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Die Luft- und Raumfahrtindustrie stellt höchste Anforderungen an Präzision, Prozesssicherheit und Wirtschaftlichkeit. Mit der Komplettbearbeitung auf Millturn-Maschinen verbindet WFL Drehen, Fräsen, Bohren und Schleifen in einer Aufspannung. Auch komplexe Bauteile aus schwer zerspanbaren Werkstoffen lassen sich dadurch effizient und reproduzierbar fertigen – vom Prototyp bis zur Serie.
interview
Der Arbeitsbereich von Günther Siegwart bei WFL ist dort angesiedelt, wo Ideen, Marktanforderungen und technische Machbarkeit aufeinandertreffen: im Versuchswesen. Er weiß: Nur wer Ideen unter realen Bedingungen testet, kann wirklich stabile, feldtaugliche Lösungen entwickeln. In diesem Interview gibt er einen Einblick in seinen Arbeitsalltag, die Herausforderungen der Versuchswelt und warum Geduld und Kundenansichten zu den wichtigsten Werkzeugen gehören.
Die Kellenberger Group präsentiert auf der AMB 2026 Technologien für die Präzisionsbearbeitung. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen die Hartdrehmaschine SP42, die Universal-Rundschleifmaschine K100 sowie die digitale Präsentation der TM300 als hochrealistischer Digital Twin auf Basis modernster Siemens-Technologie. Die Lösungen richten sich unter anderem an Anwender aus der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und E-Mobilität, der Medizin- und Energietechnik sowie dem Werkzeug-, Formen- und Präzisionsmaschinenbau.
Unter dem Motto „Never Stop Manufacturing the Future“ präsentiert DMG Mori auf der AMB Fertigungslösungen für unterschiedliche Produktionsanforderungen. Auf dem über 2.100 m² großen Messestand in Halle 10 sind 20 größtenteils automatisierte Maschinen zu sehen. Das Spektrum reicht von der 5-Achs-Simultanbearbeitung und dem 6-seitigen Dreh-Fräsen bis zur Additiven Fertigung. Im Mittelpunkt stehen die vier Säulen der Machining Transformation (MX): Prozessintegration, Automation, digitale Transformation (DX) und grüne Transformation (GX). Ergänzend zeigt DMG Mori seine neuen Best Fit Machines (BX), die einen skalierbaren Einstieg in die MX ermöglichen.
anwenderreportage
Seit mehr als 75 Jahren steht die Kammerer Gewindetechnik GmbH & Co. KG aus Hornberg-Niederwasser für höchste Präzision in der Umwandlung von Dreh- in Linearbewegungen. Das Familienunternehmen in dritter Generation beschäftigt rund 150 Mitarbeitende und zählt zu den gefragtesten Experten für Kugelgewindetriebe, Gleitgewindetriebe und Customized-Gewindetriebe. Ihre Komponenten finden sich in Branchen wie Automobiltechnik, Medizintechnik, Maschinenbau oder Verpackungsindustrie – überall dort, wo präzise Bewegungen essenziell sind. Um diesen Anspruch dauerhaft gewährleisten zu können, setzt Kammerer seit mehreren Jahren auf Millturn-Technologie von WFL. Nach hervorragenden Erfahrungen mit einer M40 Millturn entschied sich das Unternehmen für den nächsten Schritt: die Investition in eine M30-G inklusive Automatisierung und Speicherturm.
Index präsentiert auf der AMB in Stuttgart ihre neuesten Dreh-Fräszentren, Mehrspindeldrehautomaten, Produktionsdrehautomaten sowie Automatisierungslösungen für eine produktive Fertigung. Darüber hinaus präsentiert das Unternehmen kostengünstige Einstiegsvarianten ausgewählter Maschinen und einer Roboterzelle mit reduziertem Ausstattungsumfang.
Nach der Weltpremiere der M70 Millturn auf der EMO Hannover im vergangenen Jahr präsentiert WFL Millturn Technologies die Maschinenlösung nun auch auf der AMB 2026 in Stuttgart. Gemeinsam mit Softwarelösungen, Automatisierungskonzepten und umfassender Fertigungskompetenz zeigt WFL, wie moderne Komplettbearbeitung heute aussieht.
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Unter dem Motto „Where metal comes alive“ zeigt Okuma auf der AMB in Stuttgart, wie sich CNC-Werkzeugmaschinen und Automatisierungstechnologien zu leistungsfähigen Fertigungslösungen verbinden lassen. In Halle 10, Stand E71, präsentiert das Unternehmen fünf Maschinen, die auf reduzierte Komplexität, hohe Präzision und eine wirtschaftliche Komplettbearbeitung ausgelegt sind.
Steigende Produktionsanforderungen, komplexere Bauteile und der Ausbau europäischer Fertigungskapazitäten erhöhen den Automatisierungsbedarf in der Verteidigungsindustrie. WFL setzt dabei auf Komplettbearbeitung, integrierte Automatisierung und durchgängige Prozesslösungen für eine produktive und prozesssichere Fertigung.
Überall dort, wo Luft und Gase gefördert oder verdichtet werden, kommen Maschinen und Aggregate von Aerzen zum Einsatz – von der Wasser- und Abwasseraufbereitung über die pneumatische Förderung bis hin zur Chemie- und Verfahrenstechnik, Lebensmittelindustrie, sowie Zement- und Kalkindustrie. Die Liste der Anwendungsbereiche ist vielfältig und umfasst nahezu alle Industriebereiche. Am Stammsitz in Aerzen stehen mittlerweile zehn M65 Millturns von WFL. Die ersten Maschinen wurden bereits 2007 in Betrieb genommen – ein Erfolgskonzept, das konsequent weiterentwickelt wurde. Das zeigen die letzten beiden angeschafften M65 Millturns mit Automatisierung mittels Beladeroboter und Palettenspeicher von Kardex.
veranstaltung
Wenn sich Technologie, Menschen und Ideen auf höchstem Niveau begegnen, entsteht mehr als eine Veranstaltung – es entsteht Dynamik. Genau das war beim WFL Technologiemeeting 2026 in Linz spürbar. An den drei Veranstaltungstagen nutzten zahlreiche Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus der internationalen zerspanenden Industrie die Gelegenheit, sich vor Ort über neueste Technologien, innovative Lösungen und aktuelle Trends in der Komplettbearbeitung zu informieren.
Ohne sie läuft nichts: Generatorwellen sind zentrale Bauteile in modernen Energie- und Antriebssystemen. Ob in Windkraftanlagen, Kraftwerken oder anspruchsvollen Maschinen – sie werden immens beansprucht, müssen höchste Präzision aufweisen und unter extremen Bedingungen zuverlässig funktionieren. Doch wie entstehen diese komplexen Wellen, welche Anforderungen stellen Industrie und Technik an ihre Fertigung und welche Rolle spielt die Komplettbearbeitung in der modernen Produktionstechnik? In diesem Artikel zeigt WFL den Weg von der Materialwahl über hochpräzise Fertigungsprozesse bis hin zum fertigen Produkt, das tagtäglich Höchstleistungen erbringt.
Wenn Maschinen und Anlagen für die weltweite Betonfertigteilindustrie entstehen, gehören große Dimensionen zum Alltag. Bei der Schlüsselbauer Technology GmbH & Co KG wachsen mit den Anlagen der Kunden auch die Bauteile, die im eigenen Haus gefertigt werden müssen. Um diese großen Schweißkonstruktionen wirtschaftlich und präzise bearbeiten zu können, setzt das Unternehmen auf eine Emco Mecmill Plus Fahrständerfräsmaschine. Mit Verfahrwegen von 14.000 x 1.850 x 4.000 mm bildet sie heute das Herzstück der Großteilebearbeitung der Oberösterreicher.
Okuma erweitert seine Multus U-Reihe um zwei neue Dreh-/Fräszentren für die 5-Achs-Simultanbearbeitung: die Multus U1000 und die Multus U2000. Die Maschinen sind auf eine hohe und vor allem konstante Präzision im Dauerbetrieb ausgelegt und bieten gleichzeitig die nötige Flexibilität, um auch bei steigender Variantenvielfalt wirtschaftlich produzieren zu können. Dank kompakter Abmaße finden die Maschinen selbst in kleinen Hallen Platz.
Im TechCenter von Ceratizit in Kempten drehte sich beim Praxisseminar von Ceratizit, Emco und SolidCAM alles um die effiziente und prozesssichere Fertigung komplexer Bauteile aus Titan. Am Beispiel eines Wirbelsäulenimplantats wurde eindrucksvoll demonstriert, wie durch das abgestimmte Zusammenspiel von Werkzeug, CAM-Software und Maschine leistungsfähige Fertigungslösungen entstehen.
Mit dem zum Open House 2026 erstmals vorgestellten Dreh-Fräszentrum G160 rundet Index seine aktuelle G-Baureihe nach unten ab. Die Maschine baut konzeptionell auf der bisherigen G200.2 auf und bietet hinsichtlich der Ausstattung sehr viele Optionen.
Mit der M30-G Millturn präsentiert WFL Millturn Technologies auf der Intertool 2026 eine leistungsstarke Lösung für die Komplettbearbeitung komplexer Wellen- und Spannteile. Die Maschine verbindet hohe Präzision, Stabilität und Flexibilität und zeigt, wie sich moderne Dreh-Fräszentren effizient in anspruchsvolle Fertigungsprozesse integrieren lassen.
Mazak zeigt auf der Intertool mit der Integrex j-200S Neo ein modernes Multi-Tasking-Dreh-Fräszentrum für die wirtschaftliche Bearbeitung komplexer Werkstücke. Die Maschine verbindet Dreh- und Frästechnologie in einem System und ermöglicht dadurch eine flexible Fertigung bei steigender Variantenvielfalt und kleineren Losgrößen.
Mit leistungsfähigen Werkzeugmaschinen, flexiblen Automationslösungen und digitalen Technologien präsentiert Emco auf der Intertool 2026 ein umfassendes Portfolio für moderne Fertigungsprozesse und positioniert sich damit als Technologiepartner für eine zukunftsorientierte Industrieproduktion.
Die Fertigung steht unter Druck und zugleich vor enormen Chancen. Steigende Kosten, Fachkräftemangel, volatile Losgrößen und wachsende Qualitätsanforderungen verlangen nach durchgängigen, wirtschaftlichen und digital vernetzten Produktionslösungen. Auf der Intertool X Schweissen 2026 in Wels zeigen führende Hersteller und Technologiepartner, wie moderne Werkzeugmaschinen, intelligente Automationskonzepte und Digitale Zwillinge zusammenspielen – vom Shopfloor bis in die virtuelle Welt. Wer seine Wettbewerbsfähigkeit gezielt stärken will, findet in Wels praxisnahe Lösungen und strategische Impulse.
Ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. Die Maschinen-Automatisierung iXcenter von Index wird aus guten Gründen von der MMS von Fastems gesteuert. Während der Open House im iXperience Center von Index in Deizisau wird vom 17. bis 20. März u. a. das iXcenter als Maschinen-Automatisierung vorgestellt. Eine Neuheit ist die Steuerung durch die gleichermaßen leistungsstarke wie flexible Manufacturing Management Software (MMS) von Fastems.
Mit der Universalturn 50 stellt Emco ein neuentwickeltes Drehzentrum vor, das auf Präzision, Dynamik und Prozesssicherheit ausgelegt ist. Die Maschine adressiert die steigenden Anforderungen an flexible Komplettbearbeitung von Stangen- und Futterteilen und kombiniert hohe Steifigkeit mit einem modularen Automatisierungskonzept.
Steigende Kosten, ein massiver Fachkräftemangel und ein zunehmend komplexes Marktumfeld stellen kleine und mittlere Zerspanungsbetriebe in Österreich vor große Herausforderungen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Flexibilität, Effizienz und Prozesssicherheit in der Fertigung. Warum gerade jetzt Investitionen in moderne Fertigungstechnologien entscheidend sind und wie Prozessintegration, Automatisierung und Digitalisierung zur Zukunftssicherung beitragen, erläutert Geschäftsführer Gebhard Aberer im Interview.
Die Werkzeugmaschinenbranche steckt seit Jahren in einer schwierigen Phase. Lieferkettenprobleme, geopolitische Spannungen, Inflation und Investitionszurückhaltung prägen den Markt. Auch der traditionsreiche Werkzeugmaschinenhersteller Emco blieb von diesen Herausforderungen nicht verschont. Im Sommer 2025 kam es zusätzlich zu einem Großbrand am Standort Hallein. Anstatt zurückzublicken, richtet das Unternehmen den Fokus jedoch entschlossen nach vorne. Im Gespräch mit CSO Jörg Weinkogl und COO Karl Pichler wird deutlich, dass Emco nicht nur reagieren möchte, sondern die Zukunft der Fertigung aktiv mitgestalten will – mit österreichischem Know-how, technischer Innovationskraft und einer klaren Vision.
Wenn Standardprozesse an ihre Grenzen stoßen: Stabile Prozesse, sichere Spankontrolle und wirtschaftliche Fertigung sind zentrale Anforderungen in der modernen Zerspanung. Mit dem gezielten Einsatz von Y-Drehen und Y-Stechen auf Multitasking-Maschinen hat die Mark Metallwarenfabrik GmbH diese Herausforderungen erfolgreich gelöst. In enger Zusammenarbeit mit Iscar entstanden Bearbeitungsstrategien, die nicht nur technisch überzeugen, sondern sich im Produktionsalltag klar rechnen.