Eine Branchenplattform von x-technik
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Mit Version 9.7 entwickelt Vericut seine NC-Simulations- und Optimierungsplattform vor allem dort weiter, wo Anwender im täglichen Einsatz Zeit gewinnen können. Schnellere Simulationen, eine überarbeitete Benutzeroberfläche, erweiterte KI-Unterstützung sowie neue Trainings- und Hilfefunktionen sollen komplexe NC-Prozesse einfacher beherrschbar machen. Ergänzend bringt Icam Post V27 neue Werkzeuge für die Entwicklung und Absicherung von Postprozessoren. Vorgestellt wurden die Neuerungen unter anderem beim Vericut User Meeting (VUE) 2026 in Erkrath bei Seco Tools.
Vom 15. bis 19. September 2026 zeigt Beckhoff auf der AMB in Stuttgart, wie sich Prozesse in der Metallbearbeitung mit PC-based Control ganzheitlich optimieren lassen. Im Fokus stehen TwinCAT 3 als All-in-one-CNC, neue Funktionsbibliotheken für HMIs sowie modulare Technologiepakete, z.B. für Additive Manufacturing und EDM.
Während die Europäische Union (EU) die Einführung des Digitalen Produktpasses (DPP) vorbereitet, sehen sich Unternehmen aller Branchen sowohl einer regulatorischen Herausforderung als auch einer Chance zur Transformation gegenüber. Auch wenn viele Details zur praktischen Umsetzung noch unbekannt sind, reicht das Potenzial des DPP weit über eine reine Nachhaltigkeitsinitiative hinaus und wird in zahlreichen Geschäftsbereichen neue Wertschöpfungspotenziale erschließen. Kaja Flottorp, Nachhaltigkeitsexpertin bei Sandvik Coromant, beleuchtet, was wir bislang über den DPP wissen.
interview
Automatisierung, Digitalisierung und KI zählen zu den großen Trendthemen der Fertigungstechnik. Doch in vielen Unternehmen entsteht daraus kein definierter Entwicklungspfad, sondern ein Nebeneinander vieler Einzelprojekte. Im Video- und Podcast x-technik FERTIGUNGSTECHNIK erklärt Johann Hofmann, warum Smart Factory mehr ist als der Einsatz neuer Softwaretools, weshalb viele KI-Projekte heute noch „angeflanscht“ bleiben und warum der Erhalt der Produktion im DACH-Raum für ihn eine persönliche Mission ist.
Florian Kühlwetter, Siemens, über das nächste Level der Teilefertigung, durchgängige digitale Prozesse und die Rolle virtueller Maschinenmodelle Die industrielle Teilefertigung steht unter massivem Druck. Auf der einen Seite steigen Kosten, internationale Konkurrenz und der Mangel an qualifizierten Fachkräften. Auf der anderen Seite müssen gerade Branchen wie Aerospace oder Defense ihre Produktivität deutlich erhöhen, um volle Auftragsbücher abarbeiten zu können. Ein zentraler Hebel dafür ist die Digitalisierung der Fertigung – vor allem dann, wenn sie den gesamten Fertigungsprozess verbindet – von der Programmerstellung bis zur abgesicherten Bearbeitung auf der Werkzeugmaschine. Im Video- und Podcast x-technik FERTIGUNGSTECHNIK erklärt Florian Kühlwetter, Global Expert Machine Virtualization bei Siemens, warum Digitale Zwillinge der Werkzeugmaschine dabei eine Schlüsselrolle spielen.
Ein Interview mit Günther Mayr, Chief Technology Officer bei WFL, über die Zukunft der europäischen Industrie: Seit Jahren hat die Industrie mit einem Imageproblem zu kämpfen. Viele junge Menschen verbinden sie nach wie vor mit schwierigen Arbeitsbedingungen, veralteten Arbeitsumgebungen und monotonen Tätigkeiten. Doch wer heute eine moderne Produktionsstätte betritt, entdeckt schnell eine ganz andere Realität.
Wie sich NC-Programme bereits vor dem ersten Maschinenlauf zuverlässig absichern lassen, zeigt die Pimpel GmbH auf der AMB 2026. Mit CHECKitB4 bringt das Unternehmen einen Digitalen Zwilling nach Stuttgart, der die reale Werkzeugmaschine inklusive Steuerungslogik virtuell abbildet und damit Einfahrzeiten reduziert sowie die Prozesssicherheit erhöht.
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Das Fachmagazin für die zerspanende Industrie.
Auf der AMB in Stuttgart stellt Fanuc die neuesten Entwicklungen im Bereich der Steuerungs- und Antriebstechnologie, Robotik und Werkzeugmaschinen vor. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz und digitalen Technologien, deren industrielle Anwendungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dazu zählen neue Möglichkeiten rund um Simulation, Digitale Zwillinge und Physical AI, die Fanuc mit Partnern wie Nvidia oder Google vorantreibt.
Wie lassen sich komplexe Bauteile schneller, effizienter und mit höherer Prozesssicherheit fertigen? Antworten zeigt die Hexagon Manufacturing Intelligence Production Software Division vom 15. bis 19. September auf der AMB in Stuttgart. In Halle 2, Stand 2A10, präsentiert das Unternehmen sein Softwareportfolio für die digitale Fertigung. Im Fokus stehen intelligente CAD/CAM-Lösungen, cloudgestützte Automatisierungsprogramme, Simulation und Künstliche Intelligenz. Das Ergebnis sind reproduzierbare Prozesse, eine effizientere Nutzung knapper Fachkräfte-Ressourcen und mehr produktive Maschinenzeit – und das noch bevor die erste Bearbeitung beginnt.
anwenderreportage
Die Zusammenarbeit zwischen dem Hersteller und Lieferanten von Verschleißschutzlösungen Deloro Wear Solutions GmbH aus Koblenz und der Coscom Computer GmbH startete bereits im Jahr 2008 mit der Einführung einer NC-Programmverwaltung. Über die Jahre entwickelte sich diese Partnerschaft von einer klassischen Softwarelösung hin zu einem umfassenden, integrierten System für die Fertigung.
Zur AMB 2026 präsentiert Spanflug neue Funktionen für Spanflug Make. Die Kalkulationssoftware bündelt alle relevanten Daten in einem durchgängigen, KI-gestützten Workflow und erstellt optimierte Arbeitspläne für Dreh- und Frästeile. Diese bilden die Grundlage für eine effiziente Angebotserstellung und Arbeitsvorbereitung. Fertigungsunternehmen erkennen dadurch bereits in der Angebotsphase, ob und wie sich ein Auftrag wirtschaftlich fertigen lässt – und ob die kalkulierte Marge auch in der Umsetzung erreichbar bleibt.
EVO-Kunden können ihre Finanzbuchhaltungsdaten künftig automatisiert direkt an Datev Unternehmen online übermitteln. Das spart Zeit und Kosten für die Erfassung von Belegen und Buchungsdaten beim Steuerberater bzw. in der internen Finanzbuchhaltung.
Der wirtschaftliche Einsatz von Werkzeugen setzt einen durchgängigen Informationsfluss über den gesamten Werkzeuglebenszyklus voraus. Auf der AMB 2026 zeigt Coscom, wie sich dieser digitale Werkzeugkreislauf mit einer zentralen Datenplattform realisieren lässt. Darüber hinaus präsentiert das Unternehmen mit der neuen browserbasierten Web-App InfoPOINT eine Lösung, die den Informationszugriff in der Fertigung weiter vereinfacht.
Spanflug präsentiert zur AMB 2026 neue Funktionen in Spanflug Make. Die Software vereint als erste Kalkulationslösung alle relevanten Daten – Bauteil, Maschine, Werkzeug und Material – in einem durchgängigen KI-gestützten Workflow und ermittelt damit optimierte Arbeitspläne für Dreh- und Frästeile.
Schon als Kind besuchte Franz Haas die Intertool gemeinsam mit seinem Vater, der einen Maschinenbaubetrieb führte. Heute ist er Professor für Produktionstechnik und Dekan der Fakultät für Maschinenbau und Wirtschaftswissenschaften an der TU Graz. Die Begeisterung für Fertigung und Produktion hat ihn dabei nie losgelassen. Im Interview berichtet Haas über die Entwicklung der Zerspanungstechnik von den ersten CNC-Maschinen bis hin zu intelligenten, lernfähigen Produktionssystemen. Themen wie virtuelle Sensorik, Edge Computing, KI und humanoide Robotik zeigen für ihn klar, wohin die Reise geht: hin zu flexibleren, präziseren und zunehmend autonomen Fertigungssystemen. Gleichzeitig betont er die enorme Bedeutung von Fachkräften, Ausbildung und industriellem Know-how für den Produktionsstandort Österreich.
Zerspanung neu denken: Digitalisierung, KI, datengetriebene Prozesse und autonome Fertigungssysteme verändern derzeit nicht nur Werkzeugmaschinen und Produktionsabläufe, sondern ganze Wertschöpfungssysteme. Gleichzeitig stehen Europas Industriebetriebe unter massivem Wettbewerbsdruck: hohe Energiekosten, geopolitische Verschiebungen und ein immer schnellerer Technologiewandel fordern neue Strategien. Univ.-Prof. DI Dr. Friedrich Bleicher, Leiter des Instituts für Fertigungstechnik und Photonische Technologien an der TU Wien, begleitet diese Entwicklungen seit Jahrzehnten – wissenschaftlich wie industriell. Während der Intertool X Schweissen in Wels sprachen wir über die Zukunft der Zerspanung, die Rolle der KI in der Fertigung und weshalb Forschung, Industrie und Politik jetzt gemeinsam handeln müssen.
Werkzeugdaten sind heute ein zentraler Bestandteil moderner Zerspanungsprozesse. Sie entscheiden darüber, wie schnell gerüstet wird, wie sicher Prozesse anlaufen und wie stabil Maschinen produzieren. Werden Längen, Radien oder Korrekturwerte händisch übertragen, bleibt trotz moderner Maschinen, präziser Werkzeuge und leistungsfähiger CAM-Systeme ein unnötiges Risiko im Prozess. Mit zidCode 4.0 automatisiert Zoller diesen entscheidenden Schritt. Die Lösung bringt Werkzeugdaten sicher, steuerungsgerecht und ohne Medienbruch bis in die CNC-Maschine – und macht damit den Datentransfer zu einem produktiven Bestandteil der Fertigung.
Wer heute im DACH-Raum komplexe Einzelteile, anspruchsvolle Serien oder voll automatisierte Fertigungskonzepte wirtschaftlich auf die Maschine bringen will, braucht vor allem eines: Sicherheit. Beim NC-Code, bei Werkzeugen, Spannmitteln, Messzyklen und erst recht bei automatisierten Nacht- oder Wochenendschichten. Die eigentliche Prozessfreigabe verschiebt sich deshalb nach vorne. Ob ein Programm funktioniert, entscheidet sich zunehmend vor der realen Bearbeitung: am Bildschirm, auf Basis belastbarer Daten, im Digitalen Zwilling mit Hilfe von Vericut.
Die EVO Informationssysteme GmbH erweitert das ERP-System EVOcompetition um eine zentrale Funktion im PPS-Modul: Montageaufträge werden automatisch freigegeben – aber nur dann, wenn sämtliche benötigten Komponenten tatsächlich bereits verfügbar sind.
Auf der AMB, Internationale Messe für Metallbearbeitung, ist vom 15. bis 19. September 2026 in Stuttgart – neben Automatisierung und Kreislaufwirtschaft – Künstliche Intelligenz (im Folgenden KI) eines der drei Fokusthemen. Wie weit die Branche tatsächlich ist und welche Impulse Entscheiderinnen und Entscheider für die AMB 2026 mitnehmen können, das haben die Veranstalter der AMB mit Guido Reimann besprochen. Er ist Stellvertretender Geschäftsführer des VDMA Software und Digitalisierung sowie Koordinator des VDMA-Kompetenznetzwerks Künstliche Intelligenz.
veranstaltung
Die Intertool X Schweissen 2026 hat in Wels gezeigt, dass eine Fachmesse gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten mehr ist als eine Produktschau. Rund 11.000 Besucher, über 300 Aussteller aus elf Ländern und zahlreiche hochwertige Fachgespräche bestätigten den Stellenwert des Messeduos als zentrale Plattform für die metallbe- und verarbeitende Industrie.
Die R. Nussbaum AG fertigt hochwertige Armaturen und Systemkomponenten für die Trinkwasserversorgung in Trimbach, Schweiz. Die Produktion erfolgt auf Fräs- und Drehmaschinen sowie auf Sondermaschinen wie Rundtaktautomaten. Täglich werden mehrere Komplettwerkzeuge mit dem italienischen Voreinstellgerät von Speroni vermessen. Kürzlich wurden dieser und weitere Prozesse in das Coscom ECO-System (zentrale Datenplattform) integriert.
Für die jungen Mitarbeiter gehört die papierlose Fertigung zu einem attraktiven Arbeitsplatz einfach dazu. Doch überzeugt die Datenplattform Coscom ECO-System auch ältere Kompetenzträger bei der Informationsbereitstellung und -weitergabe? Der renommierte Textilmaschinen- und Anlagenbauer hat sich mit der engen Anbindung zwischen dem ERP und FactoryDirector VM (Virtual Machining) noch weitere Produktivitätsvorteile gesichert.
Anlässlich des Grand Openings des neuen Solution Centers von Okuma in Krefeld sprachen wir mit DI (FH) Max Pieper, Senior Vice President der Okuma Europe GmbH, über die strategische Bedeutung des neuen Solution Centers, steigende Automatisierungsanforderungen, veränderte Marktstrukturen in Europa und die Zukunft der digital vernetzten Fertigung. Mit dem neuen Okuma Solution Center setzt der japanische Werkzeugmaschinenhersteller ein deutliches Signal für den europäischen Markt. 14 Maschinen – 8 davon automatisiert – demonstrieren in Krefeld das gesamte Leistungsspektrum von Okuma: von integrierten Standardautomationen bis hin zu komplexen, gemeinsam mit Partnern realisierten Roboterlösungen. Doch es geht um weit mehr als Maschinen. Es geht um Lösungen.
Die Schlüsselbauer Technology GmbH & Co KG mit Sitz in Gaspoltshofen (OÖ) entwickelt und produziert industrielle Anlagen und Systeme, insbesondere für die Bauwirtschaft im Bereich der Infrastruktur für Wasser- und Abwassersysteme. Das Unternehmen bündelt Engineering, Fertigung und Inbetriebnahme unter einem Dach und setzt auf hohe Fertigungstiefe. Im Gespräch gibt Geschäftsführer DI Ulrich Schlüsselbauer Einblicke in die Struktur des Unternehmens, die strategische Bedeutung der Fertigungstiefe und die Rolle von Automatisierung und Digitalisierung für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit.