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anwenderreportage
Flexible Automatisierungslösungen gewinnen in der Fertigung von Einzelteilen und Kleinserien weiter an Bedeutung. Indem Spinner automation und Gressel seit 2021 als Partner bei der Integration der Werkstückautomation R-C2 in die Roboterzellen Robox agieren, geben sie hier Entwicklungen vor: In der Variante Roboxtreme etwa, mit der Anwender grundlegend neue Automatisierungsmöglichkeiten erhalten.
In kaum einer Branche sind die Auswirkungen von Bauteilfehlern so direkt und gravierend wie in der Medizintechnik. Entsprechend gilt eine Nullfehlertoleranz bei extremen Qualitätsansprüchen. Da der Bedarf an solchen Bauteilen steigt, nimmt auch der Wunsch nach zuverlässiger Serienfertigung im fünf- und sechsstelligen Bereich zu. Die Kern-Auftragsfertigung ist dazu in der Lage – mit viel Know-how und vollautomatisierten Fertigungsprozessen, in denen die Präzisionszentren Kern Micro HD eine entscheidende Rolle spielen.
Schunk setzt auf strategische Partnerschaften, um intelligente Automatisierung schneller in die industrielle Anwendung zu bringen. Auf der Hannover Messe 2026 wurde dies gleich an mehreren Partnerprojekten deutlich. Sie zeigten, wie sich Physical AI, Robotik und Smart-Factory-Lösungen konkret in Produktionsumgebungen übertragen lassen.
Industrieroboter übernehmen viele Aufgaben. Sogar das Fräsen mit Genauigkeiten im Submillimeterbereich ist inzwischen möglich. Ausschlaggebend dafür sind Konzepte mit optimierter Kinematik und hoher Steifigkeit. In enger Zusammenarbeit mit Siemens und dem Fraunhofer IFAM hat die zu Innomotics gehörende Weiss Spindeltechnologie speziell dafür Frässpindeln entwickelt, die es ermöglichen, das Potenzial der Hybridtechnologie optimal auszuschöpfen.
Die Tolus Group, mit den beiden Unternehmen Newemag AG und Suvema AG, freut sich, bekannt zu geben, dass sie sich zum ersten Mal auf der renommierten Intertool vertreten sein wird. Mit einer Auswahl hochmoderner Maschinen, die auf die Bedürfnisse der Branche abgestimmt sind, stellt Tolus seine neuesten Innovationen einem breiten Fachpublikum vor.
Die Stiwa Advanced Products GmbH zählt zu den technologisch führenden Fertigungspartnern Europas. Am Standort Gampern in Oberösterreich entstehen hochpräzise Komponenten für unterschiedlichste Industrien – von Losgröße 1 bis zur Großserie. Der Schlüssel dazu ist eine konsequent digitalisierte und hoch automatisierte Fertigungsstrategie. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die durchgängige NC-Simulation mit Vericut von CGTech, die gemeinsam mit der automatisierten CAM-Programmierung auf Basis von TopSolid eine prozesssichere Zerspanung selbst bei komplexesten Bauteilen ermöglicht.
In Zeiten einer vor allem von Daten getriebenen spanabhebenden Fertigung mit vielfältigen Prozessen sind gleichermaßen flexible wie leistungsfähige Lösungen für die intelligente Planung und Ablaufsteuerung einer automatisierten Fertigung gefragt, die weitaus mehr können als die reine Teilelogistik. Die Manufacturing Management Software (MMS) von Fastems hat hier viele Anwender vollends überzeugt. Ein Überblick.
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Das Fachmagazin für die zerspanende Industrie.
Rezession, Unsicherheit und steigender Kostendruck führen derzeit dazu, dass viele Unternehmen ihre Aktivitäten bremsen. Die Aumüller Automatic GmbH hat sich bewusst für den gegenteiligen Weg entschieden und setzt auf Investitionen, Automatisierung und eine aktive Gestaltung der Zukunft.
Auf der Intertool X Schweissen 2026 zeigt Okuma das 5-Achs-Bearbeitungszentrum MU-4000V in Kombination mit dem Automationssystem Promro Hybrid ID 50 von Promot Automation. Damit demonstriert der Hersteller ein praxisnahes Fertigungskonzept für die flexible Komplettbearbeitung komplexer Bauteile – insbesondere bei häufig wechselnden Werkstücken und kleinen Losgrößen.
Wie lassen sich schwere Bauteile wirtschaftlich, sicher und zugleich hochflexibel bearbeiten, bei steigender Variantenvielfalt und begrenzten Flächen? ZF gibt am Standort Passau darauf eine klare Antwort mit einem Automationskonzept der besonderen Art. Ein mobiler Industrieroboter, kombiniert mit einem autonomen Fahrerlosen Transportsystem, übernimmt vollautomatisch die Bedienung von sechs Bearbeitungszentren. Realisiert wurde die Lösung gemeinsam mit Promot Automation.
In der Automobilindustrie war Rübig Alu Deutschland bisher für seine Kompetenz in der Wärmebehandlung von Aluminium-Gussteilen bekannt. Nun fertigt der Aluminium-Veredler im Werk Pilsting (Niederbayern) auch mechanisch bearbeitete und mit Einpresslagern komplettierte Aluguss-Fahrwerksteile. Die Komplettfertigung vom Rohteil bis zum Endprodukt erfolgt in einer durchgängig automatisierten Bearbeitungslinie von Fill. Diese sorgt bei geringem Personalbedarf für hohe Wirtschaftlichkeit, geprüfte Qualität und lückenlose Nachverfolgbarkeit der Teilebearbeitung.
Mit seinen Robot Plus-Lösungen zeigt Schunk auf der Intertool, wie sich Automatisierung in der Fertigung flexibel und prozesssicher umsetzen lässt. Im Mittelpunkt stehen End-of-Arm-Komponenten und Automationslösungen, die die Schnittstelle zwischen Roboter, Werkstück und Maschine bilden.
Automatisierung gewinnt vor allem dort an Bedeutung, wo kleine Losgrößen und häufig wechselnde Bauteile den Produktionsalltag bestimmen. Mit der BMO Platinum 50 zeigt Roklatec auf der Intertool eine Automationslösung, die genau auf diese Anforderungen ausgelegt ist.
Automatisierungslösungen müssen heute nicht nur leistungsfähig, sondern auch platzsparend und flexibel sein. Mit der Kombination aus dem 5-Achs-Bearbeitungszentrum C 12 und dem Robotersystem RS 05-2 zeigt Hermle auf der Intertool 2026 ein kompaktes Automationskonzept für die automatisierte Einzelteil- und Kleinserienfertigung.
Die Tolus Group, mit den beiden Unternehmen Newemag und Suvema, ist erstmals auf der Intertool vertreten. Unter dem Leitmotiv „Your Technology Partner“ zeigt das Unternehmen Lösungen, die Fertigungsprozesse wirtschaftlicher und zugleich präziser gestalten sollen. Im Mittelpunkt stehen Maschinen für das Drehen und Fräsen, die speziell auf die Anforderungen moderner Produktionsumgebungen abgestimmt sind.
Die Fertigung steht unter Druck und zugleich vor enormen Chancen. Steigende Kosten, Fachkräftemangel, volatile Losgrößen und wachsende Qualitätsanforderungen verlangen nach durchgängigen, wirtschaftlichen und digital vernetzten Produktionslösungen. Auf der Intertool X Schweissen 2026 in Wels zeigen führende Hersteller und Technologiepartner, wie moderne Werkzeugmaschinen, intelligente Automationskonzepte und Digitale Zwillinge zusammenspielen – vom Shopfloor bis in die virtuelle Welt. Wer seine Wettbewerbsfähigkeit gezielt stärken will, findet in Wels praxisnahe Lösungen und strategische Impulse.
Ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung. Die Maschinen-Automatisierung iXcenter von Index wird aus guten Gründen von der MMS von Fastems gesteuert. Während der Open House im iXperience Center von Index in Deizisau wird vom 17. bis 20. März u. a. das iXcenter als Maschinen-Automatisierung vorgestellt. Eine Neuheit ist die Steuerung durch die gleichermaßen leistungsstarke wie flexible Manufacturing Management Software (MMS) von Fastems.
Brisker vollzieht mit Okuma und BMO den Schritt zur autonomen Fertigung: Der Druck auf Lohnfertiger steigt: Hohe Lohn- und Energiekosten, immer kleinere Losgrößen und ein zunehmender Fachkräftemangel verändern die Rahmenbedingungen in der Zerspanung nachhaltig. Wer auch künftig wettbewerbsfähig produzieren will, muss Prozesse neu denken – technologisch wie organisatorisch. Die Brisker GmbH in Wien hat diese Zeichen der Zeit erkannt. Das Familienunternehmen, das seit über 70 Jahren für höchste Qualität in der Metallbearbeitung steht, investierte in eine hochautomatisierte Fertigungslösung bestehend aus zwei Okuma-Bearbeitungszentren und einer Roboterzelle von BMO Automation, betreut über Roklatec. Die Anlage kann Einzelteile ebenso wie Klein- und Mittelserien wirtschaftlich und mannlos fertigen.
interview
Wie ein Wintermantel, drei Generationen und ein klarer Blick auf die Zukunft ein Wiener Familienunternehmen geprägt haben Die Brisker GmbH zählt zu jenen österreichischen Fertigungsbetrieben, deren Geschichte man nicht vergisst: Sie beginnt 1950 mit einer gegen einen Wintermantel eingetauschten Drehbank und führt heute zu einem hoch automatisierten Präzisionsbetrieb in Wien. Im Interview sprechen Ing. Johann Brisker und sein Sohn René Wysoudil, MSc. über Herkunft, Herausforderungen sowie Perspektiven eines Wiener Familienunternehmens und warum Präzision in Serie in Österreich nicht nur möglich, sondern notwendig ist.
Die Anforderungen an moderne Fertigungsbetriebe steigen rasant: Höhere Flexibilität, durchgängige Prozesssicherheit und maximaler Output sind längst keine Kür mehr, sondern Voraussetzung. WFL Automation Solutions begegnet diesen Herausforderungen seit Jahren mit intelligenten, maßgeschneiderten Automationskonzepten – und positioniert sich damit als Lösungsanbieter für die Fertigungsindustrie von morgen.
Die Automation von Bearbeitungszentren und Drehmaschinen ist ein schneller Weg, die Auslastung der Produktion zu optimieren – insbesondere mit Hilfe von Werkstückhandlings, die sich leicht installieren und intuitiv bedienen lassen. In dieser Kategorie beweisen sich der Robo2Go Milling und Robo2Go Turning von DMG Mori seit vielen Jahren.
Ein Kunde, ein Stift und ein Gedanke: „Ich möchte gerne Rohteile automatisch bestücken.“ Was als Idee und Skizze begann, wurde bei Pavese und Erowa zur durchdachten Automationslösung – mit Rohteil- und Palettenhandling in einem, automatisiertem Spannen und voll integrierter Prozesskontrolle. Eine Geschichte über Mut, Macher und Maschinen, die mitdenken.
Präzision, Integration und Innovationskraft: Neben der Neufertigung von Wälzlagersystemen bietet Schaeffler Aerospace auch ein umfassendes MRO-Programm an, um Lager nachhaltig wiederaufzubereiten und eine langfristige Versorgungssicherheit zu gewährleisten. Um all diese Anforderungen präzise und zuverlässig umsetzen zu können, wurden in den letzten Jahren insgesamt sechs Millturns von WFL angeschafft. Der neueste Zuwachs ist eine M50 Millturn mit Automatisierungszelle.
Komplexe Bauteile, kleine Losgrößen und höchste Qualitätsanforderungen – genau in diesem Spannungsfeld behauptet sich Kostwein seit Jahrzehnten als einer der größten Auftragsfertiger Europas. Um auch künftig am internationalen Markt erfolgreich zu sein, setzt das Familienunternehmen in Klagenfurt auf eine neue Dimension der Automatisierung. Gemeinsam mit dem langjährigen Partner DMG Mori entstand eine vollautomatisierte Fertigungsanlage aus drei NHX 6300 Horizontal-Bearbeitungszentren und einem Fastems MLS-Palettenspeichersystem, die Produktivität und Flexibilität auf ein neues Level hebt.
Mit eLock stellte Fastems erstmals auf der EMO eine neue, äußerst wirtschaftliche Paletten-Automatisierung für Maschinen ohne Palettenwechsler vor.