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Studer vergibt zum achten Mal seinen Forschungspreis, den Fritz Studer Award. Zur Teilnahme aufgefordert sind Studentinnen und Studenten europäischer Universitäten und Fachhochschulen technischer Fachrichtungen. Dem Gewinner oder der Gewinnerin winkt ein Preisgeld von 10.000 CHF.
Die Exportbilanz des ersten Halbjahrs 2026 fällt für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland durchwachsen aus. Die Ausfuhren sanken nominal um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr, preisbereinigt um 2,5 Prozent. Insgesamt wurden Maschinen und Anlagen im Wert von 99,3 Milliarden Euro exportiert. Die Maschinenimporte stiegen im gleichen Zeitraum um nominal 2,2 Prozent auf 47,9 Milliarden Euro.
Urma AG erweitert ihre internationale Marktpräsenz und übernimmt per 1. August 2026 die Haas-Vertretung in Österreich. Zu diesem Zweck gründet das Schweizer Familienunternehmen die Urma Austria GmbH mit Sitz in Leoben. Mit diesem Schritt ist Urma erstmals mit ihrem Geschäftsbereich Machines außerhalb der Schweiz aktiv und setzt einen wichtigen Meilenstein in ihrer Wachstumsstrategie.
Seit einem Jahrhundert steht Gehring für hochpräzise Fertigungstechnologien. Was 1926 mit der Vision des Ingenieurs Christoph Willi Gehring begann, hat sich zu einem weltweit tätigen Technologieunternehmen entwickelt, das heute weit mehr liefert als Honmaschinen: Gehring entwickelt innovative und integrierte Fertigungslösungen für den elektrischen und konventionellen Antriebsstrang sowie für zahlreiche weitere Hightech-Branchen – von der Produktauslegung über die Prozessentwicklung und die Fertigungstechnologie bis hin zur automatisierten Produktionslinie.
Seit seiner Gründung 1986 steht das Familienunternehmen CemeCon aus Würselen für die konsequente Weiterentwicklung in der Beschichtung von Zerspanwerkzeugen. Die hochmodernen Anlagentechnologien und Schichtwerkstoffe des Spezialisten machen die Zerspanwerkzeuge von Kunden auf der ganzen Welt leistungsfähiger, präziser und wirtschaftlicher.
EVO Informationssysteme GmbH, Hersteller der Werkzeugmanagementsoftware EVOtools, und Bedrunka+Hirth, führender Hersteller hochwertiger Betriebsein-richtungen aus dem Schwarzwald, gehen ab sofort eine strategische Kooperation ein. Ziel der Partnerschaft ist es, über die Handelspartner von Bedrunka+Hirth eine ganzheitliche und technisch abgestimmte Lösung für die Werkzeugorganisa-tion zu bieten – vom physischen Ausgabesystem bis zum digitalen Werkzeugma-nagement.
Die Fertigungsindustrie von heute ist geprägt von Geschwindigkeit, Automatisierung, KI und ständigem Wandel. Laut Sanela Lundqvist, Vice President of Human Resources bei Sandvik Coromant, ist und bleibt der entscheidende Faktor für die Leistung jedoch derselbe: die Menschen. Zwar sind Werkzeuge, Systeme und Strategien wichtig, doch Lundqvist zufolge sind es insbesondere die richtigen Führungsqualitäten, die ihr volles Potenzial freisetzen.
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Das Fachmagazin für die zerspanende Industrie.
Was als Bündelung lokaler Nachhaltigkeitsprojekte begann, hat sich heute zu einer weltweit getragenen Aktion mit messbarer Wirkung entwickelt: die WeCare Initiative der Brucklacher Group. Auch 2026 engagierten sich wieder Mitarbeitende rund um den Globus im Rahmen der Aktionswochen und setzten mit ihren Projekten ein starkes Zeichen für Verantwortung und Zusammenhalt.
Das japanische Unternehmen Marubeni übernimmt die Tolus Group. Für Kunden in der Schweiz und in Österreich bleibt das operative Geschäft konstant. Gleichzeitig eröffnet die neue Eigentümerstruktur Zugang zu einem internationalen Netzwerk, zusätzlichem technischem Know-how und neuen Wachstumsperspektiven im europäischen Werkzeugmaschinenmarkt.
Anerkennung für beeindruckende Innovationsleistungen: Christian Wulff gratuliert der Hainbuch GmbH aus Marbach zum Sprung in die TOP 100. Die Preisverleihung im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summit fand am Freitag, 26. Juni, in Heidelberg für alle Mittelständler statt, die am Jahresanfang mit dem TOP 100-Siegel ausgezeichnet worden sind. Der frühere Bundespräsident und Ministerpräsident begleitete den zum 33. Mal ausgetragenen Innovationswettbewerb als Mentor.
Die Haidlmair Group erweitert ihre internationale Fertigungsbasis und übernimmt das slowakische Unternehmen TFM Slovakia. Mit diesem Schritt baut Haidlmair gezielt seine Kapazitäten in der CNC-Fertigung aus und stärkt gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Unternehmensgruppe.
Innovationen und Weiterentwicklungen im Bereich der industriellen Reinigungstechnik leisten einen wichtigen Beitrag dabei, die Wettbewerbsfähigkeit und Wertschöpfung produzierender Unternehmen zu stärken. Das zeigen alle eingereichten Lösungen, mit denen sich Unternehmen um den diesjährigen Innovationspreis „FiT2clean Award“ beworben haben. Gesichert hat sich die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung des Fachverbands industrielle Teilereinigung e. V. (FiT) die SLCR Lasertechnik GmbH mit der Entwicklung eines Systems für die Laserreinigung von Massenschüttgütern. Auf den Plätzen zwei und drei folgten die Sita Messtechnik GmbH und die Elma Schmidbauer GmbH.
Begrenzte Verfügbarkeit digitaler Daten oder Papierwust, fehlende Prozess- und Wissensdokumentation und die Handhabung einer Vielzahl von Maschinen und Steuerungen: Viele Unternehmen in der industriellen Produktion haben in puncto Effizienz und Produktivität noch viel Luft nach oben. Mithilfe der modularen Cloud- und Automationslösungen von Hoffmann Group Connected Manufacturing können Unternehmen alle Werkzeuge digital verwalten. Dafür erhielt sie die begehrte „Winner“-Auszeichnung beim German Innovation Award 2026.
Serie: Recht aus erster Hand Mit der Verordnung 2023/1230 („Maschinenverordnung“), die die bisherige Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ablöst, schafft die Europäische Union ein unmittelbar geltendes, modernisiertes Regelwerk für das Inverkehrbringen von Maschinen. Die Verordnung wird ab 20. Januar 2027 verbindlich anzuwenden sein. Ziel ist es, Sicherheitsanforderungen an Maschinen an den Stand der Technik anzupassen, insbesondere im Hinblick auf Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und vernetzte Systeme.
veranstaltung
Die ECTC 2026 in Graz stand ganz im Zeichen einer Industrie im Wandel. Hochkarätige Referenten aus Industrie, Verbänden und Forschung zeichneten ein realistisches Bild zur aktuellen Situation der europäischen Fertigungsindustrie. Rohstoffengpässe, geopolitische Unsicherheiten, hohe Energiekosten und der internationale Wettbewerbsdruck beschäftigen die Branche derzeit erheblich. Außerdem wurde hervorgehoben, dass Europa weiterhin über enorme technologische Kompetenz, starke Unternehmen und großes Innovationspotenzial verfügt.
DMG Mori feiert am Standort Stipshausen die Eröffnung des neuen Erweiterungsbaus und unterstreicht damit die strategische Bedeutung der Ultrasonic-Technologie für die Zukunft des Werkzeugmaschinenbaus und der Bearbeitung hartspröder Werkstoffe.
Die 2012 in Bielefeld als Strategieberatung gegründete d.u.h.Group verbindet die Softwareprodukte ihres langjährigen Partners Siemens Digital Industries Software mit der geballten Kompetenz aus über 30 Jahren Erfahrung in der Entwicklung der Produkte von morgen. So wuchs das Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu einem der größten und anerkannten Partner von Digital Industries Software heran – dem Geschäftsbereich der Siemens AG der Produkte und Lösungen für die digitale Transformation von Geschäfts- und Entwicklungsprozesse von Unternehmen entwickelt. So ist die d.u.h.Group dieses Jahr zum zweiten Mal in Folge von Siemens als wachstumsstärkster Partner in der Region DACH ausgezeichnet worden.
Die Sicherung der Wolframversorgung ist zu einer entscheidenden Herausforderung für die europäische metallverarbeitende Industrie geworden. Federico Costa, Präsident der ECTA – European Cutting Tools Association, auf der European Cutting Tools Conference (ECTC) in Graz, erklärt, dass Recycling heute ausschlaggebend ist und meint, dass die Rückführung von Hartmetall in den europäischen Kreislauf ein zentraler Hebel für Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit ist.
Die Plansee US Holding Corp. und Manhattan Five Partners LLC haben eine verbindliche Rahmenvereinbarung zur Gründung eines Joint Ventures für den Aufbau einer strategischen Wolframoxid-Reserve in den USA geschlossen. Für die Ceratizit Group markiert die Kooperation einen wichtigen strategischen Schritt zur weiteren Stärkung der Lieferkettensicherheit. Gleichzeitig werden westliche Produktionskapazitäten ausgebaut – ein zentraler Faktor für Stabilität, Zuverlässigkeit und Rückverfolgbarkeit in zunehmend volatilen Märkten.
Mit einem festlichen Spatenstich hat die GMN Paul Müller Industrie GmbH & Co. KG am 18. Mai 2026 den Bau einer neuen Produktionshalle für die Fertigung von Hochpräzisions-Kugellagern eingeläutet. Das Investitionsvolumen von rund 28 Millionen Euro markiert die größte Einzelinvestition des Unternehmens in den vergangenen 30 Jahren. GMN versteht es als ein klares Bekenntnis zum Industriestandort Nürnberg.
Die SmartOps-Technologie wurde aktuell mit dem German Innovation Award 2026 als „Winner“ in der Kategorie „Excellence in Business to Business – Information Technologies|Functional Software“ ausgezeichnet. Der German Innovation Award wird jährlich vom German Design Council – Rat für Formgebung vergeben.
Österreichs Fertigungslandschaft wird jetzt noch präziser: Die Tolus Group, etablierter Schweizer CNC-Spezialist, bringt bewährte Technologie und langjährige Erfahrung direkt zu ihren Kunden.
Serie: Recht aus erster Hand Nach dem österreichischen UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) ist die Nachahmung von fremden Arbeitsergebnissen oder Erzeugnissen grundsätzlich erlaubt. Unzulässig ist der Nachbau von Produkten aber dann, wenn diese durch Sondergesetze wie Patent-, Urheber-, Gebrauchsmuster- oder Designrecht geschützt sind.
Sandvik Coromant hat seinen Service zur Wiederaufbereitung von Vollhartmetallwerkzeugen optimiert. Der neue Service ersetzt einen zuvor manuellen, mehrstufigen Arbeitsablauf durch ein verbessertes, vollständig onlinebasiertes Verfahren. Dadurch erhalten Fertigungsunternehmen die vollständige Kontrolle über ihren Nachschleifprozess, während sich die Angebots- und Turnaround-Zeiten drastisch reduzieren.
Die Kern Microtechnik GmbH, Eschenlohe, bietet ihren Kunden in weiten Teilen Europas die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit ihrer höchstpräzisen Fünfachsfräszentren live zu erleben. Dies ist nun auch in der französischsprachigen Schweiz möglich – in Glovelier, wo der Lohnfertiger „Next Factory“ ansässig ist. Als Kern-Partner eröffnete er im Jahr 2025 ein neues Technologiezentrum, in dessen Mittelpunkt eine Kern Micro HD steht.