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Die industrielle Fertigung ist weltweit von hoher Veränderungsdynamik geprägt. Geopolitische Spannungen, strukturelle Veränderungen in wichtigen Industrien, eine schwache Konjunktur in Europa sowie neue Herausforderungen in den globalen Lieferketten prägen das Umfeld, in dem Unternehmen agieren.
Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG hat sich in den ersten fünf Monaten 2026 gut entwickelt. Der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialisten erhöhte sich im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum konzernweit um 22,6 % auf 236,9 Mio. Euro (Vj. 193,3 Mio. Euro).
LiCON mt hat den größten Auftrag seiner Unternehmensgeschichte erhalten. Einer der weltweit führenden Tier-1-Zulieferer der Automobilindustrie wird bei der Fertigung anspruchsvoller Fahrzeugkomponenten auf Technologie aus Oberschwaben setzen und in den kommenden Jahren in mehrere LiCON-Bearbeitungszentren für seine Produktionsstandorte in den Vereinigten Staaten investieren. Diese Zusammenarbeit basiert auf einer langjährigen Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen.
Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG ist gut in das laufende Jahr gestartet. Der schwäbische Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialist konnte den Auftragseingang in den ersten drei Monaten 2026 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum konzernweit um 14,9 % auf 138,2 Mio. Euro steigern (Vj.120,3 Mio. Euro).
Die Haidlmair Group, eine Unternehmensgruppe bestehend aus zehn Unternehmen in vier Ländern mit dem Stammsitz in Nußbach/Oberösterreich, hat im Geschäftsjahr 2025/2026 erstmals in ihrer Unternehmensgeschichte einen Umsatz von über 100 Millionen Euro erzielt. Dieser Meilenstein ist ein starkes Zeichen für die nachhaltige, gesunde Entwicklung der Gruppe – insbesondere vor dem Hintergrund eines wirtschaftlich herausfordernden globalen Umfelds.
Nach zwei schwachen Monaten zu Jahresbeginn ist der Auftragseingang im Maschinenbau in Deutschland im März unerwartet stark angestiegen. Verantwortlich hierfür waren insbesondere Bestellungen für Großanlagen und andere großvolumige Aufträge. Unterm Strich ergab sich damit für den Berichtsmonat März ein Orderplus von real 27 Prozent zum Vorjahr.
Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG hat sich 2025 unter sehr turbulenten äußeren Bedingungen gut behauptet und insgesamt besser entwickelt als erwartet. Ursächlich dafür waren vor allem umfangreiche neue Bestellungen aus dem Ausland, teilweise von Start-up-Unternehmen, die im zweiten Halbjahr eingingen. So konnte der schwäbische Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialist die anhaltend schwache Inlandsnachfrage mehr als ausgleichen. In Summe erhöhte sich der Hermle-Auftragseingang 2025 konzernweit um 5,9 % auf 483,8 Mio. Euro (Vj. 456,2 Mio. Euro).
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Hartmetallwerkzeuge werden spürbar teurer: Was gerade passiert – und wie Unternehmen reagieren können: Seit Anfang 2025 zieht das Preisniveau für Hartmetallwerkzeuge im Markt deutlich an – schneller und breiter, als viele Betriebe es in dieser Form kennen. Als grobe Orientierung aus aktuellen Marktbeobachtungen gelten Preisanstiege von rund 10 bis 15 Prozent bei Schneidwerkzeugen für die Zerspanung und Verschleißteilen für Industrieanwendungen; hier kommen je nach Produktgruppe und Liefermodell zusätzlich teils erhebliche Zuschläge von 60 bis 80 Prozent hinzu.
Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG entwickelte sich 2025 in einem extrem schwierigen und turbulenten Umfeld besser als erwartet. Der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialisten erhöhte sich auf vorläufiger Basis konzernweit um rund 6 % auf ca. 484 Mio. Euro (Vj. 456 Mio. Euro).
Die Mikron Holding AG hat im Geschäftsjahr 2025 einen Nettoumsatz von CHF 381,9 Millionen erzielt, was im Vorjahresvergleich einem Wachstum von 2,1 % entspricht. Währungsbereinigt stieg der Nettoumsatz um 4,1 %. Das operative Ergebnis belief sich auf CHF 39,5 Millionen (2024: CHF 31,9 Millionen). Die operative Gewinnmarge lag bei 10,3 % (2024: 8,5 %).
Die Mapal Gruppe treibt die strategische Neuausrichtung ihrer Organisation in Deutschland konsequent voran. Nach der Umfirmierung der Unternehmenszentrale zur Mapal Dr. Kress SE & Co. KG im Juni 2025 sowie der Neuaufstellung der Unternehmensgruppe als prozessgesteuerte Organisation geht das Unternehmen nun den nächsten bedeutenden Schritt: Zum 1. Mai 2026 werden die deutschen Gesellschaften der Mapal Gruppe rechtlich in die Mapal Dr. Kress SE & Co. KG verschmolzen.
Modig mit Hauptsitz in Kalmar, Schweden, gibt die strategische Übernahme von LiCon, einem etablierten deutschen Werkzeugmaschinenhersteller mit langjähriger Tradition im Bereich hochleistungsfähiger Bearbeitungslösungen bekannt. Die Übernahme von LiCon stärkt die langfristige Vision, eine starke und diversifizierte industrielle Plattform mit Schwerpunkt auf fortschrittlichen Bearbeitungslösungen aufzubauen.
Die auf die Anforderungen der Losgröße 1+ spezialisierten Software- und Beratungshäuser der ams.Group konnten 2025 einen Gesamtumsatz von 32,8 Mio. Euro erzielen. Der leichte Rückgang von ca. 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr ist in erster Linie eine direkte Folge der zeitlich aufgeschobenen Investitionsentscheidungen vieler Mittelständler aufgrund der weiterhin unsicheren wirtschaftlichen und weltpolitischen Rahmenbedingungen.
Die Maschinenbauindustrie in Deutschland hat das Jahr 2025 mit Auftragsbüchern auf Vorjahresniveau abgeschlossen; in Summe ergab sich ein reales Nullwachstum der Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr. Dieses Ergebnis wurde getrieben durch ein Orderplus von 7 Prozent aus den Euro-Partnerländern. Die Bestellungen aus dem Inland (minus 1 Prozent) und aus dem Nicht-Euro-Ausland (minus 2 Prozent) waren im Gesamtjahr 2025 dagegen rückläufig.
Mikron gibt heute einen provisorischen und ungeprüften Nettoumsatz von CHF 381,9 Mio. für 2025 bekannt, was einer Steigerung im Vergleich zum Vorjahr von 2,1 % entspricht. Währungsbereinigt erhöhte sich der Nettoumsatz um 4,1 %. Während das Geschäftssegment Automation ein solides Wachstum zeigt, verzeichnet das Segment Machining Solutions Rückgänge in einem wirtschaftlich herausfordernden Umfeld.
Die Auftragslage im Maschinen- und Anlagenbau hat sich in den Schlussmonaten des Jahres 2025 wieder etwas erholt. Auf das Orderplus im Oktober folgte auch im November ein realer Bestellzuwachs von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für die elf Monate von Januar bis einschließlich November 2025 resultiert damit eine Stagnation auf Vorjahresniveau in den Auftragsbüchern. Zum Halbjahr hatten die Bestellungen im Maschinen- und Anlagenbau noch leicht über dem Vorjahreswert gelegen, danach folgten einige Monate mit teils kräftigen Rückgängen.
Nach einem besonders schwierigen Jahr 2024 erwies sich auch 2025 für die italienischen Hersteller von Werkzeugmaschinen, Robotern und Automationssystemen als ein insgesamt schwaches Jahr. Die Produktion legte nur geringfügig zu, gebremst vor allem durch den Rückgang des Exportes, dem keine ausreichende Erholung der Inlandsnachfrage gegenüberstand. Für 2026 werden zwar bessere Ergebnisse erwartet, jedoch sind die Prognosen angesichts der starken Instabilität der allgemeinen Situation von Vorsicht geprägt. Dies geht aus den Vorabdaten für 2025 und den Prognosen für 2026 hervor, die vom Centro Studi & Cultura di Impresa von UCIMU–Sistemi per Produrre kürzlich veröffentlicht wurden.
Der Aufsichtsrat der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG hat Jürgen Oswald (49) mit Wirkung zum 1. November 2026 zum Mitglied des Vorstands bestellt. Er übernimmt die Position von Günther Beck (65), der am 31. Oktober 2026 mit Auslaufen seines Vertrags aus Altersgründen aus dem Gremium ausscheiden wird. Damit setzt Hermle seine langfristige Nachfolgeplanung fort und sorgt frühzeitig für einen reibungslosen Übergang und Kontinuität im dreiköpfigen Vorstandsgremium. Diesem gehören weiterhin Benedikt Hermle (Produktion, Service, Personal) und ab 1. Jänner 2026 Kai Bacher (Vertrieb, Konstruktion & Entwicklung) an.
Der Auftragseingang des Maschinen- und Anlagenbaus in Deutschland ist im Oktober um real 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen. Impulsgeber war das Nicht-Euro-Ausland, das ein Orderplus von 9 Prozent beisteuerte. Bestellungen aus Inland und Euro-Partnerländer verharrten auf Vorjahresniveau. Für das Ausland insgesamt errechnete sich ein Zuwachs von 6 Prozent.
Die Auftragslage der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG entwickelte sich im dritten Quartal 2025 deutlich besser als erwartet. Ursächlich für dieses Zwischenhoch sind neue Großprojekte aus dem Ausland, die teilweise auch von Unternehmen mit Start-up-Charakter stammen und mit entsprechenden Chancen und Risiken verbunden sind.
Im dritten Quartal 2025 sank der Auftragseingang in der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie um 5 Prozent. Dabei gaben die Bestellungen aus dem Inland um 15 Prozent nach, die Orders aus dem Ausland gingen leicht um 1 Prozent zurück. Von Januar bis September 2025 sank der Auftragseingang ebenfalls um 5 Prozent. Die Inlandsnachfrage fiel um 20 Prozent, die Auslandsorders stabilisierten sich im Vergleich zum Vorjahr mit plus 2 Prozent.
Umsatz und Ergebnis der Maschinenfabrik Berthold Hermle AG könnten sich im Gesamtjahr 2025 deutlich besser entwickeln als bislang erwartet. Ursächlich dafür sind neue Großaufträge aus dem Ausland, die teilweise von Unternehmen mit Start-up-Charakter stammen und mit entsprechenden Chancen und Risiken verbunden sind.
Am 4. September unterzeichneten die Nagel Firmengruppe und die FLP Microfinishing einen Beteiligungsvertrag, der die Weichen für eine enge Zusammenarbeit in der Präzisionsbearbeitung stellt. Die FLP Microfinishing gehört zu den führenden europäischen Herstellern von Feinschleif-, Läpp- und Poliermaschinen und ist in Branchen wie der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrttechnik, dem Maschinenbau, der Chipherstellung und der Medizintechnik etabliert.
Die Bestellungen im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland sind im Juli um real 4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die leichte Entspannung in den Auftragsbüchern ist aber keine Trendwende: Noch immer fehlt die erhoffte Dynamik bei den Investitionen im Maschinenbau. Daher müssen die versprochenen Entlastungen im Herbst kommen.
Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG war im ersten Halbjahr 2025 von den schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen beeinflusst, entwickelte sich durch Zuwächse im Ausland insgesamt aber etwas besser als erwartet. Der Auftragseingang des schwäbischen Werkzeugmaschinen- und Automationsspezialisten ging gemessen am entsprechenden Vorjahreswert konzernweit um 6,0 % auf 235,9 Mio. Euro zurück (Vj. 250,9 Mio. Euro).