Die Branchenplattform von x-technik
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interview
Auf der AMB, Internationale Messe für Metallbearbeitung, ist vom 15. bis 19. September 2026 in Stuttgart – neben Automatisierung und Kreislaufwirtschaft – Künstliche Intelligenz (im Folgenden KI) eines der drei Fokusthemen. Wie weit die Branche tatsächlich ist und welche Impulse Entscheiderinnen und Entscheider für die AMB 2026 mitnehmen können, das haben die Veranstalter der AMB mit Guido Reimann besprochen. Er ist Stellvertretender Geschäftsführer des VDMA Software und Digitalisierung sowie Koordinator des VDMA-Kompetenznetzwerks Künstliche Intelligenz.
Im Rahmen unseres Videocasts x-technik FERTIGUNGSTECHNIK trafen wir Romy Arnold, Projektleitung der AMB Stuttgart, live auf der Intertool X Schweissen in Wels. Im Gespräch gab sie spannende Einblicke in den aktuellen Planungsstand der AMB 2026, sprach über Branchentrends, Highlights für Fachbesucher und warum persönliche Begegnungen heute wichtiger sind denn je.
veranstaltung
Die Intertool X Schweissen 2026 hat in Wels gezeigt, dass eine Fachmesse gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten mehr ist als eine Produktschau. Rund 11.000 Besucher, über 300 Aussteller aus elf Ländern und zahlreiche hochwertige Fachgespräche bestätigten den Stellenwert des Messeduos als zentrale Plattform für die metallbe- und verarbeitende Industrie.
Die R. Nussbaum AG fertigt hochwertige Armaturen und Systemkomponenten für die Trinkwasserversorgung in Trimbach, Schweiz. Die Produktion erfolgt auf Fräs- und Drehmaschinen sowie auf Sondermaschinen wie Rundtaktautomaten. Täglich werden mehrere Komplettwerkzeuge mit dem italienischen Voreinstellgerät von Speroni vermessen. Kürzlich wurden dieser und weitere Prozesse in das Coscom ECO-System (zentrale Datenplattform) integriert.
In einer Fertigungswelt, in der Bauteile immer kleiner werden und Toleranzen im Mikrometerbereich liegen, entscheidet das Zusammenspiel von Werkzeug, Messung und Prozess über Erfolg oder Ausschuss. Drei Partner – die toolcraft AG, die Cimtrode GmbH und die Zecha Hartmetall‑Werkzeugfabrikation GmbH – zeigen, wie gezielte Spezialisierung, kontinuierliche Investitionen in Technologie und enge Zusammenarbeit dazu führen, dass selbst anspruchsvollste Branchenanforderungen zuverlässig und mit Weitblick erfüllt werden.
anwenderreportage
Überall dort, wo Luft und Gase gefördert oder verdichtet werden, kommen Maschinen und Aggregate von Aerzen zum Einsatz – von der Wasser- und Abwasseraufbereitung über die pneumatische Förderung bis hin zur Chemie- und Verfahrenstechnik, Lebensmittelindustrie, sowie Zement- und Kalkindustrie. Die Liste der Anwendungsbereiche ist vielfältig und umfasst nahezu alle Industriebereiche. Am Stammsitz in Aerzen stehen mittlerweile zehn M65 Millturns von WFL. Die ersten Maschinen wurden bereits 2007 in Betrieb genommen – ein Erfolgskonzept, das konsequent weiterentwickelt wurde. Das zeigen die letzten beiden angeschafften M65 Millturns mit Automatisierung mittels Beladeroboter und Palettenspeicher von Kardex.
Die AMB 2026 nimmt weiter Gestalt an: Ab sofort ist das Online-Ausstellerverzeichnis der internationalen Fachmesse für Metallbearbeitung verfügbar. Ergänzt durch eine thematische Hallenstruktur und die überarbeitete AMB-App soll die Messeplanung für Besucher effizienter und übersichtlicher werden.
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Wenn sich Technologie, Menschen und Ideen auf höchstem Niveau begegnen, entsteht mehr als eine Veranstaltung – es entsteht Dynamik. Genau das war beim WFL Technologiemeeting 2026 in Linz spürbar. An den drei Veranstaltungstagen nutzten zahlreiche Fachbesucherinnen und Fachbesucher aus der internationalen zerspanenden Industrie die Gelegenheit, sich vor Ort über neueste Technologien, innovative Lösungen und aktuelle Trends in der Komplettbearbeitung zu informieren.
Ohne sie läuft nichts: Generatorwellen sind zentrale Bauteile in modernen Energie- und Antriebssystemen. Ob in Windkraftanlagen, Kraftwerken oder anspruchsvollen Maschinen – sie werden immens beansprucht, müssen höchste Präzision aufweisen und unter extremen Bedingungen zuverlässig funktionieren. Doch wie entstehen diese komplexen Wellen, welche Anforderungen stellen Industrie und Technik an ihre Fertigung und welche Rolle spielt die Komplettbearbeitung in der modernen Produktionstechnik? In diesem Artikel zeigt WFL den Weg von der Materialwahl über hochpräzise Fertigungsprozesse bis hin zum fertigen Produkt, das tagtäglich Höchstleistungen erbringt.
Schunk setzt auf strategische Partnerschaften, um intelligente Automatisierung schneller in die industrielle Anwendung zu bringen. Auf der Hannover Messe 2026 wurde dies gleich an mehreren Partnerprojekten deutlich. Sie zeigten, wie sich Physical AI, Robotik und Smart-Factory-Lösungen konkret in Produktionsumgebungen übertragen lassen.
Die Transformation zur sogenannten One Tech Company markiert bei Siemens einen strategischen Wendepunkt, auch für den Maschinenbau. Im Interview erläutert Ing. Matthias Kneissl B. Eng., Bereichsleiter Maschinenbau bei Siemens für Österreich und den CEE-Raum, wie integrierte Systeme, offene Plattformen und neue Geschäftsmodelle Maschinenbauer dabei unterstützen können, steigenden Anforderungen zu begegnen, Prozesse zu beschleunigen und langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Doch worauf kommt es an?
Extrem hoch sind die Qualitätsansprüche in der Medizininstrumentenfertigung – dabei sind perfekte Oberflächen nicht nur ein Selbstzweck, sondern Voraussetzung für eine effiziente Sterilisierung. Entsprechend hoch sind die Ansprüche bei der Getsch+Hiller Medizintechnik GmbH an die Bearbeitungsmaschinen und das Zubehör. Die Werkstück-Messtaster und Werkzeugtaster von Blum-Novotest unterstützen das Unternehmen dabei, diese Ansprüche in die Realität umzusetzen.
Für die jungen Mitarbeiter gehört die papierlose Fertigung zu einem attraktiven Arbeitsplatz einfach dazu. Doch überzeugt die Datenplattform Coscom ECO-System auch ältere Kompetenzträger bei der Informationsbereitstellung und -weitergabe? Der renommierte Textilmaschinen- und Anlagenbauer hat sich mit der engen Anbindung zwischen dem ERP und FactoryDirector VM (Virtual Machining) noch weitere Produktivitätsvorteile gesichert.
Anlässlich des Grand Openings des neuen Solution Centers von Okuma in Krefeld sprachen wir mit DI (FH) Max Pieper, Senior Vice President der Okuma Europe GmbH, über die strategische Bedeutung des neuen Solution Centers, steigende Automatisierungsanforderungen, veränderte Marktstrukturen in Europa und die Zukunft der digital vernetzten Fertigung. Mit dem neuen Okuma Solution Center setzt der japanische Werkzeugmaschinenhersteller ein deutliches Signal für den europäischen Markt. 14 Maschinen – 8 davon automatisiert – demonstrieren in Krefeld das gesamte Leistungsspektrum von Okuma: von integrierten Standardautomationen bis hin zu komplexen, gemeinsam mit Partnern realisierten Roboterlösungen. Doch es geht um weit mehr als Maschinen. Es geht um Lösungen.
Die Schlüsselbauer Technology GmbH & Co KG mit Sitz in Gaspoltshofen (OÖ) entwickelt und produziert industrielle Anlagen und Systeme, insbesondere für die Bauwirtschaft im Bereich der Infrastruktur für Wasser- und Abwassersysteme. Das Unternehmen bündelt Engineering, Fertigung und Inbetriebnahme unter einem Dach und setzt auf hohe Fertigungstiefe. Im Gespräch gibt Geschäftsführer DI Ulrich Schlüsselbauer Einblicke in die Struktur des Unternehmens, die strategische Bedeutung der Fertigungstiefe und die Rolle von Automatisierung und Digitalisierung für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit.
Im Hochpräzisions-Werkzeugbau entscheiden oft wenige Mikrometer über Funktion oder Fehler. Insbesondere bei kritischen Bauteilen wie Düsenbuchsen für Spritzgussformen bewegen sich die Anforderungen in extrem engen Toleranzfeldern. Auch bei der VTW GmbH liegt die Fertigung dieser Komponenten im Bereich weniger µm – eine Herausforderung, die höchste Präzision in der Bearbeitung und absolute Prozessstabilität verlangt. Um diese Anforderungen zuverlässig zu erfüllen, entwickelte VTW gemeinsam mit dem österreichischen Werkzeughersteller Wedco Tool Competence maßgeschneiderte Sonderreibahlen. Die Lösung entstand in enger partnerschaftlicher Zusammenarbeit und ermöglicht heute die prozesssichere Fertigung der Düsenbuchsen – in einem Toleranzfenster, das sich an der Grenze des physikalisch Machbaren bewegt.
In den Bereichen Robotik und vernetzte Analytik hat die industrielle Automatisierung rasante Fortschritte gemacht. In der Zerspanung gibt es allerdings nach wie vor einen blinden Fleck. Denn obwohl Unternehmen die Überwachung automatisiert, Maschinen vernetzt und Dashboards installiert haben, hängt der Moment, in dem das Werkzeug auf das Werkstück trifft, oft noch von der Intuition des Bedieners bzw. der Nachbearbeitungsprüfung ab. Mit Lösungen wie CoroTurn® Plus von Sandvik Coromant rückt nun genau dieser kritische Punkt in den Fokus. Im Folgenden wird erläutert, warum sensorische Werkzeuge der nächste Schritt in der Automatisierung sind.
Der komplette Austausch einer hoch automatisierten Fertigungsanlage im laufenden Betrieb innerhalb von nur zwölf Wochen gelang bei Pöttinger Landtechnik in Grieskirchen nur durch den gezielten Einsatz digitaler Lösungen. Neben Starrag Heckert als Maschinenlieferant und Promot als Automatisierungspartner spielte dabei die Pimpel GmbH eine zentrale Rolle. Mit der Softwareplattform CHECKitB4 und dem Einsatz eines realitätsgetreuen Digitalen Zwillings wurde die Inbetriebnahme der Anlage praktisch vorgezogen – in den virtuellen Raum.
Vom Behälterbau hin zu einem breit aufgestellten Fertigungspartner für komplexe Metallbauteile: Die HORN GmbH in Ratten (Stmk.) hat sich in den vergangenen vier Jahrzehnten zu einem leistungsfähigen Spezialisten für anspruchsvolle Aufträge in der Metallverarbeitung entwickelt. Im Gespräch geben Firmengründer Markus Horn sowie seine Söhne Christian und Andreas Einblicke in die Entwicklung des Familienunternehmens, in Investitionen in moderne Fertigungstechnologien, in die Bedeutung qualifizierter Fachkräfte – und in die Frage, wie wirtschaftliche Zerspanung auch im Fertigungsstandort Österreich möglich bleibt.
Mitten im Waldviertel ist in wenigen Jahren ein hochmoderner Werkzeugbau entstanden. Die VTW GmbH in Waidhofen an der Thaya wurde 2019 von erfahrenen Branchenexperten gegründet und verbindet jahrzehntelange Erfahrung im Hochpräzisions-Formenbau mit modernster Fertigungstechnologie, Automatisierung und globaler Kundenstruktur. Im Gespräch mit Markus Böhm, Head of Business Development der VTW GmbH, geht es um die Gründung und den Aufbau eines Werkzeugbaus auf der grünen Wiese, den Stellenwert von Fachkräften sowie um die Frage, warum Präzisionswerkzeugbau im DACH-Raum auch künftig wettbewerbsfähig sein kann.
In der modernen Zerspanung wird häufig über Maschinen, Werkzeuge oder Automatisierung gesprochen. Ein entscheidender Prozessfaktor bleibt jedoch meist im Hintergrund: der Kühlschmierstoff. Gerade in Betrieben mit breitem Werkstoff- und Anwendungsspektrum entscheidet seine richtige Auswahl maßgeblich über Prozesssicherheit, Werkzeugstandzeiten und Wirtschaftlichkeit. Ein Beispiel dafür liefert die GF-Tech GmbH in Laakirchen. Gemeinsam mit AVIA Seifriedsberger wurde dort eine Kühlschmierstofflösung implementiert, die unterschiedlichste Materialien und Bearbeitungsverfahren zuverlässig abdeckt. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: stabile Prozesse, geringerer Wartungsaufwand und eine hohe Zufriedenheit in der Fertigung.
Die Moulding Expo stellt die Weichen für die kommenden Jahre. Der Werkzeug- und Formenbau befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen und Herausforderungen. Als Reaktion auf die aktuelle Lage der Branche und nach intensiven Gesprächen mit Ausstellerinnen und Ausstellern hat die Messe Stuttgart das Konzept der Moulding Expo, Fachmesse für Werkzeug-, Modell- und Formenbau, grundlegend überarbeitet.
Zeitdruck und komplexe Anforderungen gehören für Konstrukteure im Formen- und Stanzwerkzeugbau zum Tagesgeschäft. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, präsentiert Meusburger die neue Kampagne „Konstruktion auf Knopfdruck“. Das Ziel: Durch intuitive digitale Tools, intelligente Assistenten und einen maximalen Standardisierungsgrad den Konstruktionsprozess schneller und sicherer zu gestalten.
Vom Neustart auf der grünen Wiese zum gefragten Problemlöser: BW-CNC zeigt, wie Erfahrung, Flexibilität und moderne 5-Achs-Technologie auch unter Zeitdruck Höchstleistungen ermöglichen. Mit Fokus auf anspruchsvolle Einzelteile und Prototypen sowie der Digitalisierung der Prozesse hat sich das junge Unternehmen in kürzester Zeit einen Namen gemacht. In Sachen CAM setzen die Verantwortlichen dabei auf Tebis – und das aus guten Gründen.
Wenn konventionelle Verfahren an ihre Grenzen stoßen Der europäische Werkzeug- und Formenbau steht unter Druck. Internationale Konkurrenz und steigende Anforderungen an Bauteile zwingen Unternehmen dazu, ihre Strategien laufend weiterzuentwickeln. Mit der Investition in die Mikro-EDM-Technologie der Sarix SX200 HPM ergänzt die Stadler Formenbau GmbH daher ihre Fertigungskompetenz gezielt um die Mikrobearbeitung. Die bestehende Bandbreite von Großwerkzeugen und hochkomplexen Mehrkomponentenlösungen wurde um ein entscheidendes Element erweitert: reproduzierbare Mikropräzision für Anwendungen, die mit konventionellen Verfahren an ihre Grenzen stoßen.