Einstieg in die 6-seitige Komplettbearbeitung

Um den steigenden Produktionsanforderungen mit kleineren Stückzahlen und größerer Teilevielfalt gerecht zu werden, etabliert DMG Mori mit der CLX TC eine neue Baureihe, bei der eine B-Achse mit compactMASTER Dreh-Frässpindel den traditionellen Werkzeugrevolver ersetzt. Mit an Bord sind ein automatischer Werkzeugwechsler mit Werkzeugmagazin, eine leistungsfähige Hauptspindel und der Reitstock bzw. eine optionale Gegenspindel.

Mit der neuen CLX 450 TC und ihrer compactMASTER Dreh-Frässpindel reagiert DMG Mori auf die steigenden Anforderungen im Universaldrehen.

Mit der neuen CLX 450 TC und ihrer compactMASTER Dreh-Frässpindel reagiert DMG Mori auf die steigenden Anforderungen im Universaldrehen.

„Die vergangenen Jahre haben deutlich gezeigt, dass die Dreh-Fräsbearbeitung kontinuierlich an Bedeutung gewinnt“, blickt Harry Junger, Geschäftsführer Gildemeister Drehmaschinen, auf die Marktentwicklung. Die Komplexität der Bauteile nehme stetig zu und die Minimierung der Rüstzeiten habe oberste Priorität. „Als Werkzeugmaschinenhersteller reagieren wir auf diesen Trend mit einer höheren Technologieintegration, wie die CLX 450 TC anschaulich belegt.“

Dank B-Achse mit compactMASTER Dreh-Frässpindel bearbeitet die CLX 450 TC auch komplexe Werkstücke hochproduktiv.

Dank B-Achse mit compactMASTER Dreh-Frässpindel bearbeitet die CLX 450 TC auch komplexe Werkstücke hochproduktiv.

B-Achse mit compactMASTER Dreh-Frässpindel

Das zentrale Element der neuen CLX 450 TC ist die B-Achse mit der compactMASTER Dreh-Frässpindel. Eine Y-Achse erlaubt die exzentrische Bearbeitung bereits im Standard, während das Werkzeugmagazin mit bis zu 60 Plätzen (30 im Standard) die Fertigung mehrerer unterschiedlicher Bauteile ohne zwischenzeitliches Werkzeugrüsten ermöglicht. Werkzeuge können hauptzeitparallel be- und entladen werden, so dass die Rüstzeiten noch einmal gesenkt werden.

„Das Maschinenkonzept mit B-Achse erfordert nur noch ein Werkzeug für Haupt- und Gegenspindel“, unterstreicht Junger. Zudem sei der Einsatz von Multitools und Schwesterwerkzeugen möglich, so dass einer flexiblen Automation für mannlose Schichten nichts im Wege steht. Ähnliche Vorteile bietet die compactMASTER Spindel im CNC-Fräsen: Es gibt nur ein Werkzeug für radiales und axiales Fräsen, es sind keine speziellen Winkelköpfe erforderlich und komplexe Bearbeitungen sind mit Standardwerkzeugen möglich.

Laut Harry Junger kommt die B-Achse auch der Prozessstabilität zugute: „Sie ermöglicht eine umfassende Vermessung des Werkstücks bereits auf der Werkzeugmaschine. Außerdem gibt es eine integrierte Werkzeugmesseinrichtung über der Hauptspindel außerhalb des Arbeitsraums.“ Auch die Kollisionsgefahr sei mit einem Werkzeug im Arbeitsraum deutlich geringer. Eine Drehlänge von 1.100 mm und 400 mm Drehdurchmesser bieten ausreichend Platz für eine große Bauteilvielfalt.

Das Maschinenkonzept mit B-Achse erfordert nur noch ein Werkzeug für Haupt- und Gegenspindel.

Das Maschinenkonzept mit B-Achse erfordert nur noch ein Werkzeug für Haupt- und Gegenspindel.

Exklusive Technologiezyklen

Steuerungsseitig ist die CLX 450 TC mit einer anwenderfreundlichen Siemens 840D solutionline und einem 19“ großen Multitouch-Panel ausgestattet. „Die DMG Mori-Technologiezyklen für die CNC-Bearbeitung beschleunigen das Handhaben, die Prozessüberwachung und die Programmierung um bis zu 60 Prozent. Das technologische Know-how ist im Programm gespeichert und die dialoggeführte Programmierung minimiert potenzielle Fehler“, fügt Junger an. Er ist sich sicher, dass die CLX 450 TC ein zukunftssicheres Gesamtpaket ist: „Das Dreh-Fräszentrum bringt alles mit, was preisbewusste Anwender in der kommenden Dekade von einer Universaldrehmaschine erwarten dürfen.“

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