Trochoidalfräsen als Standardoption

Im Vergleich zum konventionellen Fräsen erlaubt das Trochoidalfräsen größere Schnittgeschwindigkeiten und Schnitttiefen bei geringerer Belastung von Werkzeug und Maschine. Unterstützt von der Rechenleistung moderner CNC-Bearbeitungsportale können Fertigungsunternehmen auf diesem Weg auch komplexe Fräsarbeiten schneller und kostengünstiger herstellen. In der WinMax Steuerung von Hurco ist das Trochoidalfräsen eine Standardoption, die mit einem einfachen Click für jeden Datensatz aufgerufen werden kann.

In der WinMax Steuerung von Hurco ist das Trochoidalfräsen eine Standardoption, die mit einem einfachen Klick für jeden Datensatz aufgerufen werden kann.

In der WinMax Steuerung von Hurco ist das Trochoidalfräsen eine Standardoption, die mit einem einfachen Klick für jeden Datensatz aufgerufen werden kann.

Beim Trochoidal- oder Wirbelfräsen arbeitet sich das Werkzeug – anders als beim konventionellen Fräsen – nicht linear, sondern in einem kreisförmigen Bewegungsmuster voran. Der Fräser taucht komplett in das Werkstück ein und das Schneiden erfolgt auf der gesamten Länge des Werkzeugs. Dafür wird ein spezieller Trochoidalfräser mit einem kleineren Durchmesser als die zu erarbeitende Nut oder Kontur gewählt. Durch die Kombination aus Vorschub- und Zirkularbewegung kann der Eingriffswinkel konstant unter 90 Grad gehalten werden. Die damit einhergehende geringere Beanspruchung von Werkzeug und Maschine erlaubt höhere Schnittgeschwindigkeiten und reduziert die Bearbeitungszeit.

Durch das Trochoidalfräsen kann die Standzeit der Werkzeuge bis um ein Zehnfaches verlängert werden, die Bearbeitungszeiten reduzieren sich um 30 bis 40 Prozent.

Durch das Trochoidalfräsen kann die Standzeit der Werkzeuge bis um ein Zehnfaches verlängert werden, die Bearbeitungszeiten reduzieren sich um 30 bis 40 Prozent.

Verlängerte Standzeit, schnellere Bearbeitungszeit

„Durch das trochoidale Verfahren kann die Standzeit der Werkzeuge bis um ein Zehnfaches verlängert werden, die Bearbeitungszeiten reduzieren sich um 30 bis 40 Prozent“, berichtet Florian Kerkau, Anwendungstechniker bei Hurco. In der WinMax Steuerung von Hurco ist das Trochoidalfräsen daher eine Standardoption, die mit einem einfachen Click für jeden Datensatz aufgerufen werden kann. Den Eintauchpunkt und alles Weitere bestimmt das Programm selbst. „Trochoidalfräsen ist immer dann der wirtschaftlichere Weg, wenn konventionelles Fräsen über mehrere Stufentiefen geht“, meint Kerkau. Er empfiehlt das trochoidale Verfahren insbesondere beim Nuten- und Taschenfräsen sowie beim Freilegen von Konturen. In diesen Anwendungen ist viel Material in kurzer Zeit zu entfernen – eine Aufgabe, für die das Trochoidalfräsen aufgrund der wesentlich höheren Schnitttiefen gegenüber dem konventionellen Fräsen deutlich im Vorteil ist.

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