Die Branchenplattform von x-technik
Anzeige
anwenderreportage
Wenn konventionelle Verfahren an ihre Grenzen stoßen Der europäische Werkzeug- und Formenbau steht unter Druck. Internationale Konkurrenz und steigende Anforderungen an Bauteile zwingen Unternehmen dazu, ihre Strategien laufend weiterzuentwickeln. Mit der Investition in die Mikro-EDM-Technologie der Sarix SX200 HPM ergänzt die Stadler Formenbau GmbH daher ihre Fertigungskompetenz gezielt um die Mikrobearbeitung. Die bestehende Bandbreite von Großwerkzeugen und hochkomplexen Mehrkomponentenlösungen wurde um ein entscheidendes Element erweitert: reproduzierbare Mikropräzision für Anwendungen, die mit konventionellen Verfahren an ihre Grenzen stoßen.
branchengeschehen
Die Kern Microtechnik GmbH, Eschenlohe, bietet ihren Kunden in weiten Teilen Europas die Möglichkeit, die Leistungsfähigkeit ihrer höchstpräzisen Fünfachsfräszentren live zu erleben. Dies ist nun auch in der französischsprachigen Schweiz möglich – in Glovelier, wo der Lohnfertiger „Next Factory“ ansässig ist. Als Kern-Partner eröffnete er im Jahr 2025 ein neues Technologiezentrum, in dessen Mittelpunkt eine Kern Micro HD steht.
Aufgrund des hohen Stellenwerts horizontaler Maschinenkonzepte hat DMG Mori für die Bearbeitung komplexer Bauteile ein breites Sortiment aufgebaut. Eines der Highlights in diesem Bereich ist die NHX 8000. In der vierten Generation setzt sie erneut Maßstäbe hinsichtlich Zerspanleistung, Präzision und Automatisierbarkeit.
Weltpremiere auf der EMO 2025: Das neueste 5-Achs-Horizontalbearbeitungszentrum a630iT von Makino feierte sein Debut auf der diesjährigen EMO. Die neue Kinematik mit beidseitig gelagertem Schwenktisch und die neue NC-Steuerung Professional 7 sind Garant für beste Leistung bei der automatisierten Fertigung komplexester Werkstücke.
Auf der Intertool X Schweissen 2026 zeigt Okuma das 5-Achs-Bearbeitungszentrum MU-4000V in Kombination mit dem Automationssystem Promro Hybrid ID 50 von Promot Automation. Damit demonstriert der Hersteller ein praxisnahes Fertigungskonzept für die flexible Komplettbearbeitung komplexer Bauteile – insbesondere bei häufig wechselnden Werkstücken und kleinen Losgrößen.
Das vertikale Bearbeitungszentrum f6 von Makino feierte auf der EMO 2025 seine Europa-Premiere. Die f6 wurde speziell für die langzeitstabile, hochgenaue Bearbeitung von Kunststoffformen und Stanzwerkzeugen entwickelt. Seine Konstruktion gewährleistet thermische Stabilität sowie hohe Geschwindigkeit und sorgt damit für herausragende Oberflächengüten und geringere Zykluszeiten.
Wie lassen sich schwere Bauteile wirtschaftlich, sicher und zugleich hochflexibel bearbeiten, bei steigender Variantenvielfalt und begrenzten Flächen? ZF gibt am Standort Passau darauf eine klare Antwort mit einem Automationskonzept der besonderen Art. Ein mobiler Industrieroboter, kombiniert mit einem autonomen Fahrerlosen Transportsystem, übernimmt vollautomatisch die Bedienung von sechs Bearbeitungszentren. Realisiert wurde die Lösung gemeinsam mit Promot Automation.
ePaper
E-Paper
Das Fachmagazin für die zerspanende Industrie.
In der Automobilindustrie war Rübig Alu Deutschland bisher für seine Kompetenz in der Wärmebehandlung von Aluminium-Gussteilen bekannt. Nun fertigt der Aluminium-Veredler im Werk Pilsting (Niederbayern) auch mechanisch bearbeitete und mit Einpresslagern komplettierte Aluguss-Fahrwerksteile. Die Komplettfertigung vom Rohteil bis zum Endprodukt erfolgt in einer durchgängig automatisierten Bearbeitungslinie von Fill. Diese sorgt bei geringem Personalbedarf für hohe Wirtschaftlichkeit, geprüfte Qualität und lückenlose Nachverfolgbarkeit der Teilebearbeitung.
Die Chiron Group präsentiert auf der Intertool erstmals in Österreich die Micro5. Das kompakte 5-Achs-Bearbeitungszentrum steht für hochpräzise Mikrobearbeitung und zeigt die Kompetenz des Unternehmens bei der Bearbeitung komplexer Geometrien. Darüber hinaus gibt das Messeteam Einblick in das Technologie- und Maschinenportfolio und zeigt kombinierte Lösungen aus Bearbeitung und Automation.
Auf der Intertool präsentiert DMG Mori nicht nur einzelne Maschinen, sondern bewusst ganzheitliche Fertigungskonzepte. Im Mittelpunkt stehen vernetzte Prozessketten, Automatisierung sowie die Zusammenarbeit mit Technologiepartnern, um moderne Produktionslösungen praxisnah zu demonstrieren.
Automatisierungslösungen müssen heute nicht nur leistungsfähig, sondern auch platzsparend und flexibel sein. Mit der Kombination aus dem 5-Achs-Bearbeitungszentrum C 12 und dem Robotersystem RS 05-2 zeigt Hermle auf der Intertool 2026 ein kompaktes Automationskonzept für die automatisierte Einzelteil- und Kleinserienfertigung.
Mit leistungsfähigen Werkzeugmaschinen, flexiblen Automationslösungen und digitalen Technologien präsentiert Emco auf der Intertool 2026 ein umfassendes Portfolio für moderne Fertigungsprozesse und positioniert sich damit als Technologiepartner für eine zukunftsorientierte Industrieproduktion.
Auf der EMO 2025 in Hannover stellte Makino seine a500iR mit einer brandneuen 60 kW-Spindel mit 24 000 min-1 vor. Diese Spindel gewährleistet kürzeste Zykluszeiten bei der Bearbeitung von Strukturbauteilen aus Aluminium für die Luftfahrt und in der höchst anspruchsvollen Halbleiterfertigung.
Die Tolus Group, mit den beiden Unternehmen Newemag und Suvema, ist erstmals auf der Intertool vertreten. Unter dem Leitmotiv „Your Technology Partner“ zeigt das Unternehmen Lösungen, die Fertigungsprozesse wirtschaftlicher und zugleich präziser gestalten sollen. Im Mittelpunkt stehen Maschinen für das Drehen und Fräsen, die speziell auf die Anforderungen moderner Produktionsumgebungen abgestimmt sind.
Anger Machining, Teil der TTGroup mit Sitz in Traun, präsentiert auf der Intertool in Wels ein deutlich erweitertes Maschinenportfolio. Neben hochproduktiven und kundenspezifischen Fertigungslösungen bietet das Unternehmen künftig auch standardisierte Bearbeitungszentren im kleineren Leistungssegment an. Diese Standardmaschinen werden bei der Konzernmutter Tongtai in Taiwan gefertigt, während Engineering, Applikation und Service weiterhin durch das Team in Österreich erfolgen. Im Zentrum des Messeauftritts steht das vertikale 3-Achs-Bearbeitungszentrum VP10.
Modig mit Hauptsitz in Kalmar, Schweden, gibt die strategische Übernahme von LiCon, einem etablierten deutschen Werkzeugmaschinenhersteller mit langjähriger Tradition im Bereich hochleistungsfähiger Bearbeitungslösungen bekannt. Die Übernahme von LiCon stärkt die langfristige Vision, eine starke und diversifizierte industrielle Plattform mit Schwerpunkt auf fortschrittlichen Bearbeitungslösungen aufzubauen.
In einem Gemeinschaftsprojekt haben Mapal und der Maschinenhersteller bavius ein Musterbauteil für die Flugzeugindustrie entwickelt und gefertigt. Das rund dreimal ein Meter große Aluminiumbauteil ist an ein reales Rear Spar aus dem Flugzeugbau angelehnt, wurde darüber hinaus aber mit einer Vielzahl weiterer anspruchsvoller Applikationen gespickt. Neben der Komplexität beeindruckt die kurze Bearbeitungszeit von zehn Stunden, basierend auf der Produktivität der bavius AeroCell und den speziellen Werkzeugen für die Aluminiumbearbeitung von Mapal.
Die Fertigung steht unter Druck und zugleich vor enormen Chancen. Steigende Kosten, Fachkräftemangel, volatile Losgrößen und wachsende Qualitätsanforderungen verlangen nach durchgängigen, wirtschaftlichen und digital vernetzten Produktionslösungen. Auf der Intertool X Schweissen 2026 in Wels zeigen führende Hersteller und Technologiepartner, wie moderne Werkzeugmaschinen, intelligente Automationskonzepte und Digitale Zwillinge zusammenspielen – vom Shopfloor bis in die virtuelle Welt. Wer seine Wettbewerbsfähigkeit gezielt stärken will, findet in Wels praxisnahe Lösungen und strategische Impulse.
Brisker vollzieht mit Okuma und BMO den Schritt zur autonomen Fertigung: Der Druck auf Lohnfertiger steigt: Hohe Lohn- und Energiekosten, immer kleinere Losgrößen und ein zunehmender Fachkräftemangel verändern die Rahmenbedingungen in der Zerspanung nachhaltig. Wer auch künftig wettbewerbsfähig produzieren will, muss Prozesse neu denken – technologisch wie organisatorisch. Die Brisker GmbH in Wien hat diese Zeichen der Zeit erkannt. Das Familienunternehmen, das seit über 70 Jahren für höchste Qualität in der Metallbearbeitung steht, investierte in eine hochautomatisierte Fertigungslösung bestehend aus zwei Okuma-Bearbeitungszentren und einer Roboterzelle von BMO Automation, betreut über Roklatec. Die Anlage kann Einzelteile ebenso wie Klein- und Mittelserien wirtschaftlich und mannlos fertigen.
interview
Wie ein Wintermantel, drei Generationen und ein klarer Blick auf die Zukunft ein Wiener Familienunternehmen geprägt haben Die Brisker GmbH zählt zu jenen österreichischen Fertigungsbetrieben, deren Geschichte man nicht vergisst: Sie beginnt 1950 mit einer gegen einen Wintermantel eingetauschten Drehbank und führt heute zu einem hoch automatisierten Präzisionsbetrieb in Wien. Im Interview sprechen Ing. Johann Brisker und sein Sohn René Wysoudil, MSc. über Herkunft, Herausforderungen sowie Perspektiven eines Wiener Familienunternehmens und warum Präzision in Serie in Österreich nicht nur möglich, sondern notwendig ist.
Sechs Tage die Woche, rund um die Uhr: In Poing bei München zerspanen zwei Hermle C 650 U Bearbeitungszentren präzise Bauteile für Canon Production Printing. Ausgestattet mit dem automatisierten Handlingsystem HS flex heavy laufen die 5-Achs-Maschinen im Dauerbetrieb und ermöglichen eine vollautomatische Serienproduktion statt manueller Einzelteilbearbeitung. So entsteht am Standort eine hochgradig stabile und reproduzierbare Fertigung, die den steigenden Anforderungen an Produktivität und Qualität gerecht wird.
Horizontale Bearbeitungszentren stehen für hohe Leistung, Stabilität und Prozesssicherheit. Diese Eigenschaften prägen auch die DMU-H-Baureihe von DMG Mori. Mit der DMU 65 H monoBlock der 2. Generation wird das Konzept konsequent weiterentwickelt. Das universelle 5-Achs-Horizontalbearbeitungszentrum bietet integrierte Prozesse, flexible Automationslösungen sowie digitale Tools. Das bildet die Basis für die Machining Transformation (MX) und ermöglichen eine effiziente sowie ressourcenschonende Produktion.
Tatra Trucks, der älteste Hersteller von Straßen- und Geländefahrzeugen und der zweitälteste Hersteller von Lastkraftwagen mit Verbrennungsmotor weltweit, bringt seine Motorenherstellung auf modernsten Stand. Eine Fertigungszelle mit drei Heckert HEC 800 Bearbeitungszentren, automatisiert durch ein Palettensystem, steigert die Effizienz und senkt den Platzbedarf auf fast ein Viertel.
Um die Bearbeitung großer und komplexer Bauteile aus Aluminium und Titan effizienter zu gestalten, setzt die AMAG components Karlsruhe GmbH auf eine automatisierte Lösung. Ein Palettenwechsler vom Typ PW 3000 versorgt ein 5-Achs-Bearbeitungszentrum C 62 UP von Hermle rund um die Uhr mit Rohteilen. Durch die Trennung von Rüst- und Bearbeitungsprozessen verlängert sich die Spindellaufzeit deutlich. Dadurch steigen Maschinenverfügbarkeit und Produktivität spürbar – bei gleichzeitig hoher Prozesssicherheit in der Fertigung anspruchsvoller Luft- und Raumfahrtkomponenten.
Mit einem klaren Fokus auf relevante Märkte entwickelt die Chiron Group innovative Fertigungslösungen für die Anforderungen von heute und morgen. Ein Bereich, der dabei zunehmend an Bedeutung gewinnt, ist die hochdynamische Mikrobearbeitung von Präzisionsteilen mit kurzen Taktzeiten und Toleranzen im µm-Bereich. Hierfür bietet das Unternehmen mit der Micro5 und mit der neuen Micro5 XL zwei maßgeschneiderte Lösungen für ein erweitertes Anwendungsspektrum.