Fanuc SR-6iA: Mehr als nur Roboter

Fanuc deckt die Fabrikautomation auf allen Ebenen ab: Für Fanuc ist die Intertool eine Messe der Praxis – das Unternehmen wird dort Neuheiten wie die Scaras SR-3iA und SR-6iA zeigen und Konzepte zur wirtschaftlichen Automatisierung von Werkzeugmaschinen vorstellen.

Zum Messe-Topthema werden die SCARA-Roboter durch die neue iRProgrammer-Software, die auf einem Tablet (iPad) läuft. Mit einem solchen Interface ist das Einrichten eines Roboters nicht aufwendiger als die Bedienung eines Smartphones.

Zum Messe-Topthema werden die SCARA-Roboter durch die neue iRProgrammer-Software, die auf einem Tablet (iPad) läuft. Mit einem solchen Interface ist das Einrichten eines Roboters nicht aufwendiger als die Bedienung eines Smartphones.

Noch hat der neue Scara SR-3iA seine Vorstellungsrunde in Europa nicht beendet, da kommt schon der nächste Roboter der Scara-Baureihe: Der SR-6iA erreicht eine max. Traglast von 6 kg. Bei 210 mm Hub bietet er eine max. Reichweite von 650 mm. Beide Roboter erzielen eine Wiederholgenauigkeit von 0,01 mm und arbeiten mit dem R-30iB Compact Plus-Controller. Auch bei diesen Robotern sind Funktionen wie Bildverarbeitung (iRVision), Conveyor Tracking, Sicherheitsfunktionen (integrated safety) und zahlreiche andere Softwarefunktionen bereits integriert.

Fanuc bringt zur Intertool die aktuelle Version der Bearbeitungsmaschine Robodrill. Die besondere Neuerung ist das sogenannte QSSR-Package – „Quick and simple Startup of Robotization“.

Fanuc bringt zur Intertool die aktuelle Version der Bearbeitungsmaschine Robodrill. Die besondere Neuerung ist das sogenannte QSSR-Package – „Quick and simple Startup of Robotization“.

Einfaches Einrichten der Roboter

Mit den neuen Modellen rückt auch der neue R-30iB Compact Plus Controller ins Rampenlicht. So richtig zum Messe-Topthema werden die SCARA-Roboter durch die neue iRProgrammer-Software, die auf einem Tablet (iPad) läuft. Mit einem solchen Interface ist das Einrichten eines Roboters nicht aufwendiger als die Bedienung eines Smartphones. Die plattformunabhängige Software erleichtert und beschleunigt die browserbasierte Programmierung, ohne dass ein iPendant erforderlich wäre.

Eine Premiere gibt es auch bei den kollaborativen Robotern. Als inzwischen fünftes Modell in der CR-Baureihe wird der CR-15iA vorgestellt. Seine 15 kg Traglast schließt die Lücke zwischen den kleinen 4 und 7 kg-Modellen und dem großen CR-35iA, der auch in Wien gezeigt wird.

Ansonsten gibt es wieder viel Modellpflege bei den gelben Robotern. So hat man die M-10iD-Baureihe sowohl um eine Langarmversion mit 10 kg Traglast als auch um eine 12 kg-Version erweitert. Neu ist bei diesen Robotern, dass sie über ein vollständig integriertes Schlauchpaket und Kabelmanagement verfügen. Die Kabel werden durch den hohlen Arm, das Handgelenk und die Robotermechanik geführt. Das führt zu einer besseren Integration und einer optimalen Lebensdauer der Leitungen. Gerade bei der Automation von Werkzeugmaschinen, wo es oft um das Be- und Entladen vergleichsweise enger Arbeitsräume geht, möchte man sich nicht auch noch Gedanken machen „wohin mit den Kabeln und Schläuchen“.

Mit der sog. Education-Zelle demonstriert Fanuc, wo die Basis profitabler Automation liegt.

Mit der sog. Education-Zelle demonstriert Fanuc, wo die Basis profitabler Automation liegt.

Be- und Entladeaufgaben einfach realisieren

Wie immer bringt Fanuc zur Intertool die jeweils aktuellen Versionen der Bearbeitungsmaschine Robodrill und der Drahterodiermaschine Robocut mit. Maschinenseitig gibt es die eine oder andere Neuerung, aber der eigentliche Clou ist das sogenannte QSSR-Package. Die Abkürzung steht für „Quick and simple Startup of Robotization“. Damit treibt Fanuc seine „easy to use“-Initiative weiter voran. Für die Anbindung eines Roboters an die Werkzeugmaschine gibt es zum einen standardisierte Hilfen zur Verdrahtung und vorgefertigte Programmbausteine – beispielsweise für die Realisierung von Be- und Entladeaufgaben. Die Konfiguration eines Systems aus Werkzeugmaschine und Roboter soll dann mit einem einfachen Setup-Programm erfolgen können. Eine Vorgängerversion gab es vor zwei Jahren mit dem „Quick Start-Up Package“, kurz QSP. Dieses Paket dient der einfachen Integration eines Roboters zum Be- und Entladen der Maschine. Vorgestellt hatte Fanuc QSP in Verbindung mit der neuen Robocut α-C800i.

Wie an der Entwicklung des QSSP-Packages zu sehen, sind auch im Bereich CNC zwei Schwerpunkte seit Jahren durchgängig – einfache Bedienung und leistungsstarke Technologieunterstützung: Erstes Beispiel ist die einfache und benutzerfreundliche Parametrierung der CNC. Dabei verhindert ein neues Inbetriebnahmetool das falsche Setzen von Einstellungen. Weitere Algorithmen optimieren Vorgaben für Verstärkungen und Filter von Servo-Regelkreisen auf Wunsch per Tastendruck.

Als zweites Beispiel bietet die leistungsstarke Technologieunterstützung „Fine Surface Technology“ eine Gruppe von Funktionen, mit deren Hilfe sich die Oberflächenqualität bei der Fräsbearbeitung verbessern lässt. Zudem führt die neue Funktion „Smooth Tolerance Control +“ zu einer Verbesserung der Glättung der Werkzeugbahnen und damit zu noch besseren Oberflächen.

Als inzwischen fünftes Modell in der CR-Baureihe schließt der CR-15iA mit seinen 15 kg Traglast die Lücke zwischen den kleinen 4 und 7 kg-Modellen und dem großen CR-35iA. Gezeigt wird in Wien der CR-35iA.

Als inzwischen fünftes Modell in der CR-Baureihe schließt der CR-15iA mit seinen 15 kg Traglast die Lücke zwischen den kleinen 4 und 7 kg-Modellen und dem großen CR-35iA. Gezeigt wird in Wien der CR-35iA.

Ausbildung im Fokus

Mit der sog. Education-Zelle demonstriert Fanuc, wo die Basis profitabler Automation liegt. Denn mit dem Bedarf an Roboter-basierter Automation steigt der Bedarf der Unternehmen an entsprechend ausgebildeten Fachkräften. „Nur mit gut ausgebildeten Bedienern lässt sich das Automatisierungspotenzial wirklich ausschöpfen“, betont Thomas Eder, Geschäftsführer Fanuc Österreich.

Halle B, Stand B0816

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