Trockenbearbeitung von Aluminiumprofilen

Aluminium Die Metall Kofler GmbH mit Sitz in Fulpmes in Tirol wurde 1972 gegründet und ist seither auf die Entwicklung, die Herstellung und den Vertrieb von Zerspanungswerkzeugen jeglicher Art spezialisiert. Außergewöhnliche Kundenanforderungen haben das Unternehmen 2019 dazu bewogen, mit der Entwicklung von Werkzeugen für die Trockenbearbeitung von Aluminiumprofilen zu starten.

Die neue Desert-Cut Reihe von Metall Kofler bietet speziell bei der Trockenbearbeitung von Aluminiumprofilen hervorragende Ergebnisse.

Die neue Desert-Cut Reihe von Metall Kofler bietet speziell bei der Trockenbearbeitung von Aluminiumprofilen hervorragende Ergebnisse.

Ing. Michael Kofler
Geschäftsführer der Metall Kofler GmbH

„Mit der Entwicklung der neuen Desert-Cut Baureihe können wir die Fertigungsprozesse im Bereich der Aluminiumprofilbearbeitung deutlich optimieren.“

Um dem Kundenwunsch nachzugehen, Bauteile nach der Bearbeitung nicht mehr waschen und aufwendig von Öl befreien, zudem aber auch nicht mehr entgraten zu müssen, arbeiteten die Spezialisten bei Metall Kofler mit Nachdruck an einer Lösung dieser komplexen Aufgabe. Im Laufe dieses Prozesses wurden die Schneidengeometrien der Fräser mehrfach geändert und durch einen Spezialschliff und ein aufwendiges Läppverfahren in Verbindung mit einer eigens entwickelten Beschichtung optimiert.

Nach mehreren Prototypen konnten die ersten vielversprechenden Tests ohne Kühlschmierstoff durchgeführt werden. Im Vergleich zu den herkömmlich am Markt verfügbaren Nassbearbeitungswerkzeugen wurden dabei hervorragende Ergebnisse erzielt, wie Geschäftsführer Ing. Michael Kofler bestätigt: „Bauteile können nahezu gratfrei bearbeitet werden und neben einer besseren Oberflächengüte erreichen Anwender eine bis zu fünffach höhere Standzeit.“

Die Schneidengeometrien der Werkzeuge werden durch einen Spezialschliff und ein aufwendiges Läppverfahren in Verbindung mit einer eigens entwickelten Beschichtung optimiert.

Die Schneidengeometrien der Werkzeuge werden durch einen Spezialschliff und ein aufwendiges Läppverfahren in Verbindung mit einer eigens entwickelten Beschichtung optimiert.

Gratfreie Schnittergebnisse mit Desert-Cut

Aufgrund der überzeugenden Resultate beim Fräsen entwickelte Metall Kofler in weiterer Folge auch Bohr- und Gewindewerkzeuge sowie Kreissägeblätter und diverse Sonderwerkzeuge. Dabei hat sich bei der Fertigung der Bohrwerkzeuge herauskristallisiert, dass eine außergewöhnliche Geometrie erforderlich ist, um einen frühen Spanbruch zu ermöglichen. In Kombination mit der speziellen Beschichtung der Desert-Cut Werkzeuge führt dies zu gratfreien Schnittergebnissen. Die Desert-Cut Kreissägeblätter werden in mehreren aufwendigen Arbeitsschritten geschliffen, geläppt und beschichtet, damit eine gratfreie Schnittfläche mit guter Oberflächengüte auch ohne den Einsatz von Kühlschmierstoffen garantiert werden kann. Die Herausforderung hierbei war, den Span so zu leiten, dass die Oberfläche der Profile nicht beeinträchtigt wird.

Alles in allem konnte das Ziel, den gesamten Prozess der Bearbeitung von Aluminiumprofilen trocken durchzuführen, erreicht werden. „Bemerkenswert dabei ist, dass kein Kompromiss zwischen hervorragenden Schnittergebnissen und der Trockenbearbeitung eingegangen werden muss“, so Kofler weiter.

Die Desert-Cut Kreissägeblätter werden in mehreren aufwendigen Arbeitsschritten geschliffen, geläppt und beschichtet.

Die Desert-Cut Kreissägeblätter werden in mehreren aufwendigen Arbeitsschritten geschliffen, geläppt und beschichtet.

Dank einer speziell geschliffenen Schneidengeometrie bestechen die Desert-Cut Kreissägeblätter durch gratfreie Schnittergebnisse und eine hervorragende Schnittqualität.

Dank einer speziell geschliffenen Schneidengeometrie bestechen die Desert-Cut Kreissägeblätter durch gratfreie Schnittergebnisse und eine hervorragende Schnittqualität.

Kosteneinsparungen und ökologische Vorteile

Durch die Trockenbearbeitung entfallen bei der Bearbeitung von Serienteilen Folgekosten, wie beispielsweise Reinigen und Entgraten, im bis zu fünfstelligen Bereich. Dadurch können die Produktionskosten gesenkt und die Durchlaufzeiten der Teile reduziert werden. Der Entfall von Kühlschmierstoffen bewirkt jedoch nicht nur Kosteneinsparungen, sondern es kann zusätzlich der Verbrauch von wertvollem Trinkwasser und umweltbelastenden Ölen vermieden werden. „Zusätzlich wird durch den Entfall von schädlichen Aerosolen und Dämpfen, welche durch den Gebrauch von Kühlschmierstoffen freigesetzt werden, die Gesundheitsbelastung deutlich dezimiert“, betont Michael Kofler abschließend.

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