgefunden haben. Die EuroMold ist für uns eine der wichtigsten Messen, da sie eine spezifische auf den Werkzeugbau ausgerichtete Messe ist, auf der der letzte Stand der Technik der gesamten Prozesskette Werkzeugbau präsentiert wird. Entsprechend fachkundig sind die Besucher, so dass die Gespräche ein hohes technisches Niveau haben. Die zunehmend internationale Ausrichtung hat aus dieser Messe ein internationales Ereignis für die Fachwelt gemacht.“ Hinrich Röders, Geschäftsführer, Röders GmbH

„Die EuroMold ist für uns die wichtigste Plattform, um unsere Produkte und Dienstleistungen rund um den Formen- und Gesenkbau einem breiten Kunden- und Interessentenkreis zu präsentieren. Darüber hinaus bieten wir mit unserem internationalen Messeteam Besuchern aus dem In- und Ausland Ansprechpartner und Kontakte für die weitere Betreuung in den jeweiligen Heimatländern.“ Manfred Schaffner, Formen- und Gesenkbau, Geschäftsbereich Coromant, Sandvik GmbH

„Auch im Jahr 2004 geht die EuroMold bei der Bewertung unserer zahlreichen Messeaktivitäten abermals als unangefochtener Sieger hervor. Dank der hohen Besucherfrequenz und -qualität sowie unseres neu auf der Messe vorgestellten CAM-Moduls zum Fräsen war die Resonanz bei Alt- und Neukunden außergewöhnlich groß. Auf einer solchen Messe wie der EuroMold macht es Spaß, Geschäfte zu machen ... Wir sehen uns im nächsten Jahr
...“ Hans-Joachim Schott, Inhaber und Geschäftsführer, Schott Systeme GmbH

„Für uns bleibt die EuroMold nach wie vor die wichtigste Messe in Deutschland. Da durch den einmaligen Basarcharakter sowohl der direkte Kundenkontakt als auch die direkte Begegnung mit dem gesamten Umfeld des Werkzeug-, Formen- und Modellbaus ermöglicht wird. Auf der EuroMold treffen wir nicht nur unsere europäischen Kunden sondern WorkNC-Anwender aus der ganzen Welt. Wir sind uns sicher, daß im nächsten Jahr der Erfolg der EuroMold sowie auch der gesamten Branche weiterhin deutlich gesteigert wird.“ Werner Möller, Vertriebsleiter, Sescoi GmbH

„Die Märkte sind in Bewegung. Nur wer ihre Richtung kennt, kann sich auf die neuen Situationen einstellen. Mit der EuroMold 2004 hatten wir einen guten Marktspiegel, der uns die Richtung für den Erfolg in den nächsten Jahren zeigt.“ Dr. Volker Grießbach, Geschäftsleitung, V.G. Kunststofftechnik GmbH

„Wir waren Aussteller im Bereich „Werkstoffe“ der Halle 9.2. Das optische Erscheinungsbild der Halle und insbesondere die offene Präsentation der Aussteller in diesem Bereich haben eine offene und kommunikative Atmosphäre bewirkt. Die Zahl der Besucher war für uns zwar geringer als bei anderen Messen, aber wir konnten dennoch vielversprechende Gespräche führen. Von besonderer Bedeutung war für uns der Kontakt zu anderen Ausstellern der EuroMold. Daraus werden sich sicherlich Kooperationen für uns ergeben. Insgesamt kann man sagen, daß die EuroMold für uns eine erfolgreiche Messe mit viel Perspektive ist.“ Dr. Wolfgang Kollenberg, Geschäftsführer, Werkstoffzentrum Rheinbach GmbH

Für die Hofmann Innovation Group AG war der Verlauf der diesjährige EuroMold sehr gut. Speziell bei den Formenbauern stieß unsere neue Rapid-Tooling-Technik LaserCUSING® mit den beiden Maschinen M1cusing und M3 linear auf großes Interesse. Sehr zufrieden waren wir mit der großen Besucherfrequenz von Fachleuten mit hoher Entscheidungskompetenz. Günter Hofmann, Vorstandsvorsitzender der Hofmann Innovation Group AG. Lichtenfels


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