Die Branchenplattform von x-technik
Anzeige
anwenderreportage
Für die jungen Mitarbeiter gehört die papierlose Fertigung zu einem attraktiven Arbeitsplatz einfach dazu. Doch überzeugt die Datenplattform Coscom ECO-System auch ältere Kompetenzträger bei der Informationsbereitstellung und -weitergabe? Der renommierte Textilmaschinen- und Anlagenbauer hat sich mit der engen Anbindung zwischen dem ERP und FactoryDirector VM (Virtual Machining) noch weitere Produktivitätsvorteile gesichert.
interview
Anlässlich des Grand Openings des neuen Solution Centers von Okuma in Krefeld sprachen wir mit DI (FH) Max Pieper, Senior Vice President der Okuma Europe GmbH, über die strategische Bedeutung des neuen Solution Centers, steigende Automatisierungsanforderungen, veränderte Marktstrukturen in Europa und die Zukunft der digital vernetzten Fertigung. Mit dem neuen Okuma Solution Center setzt der japanische Werkzeugmaschinenhersteller ein deutliches Signal für den europäischen Markt. 14 Maschinen – 8 davon automatisiert – demonstrieren in Krefeld das gesamte Leistungsspektrum von Okuma: von integrierten Standardautomationen bis hin zu komplexen, gemeinsam mit Partnern realisierten Roboterlösungen. Doch es geht um weit mehr als Maschinen. Es geht um Lösungen.
Die Schlüsselbauer Technology GmbH & Co KG mit Sitz in Gaspoltshofen (OÖ) entwickelt und produziert industrielle Anlagen und Systeme, insbesondere für die Bauwirtschaft im Bereich der Infrastruktur für Wasser- und Abwassersysteme. Das Unternehmen bündelt Engineering, Fertigung und Inbetriebnahme unter einem Dach und setzt auf hohe Fertigungstiefe. Im Gespräch gibt Geschäftsführer DI Ulrich Schlüsselbauer Einblicke in die Struktur des Unternehmens, die strategische Bedeutung der Fertigungstiefe und die Rolle von Automatisierung und Digitalisierung für eine nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit.
In den Bereichen Robotik und vernetzte Analytik hat die industrielle Automatisierung rasante Fortschritte gemacht. In der Zerspanung gibt es allerdings nach wie vor einen blinden Fleck. Denn obwohl Unternehmen die Überwachung automatisiert, Maschinen vernetzt und Dashboards installiert haben, hängt der Moment, in dem das Werkzeug auf das Werkstück trifft, oft noch von der Intuition des Bedieners bzw. der Nachbearbeitungsprüfung ab. Mit Lösungen wie CoroTurn® Plus von Sandvik Coromant rückt nun genau dieser kritische Punkt in den Fokus. Im Folgenden wird erläutert, warum sensorische Werkzeuge der nächste Schritt in der Automatisierung sind.
Der komplette Austausch einer hoch automatisierten Fertigungsanlage im laufenden Betrieb innerhalb von nur zwölf Wochen gelang bei Pöttinger Landtechnik in Grieskirchen nur durch den gezielten Einsatz digitaler Lösungen. Neben Starrag Heckert als Maschinenlieferant und Promot als Automatisierungspartner spielte dabei die Pimpel GmbH eine zentrale Rolle. Mit der Softwareplattform CHECKitB4 und dem Einsatz eines realitätsgetreuen Digitalen Zwillings wurde die Inbetriebnahme der Anlage praktisch vorgezogen – in den virtuellen Raum.
Vom Neustart auf der grünen Wiese zum gefragten Problemlöser: BW-CNC zeigt, wie Erfahrung, Flexibilität und moderne 5-Achs-Technologie auch unter Zeitdruck Höchstleistungen ermöglichen. Mit Fokus auf anspruchsvolle Einzelteile und Prototypen sowie der Digitalisierung der Prozesse hat sich das junge Unternehmen in kürzester Zeit einen Namen gemacht. In Sachen CAM setzen die Verantwortlichen dabei auf Tebis – und das aus guten Gründen.
Die global tätige LiSEC Gruppe kalkuliert die Herstellkosten der Bauteile ihrer Maschinen und Anlagen zur Flachglasbearbeitung mit costing24. Der Umstieg auf die Cloud-Lösung von simus systems macht zukünftige Kosten früher und genauer sichtbar – und das ohne Installation, Lizenzen und Wartungsaufwand. Dadurch schafft das Unternehmen mehr Transparenz im gesamten Produktentstehungsprozess und verbessert die Entscheidungsgrundlage in Entwicklung, Einkauf und Fertigung.
ePaper
E-Paper
Das Fachmagazin für die zerspanende Industrie.
Die Stiwa Advanced Products GmbH zählt zu den technologisch führenden Fertigungspartnern Europas. Am Standort Gampern in Oberösterreich entstehen hochpräzise Komponenten für unterschiedlichste Industrien – von Losgröße 1 bis zur Großserie. Der Schlüssel dazu ist eine konsequent digitalisierte und hoch automatisierte Fertigungsstrategie. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die durchgängige NC-Simulation mit Vericut von CGTech, die gemeinsam mit der automatisierten CAM-Programmierung auf Basis von TopSolid eine prozesssichere Zerspanung selbst bei komplexesten Bauteilen ermöglicht.
Weltweit steckt die Wirtschaft in einem digital-ökologischen Transformationsprozess, was die jeweiligen regionalen Industrien vor große Herausforderungen stellt. Hohe Rohstoff- und Energiekosten, eine aktuell unsichere politische Lage sowie der anhaltende Fachkräftemangel inklusive hoher Lohnnebenkosten belasten die heimischen Unternehmen maßgeblich.
veranstaltung
Vom 21. bis 24. April 2026 wird Wels erneut zum zentralen Treffpunkt der metallbe- und -verarbeitenden Industrie. In den Hallen 20 und 21 präsentieren rund 300 Aussteller auf etwa 20.000 m² ihre neuesten Technologien, Lösungen und Entwicklungen entlang der gesamten industriellen Wertschöpfungskette. Die Intertool X Schweissen ist damit nicht nur eine klassische Fachmesse, sondern eine Plattform für Orientierung, Austausch und Zukunftsperspektiven für den Produktionsstandort Österreich.
Mit einem KI-gestützten Dispositionsdaten-Optimierung in der Werkzeugverwaltung stellt die EVO Informationssysteme GmbH eine KI-Funktion vor, die Unternehmen hilft, ihre Lagerbestände an Werkzeugen deutlich zu reduzieren, ohne die Werkzeugverfügbarkeit zu riskieren. Die neuen KI-Algorithmen erfassen kontinuierlich den realen Werkzeugverbrauch und ermitteln auf dieser Basis optimierte Daten für den Mindest-, Melde- und Höchstbestand an Werkzeugen.
Am Hauptsitz in Gampern in Oberösterreich zeigt Stiwa Advanced Products, wie moderne Zerspanung heute funktionieren muss: hoch automatisiert, durchgängig digitalisiert und international vernetzt. Vom Prototyp bis zur Großserie im zweistelligen Millionenbereich begleitet das Unternehmen seine Kunden entlang des gesamten Produktionsprozesses. Im Gespräch erläutern Andreas Huber, Bereichsleitung Machining & Production, und Bernhard Vogl, Head of Machining Operations Processes, warum Standardisierung der Schlüssel zur Wettbewerbsfähigkeit ist und weshalb in fünf bis zehn Jahren „kein Licht mehr in den Fertigungshallen brennen“ soll.
Werkzeugstammdaten für die Fräs- und Drehmaschinen bilden die Grundlage für ein durchgängiges Werkzeugmanagement. Anwender haben einen hohen Anspruch an die Qualität und Informationsinhalte der DXF- bzw. Step-Modelle der Werkzeuge sowie Technologiedaten. Schließlich sind sie die Basis für zentrale Digitalisierungsprozesse – von CAD/CAM und Maschinensimulation bis hin zur Steuerung logistischer Abläufe im Fertigungsverfahren.
Smart Factory in der Praxis: Wie Digitalisierung, Lean und KI in der Produktion strategisch umgesetzt werden Digitalisierung ist kein Softwareprojekt. Sie ist eine strategische Kernaufgabe und vor allem eine Frage der Haltung. Während vielerorts über KI, Automatisierung und neue ERP-Systeme diskutiert wird, fehlt in der Praxis häufig der Rahmen, der all diese Themen zusammenführt. Genau hier setzt Johann Hofmann an. Mit seiner Smart Factory Matrix und einem klar strukturierten Workshop-Konzept begleitet der erfahrene Produktionsexperte Unternehmen Schritt für Schritt auf dem Weg zur Digitalen Fabrik. Wie das konkret aussehen kann, zeigt das Beispiel der Merten Präzisionstechnik GmbH aus Wien.
Wie lassen sich schwere Bauteile wirtschaftlich, sicher und zugleich hochflexibel bearbeiten, bei steigender Variantenvielfalt und begrenzten Flächen? ZF gibt am Standort Passau darauf eine klare Antwort mit einem Automationskonzept der besonderen Art. Ein mobiler Industrieroboter, kombiniert mit einem autonomen Fahrerlosen Transportsystem, übernimmt vollautomatisch die Bedienung von sechs Bearbeitungszentren. Realisiert wurde die Lösung gemeinsam mit Promot Automation.
Irene Bader hat einen bemerkenswerten Weg hinter sich. Ihre Karriere startete sie bei einem österreichischen Händler der damaligen DMG und ist jetzt im Vorstand der heutigen DMG Mori Company Limited – eines globalen Technologiekonzerns mit mehr als 13.500 MitarbeiterInnen weltweit. Seit über 20 Jahren begleitet sie das Unternehmen durch tiefgreifende Veränderungen: von der deutsch-japanischen Fusion bis zur strategischen Ausrichtung unter dem Leitgedanken der Machining Transformation. Im Gespräch analysiert sie die aktuelle Marktsituation, erklärt, warum Investitionszurückhaltung gefährlich sein kann und weshalb der Mensch trotz KI und Automatisierung das entscheidende Element der Fertigung der Zukunft bleiben wird.
Digitale Zwillinge, intelligente CNC-Funktionen und KI-gestützte Qualitätskontrolle verändern zunehmend die industrielle Fertigung. Auf der Intertool demonstriert Siemens, wie sich durchgängige digitale Prozessketten von der NC-Programmierung bis zur Produktion am Shopfloor realisieren lassen.
Auf der Intertool zeigt Haimer, wie sich moderne Zerspanung mit digitalen Werkzeugmanagementlösungen verbinden lässt. Neben Erweiterungen im Programm hochwertiger Werkzeugaufnahmen stehen vor allem neue Ansätze zur Digitalisierung und Automatisierung der Werkzeugorganisation im Fokus. Wie ein durchgängig digitalisierter Werkzeugvoreinstellraum in der Praxis funktioniert, demonstriert das Unternehmen im „Tool Room of the Future“.
Das Institut für Produktionstechnik und CIMTT (CIM-Technologie-Transfer) in Kiel und Unternehmen wie die Franz Xaver Meiller Fahrzeug- und Maschinenfabrik machen es vor: In ihren Produktionshallen stehen Grob-Bearbeitungszentren. Maschinen, Produktion und Arbeitsplätze sind mit der Web-Applikation Grob-NET4Industry vernetzt. Doch was leistet diese App und welchen Beitrag liefert Coscom?
Mit der 2013 vorgestellten und seitdem kontinuierlich weiterentwickelten Steuerungsplattform Celos X hat DMG Mori einen Standard etabliert, der den Weg hin zu einer durchgängig digitalisierten Produktion ebnet. Auf dem Open House Pfronten wurden alle ausgestellten Maschinen mit der neuesten, optimierten Version der app-basierten Fertigungsplattform Celos X ausgestattet, um den hohen Grad an Konnektivität zu demonstrieren.
Mit CoroTurn® Plus hat Sandvik Coromant einen Drehadapter mit Sensoren auf den Markt gebracht. Er bietet Echtzeit-Transparenz, höhere Prozesssicherheit und skalierbare Automatisierung für Drehvorgänge. Durch die permanente Überwachung von Schnittkräften, Vibrationen, Rattern und dem Bearbeitungsstatus hilft die Lösung dabei, die Leistung zu stabilisieren, die Qualität der Bauteile zu verbessern, die Konsistenz der Werkstücke zu erhöhen und Ausschuss zu reduzieren.
Berg Spanntechnik steht für kundenspezifische Spannsysteme höchster Qualität. Um diese prozesssicher herzustellen, nutzt das Unternehmen in der Fertigung modernstes Equipment, von Werkzeugen bis zu Maschinen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Werkzeugvoreinstellung. Mit der Investition in das High-End-Gerät Microset VIO linear von Haimer erzielt Berg µm-genaue, reproduzierbare Messergebnisse und schafft über die Anbindung an das Werkzeug- und Datenverwaltungssystem die Basis für eine durchgängige Digitalisierung.
Die Fertigung steht unter Druck und zugleich vor enormen Chancen. Steigende Kosten, Fachkräftemangel, volatile Losgrößen und wachsende Qualitätsanforderungen verlangen nach durchgängigen, wirtschaftlichen und digital vernetzten Produktionslösungen. Auf der Intertool X Schweissen 2026 in Wels zeigen führende Hersteller und Technologiepartner, wie moderne Werkzeugmaschinen, intelligente Automationskonzepte und Digitale Zwillinge zusammenspielen – vom Shopfloor bis in die virtuelle Welt. Wer seine Wettbewerbsfähigkeit gezielt stärken will, findet in Wels praxisnahe Lösungen und strategische Impulse.
Metzler und EVO Informationssysteme starten offiziell eine Kooperation zur Vermarktung der smarten Werkzeugausgabeautomaten Metzler-MAT DR TMS in Verbindung mit der digitalen Werkzeugverwaltung EVOtools. Kunden profitieren von einer qualifizierten Vor-Ort-Betreuung durch Metzler, die nahtlos mit der durchgängigen Digitalisierungsplattform von EVO verknüpft ist.
Steigende Kosten, ein massiver Fachkräftemangel und ein zunehmend komplexes Marktumfeld stellen kleine und mittlere Zerspanungsbetriebe in Österreich vor große Herausforderungen. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an Flexibilität, Effizienz und Prozesssicherheit in der Fertigung. Warum gerade jetzt Investitionen in moderne Fertigungstechnologien entscheidend sind und wie Prozessintegration, Automatisierung und Digitalisierung zur Zukunftssicherung beitragen, erläutert Geschäftsführer Gebhard Aberer im Interview.