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interview
Vom Behälterbau hin zu einem breit aufgestellten Fertigungspartner für komplexe Metallbauteile: Die HORN GmbH in Ratten (Stmk.) hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten zu einem leistungsfähigen Spezialisten für anspruchsvolle Aufträge in der Metallverarbeitung entwickelt. Im Gespräch geben Firmengründer Markus Horn sowie seine Söhne Christian und Andreas Einblicke in die Entwicklung des Familienunternehmens, in Investitionen in moderne Fertigungstechnologien, in die Bedeutung qualifizierter Fachkräfte – und in die Frage, wie wirtschaftliche Zerspanung auch im Fertigungsstandort Österreich möglich bleibt.
anwenderreportage
Wenn konventionelle Verfahren an ihre Grenzen stoßen Der europäische Werkzeug- und Formenbau steht unter Druck. Internationale Konkurrenz und steigende Anforderungen an Bauteile zwingen Unternehmen dazu, ihre Strategien laufend weiterzuentwickeln. Mit der Investition in die Mikro-EDM-Technologie der Sarix SX200 HPM ergänzt die Stadler Formenbau GmbH daher ihre Fertigungskompetenz gezielt um die Mikrobearbeitung. Die bestehende Bandbreite von Großwerkzeugen und hochkomplexen Mehrkomponentenlösungen wurde um ein entscheidendes Element erweitert: reproduzierbare Mikropräzision für Anwendungen, die mit konventionellen Verfahren an ihre Grenzen stoßen.
Industrieroboter übernehmen viele Aufgaben. Sogar das Fräsen mit Genauigkeiten im Submillimeterbereich ist inzwischen möglich. Ausschlaggebend dafür sind Konzepte mit optimierter Kinematik und hoher Steifigkeit. In enger Zusammenarbeit mit Siemens und dem Fraunhofer IFAM hat die zu Innomotics gehörende Weiss Spindeltechnologie speziell dafür Frässpindeln entwickelt, die es ermöglichen, das Potenzial der Hybridtechnologie optimal auszuschöpfen.
Wenn Maschinen und Anlagen für die weltweite Betonfertigteilindustrie entstehen, gehören große Dimensionen zum Alltag. Bei der Schlüsselbauer Technology GmbH & Co KG wachsen mit den Anlagen der Kunden auch die Bauteile, die im eigenen Haus gefertigt werden müssen. Um diese großen Schweißkonstruktionen wirtschaftlich und präzise bearbeiten zu können, setzt das Unternehmen auf eine Emco Mecmill Plus Fahrständerfräsmaschine. Mit Verfahrwegen von 14.000 x 1.850 x 4.000 mm bildet sie heute das Herzstück der Großteilebearbeitung der Oberösterreicher.
Die Tolus Group, mit den beiden Unternehmen Newemag AG und Suvema AG, freut sich, bekannt zu geben, dass sie sich zum ersten Mal auf der renommierten Intertool vertreten sein wird. Mit einer Auswahl hochmoderner Maschinen, die auf die Bedürfnisse der Branche abgestimmt sind, stellt Tolus seine neuesten Innovationen einem breiten Fachpublikum vor.
Okuma präsentiert zwei neue Dreh-/Fräszentren aus der Multus U-Reihe für die 5-Achs-Simultanbearbeitung: Die Multus U1000 und die Multus U2000 überzeugen mit leistungsstarker und konstanter Präzision auch bei langen Laufzeiten und hoher Produktvarianz. Dafür sorgen unter anderem ein im Lieferstandard enthaltenes Magazin für bis zu 80 Werkzeuge und die Möglichkeit der nahtlosen Prozessintegration und Automatisierung. Dank kompakter Abmaße finden die Maschinen selbst in kleinen Hallen Platz.
Mit Mut, Unternehmergeist und viel Leidenschaft für die Zerspanung gründete Stefan Schernberger im Jahr 2016 die GF-Tech GmbH. Gestartet mit zwei Maschinen und einer kleinen Werkstatt entwickelte sich das Unternehmen in wenigen Jahren zu einem flexiblen Partner für CNC-Lohnfertigung und Sondermaschinenbau mit heute rund zwölf Mitarbeitern und einem umfangreichen Maschinenpark. Im Videocast x-technik FERTIGUNGSTECHNIK spricht der gelernte Produktionstechniker über seinen Weg in die Selbstständigkeit, die Herausforderungen für Lohnfertiger am Hochlohnstandort Österreich und warum für ihn Mitarbeiter und Teamgeist der wichtigste Erfolgsfaktor sind.
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Das Fachmagazin für die zerspanende Industrie.
branchengeschehen
Die Kern Microtechnik GmbH, Eschenlohe, bietet ihren Kunden in weiten Teilen Europas die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit ihrer höchstpräzisen Fünfachsfräszentren live zu erleben. Dies ist nun auch in der französischsprachigen Schweiz möglich – in Glovelier, wo der Lohnfertiger „Next Factory“ ansässig ist. Als Kern-Partner eröffnete er im Jahr 2025 ein neues Technologiezentrum, in dessen Mittelpunkt eine Kern Micro HD steht.
veranstaltung
Die Medizintechnik erscheint derzeit wie eine Perle in der deutschen Industrielandschaft. Sie wird zuverlässig angetrieben von der demografischen Entwicklung sowie einer steigenden Nachfrage etwa nach minimalinvasiven chirurgischen Instrumenten, Implantaten oder künstlichen Knie- und Hüftgelenken. Geht es um Qualität und Funktionalität, Oberflächengüte oder perfekte Passgenauigkeit, fällt den Schleifprozessen in der Fertigung dieser Produkte eine besondere Bedeutung zu. Da trifft es sich gut, dass die Fachmesse GrindingHub vom 5. bis 8. Mai in diesem Jahr parallel zur Medtech (5. bis 7. Mai) auf dem Stuttgarter Messegelände stattfindet. Im Ringen um mehr Effizienz in der Produktion wird die enge Abstimmung entlang der Wertschöpfungskette immer wichtiger.
Index zeigte beim Open House 2026 erstmals den mehrspindligen Lang-/Kurzdrehautomaten Traub MS12-4, der durch sein völlig neues Konzept eine bis zu vierfache Ausbringung gegenüber Einspindeldrehautomaten erreicht. Die Traub MS12-4 besticht durch beispiellose Produktivität, wodurch sie für jegliche Kleinteile wie Stifte, Schrauben, Pins etc., die in der Medizin- und Uhrentechnik sowie der Elektroindustrie benötigt werden, günstige Herstellungskostenrealisieren kann.
Weltweit steckt die Wirtschaft in einem digital-ökologischen Transformationsprozess, was die jeweiligen regionalen Industrien vor große Herausforderungen stellt. Hohe Rohstoff- und Energiekosten, eine aktuell unsichere politische Lage sowie der anhaltende Fachkräftemangel inklusive hoher Lohnnebenkosten belasten die heimischen Unternehmen maßgeblich.
Aufgrund des hohen Stellenwerts horizontaler Maschinenkonzepte hat DMG Mori für die Bearbeitung komplexer Bauteile ein breites Sortiment aufgebaut. Eines der Highlights in diesem Bereich ist die NHX 8000. In der vierten Generation setzt sie erneut Maßstäbe hinsichtlich Zerspanleistung, Präzision und Automatisierbarkeit.
Ziel der Lösung ist es, dass der Roboter den Anwender unterstützt – nicht umgekehrt. Mit dem ToolChanger stellt Mirka ein System vor, mit dem Industrieroboter eigenständig Werkzeugwechsel für Airos Schleif- und Polierköpfe durchführen können, ohne zusätzliche Energiequellen oder aufwendige Installationen. Das System ist als Plug-and-Play-Lösung ausgelegt und kommt ohne individuelle Verkabelung aus. Es wurde speziell für die robotergestützten Werkzeuge von Mirka entwickelt.
Vom 21. bis 24. April 2026 wird Wels erneut zum zentralen Treffpunkt der metallbe- und -verarbeitenden Industrie. In den Hallen 20 und 21 präsentieren rund 300 Aussteller auf etwa 20.000 m² ihre neuesten Technologien, Lösungen und Entwicklungen entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette. Die Intertool X Schweissen ist damit nicht nur eine klassische Fachmesse, sondern eine Plattform für Orientierung, Austausch und Zukunftsperspektiven für den Produktionsstandort Österreich.
Im TechCenter von Ceratizit in Kempten drehte sich beim Praxisseminar von Ceratizit, Emco und SolidCAM alles um die effiziente und prozesssichere Fertigung komplexer Bauteile aus Titan. Am Beispiel eines Wirbelsäulenimplantats wurde eindrucksvoll demonstriert, wie durch das abgestimmte Zusammenspiel von Werkzeug, CAM-Software und Maschine leistungsfähige Fertigungslösungen entstehen.
Weltpremiere auf der EMO 2025: Das neueste 5-Achs-Horizontalbearbeitungszentrum a630iT von Makino feierte sein Debut auf der diesjährigen EMO. Die neue Kinematik mit beidseitig gelagertem Schwenktisch und die neue NC-Steuerung Professional 7 sind Garant für beste Leistung bei der automatisierten Fertigung komplexester Werkstücke.
Der Abschied vom bleihaltigen Standardmessing nimmt in vielen Branchen konkrete Formen an. Verschärfte regulatorische Vorgaben beschleunigen den Umstieg auf bleifreie Legierungen. Für die Zerspanung bedeutet das mehr als einen reinen Materialwechsel: Spanbildung, Schnittkräfte und Prozessstabilität verändern sich, bewährte Parameter greifen nicht mehr ohne Weiteres. Welche technologischen Anpassungen erforderlich sind und welche Rolle CNC-Mehrspindeldrehautomaten dabei spielen, erläutert Bernd Reutter, Leiter technischer Vertrieb Mehrspindeldrehautomaten bei Index, im Gespräch.
Mit der Aufnahme neuer Flachschleifmaschinen in das Lieferprogramm bietet Hesse + Co der österreichischen Industrie nun auch im Bereich der Flachschleiftechnik eine leistungsstarke Lösung. Als österreichischer Generalvertrieb des taiwanesischen Qualitätsherstellers Chevalier verbindet Hesse hochwertige Technologie mit technischer Beratung, lokalem Service und jahrzehntelanger Erfahrung.
Mit dem zum Open House 2026 erstmals vorgestellten Dreh-Fräszentrum G160 rundet Index seine aktuelle G-Baureihe nach unten ab. Die Maschine baut konzeptionell auf der bisherigen G200.2 auf und bietet hinsichtlich der Ausstattung sehr viele Optionen.
Die Walter Maschinenbau GmbH lädt Fachpublikum vom 05. bis 08. Mai 2026 zur internationalen Leitmesse GrindingHub nach Stuttgart ein. Walter ist am Gemeinschaftsstand der United Machining Solutions Gruppe in Halle 9, Stand B50 vertreten und präsentiert dort einige technologische Highlights & bislang nicht veröffentlichte Neuerungen rund um die Zukunft der Werkzeugproduktion.
Am Hauptsitz in Gampern in Oberösterreich zeigt Stiwa Advanced Products, wie moderne Zerspanung heute funktionieren muss: hoch automatisiert, durchgängig digitalisiert und international vernetzt. Vom Prototyp bis zur Großserie im zweistelligen Millionenbereich begleitet das Unternehmen seine Kunden entlang des gesamten Produktionsprozesses. Im Gespräch erläutern Andreas Huber, Bereichsleitung Machining & Production, und Bernhard Vogl, Head of Machining Operations Processes, warum Standardisierung der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit ist und weshalb in fünf bis zehn Jahren „kein Licht mehr in den Fertigungshallen brennen“ soll.
Auf der Intertool X Schweissen 2026 zeigt Okuma das 5-Achs-Bearbeitungszentrum MU-4000V in Kombination mit dem Automationssystem Promro Hybrid ID 50 von Promot Automation. Damit demonstriert der Hersteller ein praxisnahes Fertigungskonzept für die flexible Komplettbearbeitung komplexer Bauteile – insbesondere bei häufig wechselnden Werkstücken und kleinen Losgrößen.
Das vertikale Bearbeitungszentrum f6 von Makino feierte auf der EMO 2025 seine Europa-Premiere. Die f6 wurde speziell für die langzeitstabile, hochgenaue Bearbeitung von Kunststoffformen und Stanzwerkzeugen entwickelt. Seine Konstruktion gewährleistet thermische Stabilität sowie hohe Geschwindigkeit und sorgt damit für herausragende Oberflächengüten und geringere Zykluszeiten.
Die Stadler Formenbau GmbH in Fischlham steht für eine außergewöhnliche Bandbreite im Werkzeug- und Formenbau – von hochpräzisen Mikroanwendungen bis hin zu Großwerkzeugen mit mehreren Tonnen Gewicht. Ergänzt durch Stadler Elasmo Systems deckt das Unternehmen heute die gesamte Prozesskette von Entwicklung, Konstruktion und Werkzeugbau über Spritzguss- und Anwendungstechnik bis hin zu kompletten Turn-Key-Lösungen ab. Mit der Investition in die Mikro-EDM-Technologie Sarix SX200 wurde das Portfolio jüngst strategisch erweitert. Im Interview geht es um Unternehmensgeschichte, Investitionsentscheidungen, Automatisierung, Fachkräfte und die Zukunft des europäischen Werkzeug- und Formenbaus.
Wie lassen sich schwere Bauteile wirtschaftlich, sicher und zugleich hochflexibel bearbeiten, bei steigender Variantenvielfalt und begrenzten Flächen? ZF gibt am Standort Passau darauf eine klare Antwort mit einem Automationskonzept der besonderen Art. Ein mobiler Industrieroboter, kombiniert mit einem autonomen Fahrerlosen Transportsystem, übernimmt vollautomatisch die Bedienung von sechs Bearbeitungszentren. Realisiert wurde die Lösung gemeinsam mit Promot Automation.