anwenderreportage

Praxisnahe Ausbildung auf Industrie-Niveau

Im WIFI der Wirtschaftskammer NÖ in St. Pölten wurde 2014 in neue Dreh- und Fräsmaschinen investiert. Obwohl es bei diesem Invest nicht um Produktionsmaschinen im eigentlichen Sinn ging, war die Liste der erforderlichen technischen Details lang, denn Ziel des Instituts ist es, auf Basis der aktuellen Industriestandards aus- und weiterzubilden. Und so standen neben den technischen Kriterien auch die Flexibilität, Stabilität und Zuverlässigkeit der Werkzeugmaschinen auf dem Prüfstand. Auf Grund einer Ausschreibung hat man zwei CNC Universaldrehmaschinen TC 600, ein 3-Achs-Bearbeitungszentrum U3-620 sowie ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum U5-620 von Spinner – in Österreich vertreten durch Schachermayer – angeschafft.

Das U5 620 erfüllt in St. Pölten neben den klassischen Anforderungen an ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum auch die Ansprüche in Sachen Stabilität und Zuverlässigkeit.

Das U5 620 erfüllt in St. Pölten neben den klassischen Anforderungen an ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum auch die Ansprüche in Sachen Stabilität und Zuverlässigkeit.

Johann Kendler
Werkstättenleiter Zerspanung/Metalltechnik im WIFI St. Pölten.

„Es ging bei der Ausschreibung um Maschinen, die sich flexibel einsetzen lassen sowie stabil und zuverlässig sind. Die technischen Details und die Referenzen sprachen eindeutig für Spinner. “

Die Ausschreibung für jeweils zwei neue Universal-Dreh- und Fräsmaschinen war klar definiert. Neben den technischen Kriterien mussten die Werkzeugmaschinen stabil und zuverlässig sowie flexibel einsetzbar sein. Bei den Drehmaschinen zählten deshalb die Größe der Futter, die Anzahl der Werkzeugplätze, die angetriebenen Werkzeuge und die Ausführung des Maschinenbettes sowie die Führungen und Steuerung zu den Grundvoraussetzungen – Anforderungen, die mit den unterschiedlichen Bildungsniveaus aller Teilnehmer kompatibel sein sollten, so Johann Kendler, Werkstättenleiter Zerspanung/Metalltechnik in St. Pölten: „Es ging bei dieser Ausschreibung, an der zahlreiche namhafte Werkzeugmaschinenhersteller teilnahmen, ja nicht um Maschinen, die ausschließlich für hohe Produktivität ausgelegt sind, dennoch aber um Anlagen, die den aktuellen Industrie-Standards entsprechen.“

„Ein weiterer Wunsch war, dass sich ein externer Bildschirm mit der Maschine und der Steuerung koppeln ließ. In dieser Kombination war Spinner eines der wenigen Unternehmen, die das so flexibel und unkompliziert anbieten konnten. Parallel dazu habe ich mich aber auch bei meinen Kollegen in den Partnerinstituten in Innsbruck und Linz informiert, die ebenfalls mit Spinner-Maschinen arbeiten. Dabei ging es mir hauptsächlich um die Zuverlässigkeit der Maschinen“, fügt er bezüglich Ausstattungswünschen bzw. Ausschreibungskriterien noch an.

Für Zuverlässigkeit und Stabilität stehen demnach u. a. die Gleitführungen, mit denen man in St. Pölten bereits über 20 Jahre ausschließlich positive Erfahrungen gemacht hat, denn in der Ausbildung kommt es durchaus auch zu Kollisionen, denen Linearführungen mit Rollen oder Kugelumlaufschuhen sicher nicht unbeschadet standhalten würden. Unabhängig davon sind Eilganggeschwindigkeiten von 24 m/min bei Drehlängen bis 650 mm ohnehin mehr als ausreichend.

Die Koppelung des Bildschirms (o. li.) mit der Maschine bzw. der Steuerung: in dieser Kombination war Spinner eines der wenigen Unternehmen, die das so flexibel und unkompliziert anbieten konnten.

Die Koppelung des Bildschirms (o. li.) mit der Maschine bzw. der Steuerung: in dieser Kombination war Spinner eines der wenigen Unternehmen, die das so flexibel und unkompliziert anbieten konnten.

Infos zum Anwender

Das WIFI gilt in Österreich als führendes Institut für berufliche Aus- und Weiterbildung und arbeitet gleichzeitig als internationale Schnittstelle für Wissenstransfer, internationale Programme sowie neue Ausbildungskonzepte. So ist das Institut wichtigster Qualifizierungspartner für die österreichische Wirtschaft und einer der besten Weiterbildungsanbieter in Europa.

In St. Pölten werden im Bereich Metalltechnik sowohl Mechatroniker als auch Zerspanungstechniker ausgebildet bzw. auf die Meisterprüfung vorbereitet. Interessantes am Rande: Seit Oktober 2014 wurden an den Spinner-Maschinen ca. 250 Teilnehmer aus- und weitergebildet.

Mit 3- und 5-Achs-Bearbeitungszentren bestens aufgestellt

Um aktuelle Industriestandards ging es auch bei der Ausschreibung der Fräsmaschinen. Für praxisnahe Einweisung bzw. die Grundlagen sollte es ein 3-Achs-Bearbeitungszentrum, für höhere Ansprüche ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum sein. Ähnlich wie bei den Drehmaschinen waren auch hier die Anforderungen klar definiert: die Anzahl der Werkzeuge, Steuerung, Spindeldrehzahlen, Sprühnebelsystem etc. Überzeugen konnten die Maschinen von Spinner – konkret das 3-Achs-Bearbeitungszentrum U3 620 sowie das 5-Achs-Bearbeitungszentrum U5 620.

Die optimale Zugänglichkeit des Arbeitsraums über zwei Türen, der Schutz für die Führungen außerhalb des Arbeitsraums, der Gussaufbau, die oben liegenden Führungen oder die 5-Achsversion (3 + 2 Achsen) mit integriertem Dreh/Kipp-Tisch überzeugen nach wie vor. Mit der Wahl der U3 620 und U5 620 deckt man in St. Pölten seither das komplette Programm für die AMS Berufsausbildung, den Meistervorbereitungskurs, die überbetriebliche bis hin zur firmeninternen Weiterbildung ab.

Von der Berufsausbildung bis hin zur firmeninternen Fortbildung – auf absolute Praxisnähe wird im WIFI St. Pölten besonders geachtet.

Von der Berufsausbildung bis hin zur firmeninternen Fortbildung – auf absolute Praxisnähe wird im WIFI St. Pölten besonders geachtet.

Zuverlässig in allen Belangen

Seit Oktober 2014 nun sind die Maschinen von Spinner im Einsatz – problemlos, es kam bisher zu keinerlei Störungen. Und das Feedback, so Johann Kendler, gestaltet sich durchwegs positiv: „Zunächst sehen wir uns in unserer Entscheidung für Spinner in allen Belangen bestätigt. Bislang arbeiten die Maschinen absolut zuverlässig, es ging noch keine einzige Unterrichtseinheit verloren. Eventuelle Fragen lassen sich mit Spinner problemlos telefonisch abklären. Für uns ist aber auch interessant, dass zahlreiche Schulungsteilnehmer, die extern mit anderen Maschinen arbeiten, vor allem von der Laufruhe der Maschinen angenehm überrascht sind – die Maschinen also bei den Teilnehmern häufig einen nachhaltig positiven Eindruck hinterlassen.“ So scheint es, dass die österreichische Wirtschaft durch das WIFI tatsächlich mit dem Know-how versorgt werden kann, das in der Praxis relevant ist.

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