Modularen Komponenten für mehr Transparenz

Mit GROB-NET⁴Industry kann mittels Webtechnologie werksübergreifend Transparenz im gesamten Produktionsprozess geschaffen werden. Das Manufacturing Execution System von Grob bietet mit unterschiedlichen, modularen Komponenten ganz individuell für jeden spezifischen Anwendungsfall eine Lösung. Diese Applikationen bilden die Grundlage, um ressourcenschonend, flexibel und produktiv die Anforderungen der Digitalsierung zu erfüllen.

Die von Grob eigens entwickelten Module innerhalb von GROB-NET⁴Industry dienen zur Vernetzung und Digitalisierung von Produktionsprozessen und ermöglichen dadurch eine papierlose Kommunikation.

Die von Grob eigens entwickelten Module innerhalb von GROB-NET⁴Industry dienen zur Vernetzung und Digitalisierung von Produktionsprozessen und ermöglichen dadurch eine papierlose Kommunikation.

Verfügbare GROB-NET⁴Industry Module

• GROB⁴Line: per Smartphone die Maschine immer im Blick
• GROB⁴Analyze: Feedback der Maschine für den KVP
• GROB⁴Coach: Programmieren, Simulieren, Trainieren
• GROB⁴Simulate: komplexe Vorgänge und Teile einfach simulieren
• GROB⁴Connect: Verbindung von realer Welt zum ERP-System
• GROB⁴Track: Maschinenachsen immer im Blick
• GROB⁴Care: Service- und Instandhaltungsportal
• GROB⁴Pilot: multifunktionale und interaktive Maschinenbedienung
• GROB⁴Automation: intuitive Leitsoftware für unbemannten Betrieb
• GROB⁴Interface: einfacher Weg zur Maschinenkommunikation
• GROB⁴Portal: sichere Industrieplattform für alle Clouddienste & Services

Die Module innerhalb von GROB-NET⁴Industry ermöglichen eine Organisation der direkten und indirekten Bereiche rund um die Zerspanung – mit dem Ziel, die qualitativ hochwertigen und präzisen Werkzeugmaschinen bestmöglich auszulasten. Von der Produktionsplanung, -überwachung und -analyse, über die Visualisierung von Vorgängen bei der Werkstückbearbeitung, bis hin zum proaktiven Service und zur Instandhaltung werden alle Bereiche der Produktion gekoppelt.

Die GROB-NET⁴Industry-Module verfügen über Integrationsplattformen für alle Maschinentypen und sind auf den Steuerungen der führenden Hersteller Siemens, Heidenhain und Fanuc verfügbar. „Ziel ist es, herstellerunabhängige Digitalisierungskonzepte umsetzen zu können und allen Kunden umfangreiche Projektbetreuung anzubieten. Auch Unternehmen und Anwender ohne IT-Fachkompetenz können smart und ohne großen Zeitaufwand einsteigen“, veranschaulicht Christian Grob, Aufsichtsratsvorsitzender der Grob-Werke.

GROB⁴Pilot bietet dem Maschinenbediener ein zeitgemäßes Arbeiten an der Maschine mit einer multifunktionalen Bedieneroberfläche.

GROB⁴Pilot bietet dem Maschinenbediener ein zeitgemäßes Arbeiten an der Maschine mit einer multifunktionalen Bedieneroberfläche.

Christian Grob
Aufsichtsratsvorsitzender der Grob-Werke

„In Zukunft wird der klassische Maschinenbau immer mehr durch Softwarelösungen und Algorithmen beeinflusst werden. Die Grob-Werke wollen hier nicht nur mitspielen, sondern in diesem Bereich eine Führungsrolle einnehmen. Wir wollen die Epoche gestalten und prägen.“

Multifunktionale Maschinenbedienung

Die neu entwickelte GROB⁴Pilot-Steuerung ernöglicht es nahezu vollständig, papierlos zu arbeiten. Das multifunktionale und interaktive Bedienkonzept ist mit einem Touch-Bildschirm ausgestattet und dank Internetkonnektivität und 3D-Unterstützung in der Lage, alle Prozesse rund um die Bearbeitung abzubilden. Durch Regler mit Feedbackfunktion und optisch unterstützter Benutzerführung wird zudem ein modernes Arbeiten ermöglicht.

In Zusammenarbeit mit dem VDW sind die Grob-Werke aktiv bei der Entwicklung einer gemeinsamen Maschinenkonnektivität beteiligt. Seit Februar 2017 wird hier herstellerübergreifend an diesem IoT-Projekt gearbeitet (Lesen Sie dazu auch auf Seite XX). Ziel ist es, einen Standard bei der Maschinenanbindung und -vernetzung zu schaffen. Gemeinsam abgestimmte Lösungen können somit effektiver und letztendlich kostengünstiger am Markt angeboten werden. Der erste gemeinsame Prototyp auf Basis der OPC-UA-Technologie soll offen für alle gängigen Protokolle bis zum Q2/2018 entwickelt werden. Die Präsentation und Veröffentlichung soll zur AMB 2018 angestrebt werden.

Bereits auf der EMO zeigten Werkzeugmaschinenbauer gegenseitige Anbindungen ihrer Softwarelösungen. Beteiligt waren – neben den Grob-Werken – DMG MORI, Hermle und Heller.

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