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branchengeschehen
Urma AG erweitert ihre internationale Marktpräsenz und übernimmt per 1. August 2026 die Haas-Vertretung in Österreich. Zu diesem Zweck gründet das Schweizer Familienunternehmen die Urma Austria GmbH mit Sitz in Leoben. Mit diesem Schritt ist Urma erstmals mit ihrem Geschäftsbereich Machines außerhalb der Schweiz aktiv und setzt einen wichtigen Meilenstein in ihrer Wachstumsstrategie.
Die Erodierblöcke von Meusburger sind speziell als Ausgangsmaterial zur Herstellung von Schneidstempeln und Matrizen geeignet. Sie zeichnen sich durch ihre herausragende Präzision und hohe Flexibilität aus und bieten Werkzeug- und Formenbauern eine optimale Lösung für anspruchsvolle Bearbeitungsaufgaben. Zudem sind die Erodierblöcke beim Normalienhersteller auch in gehärteter Ausführung ab Lager lieferbar.
Kleinere Losgrößen, steigende Variantenvielfalt und immer höhere Anforderungen an Präzision und Wirtschaftlichkeit verändern die Präzisionsbearbeitung. Auf der AMB 2026 zeigt die Nagel-Gruppe mit Nagel Technologies, Kadia, Gehring Technologies und FLP Microfinishing, wie flexible Maschinenkonzepte, intelligente Prozessführung und Automatisierung diese Herausforderungen lösen – vom Honen über die Bearbeitung meterlanger Bauteile bis zum Microfinishing im Nano- und Submikrometerbereich.
Auf der AMB in Stuttgart stellt Fanuc die neuesten Entwicklungen im Bereich der Steuerungs- und Antriebstechnologie, Robotik und Werkzeugmaschinen vor. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Künstlicher Intelligenz und digitalen Technologien, deren industrielle Anwendungen zunehmend an Bedeutung gewinnen. Dazu zählen neue Möglichkeiten rund um Simulation, Digitale Zwillinge und Physical AI, die Fanuc mit Partnern wie Nvidia oder Google vorantreibt.
Mit der Bettfräsmaschine TRM35 aus der Productivity Line stellt Bimatec Soraluce auf der AMB 2026 eine Maschine in den Mittelpunkt, die Fräs-, Dreh- und Schleifoperationen in einer Aufspannung zusammenführt. Ergänzt wird der Messeauftritt durch intelligente Automatisierungslösungen, die Maschinen, Paletten, Werkzeuge und Fertigungsaufträge vernetzen.
Mit praxisnahen Lösungen für die integrierte Verzahnungsbearbeitung startet DMG Mori in das zweite Halbjahr 2026. Die gearMill Software sowie die Technologiezyklen gearBroaching, gearShaping, gearHobbing und gearSkiving ermöglichen ausgewählte Verzahnungsoperationen auf entsprechend ausgestatteten Bearbeitungszentren, Dreh-Fräszentren und 5-Achs-Maschinen.
Konstrukteure von Werkzeugmaschinen kennen das Problem: Wollen sie bei einer Modernisierung größere Schläuche einsetzen, erfordert das häufig den teuren Austausch der Energiekette. Zur AMB präsentiert igus nachrüstbare Bügelclips, welche die Innenhöhe von Energieketten der Serien E2.1, E4QL und E4.1L um bis zu 200 Prozent vergrößern.
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Das Fachmagazin für die zerspanende Industrie.
Wenn sich die internationale Metallbearbeitungsbranche auf der AMB in Stuttgart trifft, zeigt Behringer praxisorientierte Lösungen für produktivere Fertigungsprozesse. In Halle 8, Stand B10, steht unter anderem der Bandsägeautomat HBE321A Dynamic im Fokus. Die wirtschaftliche und ressourcenschonende Sägelösung gewinnt dabei durch aktuelle Fördermöglichkeiten zusätzlich an Attraktivität.
Wenn sich die internationale Fertigungsindustrie auf der AMB in Stuttgart trifft, präsentiert Emco in Halle 10 aktuelle Lösungen für die CNC-Dreh- und Fräsbearbeitung. Der Messeauftritt greift aktuelle Herausforderungen der Industrie auf – darunter steigende Qualitätsanforderungen, kürzere Durchlaufzeiten und die zunehmende Automatisierung von Fertigungsprozessen. Besucher können die gezeigten Technologien im Live-Betrieb erleben und sich über verschiedene Fertigungskonzepte informieren.
interview
Der Arbeitsbereich von Günther Siegwart bei WFL ist dort angesiedelt, wo Ideen, Marktanforderungen und technische Machbarkeit aufeinandertreffen: im Versuchswesen. Er weiß: Nur wer Ideen unter realen Bedingungen testet, kann wirklich stabile, feldtaugliche Lösungen entwickeln. In diesem Interview gibt er einen Einblick in seinen Arbeitsalltag, die Herausforderungen der Versuchswelt und warum Geduld und Kundenansichten zu den wichtigsten Werkzeugen gehören.
Die Überholung von Werkzeugmaschinen entwickelt sich zunehmend zu einer wirtschaftlich und technologisch attraktiven Alternative zur Neuanschaffung. Insbesondere bei hochwertigen Grundmaschinen eröffnet ein ganzheitlicher Retrofit-Ansatz die Möglichkeit, Leistungsfähigkeit, Prozesssicherheit und Flexibilität signifikant über den ursprünglichen Auslieferungszustand hinaus zu steigern.
anwenderreportage
Der Werkzeugbau der Quittenbaum GmbH bildet die entscheidende Basis für Milliarden hochpräziser Stanz- und Stanzbiegeteile. Dort steht mit einer Kern Micro HD seit sechs Jahren ein fünfachsiges Bearbeitungszentrum im Mittelpunkt, das seit drei Jahren über eine zusätzliche Schleiffunktion verfügt.
Erodieren entwickelt sich zunehmend zu einem Bestandteil automatisierter Produktionsprozesse. Wie sich Draht- und Senkerodieren in bestehende Fertigungsabläufe einbinden lassen, zeigt Sodick auf der AMB 2026 in Halle 7, Stand 7C65. Präsentiert werden sechs Maschinen mit unterschiedlichen Automationskonzepten sowie Lösungen von Partnerunternehmen für Werkstückhandling und Mehrachsbearbeitung.
Danobat entwickelt seine Technologien für die Präzisionsfertigung kontinuierlich weiter. Auf der AMB 2026 in Stuttgart präsentiert das Unternehmen in Halle 5, Stand B71 aktuelle Lösungen für Schleifen, Hartdrehen und Automatisierung unter dem Motto „Boosting transformation, together“.
Zur AMB 2026 stellt Hermle drei Konzepte zur Integration und Automatisierung von Zerspanungsprozessen vor. Am Stand C 31 in Halle 7 sind zwei vollautomatisierte 5-Achs-Bearbeitungszentren sowie ein neues Bearbeitungszentrum in Mill-Turn-Ausführung zu sehen. Alle Modelle werden in GEN2-Ausführung mit jeweils interessanten Bearbeitungsbeispielen ausgestellt. Der Sonderbereich „Technologieentwicklung“ informiert u. a. über Softwarekomponenten, Digitalisierungsprojekte und Bearbeitungszyklen.
Die Kellenberger Group präsentiert auf der AMB 2026 Technologien für die Präzisionsbearbeitung. Im Mittelpunkt des Messeauftritts stehen die Hartdrehmaschine SP42, die Universal-Rundschleifmaschine K100 sowie die digitale Präsentation der TM300 als hochrealistischer Digital Twin auf Basis modernster Siemens-Technologie. Die Lösungen richten sich unter anderem an Anwender aus der Luft- und Raumfahrt, der Automobilindustrie und E-Mobilität, der Medizin- und Energietechnik sowie dem Werkzeug-, Formen- und Präzisionsmaschinenbau.
Unter dem Motto „Never Stop Manufacturing the Future“ präsentiert DMG Mori auf der AMB Fertigungslösungen für unterschiedliche Produktionsanforderungen. Auf dem über 2.100 m² großen Messestand in Halle 10 sind 20 größtenteils automatisierte Maschinen zu sehen. Das Spektrum reicht von der 5-Achs-Simultanbearbeitung und dem 6-seitigen Dreh-Fräsen bis zur Additiven Fertigung. Im Mittelpunkt stehen die vier Säulen der Machining Transformation (MX): Prozessintegration, Automation, digitale Transformation (DX) und grüne Transformation (GX). Ergänzend zeigt DMG Mori seine neuen Best Fit Machines (BX), die einen skalierbaren Einstieg in die MX ermöglichen.
Mit insgesamt 26 Dreh- und Fräsmaschinen geben Weiler und Kunzmann auf der AMB einen umfassenden Überblick über ihr Produktportfolio. Unter dem Motto „Fit for future – gemeinsam erfolgreich“ zeigen sie am Gemeinschaftsstand Anlagen für die hochpräzise Zerspanung von Einzelteilen und Kleinserien. Einen zweiten Schwerpunkt bilden Education4.0-Modelle für die digital unterstützte Ausbildung. Hierzu zählt als Messeneuheit die konventionelle Fräsmaschine WF 410 M Education4.0 von Kunzmann mit der neuen TNC7 go-Steuerung von Heidenhain. Von Weiler ist die neue konventionelle Drehmaschine DA 260 Education4.0 Inceptor zu sehen.
Seit einem Jahrhundert steht Gehring für hochpräzise Fertigungstechnologien. Was 1926 mit der Vision des Ingenieurs Christoph Willi Gehring begann, hat sich zu einem weltweit tätigen Technologieunternehmen entwickelt, das heute weit mehr liefert als Honmaschinen: Gehring entwickelt innovative und integrierte Fertigungslösungen für den elektrischen und konventionellen Antriebsstrang sowie für zahlreiche weitere Hightech-Branchen – von der Produktauslegung über die Prozessentwicklung und die Fertigungstechnologie bis hin zur automatisierten Produktionslinie.
DMG Mori stellt Produktionsdrehkonzepte für die Medizintechnik in den Fokus. Im Mittelpunkt stehen dabei integrierte Fertigungslösungen, die Drehtechnologie, Gegenspindelbearbeitung, angetriebene Werkzeuge, Y-Achsen, Automation und Prozessdaten zu stabilen Produktionsarchitekturen verbinden. Damit adressiert DMG Mori zentrale Anforderungen der Medical-Serienfertigung: hohe Präzision, reproduzierbare Qualität und reduzierte manuelle Eingriffe.
Seit mehr als 75 Jahren steht die Kammerer Gewindetechnik GmbH & Co. KG aus Hornberg-Niederwasser für höchste Präzision in der Umwandlung von Dreh- in Linearbewegungen. Das Familienunternehmen in dritter Generation beschäftigt rund 150 Mitarbeitende und zählt zu den gefragtesten Experten für Kugelgewindetriebe, Gleitgewindetriebe und Customized-Gewindetriebe. Ihre Komponenten finden sich in Branchen wie Automobiltechnik, Medizintechnik, Maschinenbau oder Verpackungsindustrie – überall dort, wo präzise Bewegungen essenziell sind. Um diesen Anspruch dauerhaft gewährleisten zu können, setzt Kammerer seit mehreren Jahren auf Millturn-Technologie von WFL. Nach hervorragenden Erfahrungen mit einer M40 Millturn entschied sich das Unternehmen für den nächsten Schritt: die Investition in eine M30-G inklusive Automatisierung und Speicherturm.
Index präsentiert auf der AMB in Stuttgart ihre neuesten Dreh-Fräszentren, Mehrspindeldrehautomaten, Produktionsdrehautomaten sowie Automatisierungslösungen für eine produktive Fertigung. Darüber hinaus präsentiert das Unternehmen kostengünstige Einstiegsvarianten ausgewählter Maschinen und einer Roboterzelle mit reduziertem Ausstattungsumfang.
Steigende Hartmetallkosten sowie Lieferschwierigkeiten setzen Hersteller von Zerspanungswerkzeugen und Präzisionskomponenten seit einiger Zeit unter Druck. Wenn Hartmetall teurer wird und die Verfügbarkeit kritisch ist, schlagen jeder Rohling, jeder Schleifzyklus und jede Maschinenstunde stärker auf die Produktionskosten durch. Für viele Betriebe verlagert sich der Fokus deshalb von der reinen Ausbringung auf die Kosten jedes verkaufbaren Werkzeugs. Entscheidend sind kürzere Zykluszeiten, kontrollierter Materialabtrag, weniger Ausschuss und Nacharbeit, eine höhere Maschinenauslastung sowie die bessere Nutzung vorhandener Anlagen.
Auf der diesjährigen AMB in Stuttgart präsentiert die Schwäbische Werkzeugmaschinen GmbH (SW) auf ihrem Stand C51 in Halle 10 innovative Lösungen für die Fertigung der Zukunft. Im Mittelpunkt stehen mehrere Exponate: Die BA 342 wird mit Werkstücken aus der Medizintechnik sowie der humanoiden Robotik vorgestellt. Ergänzt wird sie durch den neuen Maschinentyp BF 15-21D für die flexible Bearbeitung komplexer Bauteile. Darüber hinaus wird mit der mobilen Roboterzelle S-cell eine Lösung für flexible Produktionskonzepte vorgestellt, die sich dank autonomer Navigation bedarfsgerecht zwischen Bearbeitungszentren und Peripherieanlagen bewegen lässt.
Unter dem Motto „Where Automation meets Machining Excellence“ zeigt die Chiron Group auf der AMB 2026, wie sich Bearbeitungstechnologie, Automation und digitale Systeme zu leistungsfähigen Fertigungslösungen verbinden lassen. Im Fokus der Präsentation in Halle 10, Stand C52 stehen produktive Konzepte für Einzelteile, Kleinserien und Variantenfertigung – insbesondere für Stahl, anspruchsvolle Werkstoffe und komplexe Anwendungen. Das Spektrum reicht von der Mikrobearbeitung kleiner Präzisionsteile über die Komplettbearbeitung in einem durchgängigen Prozess bis zur wirtschaftlichen Fertigung großer Werkstücke.