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Intertool 2022: Alles bleibt anders

Erweitertes Konzept, neuer Standort, Content-Bühnen – die Intertool 2022 präsentiert sich im kommenden Mai mit zahlreichen Neuigkeiten. Neben den gewohnten Highlights Werkzeugmaschinen, Zerspanungswerkzeuge und Peripherie werden sich drei neue Schwerpunkte im Messekonzept abbilden: Additive Fertigung, Automatisierungstechnik sowie Digitalisierung.

Vom 10. bis 13. Mai 2022 zeigt die INTERTOOL am neuen Messestandort Wels zukunftsweisende Technologien und Lösungen der gesamten Fertigungstechnik.

Vom 10. bis 13. Mai 2022 zeigt die INTERTOOL am neuen Messestandort Wels zukunftsweisende Technologien und Lösungen der gesamten Fertigungstechnik.

Termin: Intertool 2022

10. bis 13. Mai 2022
Wels
www.intertool.at

„Wir haben die Zwangspause des letzten Jahres genutzt, um uns intensiv mit diesem wichtigen Format auseinanderzusetzen“, sagt Christoph Schrammel, Product Manager der Intertool. „Die Messe ist und bleibt natürlich die größte B2B-Fachmesse Österreichs für die produzierende Industrie. Aber wir haben sie an die aktuellen Bedürfnisse der Branche angepasst.“

Die technisch perfekt ausgestatteten Showbühnen werden ohne die klassischen Rückwände auskommen – stattdessen können die Besucher rund um die offene Bühne in einem Kreis Platz nehmen.

Die technisch perfekt ausgestatteten Showbühnen werden ohne die klassischen Rückwände auskommen – stattdessen können die Besucher rund um die offene Bühne in einem Kreis Platz nehmen.

Christoph Schrammel
Product Manager INTERTOOL, Reed Messe Wien GmbH

„Die INTERTOOL 2022 ist in den zwei modernsten Hallen der Messe Wels (Halle 20 und 21) untergebracht. Aufgrund der Neuausrichtung sind Themenbereiche entstanden, die nun die gesamte Wertschöpfungskette abbilden. (Bild: Reed Exhibitions Austria_Sebastian Datzreiter-6)“

Gesamter Fertigungsprozess im Blick

Und das hat deutliche Auswirkungen auf die Ausrichtung der Messe: „Natürlich bleiben die Werkzeugmaschinen und die Präzisionswerkzeuge für die Werkstückbearbeitung im Fokus“, sagt Schrammel. „Aber wir werden weit darüber hinaus gehen: Unser Anspruch ist, den gesamten Prozess der industriellen Produktion abzubilden – vom CAD-Programm über sämtliche Schritte der Fertigung bis hin zur Qualitätskontrolle.“

Vor allem drei neue Schwerpunkte werden sich im Messekonzept abbilden: Additive Fertigung, Automatisierungstechnik und Digitalisierung. Und das, sagt Schrammel, sei auch dem Feedback aus der Branche geschuldet: „Für unsere Aussteller und die Mitglieder unseres Beirates sind Werkzeugmaschinen ein zentrales Thema, aber die Frage, wie man diese sinnvoll vernetzen kann, wird immer bedeutender. Alle reden über Industrie 4.0 und IIoT, aber wie funktioniert das wirklich? Wie kann es in der Praxis umgesetzt werden?“ Fragestellungen, vor denen wohl auch alle Besucher der Intertool stehen. Und auf die sie im Rahmen der viertägigen Messe zahlreiche Antworten erhalten werden.

Ein weiterer Wunsch der Branche wird ebenfalls umgesetzt: Die Intertool übersiedelt von Wien in die Messe Wels und wird ab 2022 als eigenständige, viertägige Messe ohne Anbindung an die Smart Automation durchgeführt. Mit der zentralen Lage im Industrieland Oberösterreich rückt die Messe näher an die Mehrzahl der Aussteller und der Besucher.

Zwei Hallen, viele neue Themen

Das erweiterte Konzept spiegelt sich auch in der Hallenplanung: In Halle 20 der Messe Wels bilden Werkzeugmaschinen den Schwerpunkt, hinzu kommen die Bereiche Additive Fertigung, Robotik, Handhabungstechnik, Komponenten & Bauteile sowie Kunststofftechnik. Auch die Allianz für Präzisionsfertigung Prozesskette.at wird hier vertreten sein.

Halle 21 deckt die Bereiche Automatisierungstechnik, Digitalisierung, F&E, Messtechnik & Qualitätssicherung sowie die Präzisionswerkzeuge ab. Last, but not least wird hier auch der steirische Unternehmensverbund „Steirer-Eck“ seinen Auftritt haben.

Neben den neuen Schwerpunktthemen Additive Fertigung, Automatisierungstechnik und Digitalisierung wird auf der Intertool auch von Trends wie Pay-per-Use, flexibler Kleinserienfertigung, Künstlicher Intelligenz oder Glokalisierung die Rede sein.

Vorsprung durch Know-how

Apropos Auftritt: Erstmals wird es im Rahmen der Intertool auch zwei Content-Bühnen geben, die als zentrale Drehscheiben des Wissenstransfers dienen. Die Bühne in Halle 20 wird vom Fachverlag x-technik bespielt.

Im Zentrum der „Vorsprung durch Know-how“-Bühne stehen österreichische und internationale Vorzeigeunternehmen sowie erfolgreiche Anwendungsbeispiele aus der Praxis: Was macht erfolgreiche Unternehmen aus und wie gehen diese mit den wichtigen Themen Fachkräfteausbildung, Automatisierung oder Digitalisierung um? Wie wird sich der globale Zerspanungsmarkt entwickeln und wo sollte man investieren? Dies sind nur einige der Fragen, die der Fachverlag x-technik gemeinsam mit technologisch führenden Unternehmen der Branche während der Intertool 2022 beantworten wird (Anm.: Das detaillierte Programm wird in den kommenden Ausgaben vorgestellt).

Die Content-Bühne in Halle 21 wird vom Austrian Center for Digital Production CDP organisiert: Das Forschungs- und Entwicklungszentrum wird hier die neuesten Entwicklungen rund um Vernetzung, Digitalisierung und Automatisierung von Fertigungsprozessen präsentieren.

Ein Ort des echten Dialogs

Neben den spannenden Inhalten werden auch die Bühnen selbst Neues bieten. Die technisch perfekt ausgestatteten Showbühnen werden ohne die klassischen Rückwände auskommen – stattdessen können die Besucher rund um die offene Bühne in einem Kreis Platz nehmen. „Ich glaube, dass diese Form der Bühne genau unserem Messekonzept entspricht“, sagt Christoph Schrammel. „Bei der Intertool geht es nicht darum, ‚von oben herab‘ Wissen zu vermitteln – sie soll ein Ort des intensiven Austauschs sein, des echten Dialogs.“

Nach drei Jahren Intertool-Pause, sagt Schrammel, freue er sich nicht nur selbst darauf, dass es endlich wieder losgeht: „Ich weiß, dass die Vorfreude auch in der Branche bereits hoch ist.“

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