Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


Umfassendes Investitionspaket

: Boehlerit


Die Hartmetall- und Schneidstoffexperten von Boehlerit wollen auch in Zukunft an der Technologiespitze mitspielen und haben sich deshalb einem Wachstumskurs verschrieben – mit Investitionen in den Vertrieb, in die Produkte und die Produktion.

/xtredimg/2021/Fertigungstechnik/Ausgabe320/23215/web/Bild_1.jpg
Die neue Drucksinteranlage mit zwei Entwachsungsstrecken aus Edelstahl zur gleichmäßigen und schnellen Entbindung.

Die neue Drucksinteranlage mit zwei Entwachsungsstrecken aus Edelstahl zur gleichmäßigen...

Im Rahmen der Qualitäts- und Automatisierungsoffensive hat Boehlerit ein umfassendes Investitionspaket beschlossen, welches ganz konkret die drei entscheidenden Faktoren seiner Produkte – Substrat, Schneidkantenzurichtung und Beschichtung – adressiert. Beschafft wurden vier Sinteröfen, die einige ältere Öfen unterschiedlicher Hersteller ersetzen, sowie eine große 5-Achsen-Dreh/Fräs-Maschine, auf der Preforms gefertigt werden. Außerdem sorgen sechs neue Schleifmaschinen für Wendeplatten für eine langfristige Sicherstellung des hohen Qualitätsniveaus.

Im Produktionsbereich der Sinterei hat Boehlerit in vier High-End Anlagen (zwei Drucksinteranlagen und eine Vakuumsinteranlage für den Standort Kapfenberg sowie eine Drucksinteranlage zur Kapazitätserweiterung am Standort Türkei) investiert, welche nicht nur einer einheitlichen Wartung unterliegen, sondern auch durch entsprechende, digitale Schnittstellen von zu Hause aus überwacht werden können.

Die neuen Sinteranlagen

Die Vakuumsinteranlage zum Entwachsen und Vorsintern von Pressteilen mit Paraffin bietet ein um 35 % höheres Füllvolumen, eine um eine Stunde verkürzte Abkühlphase sowie einen leistungsstarken Wärmeaustauscher. Darüber hinaus ist dieser Sinterofen alternativ auch für Strangpressprodukte mit Thylose-Binder geeignet. Die Drucksinteranlage zum Entwachsen unter Wasserstoff, zur Gasbehandlung (CH4) und zum Sintern von Hartmetall-Werkstücken ist von den Abmaßen mit der Vakuumsinteranlage kompatibel. Sie verfügt über eine zweite Entwachsungsstrecke,
um eine gleichmäßige und schnelle Entwachsung garantieren zu können. Drei Wasserstoff-Gaseinlassventile, ein Doppelplattenwärmetauscher der neuesten COD-Generation und ein Kühlgebläse zur besseren Gasumwälzung an jeder Kesseltür definieren den neuesten Sinterstandard bei Boehlerit.



Einen Technikvorteil bietet die kleine Drucksinteranlage, welche in der Funktionalität der größeren entspricht, jedoch durch den kleinen Nutzraum flexibel einsetzbar ist. Das verfügbare Schnellprogramm entspricht höchsten Qualitätsanforderungen und bietet einen Produktionsvorteil hinsichtlich kleinerer Chargen. Somit können entsprechende Kundenwünsche rascher, effizienter und mit hoher Qualität umgesetzt werden.

Die neue Drucksinteranlage mit zwei Entwachsungsstrecken aus Edelstahl zur gleichmäßigen und schnellen Entbindung.
Die beiden Entwachsungsstrecken der neuen Drucksinteranlage im Detail.
Die neue Drucksinteranlage ist mit einem dreistufigen Pumpsystem ausgerüstet.
Produktionsleiter Martin Willinger ist stolz auf sein Team und auf die vielen Investitionen zur Absicherung des Standorts Kapfenberg.
Der integrierte Wärmetauscher der neuen Vakuumsinteranlage bietet eine höhere Kühlleistung.



Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Zerspanungswerkzeuge, Branche aktuell

Special Digitalisierung der Zerspanungstechnik

WT_Technology-Center_Toolroom_vernetzt.jpg Die aktuell wichtigste Aufgabenstellung für Hersteller und Anwender von Werkzeugmaschinen ergibt sich aus der Digitalisierung der Produktionsumgebungen. Auf der EMO 2019 haben zahlreiche Anbieter IHRE Möglichkeiten für eine Smarte Zerspanung vorgestellt – mit unterschiedlichem Fokus spiegelten sich vielfältige Lösungen zur Vernetzung, Datenanalyse und zu neuen Services wider.
mehr lesen >>

Im Gespräch

/xtredimg/2020/Fertigungstechnik/Ausgabe308/23030/web/IMG_2032.jpgMaximale Transparenz durch intelligent geregelte Kommunikationsflüsse
Beim steirischen Lohnfertiger Heldeco sind es vor allem auch die Mitarbeiter gewesen, die in den letzten Jahren ein Maximum an Transparenz bei sämtlichen Abläufen im Unternehmen einforderten. Ein Anliegen, dem der Firmenchef Ing. Helmut Dettenweitz mit der Installation eines softwaretechnischen Überbaus über alle bereits bestehenden Systeme nachkam. Ein Optimierungsschritt, der sich mittlerweile in vielerlei Hinsicht positiv bemerkbar macht, wie er im nachfolgenden Interview verrät. Das Gespräch führte Sandra Winter, x-technik
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren