Fachverlag x-technik
search
 

Schließen


ZEIT, GELD und NERVEN sparen

: Pimpel


Beim Einsatz von so genannten Multitask-Maschinen gilt es eine wesentliche Überlegung nicht außer Acht zu lassen: „Multitask-Maschinen können die Produktivität wesentlich steigern, sie steigern jedoch auch unerlässlich die Komplexität des Programmierens.“

7950
Ing. Friedrich Pimpel, Geschäftsführer der Pimpel GmbH

Ing. Friedrich Pimpel, Geschäftsführer der Pimpel GmbH

Um alle Vorteile von Multitask-Maschinen realisieren zu können, wird eine optimale CNC-Softwarelösung benötigt. Ein Fertigungsprozess besteht im Wesentlichen aus den drei bekannten Schritten: Der NC-Programmerstellung (1.), dem Einfahren und Programmoptimierung (2.) und der Teilefertigung (3.). Da die Losgrößen immer kleiner und die Komplexität und Genauigkeit der Teile immer höher werden, ist es immer wichtiger, die unproduktiven Schritte 1. und 2. zu optimieren und parallel zu verschieben. Nur so kann eine optimale Maschinenauslastung erzielt werden.

1. NC-Programmerstellung

Man sollte danach trachten ein CAM-System zu verwenden, welches für diese neue Generation von Maschinen gemacht wurde. Denn es genügt nicht, nur den Maschinenpark zu modernisieren. Zum Beispiel besitzt das Programmiersystem ESPRIT alle Möglichkeiten, diese speziellen Funktionen der Multitask-Maschinen optimal zu unterstützen. Speziell die Partnerschaft und die dadurch resultierende gemeinsame Entwicklung mit führenden
Maschinenherstellern ergibt ein breites und praxisorientiertes Spektrum an Funktionalität um die Produktivität solcher Maschinen zu steigern:

- Rasches Erstellen vom maschinenspezifischen NC-Code (von Zeichnung oder Solid)

- Optimieren der Produktivität durch gezieltes Ausbalancieren der einzelnen Bearbeitungsschritte (auf den Spindeln und Revolvern). Es müssen die Stillstandzeiten von Spindel und Revolvern reduziert werden.

- Simultanes B-Achsendrehen

- 5-Aschen Simultanfräsen

- Drehfräsen

- Drehen mit rotierenden Werkzeugen


Wenn die Bearbeitungsstrategien festgelegt sind, ist es z.B. mit Esprit einfach, sie den verschiedenen Revolvern zuzuordnen, den Ablauf zu ändern und die Bearbeitung in den verschiedenen Revolvern zu synchronisieren. Multitask-Maschinen verwenden mehrere Revolver und Spindeln, die sich alle auf einmal bewegen. Deshalb ist das Vermeiden von Kollisionen eine große Herausforderung. Durch synchronisierte Bewegung der Revolver werden solche Maschinenkollisionen vermieden.

Multitask-Maschinen sind schon längst gegenwärtig. In Zukunft werden Fertigungszellen entstehen, in denen solche Maschinen eingebunden und über verschiedene Handling-Systeme verbunden sind. Dann wird es umso wichtiger, die Fertigungsabläufe
virtuell darzustellen. Durch die virtuelle Maschine – CHECKitB4 – kann man die reale Maschine nur noch für das, wofür sie geschaffen ist: gewinnbringende Produktion!

2. Einfahren und Programmoptimierung

Durch den integrierten VNC-Kernel der Steuerung (SIEMENS 840D, HEIDENHAIN TNC530) wird am virtuellen Maschinenmodell frühzeitig die optimale Produktivität und Qualität sichergestellt. Das Booten der Steuerung mit maschinenspezifischen Parametern, Zyklen und Koppeln der NC-Achsen mit den Simulationsachsen ermöglicht der virtuellen Maschine exakt den gleichen Bewegungsablauf wie der der realen Maschine. Echtzeit-Simulation!

CHECKitB4 wird mit den maschinenspezifischen Daten der realen Maschine konfiguriert und ist somit immer ein Unikat. Jedoch nur so kann gewährleistet werden, dass sowohl Maschinendynamik, Alarmtexte, als auch spezielle Zyklen und Unterprogramme sich wie an der realen Maschine verhalten. CHECKitB4 kann auch zur Aus- und Weiterbildung von Mitarbeitern verwendet werden. Denn hier kann getestet und probiert werden, ohne die teure Maschine zu blockieren oder durch einen Crash zu beschädigen! CHECKitB4 kann sowohl integriert in ESPRIT als auch eigenständig verwendet werden.

Die Kombination ESPRIT und CHECKitB4 kann zum Katalysator in ihrem Maschinenpark werden. Nützen Sie die Zeit und wirtschaftliche Lage um das Potentziel der Mitarbeiter und Maschinen für den Aufschwung optimal vorzubereiten, denn dann ist wieder keine Zeit!


Zum Firmenprofil >>


Bericht in folgenden Kategorien:
Fertigungssysteme allgemein, Simulation

Special Messe-Specials

Im Gespräch

/xtredimg/2021/Fertigungstechnik/Ausgabe320/23086/web/PB.jpgProduktiv in Zeiten von Corona
Die digitale Transformation markiert eine Zäsur und bietet jedem Marktteilnehmer die Möglichkeit, sich neu in Stellung zu bringen. Treib- und Schmierstoff der neuen Bearbeitungsintelligenz sind digitale Daten. Sie machen Schlüsselbereiche der Wertschöpfungskette mit Hilfe von smarten Anwendungen nicht nur um Faktoren effizienter, sondern vernetzen sie auch – so wie die NC-Simulationssoftware VERICUT an der virtuell-realen Nahtstelle von NC-Programmierung zu Fertigung. So weit. So bekannt. So gut. Bis Covid-19 kam und das Geschäft von heute auf morgen wegbrach. Was tun? Wo kann Software konkret helfen? Wir sprachen mit Phillip Block, Marketingleiter der CGTech Deutschland GmbH, über die zahlreichen Vorteile, die eine Simulationslösung mit sich bringt.
Interview lesen >>

Newsletter abonnieren