Eine Branchenplattform von x-technik
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EVO stellt eine neue App vor, mit der Mitarbeiter in der Produktion und Fertigungssteuerung Bestell- und Versanddokumente für externe Dienstleister eigenständig erstellen können – ohne Einbindung des administrativen Einkaufs.
Mit Version 9.7 entwickelt Vericut seine NC-Simulations- und Optimierungsplattform vor allem dort weiter, wo Anwender im täglichen Einsatz Zeit gewinnen können. Schnellere Simulationen, eine überarbeitete Benutzeroberfläche, erweiterte KI-Unterstützung sowie neue Trainings- und Hilfefunktionen sollen komplexe NC-Prozesse einfacher beherrschbar machen. Ergänzend bringt Icam Post V27 neue Werkzeuge für die Entwicklung und Absicherung von Postprozessoren. Vorgestellt wurden die Neuerungen unter anderem beim Vericut User Meeting (VUE) 2026 in Erkrath bei Seco Tools.
Variantenvielfalt, komplexe Bauteile, Fachkräftemangel, anspruchsvolle Fertigungsressourcen, hohe Qualitätsanforderungen, steigender Kostendruck, verteilte Partner und Organisationen sowie gewachsene Systemlandschaften sind typische Herausforderungen, vor denen Fertigungsunternehmen heute stehen. Gleichzeitig eröffnen Automatisierung, digitale Vernetzung und Künstliche Intelligenz neue Möglichkeiten, Produktivität, Geschwindigkeit und Wirtschaftlichkeit nachhaltig zu verbessern.
Bei CNC-gefertigten Zeichnungsteilen entscheidet nicht allein, was im Angebot steht. Eine Techpilot-Studie auf Basis von mehr als 200 realen Angebotskalkulationen zeigt, wie stark Transport, Lieferzeit, Kapitalbindung, Qualitätsrisiken und Nachhaltigkeitsanforderungen die tatsächlichen Beschaffungskosten beeinflussen. Für den Einkauf rückt damit eine Frage in den Vordergrund: Welches Teil gehört in welche Lieferkette?
interview
Automatisierung, Digitalisierung und KI zählen zu den großen Trendthemen der Fertigungstechnik. Doch in vielen Unternehmen entsteht daraus kein definierter Entwicklungspfad, sondern ein Nebeneinander vieler Einzelprojekte. Im Video- und Podcast x-technik FERTIGUNGSTECHNIK erklärt Johann Hofmann, warum Smart Factory mehr ist als der Einsatz neuer Softwaretools, weshalb viele KI-Projekte heute noch „angeflanscht“ bleiben und warum der Erhalt der Produktion im DACH-Raum für ihn eine persönliche Mission ist.
Florian Kühlwetter, Siemens, über das nächste Level der Teilefertigung, durchgängige digitale Prozesse und die Rolle virtueller Maschinenmodelle Die industrielle Teilefertigung steht unter massivem Druck. Auf der einen Seite steigen Kosten, internationale Konkurrenz und der Mangel an qualifizierten Fachkräften. Auf der anderen Seite müssen gerade Branchen wie Aerospace oder Defense ihre Produktivität deutlich erhöhen, um volle Auftragsbücher abarbeiten zu können. Ein zentraler Hebel dafür ist die Digitalisierung der Fertigung – vor allem dann, wenn sie den gesamten Fertigungsprozess verbindet – von der Programmerstellung bis zur abgesicherten Bearbeitung auf der Werkzeugmaschine. Im Video- und Podcast x-technik FERTIGUNGSTECHNIK erklärt Florian Kühlwetter, Global Expert Machine Virtualization bei Siemens, warum Digitale Zwillinge der Werkzeugmaschine dabei eine Schlüsselrolle spielen.
Die Haimer Group mit Hauptsitz im bayerischen Igenhausen zählt zu den prägenden Unternehmen in der Werkzeugspanntechnik. Was 1977 als Präzisionszulieferer begann, hat sich zu einem international tätigen Systemanbieter für die Zerspanung entwickelt. Das Portfolio umfasst mittlerweile Werkzeugaufnahmen, Schrumpf-, Auswucht- und Voreinstelltechnik, Vollhartmetallwerkzeuge sowie seit rund drei Jahren Lösungen für das digitale Werkzeugmanagement. Im Video- und Podcast spricht Andreas Haimer unter anderem über den Anspruch „Qualität gewinnt“, gelebte Fertigungstiefe in Igenhausen sowie den Werkzeugraum als unterschätzten Produktivitätshebel.
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Wie sich NC-Programme bereits vor dem ersten Maschinenlauf zuverlässig absichern lassen, zeigt die Pimpel GmbH auf der AMB 2026. Mit CHECKitB4 bringt das Unternehmen einen Digitalen Zwilling nach Stuttgart, der die reale Werkzeugmaschine inklusive Steuerungslogik virtuell abbildet und damit Einfahrzeiten reduziert sowie die Prozesssicherheit erhöht.
Mit praxisnahen Lösungen für die integrierte Verzahnungsbearbeitung startet DMG Mori in das zweite Halbjahr 2026. Die gearMill Software sowie die Technologiezyklen gearBroaching, gearShaping, gearHobbing und gearSkiving ermöglichen ausgewählte Verzahnungsoperationen auf entsprechend ausgestatteten Bearbeitungszentren, Dreh-Fräszentren und 5-Achs-Maschinen.
Wie lassen sich komplexe Bauteile schneller, effizienter und mit höherer Prozesssicherheit fertigen? Antworten zeigt die Hexagon Manufacturing Intelligence Production Software Division vom 15. bis 19. September auf der AMB in Stuttgart. In Halle 2, Stand 2A10, präsentiert das Unternehmen sein Softwareportfolio für die digitale Fertigung. Im Fokus stehen intelligente CAD/CAM-Lösungen, cloudgestützte Automatisierungsprogramme, Simulation und Künstliche Intelligenz. Das Ergebnis sind reproduzierbare Prozesse, eine effizientere Nutzung knapper Fachkräfte-Ressourcen und mehr produktive Maschinenzeit – und das noch bevor die erste Bearbeitung beginnt.
anwenderreportage
Die Zusammenarbeit zwischen dem Hersteller und Lieferanten von Verschleißschutzlösungen Deloro Wear Solutions GmbH aus Koblenz und der Coscom Computer GmbH startete bereits im Jahr 2008 mit der Einführung einer NC-Programmverwaltung. Über die Jahre entwickelte sich diese Partnerschaft von einer klassischen Softwarelösung hin zu einem umfassenden, integrierten System für die Fertigung.
Zur AMB 2026 präsentiert Spanflug neue Funktionen für Spanflug Make. Die Kalkulationssoftware bündelt alle relevanten Daten in einem durchgängigen, KI-gestützten Workflow und erstellt optimierte Arbeitspläne für Dreh- und Frästeile. Diese bilden die Grundlage für eine effiziente Angebotserstellung und Arbeitsvorbereitung. Fertigungsunternehmen erkennen dadurch bereits in der Angebotsphase, ob und wie sich ein Auftrag wirtschaftlich fertigen lässt – und ob die kalkulierte Marge auch in der Umsetzung erreichbar bleibt.
Seit 1978 agiert Coscom als Digitalisierungs- und Prozesspartner für die CNC-Zerspanung. Das Coscom ECO-System ist ein selbst entwickeltes, modulares Applikationssystem, das auf einer zentralen Datenplattform basiert. Auf der Stuttgarter Fachmesse AMB (15.-19. September 2026) stellt das bayerische Systemhaus in Halle 2, am Stand 2C30 aus.
Der italienische Hydraulikhersteller Benvenuti S.r.l. setzt in seiner modernen Fertigung konsequent auf Mapal – von Werkzeugen über Toolmanagement bis hin zu den maßgeschneiderten Turnkey-Lösungen des Präzisionswerkzeugspezialisten. Die Produktion wurde damit so effizient aufgestellt, dass sie auf andere Standorte des Mutterkonzerns Casappa S.p.A. und Casappa Hydraulics Shanghai China übertragen werden soll.
Wer bei der Beschaffung von Bauteilen aus mechanischer Fertigung Kostenvorteile erarbeiten will, braucht dazu das richtige Werkzeug: Die Software simus classmate analysiert 3D-CAD-Modelle nicht nur nach offensichtlichen geometrischen Ähnlichkeiten, sondern auch nach gleichen fertigungstechnischen Anforderungen, die sonst nicht erkennbar sind. Damit lassen sich neue Einsparpotenziale erschließen.
branchengeschehen
EVO Informationssysteme GmbH, Hersteller der Werkzeugmanagementsoftware EVOtools, und Bedrunka+Hirth, führender Hersteller hochwertiger Betriebsein-richtungen aus dem Schwarzwald, gehen ab sofort eine strategische Kooperation ein. Ziel der Partnerschaft ist es, über die Handelspartner von Bedrunka+Hirth eine ganzheitliche und technisch abgestimmte Lösung für die Werkzeugorganisa-tion zu bieten – vom physischen Ausgabesystem bis zum digitalen Werkzeugma-nagement.
Die Tebis AG erweitert mit Release 12 seiner CAD/CAM-Software Tebis 4.1 gezielt zentrale Funktionen in den Bereichen Systemintegration, CAM-Bearbeitung und automatisierte Arbeitsplanung. Im Fokus stehen eine verbesserte Anbindung an externe CAD-Systeme, erweiterte Bearbeitungsstrategien für eine höhere Prozesssicherheit sowie neue Automatisierungsfunktionen zur Reduzierung manueller Eingriffe in der NC-Programmierung und Fertigungsvorbereitung.
Der wirtschaftliche Einsatz von Werkzeugen setzt einen durchgängigen Informationsfluss über den gesamten Werkzeuglebenszyklus voraus. Auf der AMB 2026 zeigt Coscom, wie sich dieser digitale Werkzeugkreislauf mit einer zentralen Datenplattform realisieren lässt. Darüber hinaus präsentiert das Unternehmen mit der neuen browserbasierten Web-App InfoPOINT eine Lösung, die den Informationszugriff in der Fertigung weiter vereinfacht.
Spanflug präsentiert zur AMB 2026 neue Funktionen in Spanflug Make. Die Software vereint als erste Kalkulationslösung alle relevanten Daten – Bauteil, Maschine, Werkzeug und Material – in einem durchgängigen KI-gestützten Workflow und ermittelt damit optimierte Arbeitspläne für Dreh- und Frästeile.
Ab Juli 2026 tritt die Tebis AG mit einer geschärften Positionierung am Markt auf. Mit dem neuen Claim Decoding Complexity unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, Komplexität in der Fertigung strukturiert aufzulösen und in durchgängige, effiziente Prozesse zu überführen. Tebis entwickelt sich damit konsequent weiter vom Anbieter einzelner Softwarelösungen hin zum Lieferanten hocheffizienter und nachhaltiger Prozesse.
Die jüngste Umfrage von Tebis Consulting bietet erneut Einblicke in die Entwicklung des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus sowie der Kunststoffverarbeitung. Die Studie beleuchtet die Marktsituation, die Wirtschaftlichkeit und die technologische Entwicklung der überwiegend mittelständisch geprägten Branche.
Schon als Kind besuchte Franz Haas die Intertool gemeinsam mit seinem Vater, der einen Maschinenbaubetrieb führte. Heute ist er Professor für Produktionstechnik und Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften an der TU Graz. Die Begeisterung für Fertigung und Produktion hat ihn dabei nie losgelassen. Im Interview berichtet Haas über die Entwicklung der Zerspanungstechnik von den ersten CNC-Maschinen bis hin zu intelligenten, lernfähigen Produktionssystemen. Themen wie virtuelle Sensorik, Edge Computing, KI und humanoide Robotik zeigen für ihn klar, wohin die Reise geht: hin zu flexibleren, präziseren und zunehmend autonomen Fertigungssystemen. Gleichzeitig betont er die enorme Bedeutung von Fachkräften, Ausbildung und industriellem Know-how für den Produktionsstandort Österreich.
Werkzeugdaten sind heute ein zentraler Bestandteil moderner Zerspanungsprozesse. Sie entscheiden darüber, wie schnell gerüstet wird, wie sicher Prozesse anlaufen und wie stabil Maschinen produzieren. Werden Längen, Radien oder Korrekturwerte händisch übertragen, bleibt trotz moderner Maschinen, präziser Werkzeuge und leistungsfähiger CAM-Systeme ein unnötiges Risiko im Prozess. Mit zidCode 4.0 automatisiert Zoller diesen entscheidenden Schritt. Die Lösung bringt Werkzeugdaten sicher, steuerungsgerecht und ohne Medienbruch bis in die CNC-Maschine – und macht damit den Datentransfer zu einem produktiven Bestandteil der Fertigung.
Wer heute im DACH-Raum komplexe Einzelteile, anspruchsvolle Serien oder voll automatisierte Fertigungskonzepte wirtschaftlich auf die Maschine bringen will, braucht vor allem eines: Sicherheit. Beim NC-Code, bei Werkzeugen, Spannmitteln, Messzyklen und erst recht bei automatisierten Nacht- oder Wochenendschichten. Die eigentliche Prozessfreigabe verschiebt sich deshalb nach vorne. Ob ein Programm funktioniert, entscheidet sich zunehmend vor der realen Bearbeitung: am Bildschirm, auf Basis belastbarer Daten, im Digitalen Zwilling mit Hilfe von Vericut.
Die EVO Informationssysteme GmbH erweitert das ERP-System EVOcompetition um eine zentrale Funktion im PPS-Modul: Montageaufträge werden automatisch freigegeben – aber nur dann, wenn sämtliche benötigten Komponenten tatsächlich bereits verfügbar sind.