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interview
Wenn Fertigungsbetriebe ihre Prozesse effizienter und flexibler aufstellen, rücken Automatisierungslösungen in den Fokus – besonders dort, wo Mensch und Maschine zunehmend kollaborativ zusammenarbeiten. Die AMB 2026 greift dieses Fokusthema praxisnah auf und zeigt, wie sich kollaborative Prozesse entlang der spanenden Fertigung weiterentwickeln. Im Interview ordnet Patrick Schwarzkopf, Geschäftsführer VDMA-Fachverband Robotik + Automation, die aktuellen Treiber ein und gibt einen Ausblick, welche Entwicklungen Betriebe jetzt im Blick haben sollten.
Kleine und mittlere Fertigungsbetriebe stehen vor wachsenden Anforderungen: Bauteile werden komplexer, Varianten nehmen zu, Lieferzeiten bleiben eng und qualifizierte Fachkräfte müssen möglichst wertschöpfend eingesetzt werden. Im Rahmen der Machining Transformation (MX) verbindet DMG Mori Prozessintegration und Automation zu einem praxisnahen Ansatz für mehr Produktivität und Flexibilität in der CNC-Fertigung von der Komplettbearbeitung variierender Bauteile bis zur ganzheitlichen Automation.
Nach der Weltpremiere der neuen M70 Millturn auf der EMO Hannover im vergangenen Jahr präsentiert WFL Millturn Technologies die innovative Maschinenlösung nun auch auf der AMB 2026 in Stuttgart. Gemeinsam mit zukunftsweisenden Softwarelösungen, Automatisierungskonzepten und umfassender Fertigungskompetenz zeigt WFL, wie moderne Komplettbearbeitung heute aussieht – präzise, flexibel und wirtschaftlich.
veranstaltung
Mit 150 gemeldeten Gästen wurde der Technologietag am 18. Juni 2026 bei Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH hervorragend angenommen. Hochkarätige Vortragende, wichtige Partnerunternehmen und beeindruckende Bearbeitungsbeispiele waren die Eckpfeiler einer Veranstaltung, die fachliche Kompetenz in einer herzlichen, familiären Atmosphäre bot.
Spanflug präsentiert zur AMB 2026 neue Funktionen in Spanflug Make. Die Software vereint als erste Kalkulationslösung alle relevanten Daten – Bauteil, Maschine, Werkzeug und Material – in einem durchgängigen KI-gestützten Workflow und ermittelt damit optimierte Arbeitspläne für Dreh- und Frästeile.
Die Walter erweitert ihr Fräserportfolio um die neuen Xill·tec Aero VHM‑Fräser MC331/MC333 Advance und bietet damit eine universelle, zugleich aber gezielt auf die Anforderungen der Luft‑ und Raumfahrt zugeschnittene Werkzeuglösung.
Wenn bei den WorldSkills junge Talente aus aller Welt um die Weltmeisterschaften im CNC-Drehen und CNC-Fräsen kämpfen, geht es um mehr als die Medaillen: Es geht um Leidenschaft für Fertigung und die internationale Zukunft technischer Berufe. DMG Mori begleitet die WorldSkills International seit 2016 als Global Industry Partner und unterstützt die Wettbewerbe mit Drehmaschinen und Universalbearbeitungszentren, mit technischem Support und mit erfahrenen Experten sowie vorbereitenden Trainings.
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Das Fachmagazin für die zerspanende Industrie.
Auf der AMB in Stuttgart vom 15. bis 19. September 2026 präsentiert Mazak in Halle 7 Stand C11 seine technologischen Schwerpunkte für eine wirtschaftlich und technologisch nachhaltige Fertigung. Im Mittelpunkt stehen Prozessintegration, Konnektivität und Automation – drei zentrale Hebel zur Steigerung der Produktivität, zur Reduzierung von Durchlauf- und Stückkosten sowie zur Absicherung wettbewerbsfähiger Produktionsstrukturen.
anwenderreportage
Für die Fertigung hochpräziser Spritzgussformen reicht es nicht aus, einzelne Prozessschritte zu optimieren. Wenn Toleranzfenster im Bereich weniger Mikrometer sicher eingehalten werden sollen, muss die gesamte Prozesskette darauf ausgelegt sein – von der CAM-Programmierung über die Werkzeugauswahl bis zur Maschine selbst. Aus diesem Grund setzt die VTW GmbH im 5-Achs-Bereich auf die Yasda YBM Vi40. Das Bearbeitungszentrum ist auf hohe geometrische Genauigkeit, thermische Stabilität und stabile Simultanbearbeitung ausgelegt. Damit schafft VTW die Grundlage, um komplexe Formeinsätze und Funktionsflächen mit der geforderten Präzision wirtschaftlich zu fertigen.
branchengeschehen
Begrenzte Verfügbarkeit digitaler Daten oder Papierwust, fehlende Prozess- und Wissensdokumentation und die Handhabung einer Vielzahl von Maschinen und Steuerungen: Viele Unternehmen in der industriellen Produktion haben in puncto Effizienz und Produktivität noch viel Luft nach oben. Mithilfe der modularen Cloud- und Automationslösungen von Hoffmann Group Connected Manufacturing können Unternehmen alle Werkzeuge digital verwalten. Dafür erhielt sie die begehrte „Winner“-Auszeichnung beim German Innovation Award 2026.
Die Industrie befindet sich mitten in einem tiefgreifenden Wandel. Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Automatisierung verändern Prozesse, Geschäftsmodelle und vor allem die Anforderungen an Fachkräfte. Zugleich verschärfen Demografie, fehlende Qualifikationen und ein starres Bildungssystem den Druck auf Unternehmen. Im Rahmen der Intertool X Schweissen in Wels sprachen wir mit Dr. Markus Tomaschitz, Chief Human Resources Officer und Unternehmenssprecher von AVL, über die Zukunft technischer Berufe, den Zerspanungstechniker im Jahr 2035 und warum Österreich dringend ein neues Verständnis von Ausbildung braucht.
Fertigungsfläche ist ein kostbares Gut und der Platzmangel macht den Einstieg in die Automatisierung nicht gerade leichter. Auf der AMB präsentiert Fastems mit dem Flexible Pallet System-Stationary (FPS-S) eine kompakte und flexible Lösung für das automatisierte Palettenhandling.
Die jüngste Umfrage von Tebis Consulting bietet erneut Einblicke in die Entwicklung des Werkzeug-, Modell- und Formenbaus sowie der Kunststoffverarbeitung. Die Studie beleuchtet die Marktsituation, die Wirtschaftlichkeit und die technologische Entwicklung der überwiegend mittelständisch geprägten Branche.
Schon als Kind besuchte Franz Haas die Intertool gemeinsam mit seinem Vater, der einen Maschinenbaubetrieb führte. Heute ist er Professor für Produktionstechnik und Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften an der TU Graz. Die Begeisterung für Fertigung und Produktion hat ihn dabei nie losgelassen. Im Interview berichtet Haas über die Entwicklung der Zerspanungstechnik von den ersten CNC-Maschinen bis hin zu intelligenten, lernfähigen Produktionssystemen. Themen wie virtuelle Sensorik, Edge Computing, KI und humanoide Robotik zeigen für ihn klar, wohin die Reise geht: hin zu flexibleren, präziseren und zunehmend autonomen Fertigungssystemen. Gleichzeitig betont er die enorme Bedeutung von Fachkräften, Ausbildung und industriellem Know-how für den Produktionsstandort Österreich.
Zerspanung neu denken: Digitalisierung, KI, datengetriebene Prozesse und autonome Fertigungssysteme verändern derzeit nicht nur Werkzeugmaschinen und Produktionsabläufe, sondern ganze Wertschöpfungssysteme. Gleichzeitig stehen Europas Industriebetriebe unter massivem Wettbewerbsdruck: hohe Energiekosten, geopolitische Verschiebungen und ein immer schnellerer Technologiewandel fordern neue Strategien. Univ.-Prof. DI Dr. Friedrich Bleicher, Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Photonische Technologien an der TU Wien, begleitet diese Entwicklungen seit Jahrzehnten – wissenschaftlich wie industriell. Während der Intertool X Schweissen in Wels sprachen wir über die Zukunft der Zerspanung, die Rolle der KI in der Fertigung und weshalb Forschung, Industrie und Politik jetzt gemeinsam handeln müssen.
Werkzeugdaten sind heute ein zentraler Bestandteil moderner Zerspanungsprozesse. Sie entscheiden darüber, wie schnell gerüstet wird, wie sicher Prozesse anlaufen und wie stabil Maschinen produzieren. Werden Längen, Radien oder Korrekturwerte händisch übertragen, bleibt trotz moderner Maschinen, präziser Werkzeuge und leistungsfähiger CAM-Systeme ein unnötiges Risiko im Prozess. Mit zidCode 4.0 automatisiert Zoller diesen entscheidenden Schritt. Die Lösung bringt Werkzeugdaten sicher, steuerungsgerecht und ohne Medienbruch bis in die CNC-Maschine – und macht damit den Datentransfer zu einem produktiven Bestandteil der Fertigung.
Wer heute im DACH-Raum komplexe Einzelteile, anspruchsvolle Serien oder voll automatisierte Fertigungskonzepte wirtschaftlich auf die Maschine bringen will, braucht vor allem eines: Sicherheit. Beim NC-Code, bei Werkzeugen, Spannmitteln, Messzyklen und erst recht bei automatisierten Nacht- oder Wochenendschichten. Die eigentliche Prozessfreigabe verschiebt sich deshalb nach vorne. Ob ein Programm funktioniert, entscheidet sich zunehmend vor der realen Bearbeitung: am Bildschirm, auf Basis belastbarer Daten, im Digitalen Zwilling mit Hilfe von Vericut.
Flexible Automatisierungslösungen gewinnen in der Fertigung von Einzelteilen und Kleinserien weiter an Bedeutung. Indem Spinner automation und Gressel seit 2021 als Partner bei der Integration der Werkstückautomation R-C2 in die Roboterzellen Robox agieren, geben sie hier Entwicklungen vor: In der Variante Roboxtreme etwa, mit der Anwender grundlegend neue Automatisierungsmöglichkeiten erhalten.
Steigende Produktionsanforderungen, komplexere Bauteile und der Ausbau europäischer Fertigungskapazitäten erhöhen den Automatisierungsbedarf in der Verteidigungsindustrie. WFL setzt dabei auf Komplettbearbeitung, integrierte Automatisierung und durchgängige Prozesslösungen für eine produktive und prozesssichere Fertigung.
Die EVO Informationssysteme GmbH erweitert das ERP-System EVOcompetition um eine zentrale Funktion im PPS-Modul: Montageaufträge werden automatisch freigegeben – aber nur dann, wenn sämtliche benötigten Komponenten tatsächlich bereits verfügbar sind.
In kaum einer Branche sind die Auswirkungen von Bauteilfehlern so direkt und gravierend wie in der Medizintechnik. Entsprechend gilt eine Nullfehlertoleranz bei extremen Qualitätsansprüchen. Da der Bedarf an solchen Bauteilen steigt, nimmt auch der Wunsch nach zuverlässiger Serienfertigung im fünf- und sechsstelligen Bereich zu. Die Kern-Auftragsfertigung ist dazu in der Lage – mit viel Know-how und vollautomatisierten Fertigungsprozessen, in denen die Präzisionszentren Kern Micro HD eine entscheidende Rolle spielen.
Nach drei intensiven Messetagen zieht die CastForge 2026 – Internationale Fachmesse für Guss- und Schmiedeteile mit Bearbeitung – eine positive Bilanz. Vom 9. bis 11. Juni 2026 präsentierten 576 Ausstellerinnen und Aussteller ihre Lösungen von der Rohteilfertigung über die Bearbeitung bis hin zum finalen Bauteil.
Auf der AMB, Internationale Messe für Metallbearbeitung, ist vom 15. bis 19. September 2026 in Stuttgart – neben Automatisierung und Kreislaufwirtschaft – Künstliche Intelligenz (im Folgenden KI) eines der drei Fokusthemen. Wie weit die Branche tatsächlich ist und welche Impulse Entscheiderinnen und Entscheider für die AMB 2026 mitnehmen können, das haben die Veranstalter der AMB mit Guido Reimann besprochen. Er ist Stellvertretender Geschäftsführer des VDMA Software und Digitalisierung sowie Koordinator des VDMA-Kompetenznetzwerks Künstliche Intelligenz.
Im Rahmen unseres Videocasts x-technik FERTIGUNGSTECHNIK trafen wir Romy Arnold, Projektleitung der AMB Stuttgart, live auf der Intertool X Schweissen in Wels. Im Gespräch gab sie spannende Einblicke in den aktuellen Planungsstand der AMB 2026, sprach über Branchentrends, Highlights für Fachbesucher und warum persönliche Begegnungen heute wichtiger sind denn je.
Die Intertool X Schweissen 2026 hat in Wels gezeigt, dass eine Fachmesse gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten mehr ist als eine Produktschau. Rund 11.000 Besucher, über 300 Aussteller aus elf Ländern und zahlreiche hochwertige Fachgespräche bestätigten den Stellenwert des Messeduos als zentrale Plattform für die metallbe- und verarbeitende Industrie.