Eine Branchenplattform von x-technik
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anwenderreportage
Das Arbeiten mit ausgereiften Automatisierungskonzepten ist für MTS Metal Solutions entscheidend, wenn es darum geht, in Deutschland eine nachhaltige Fertigung zu etablieren. Als Vertreter der Generation Z gehören zum Arbeitsbesteck der beiden Geschäftsführer dafür auch Instagram & Co sowie KI. Dass von hier zur Werkstückspanntechnik von Gressel nur ein kurzer Weg ist, zeigt ein eher ungewöhnliches Projekt.
Die neue Schraubstock-Automation von Schunk ermöglicht den unkomplizierten Einstieg in die automatisierte Maschinenbe- und -entladung. Präzises Positionieren und Spannen, einfache Roboterprogrammierung und ein überschaubarer Investitionsaufwand sorgen für sichere Prozesse und längere Maschinenlaufzeiten.
Manuelles Ein- und Ausspannen von Werkstücken verursacht insbesondere bei kürzeren Bearbeitungszeiten hohe Nebenzeiten. Diese reduziert DMG Mori mit dem easyFIX, einem Schraubstock mit automatisierter Spannweiteneinstellung für das Werkstück- und Palettenhandling WPH sowie die Werkstückhandlings Robo2Go und WH Cell.
Mapal auf der AMB: Innovative Werkzeuglösungen, neue Technologien und individuelle Fertigungskonzepte Mapal präsentiert auf der AMB in Stuttgart innovative Werkzeuglösungen, neue Technologien und individuelle Fertigungskonzepte für die Industrie. Das Spektrum reicht vom Fein- und Tiefbohren über das trochoidale Fräsen bis zur Hydrodehnspanntechnik und CFK-Bearbeitung. Darüber hinaus zeigt das Unternehmen, wie es seine Kunden mit ganzheitlichen Turnkey-Lösungen von der Prozessanalyse bis zum serienreifen Fertigungsprozess begleitet.
Wer jährlich bis zu 50 Millionen Präzisionsteile fertigt, kann sich weder instabile Prozesse noch ungeplante Maschinenstillstände leisten. Beim slowenischen Langdrehspezialisten Kovinski izdelki Hrast d.o.o. rückten deshalb Werkzeugstandzeiten, Spanabfuhr und Produktivität in den Fokus. Gemeinsam mit Arno Kofler gelang es dem Familienunternehmen, die Bearbeitung anspruchsvoller Werkstoffe deutlich effizienter zu gestalten. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisten AWL-Werkzeughalter mit integrierter Hochdruck-Kühlmittelzufuhr sowie passende Halter des SA-Stechsystems mit patentierter ACS-Kühltechnologie.
Beim Drehen entscheidet eine zuverlässige Werkstückabstützung wesentlich über Qualität und Produktivität. Der schwedische Lünettenspezialist Atling beschäftigt sich seit mehr als fünf Jahrzehnten mit dieser Aufgabe. Im Mittelpunkt stehen dabei selbstzentrierende Lösungen, die nicht nur für Stabilität sorgen, sondern auch Rüstzeiten, Wartungsaufwand und Maschinenstillstände reduzieren sollen.
interview
Die Haimer Group mit Hauptsitz im bayerischen Igenhausen zählt zu den prägenden Unternehmen in der Werkzeugspanntechnik. Was 1977 als Präzisionszulieferer begann, hat sich zu einem international tätigen Systemanbieter für die Zerspanung entwickelt. Das Portfolio umfasst mittlerweile Werkzeugaufnahmen, Schrumpf-, Auswucht- und Voreinstelltechnik, Vollhartmetallwerkzeuge sowie seit rund drei Jahren Lösungen für das digitale Werkzeugmanagement. Im Video- und Podcast spricht Andreas Haimer unter anderem über den Anspruch „Qualität gewinnt“, gelebte Fertigungstiefe in Igenhausen sowie den Werkzeugraum als unterschätzten Produktivitätshebel.
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Das Fachmagazin für die zerspanende Industrie.
Für die automatisierte Werkstückbearbeitung muss konventionelle Spanntechnik nicht zwangsläufig durch mechatronische Systeme ersetzt werden. SMW-Autoblok und SMW-electronics haben ein Konzept entwickelt, das nur zwei Komponenten benötigt, um mit einem konventionellen Spannfutter automatisierte Dreh- und Fräsprozesse zu realisieren. Am SMW-Standort in Meckenbeuren befindet es sich bereits im Einsatz.
Auf der AMB 2026 dreht sich bei der Roemheld Gruppe alles um die Themen Konfigurierbarkeit, Präzision, Flexibilität und Intelligenz. Der Spanntechnikspezialist stellt eine Reihe von Innovationen für das präzise Spannen und Bewegen von Werkstücken und Lasten vor. Zielgruppen sind außer klassischen Zerspanern insbesondere der Maschinen- und Anlagenbau, die Aerospacebranche sowie Anbieter von Automatisierungslösungen.
Auf der AMB 2026 in Stuttgart zeigt Zoller Lösungen für das Einstellen, Messen, Inspizieren und digitale Verwalten von Werkzeugen. Im Fokus steht die durchgängige Vernetzung der Werkzeugprozesse – von der Planung und Vorbereitung bis zum Einsatz an der CNC-Maschine. Unter dem Leitgedanken „Start with a solution – Enter a system“ zeigt das Unternehmen, wie sich Software, Gerätetechnik und Werkzeugdaten zu durchgängigen Abläufen in der Fertigung verbinden lassen.
Mit seiner Expertise in Sachen Metallbearbeitung hat sich das kleine, aber feine Unternehmen CNC-Technik Heil aus dem Bergischen Land inzwischen einen Namen gemacht. Bei der Fertigung anspruchsvoller Werkstücke vertraut Firmengründer und Inhaber Torsten Heil auf die Module der SolidLine-Produktfamilie von HWR Spanntechnik.
Ein modulares Spannkonzept, mit dem sich Werkstücke sehr unterschiedlicher Form und Größe flexibel sowie mit besonders kurzen Umrüstzeiten spannen lassen, bringt Gressel auf den Markt: den „XL Baukasten“.
Die Überholung von Werkzeugmaschinen entwickelt sich zunehmend zu einer wirtschaftlich und technologisch attraktiven Alternative zur Neuanschaffung. Insbesondere bei hochwertigen Grundmaschinen eröffnet ein ganzheitlicher Retrofit-Ansatz die Möglichkeit, Leistungsfähigkeit, Prozesssicherheit und Flexibilität signifikant über den ursprünglichen Auslieferungszustand hinaus zu steigern.
HWR Spanntechnik hat in Zusammenarbeit mit dem Werkzeugmaschinenhersteller Hermle eine gemeinsame Lösung für das neue Automations- und Handlingsystem HS flex hybrid entwickelt. Dieses kann jetzt bei Hermle mit dem Spannerhandling von HWR als Erstausrüstung ab Werk geordert werden, für den Einsatz an den unterschiedlichen Bearbeitungszentren. In der Praxis ergeben sich für Anwender handfeste Vorteile, vor allem im Bereich der Serienfertigung und Spannmittelautomatisierung.
Auf der AMB zeigt Schunk Produktivität entlang der gesamten Prozesskette – von der Werkstück- und Werkzeugspannung bis zur automatisierten Be- und Entladung. Stabile Abläufe, kurze Rüstzeiten und hohe Wiederholgenauigkeit ermöglichen eine wirtschaftlichere Nutzung vorhandener Maschinenkapazitäten.
Wenn sich die Metallbearbeitungsbranche im September auf der AMB in Stuttgart trifft, zeigt Hainbuch, wie sich Spanntechnik an unterschiedliche Fertigungsanforderungen anpassen lässt. Denn jede Branche bringt eigene Werkstücke, Materialien, Bearbeitungsprozesse und Qualitätsanforderungen mit. Hainbuch stellt dazu branchenspezifische Spannkonzepte vor, die sich an der jeweiligen Anwendung orientieren.
Schon als Kind besuchte Franz Haas die Intertool gemeinsam mit seinem Vater, der einen Maschinenbaubetrieb führte. Heute ist er Professor für Produktionstechnik und Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften an der TU Graz. Die Begeisterung für Fertigung und Produktion hat ihn dabei nie losgelassen. Im Interview berichtet Haas über die Entwicklung der Zerspanungstechnik von den ersten CNC-Maschinen bis hin zu intelligenten, lernfähigen Produktionssystemen. Themen wie virtuelle Sensorik, Edge Computing, KI und humanoide Robotik zeigen für ihn klar, wohin die Reise geht: hin zu flexibleren, präziseren und zunehmend autonomen Fertigungssystemen. Gleichzeitig betont er die enorme Bedeutung von Fachkräften, Ausbildung und industriellem Know-how für den Produktionsstandort Österreich.
Zerspanung neu denken: Digitalisierung, KI, datengetriebene Prozesse und autonome Fertigungssysteme verändern derzeit nicht nur Werkzeugmaschinen und Produktionsabläufe, sondern ganze Wertschöpfungssysteme. Gleichzeitig stehen Europas Industriebetriebe unter massivem Wettbewerbsdruck: hohe Energiekosten, geopolitische Verschiebungen und ein immer schnellerer Technologiewandel fordern neue Strategien. Univ.-Prof. DI Dr. Friedrich Bleicher, Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Photonische Technologien an der TU Wien, begleitet diese Entwicklungen seit Jahrzehnten – wissenschaftlich wie industriell. Während der Intertool X Schweissen in Wels sprachen wir über die Zukunft der Zerspanung, die Rolle der KI in der Fertigung und weshalb Forschung, Industrie und Politik jetzt gemeinsam handeln müssen.
Wenn bei Schlüsselbauer in Gaspoltshofen Maschinen und Anlagen mit beachtlichen Abmessungen für die Betonfertigteilindustrie entstehen, müssen Präzision, Prozesssicherheit und kurze Durchlaufzeiten zuverlässig zusammenspielen. Mit der neuen Fahrständerfräsmaschine Emco Mecof Mecmill investierte das Unternehmen daher nicht nur in zusätzliche Bearbeitungskapazität. Parallel dazu wurde auch das Spannkonzept deutlich weiterentwickelt. Gemeinsam mit Stark Spannsysteme entstand eine variable Nullpunktspannlösung für den starren Tisch und den Rundtisch der Maschine. Ziel war es, voluminöse Werkstücke schnell und präzise aufzuspannen, bestehende Vorrichtungen weiter zu nutzen und die Maschine im Alltag produktiv verfügbar zu halten.
Im Rahmen unseres Videocasts x-technik FERTIGUNGSTECHNIK trafen wir Romy Arnold, Projektleitung der AMB Stuttgart, live auf der Intertool X Schweissen in Wels. Im Gespräch gab sie spannende Einblicke in den aktuellen Planungsstand der AMB 2026, sprach über Branchentrends, Highlights für Fachbesucher und warum persönliche Begegnungen heute wichtiger sind denn je.
veranstaltung
Die Intertool X Schweissen 2026 hat in Wels gezeigt, dass eine Fachmesse gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten mehr ist als eine Produktschau. Rund 11.000 Besucher, über 300 Aussteller aus elf Ländern und zahlreiche hochwertige Fachgespräche bestätigten den Stellenwert des Messeduos als zentrale Plattform für die metallbe- und verarbeitende Industrie.
Hochpräzise Fertigung unterschiedlichster Bauteile erfordert stabile Prozesse und leistungsfähige Spanntechnik. Der Sonderfertiger Kapplercnc aus Birkenfeld (D) setzt dafür auf Lösungen von HWR Spanntechnik. Zum Einsatz kommen unter anderem das 4-Backen-Handspannfutter Inoflex VL080 sowie Nullpunkt- und Prägespannmittel der Produktfamilie Solidline, die hohe Haltekräfte mit kurzen Rüstzeiten vereinen und damit präzise sowie flexible Zerspanprozesse ermöglichen.
Am Hauptsitz des Geschäftsbereichs Pharma Liquid in Crailsheim entwickelt und produziert die Syntegon-Gruppe hochwertige, individuelle Lösungen für die sterile Abfüllung flüssiger und pulverförmiger Pharmazeutika. Die mechanische Fertigung hat kürzlich für die Produktion zugehöriger A-Teile ein Spannkonzept von Gressel zur Anwendung gebracht und damit die Rüstzeiten signifikant reduziert.
Weltweit steckt die Wirtschaft in einem digital-ökologischen Transformationsprozess, was die jeweiligen regionalen Industrien vor große Herausforderungen stellt. Hohe Rohstoff- und Energiekosten, eine aktuell unsichere politische Lage sowie der anhaltende Fachkräftemangel inklusive hoher Lohnnebenkosten belasten die heimischen Unternehmen maßgeblich.
Vom 21. bis 24. April 2026 wird Wels erneut zum zentralen Treffpunkt der metallbe- und -verarbeitenden Industrie. In den Hallen 20 und 21 präsentieren rund 300 Aussteller auf etwa 20.000 m² ihre neuesten Technologien, Lösungen und Entwicklungen entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette. Die Intertool X Schweissen ist damit nicht nur eine klassische Fachmesse, sondern eine Plattform für Orientierung, Austausch und Zukunftsperspektiven für den Produktionsstandort Österreich.